Wo soll ich die Kondome entsorgen?

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Peinlichkeit Lügen Ehebruch USA

Ich (w) war für ein Jahr in den Staaten als Au Pair. Ich habe bei einer netten wohlhabenden Gastfamilie gewohnt und hatte ein kleines 5-jähriges Mädchen zu beaufsichtigen. Die Eltern waren sehr oft abends weg. Entweder geschäftlich oder sie sind einfach zum Vergnügen ausgegangen. Natürlich ist es toll, wenn man in einem riesigen Haus sitzt, das jede mögliche technische Spielerei besitzt und tun darf, was man will und dafür auch noch viel Geld bekommt. Irgendwann habe ich in der Schule einen Jungen kennengelernt. Wir sind zusammen gekommen und natürlich habe ich ihn oft eingeladen, wenn die Gasteltern nicht da waren. Natürlich ohne deren Wissen. Ich hatte mein erstes Mal mit ihm. Ab dem Zeitpunkt war es so, dass er so oft wie möglich vorbeikam und wir jedes Mal miteinander schliefen. Oft sogar mehrmals am Abend, wenn das kleine Mädchens schon schlief.

Verantwortungsbewusst verwendeten wir Kondome. Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, entsorgte ich die benutzten Kondome nicht im Hausmüll, sondern warf sie in die Toilette. Was ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste ist, dass viele Häuser in Amerika nicht an ein Kanalnetz angeschlossen sind, sondern ein unterirdisches Sammelbecken hinter dem Haus haben, welches von Zeit zu Zeit von einem Entsorgungstruck entleert werden muss. So kam der Tag, an dem die Sammelgrube entleert werden musste. Beim Entleeren des verstopften Saugschlauches kamen unzählige Kondome zum Vorschein welche sich verhangen hatten. Das Ende vom Lied war, dass der Mann seine Frau Beschuldigte, fremd zu gehen und sie vor hatten, sich scheiden zu lassen. Ich habe aus Scham die ganze Sache nie aufgeklärt und bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00041427 vom 17.07.2018 um 08:15:17 Uhr in USA (21 Kommentare).

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Traumberuf: Wie man ein guter Reiseleiter wird

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Betrug Habgier Arbeit Urlaub Spanien

Ich (m) gestehe für ein großes Reiseunternehmen als Reiseleiter die Gäste verarscht zu haben. Vor ein paar Jahren bewarb ich mich auf eine toll klingende Stellenanzeige um einen Job als Reiseleiter. Tatsächlich wurde ich vom Recruitment zum Assessment-Tag eingeladen. Der Job würde an dem Tag so rüber gebracht als wäre im besten Unternehmen der Welt alles Friede, Freude, Eierkuchen. Nach dem Assessment-Tag bekam man den Vertrag und es ging auf eine zweiwöchige Schulung nach Portugal. Während der Schulung wurden uns den ganzen Tag Propagandafilme zum Unternehmen gezeigt. Selbst Scientology bekommt keine bessere Gehirnwäsche hin. Abends gab es Natürlich Alkohol und Party ohne Ende denn damit zieht man junge Leute am besten an. Nach der Schulung hatte man 1-2 Tage Zeit zum packen für die nächsten 6 Monate. Schon ging es voll motiviert ins Zielgebiet. Dort angekommen wurde so ca. 2 Wochen lang der Schein noch gewahrt mit Hotelaufenthalt und tollen Ausflügen die man mitgemacht hat. Dann ging es los.

Man musste in irgendwelche Mitarbeiterbaracken einziehen mit Leuten die man überhaupt nicht mag und sich teilweise ein Zimmer teilen. Jeder im Unternehmen trägt Uniform egal ob mit oder ohne Kundenkontakt. Wie bei einer Sekte also. Als erstes wurde einem eingeredet wie toll das Unternehmen doch ist, das die Chefs und der CEO-Götter für uns sind, wir möglichst viel verkaufen und alle Beschwerden abwimmeln sollen. Beim Verkaufen ist es Scheiß egal was wir den Leuten erzählen so lange sie kaufen. Man sollte denken das die Firma die beste und so gütig zu uns wäre, stattdessen hatte man uns mit dem Provisionen betrogen. Uns wurde auch eingeredet das wir unersetzlich sind und man nicht wegen Krankheit oder Kündigung auf uns verzichten kann. Es ist unglaublich wie viele Mitarbeiter den sektenähnlichen Scheiß geglaubt haben und immer noch glauben. Keiner war unersetzbar. Denn ist man hinter ihr Geschäftsmodell gekommen und hat geplaudert, gab es entweder harte Strafen wie Abzüge vom Lohn oder am nächsten Tag war ein anderer Dummer da der den Job erledigt.

Hat man etwas gegen die Firma gesagt oder behauptet sie währe schlecht haben viele andere Mitarbeiter ohne Argumente und eigene Meinung das Gegenteil behauptet und man wurde ausgegrenzt und gemobbt. Deshalb saß ich 5 von den 6 Monaten alleine und ohne Freunde da. Ich hatte nur meine Freundin, welche wie sich dann herausstellte nach meinem Rauswurf ihren Job und die Sekte doch mehr liebt als mich und in der Firma und im Ausland geblieben ist. Ich gebe ihr keine Schuld, denn daran ist die tägliche Gehirnwäsche Schuld. Trotzdem macht es mich traurig das sie (und die anderen Leute) ihre Arbeit und die Firma über alles stellt. Nach meiner Rückkehr nach Deutschland bin ich zum Anwalt gegangen wegen dem Geld das sie mir schulden und das würde dann auch sofort ausbezahlt. Wahrscheinlich um einen Gerichtsprozess zu vermeiden, welcher ihre Machenschaften aufdeckt. Danach bin ich natürlich sofort rausgeflogen und musste meine Kleidung und die Bibel zurück geben. Liebe Reisegäste, es tut mir leid euch belogen und betrogen zu haben. Ich hoffe eure Reisekasse hat nicht zu sehr unter den überteuerten Ausflügen und Upgrades gelitten. Bucht am besten keine Pauschalreisen mehr und falls doch dann kauft nicht das überteuerte Zeug beim Reiseleiter, das ihr woanders für ein Drittel des Preises bekommt. Ich meine, ihr würdet ja auch nicht freiwillig eine Sekte unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00041422 vom 15.07.2018 um 03:09:59 Uhr in Spanien (Palma de Mallorca) (11 Kommentare).

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“Beichte

Die Violine

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Zwietracht Rache Nachbarn Hamburg

Ich (m/33) wohne seit 8 Jahren in einem Mehrfamilienhaus. Da die Mieten günstig sind, hat man selten neue Nachbarn. Es ist eine ruhige Gegend, und die Nachbarn sind es auch. Seit dem Auszug einer sehr anstrengenden Dame (neugierig, empfindlich, selbst Atmen war ihr schon zu laut) ist nun das krasse Gegenstück eingezogen. Ein Mitt-Vierziger alternativer Halbhippie, der gerne mal laute Musik hört, aber maximal bis 22 Uhr hörbar ist. Soweit kein Problem, auch wenn man manchmal am Wochenende länger als bis 10 schlafen würde.

Nun ist aber unter mir ein Assi-Pärchen eingezogen. Das heisst, eigentlich sind die nicht klassisch asozial. Sie ist sehr gepflegt, er ist eher so ein Möchtegern-Kleinganove. Eine Woche nach dem Einzug hatten die Beiden einen Streit von 14 Uhr mittags bis 3 Uhr nachts, inklusive Schreien, Brüllen, Heulen und Türen knallen. Gut, kann man mal machen. Seit kurzem aber spielt einer von beiden Violine. Grundsätzlich wäre das nicht schlimm, aber offenbar beherrschen die nur drei Töne die sich grausam anhören und extrem langgezogen werden. Jetzt kann man samstags und sonntags nur noch bis 8 schlafen, weil dann wieder stundenlang diese Misstöne zu hören sind. Als dann diese Woche Montag gegen Mitternacht und Mittwoch Nacht um 01:30 angefangen wurde, ist mir der Kragen geplatzt. Ich bin kurz draussen laufen gegangen (um nicht direkt loszubrüllen) und habe dann geklingelt. Es hat niemand aufgemacht, aber der Lärm war immerhin schlagartig weg. Gestern gegen 22 Uhr ging das dann wieder los. Ich hab diesmal meine Anlage (mit dicken Subwoofer) auf Maximum gestellt (vor allem den Bass), auf den Boden gekippt und volle Lautstärke Deathmetal laufen lassen, 30 Sekunden. Es war 5 Minuten still, dann ging das wieder los. Diesmal hab ich LKW-Hupen abgespielt und siehe da, es war Ruhe. Ich hatte allerdings heute morgen einen Brief im Kasten, ich solle doch Rücksicht auf andere nehmen.

Ich habe das nicht nur dem Vermieter gemeldet (unter Androhung von Mietminderung), sondern inspiriert von anderen Beichten hier kleine Heuschrecken für den Briefkastenschlitz an der Tür besorgt, dazu Kressesamen für die Fußmatte (die ich nun täglich gießen werde) und Furzspray aus dem Scherzartikelladen für den Hauptbriefkasten. Zusätzlich werde ich später über ein ungesichertes WLAN in der Nachbarschaft lustige Bestellungen aufgeben und die Wachturm-Spinner einladen. Ich beichte also, dass ich mich auf ein ganz niedriges Niveau begeben werde, weil ich meine neuen Nachbarn nicht mag. Reden bringt nichts, das haben andere Nachbarn bereits versucht.

Beichthaus.com Beichte #00041402 vom 06.07.2018 um 12:40:12 Uhr in Hamburg (10 Kommentare).

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Der Imbiss der gescheiterten Existenzen

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Vorurteile Trunksucht Nachbarn

Ich wohne schon seit einigen Jahren gegenüber ein Imbiss. Gestört hat es mich Anfangs nie. Mit der Zeit aber wurde es immer schlimmer, besonders um Sommer. Scheinbar dient der Imbiss auch jeden Tag als Treffpunkt von gescheiterten Existenzen. Alkoholiker und Arbeitslose. Immer wenn sie Abends beisammen sitzen hört man nur laute, stumpfe und einfältige Diskussionen. Zur Abwechslung gibt es auch mal eine Schubserei unter Besoffenen. Ich habe mir nun angewöhnt Abendbrot auf meinem Balkon zu essen um dem Treiben zu spannern. Seit neuestem lade ich mir Freunde ein und wir spielen gemeinsam mein selbstgemachtes Bingo. Manchmal schließen wir auch wetten ab, wer als Erstes von den Alkoholikern aufs Maul fällt oder sich übergibt. Eigentlich wollte ich damit aufhören, aber ich bin viel zu neugierig und möchte nichts verpassen. Ein Glück bin ich sozialisiert, habe Arbeit und trinke keinen Alkohol.

Beichthaus.com Beichte #00041401 vom 05.07.2018 um 21:09:13 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Technischer Dienst bei der Bundeswehr

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Faulheit Falschheit Zivi & Bund Landsberg

Damals bei der Bundeswehr hatten wir "technischen Dienst". Im Klartext irgendwelche Fahrzeuge oder Gebäude putzen. Da ich mit zusammenkehren beschäftigt war und eigentlich nach einer halben Stunde fertig gewesen wäre, hab ich den Kehricht anschließend wieder etwas verteilt und dann wieder zusammengekehrt. So ging der Tag auch rum irgendwie.

Beichthaus.com Beichte #00041391 vom 03.07.2018 um 04:35:56 Uhr in Landsberg (7 Kommentare).

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