Mein cholerischer Chef

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Rache Boshaftigkeit Trunksucht Arbeit Chef Mainz

Mein cholerischer Chef
Vor ein paar Jahren habe ich mal in einer kleinen Firma gearbeitet mit einem cholerischen Chef. Die Firma wurde von ihm und seiner Ehefrau geführt und es gab fünf Angestellte. Wegen jeder, wirklich jeder, Kleinigkeit wurden die Angestellten von ihm angeschrien und mit Kündigung gedroht. Seine Ehefrau, die uns ständig beobachtete, war auch entsetzlich. Eine Diktatur, die seines gleichen sucht. Wir durften uns nicht privat unterhalten, bei Toilettengängen wurde von ihr auf die Uhr geschaut, ob es nicht zu lange dauert. Ich konnte kaum glauben, was für ein strenges Arbeitsklima dort herrschte und ich habe bereits nach sechs Monaten dort gekündigt.

Es war bekannt, dass der Chef gerne mal einen zu viel trank und trotzdem mit seinem Auto fuhr. Außerdem wussten alle in der Firma, dass er jeden Freitag nach Feierabend seine Stammkneipe aufsuchte und gegen circa 21.00 Uhr, wenn er so hackedicht war, sich in sein Auto setzte und nach Hause fuhr. Und genau das habe ich in einem anonymen Brief der Polizei mitgeteilt: Name und Adresse der Kneipe, sein Kfz-Kennzeichen, Wochentag und Uhrzeit. Am folgenden Montag, nachdem ich den Brief abgeschickt hatte, kam er erst gegen Mittag in die Firma und zwar ohne Auto. Überraschenderweise war er ziemlich kleinlaut. Er verzog sich in sein Büro und wir haben den Rest des Tages kaum etwas von ihm gesehen. Ich habe noch vier Wochen dort gearbeitet und dann eine andere Stelle angetreten. In den vier Wochen habe ich ihn kein einziges mal mehr mit seinem Wagen kommen sehen. Bis zu diesem Tag kamen er und seine Ehefrau immer in getrennten Wagen, da sie halbtags arbeitete und mittags nach Hause fuhr. Nachdem ich ihn anonym angezeigt habe, wurde er morgens von seiner Frau zur Arbeit gefahren und abends nahm er den Bus. Ich gestehe, dass ich meinen Arbeitgeber, der mir Lohn und Brot gab, denunziert habe.

Beichthaus.com Beichte #00029962 vom 26.04.2012 um 11:47:14 Uhr in Mainz (25 Kommentare).

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Der Koffer

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Dummheit Diebstahl Vandalismus Urlaub Oberweißbach

Vor einigen Jahren bin ich mit Freunden (damals alle circa 15/16) auf einen Campingplatz in den Urlaub gefahren. Die Reise traten wir mit dem Zug an. Als wir an einem Bahnhof stehend plötzlich merkten das wir ja hier umsteigen mussten, ging es plötzlich schnell. Wir haben alle Gepäckstücke die da in unserem Abteil waren schnellst möglichst ausgeladen und einen Gepäckwagen geholt. Als wir die Gepäckstücke auf den Wagen legen wollten stellten wir fest, dass ein Koffer gar nicht uns gehörte, leider war der Zug schon abgefahren und wir haben die Koffer am Bahngleis stehen lassen da wir schnell auf den nächsten Zug mussten. Als als wir dann doch endlich ankamen und unser Zelt aufgestellt hatten, merkten wir, dass wir sogar bis zum Campingplatz noch einen zweiten Koffer mitnahmen welcher niemandem gehörte! Wir haben den Inhalt rausgenommen, rumgespielt und danach alles verschwinden lassen. Wegen uns hatte wohl ein Pärchen einen Urlaub ohne Kleider und Gepäck! Dazu muss man sagen, dass in einem Koffer, eine Sturmmaske und ein Klappmesser war. Vielleicht war es ja ganz gut, dass diese Tasche seinen Bestimmungsort nicht erreichte.

Beichthaus.com Beichte #00029961 vom 25.04.2012 um 13:30:50 Uhr in Oberweißbach (20 Kommentare).

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Pink und Transparent

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Peinlichkeit Dummheit Kinder Games Volketswil

Im Alter von sechs Jahren wurde ich eingeschult und kam in die erste Klasse. Mein Bruder war damals schon in der sechsten Klasse und meine Mutter hatte ihm aufgezwungen, mich mitzunehmen, damit ich nicht allein gehen musste. So ging ich also immer mit ihm und seinen Freunden zur Schule, aber in einem gewissen Abstand den mir mein Bruder zuwies. Ich verstand oft nicht über was die Jungs sprachen, bis ich einmal einige Gesprächsfetzen aufnahm über ein Spielzeug. Es gebe es in vielen verschiedenen Farben und man könne damit super Spiele spielen. In meiner kindlichen Naivität nahm ich an, dass es sich um einen Gameboy-Spiel handelte. Ich lief also vor und platzte in die Unterhaltung hinein: "Ja, ich und mein Bruder haben auch beide einen. Meiner ist pink und seiner durchsichtig und wir spielen den ganzen Tag zusammen damit!" Alle brachen in Gelächter aus, während mein Bruder rot anlief, mich böse ansah und beschimpfte. Ich fand erst viel später heraus, dass sich das Gespräch um Dildos und Vibratoren drehte. Es tut mir Leid, dass mein Bruder deswegen den Rest des Schuljahres gemobbt und aufgezogen wurde.

Beichthaus.com Beichte #00029960 vom 25.04.2012 um 09:59:49 Uhr in Volketswil (18 Kommentare).

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Stress im Bus

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Hass Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich hasse öffentliche Verkehrsmittel. Da ich (w) Montag bis Freitag zur Arbeit muss, bin ich leider Gottes auf unsere lieben Freunde angewiesen. Besonders schlimm ist es im Winter: Sie sind jedes Jahr aufs Neue total überrascht und überrumpelt wenn es plötzlich […]
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Beichthaus.com Beichte #00029958 vom 24.04.2012 um 20:02:20 Uhr (34 Kommentare).

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“Folge

Polen Socken

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Peinlichkeit Masturbation Polen

Polen Socken
Ich (m/20) war vor vier Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches in Breslau, Polen. Dort angekommen, wurden uns die Austauschpartner zugeteilt. Alle hofften, einen coolen Partner zu bekommen, um möglichst auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein. Doch leider wurde ich einem total spießigen, langweiligen Typen zugeteilt, der aber super nett und hilfsbereit war. Ich durfte sogar bei seiner Schwester im Zimmer über die Zeit des Austausches übernachten. Am ersten Abend ging es für alle "Austauschpärchen" auf eine angesagte Party, aber leider nur nicht für meinen Stubenhocker-Kollegen und mich. Dies ärgerte mich natürlich und ich verzog mich relativ schnell in das Zimmer seiner Schwester. Dann durchstöberte ich vorsichtig die Klamotten und Schränke, bis mich ein undefinierbarer, aber gewaltiger Drang nach Erleichterung heimsuchte. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich musste meine "Palme wedeln" und es gab mir einen wahnsinnigen Kick, in ein Pärchen Socken der besagten Austauschschwester zu onanieren. Nach erfolgreich beendeter Arbeit überkam mich dann ein Gefühl der Scham und des Ekels, ich verstaute aber trotzdem die Socken zurück in die tiefsten Tiefen der Schublade und hoffte, dass sie dort niemand mehr finden würde.

Als dann nach einem halben Jahr der Gegenaustausch anstand, verlief alles super. Ich bekam sogar eine riesige Tüte mit Gastgeschenken, die ich aber erst nach Abreise des Austauschpartners öffnete - zum Glück. Mein unangenehmer Vorfall der ersten Nacht in Polen hatte ich schon längst vergessen, aber nur so lange, bis ich die riesige Geschenktüte öffnete. Ich konnte mich zunächst noch über Poland-Shirts und Vodka freuen, doch dann entdeckte ich eine durchsichtige Tüte, die es buchstäblich in sich hatte: Das nun gelb-verklebte Pärchen Socken sah ich dann zum zweiten mal. Am liebsten wäre ich in Grund und Boden versunken. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029957 vom 24.04.2012 um 12:37:50 Uhr in Polen (Breslau) (37 Kommentare).

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