Der Langeweile ein Ende gesetzt

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Dummheit Trunksucht Waghalsigkeit Sex Last Night Berlin

Ich (w/17) habe mich und eine gute Freundin vor drei Jahren wiederholt in Gefahr gebracht. Wir hatten mal wieder ordentlich getankt mit Substanzen, die unserem Alter nicht entsprachen. Wir hielten uns am Bahnhof Zoo in Berlin vor einer bekannten Fast-Food-Kette auf […]
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Beichthaus.com Beichte #00029761 vom 31.01.2012 um 21:21:45 Uhr in Berlin (Hotel Bärlin, Scharnweberstraße 17-20) (41 Kommentare).

Gebeichtet von missi aus celle
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Knoten-Unterricht

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Dummheit Waghalsigkeit Selbstverletzung Schule Osnabrück

Ich habe vor einigen Jahren etwas sehr dummes getan. Ich habe damals als Werklehrer in einer Hauptschule unterrichtet.
Es fing damit an das mir der Etat für meinen Unterricht zusammengestrichen wurde. Ich war in dieser Schule nicht alleine davon betroffen, auch in anderen Fächern wurde gespart. Der Unterricht an einer Hauptschule ist generell sehr problematisch, da viele Kinder aus schwierigen Verhältnissen kommen und nicht unbedingt motiviert sind. Ich habe damals im Unterricht viel mit elektrotechnischen Sachen gearbeitet, das hat den Kids gefallen und auch für mich war der Unterricht so stressfrei. Nach dem der Etat gekürzt wurde änderte sich das schlagartig, mir wurde gesagt ich solle das benötigte Geld eben über ein Werkgeld beziehen. In der Theorie mag das möglich sein, in der Praxis kann man Schüler aber nicht davon überzeugen ihr Taschengeld für Unterrichtsmaterial auszugeben. Also habe ich mir etwas anderes ausgedacht.


Vom knappen Etat den ich noch hatte habe ich Bänder gekauft und den Kindern Seemannsknoten beigebracht. Das ganze war ein Riesenerfolg und andere Lehrer haben mich unglaublich dafür respektiert. Leider wird auch die tollste Sache irgendwann langweilig, als es dann irgendwann mal wieder laut in der Klasse wurde und die Motivation nachgelassen hat, habe ich einen Riesenfehler gemacht. Ich habe den Kindern den Henkersknoten beigebracht. Zwei Monate später war es dann soweit. Eines der Kinder hat sich daheim erhängt. Ich weiß bis heute nicht wie, aber ich vermute mit genau diesem Knoten. In der Schule war schnell ein Zusammenhang hergestellt. Mir wurde aufgetragen den Unterricht anders zu gestalten, das war dann auch schon alles. Es wurde als Unfall heruntergespielt, ein Mobbingopfer, das scheinbar auch keine Freunde hatte, niemand war wirklich wütend auf mich. Ein Jahr später habe ich aber die Schule gewechselt und bin nach Süddeutschland gegangen. Die Schule hier ist sehr viel besser aufgestellt und ich kann den Kindern besser etwas beibringen. Auch sind die Klassenverbände kleiner und bestehen nicht aus bis zu vierzig Schülern. Was ich getan habe bereue ich aus tiefster Seele und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00029757 vom 30.01.2012 um 17:53:09 Uhr in Osnabrück (45 Kommentare).

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Das Lesezeichen

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Dummheit Peinlichkeit Studentenleben Mainz

Ich (w/26) habe mir vor einigen Wochen von einer Dozentin ein Buch ausgeliehen. Ich machte es mir im Bett bequem und schmökerte stundenlang. Als ich dann schlafen wollte, brauchte ich ein Lesezeichen um am nächsten Tag meine Lektüre fortsetzen zu können. Ich war zu faul um noch einmal aufzustehen, also nahm ich einfach eine Slipeinlage, die auf meinem Nachttisch lag, schloss das Buch und schlief ein. Leider kam ich in den nächsten Tagen nicht mehr dazu, weiter zu lesen, und eine Woche später musste ich das Buch zurückgeben. Als meine Dozentin das Buch in einer Seminargruppe hochhielt, um eine Abbildung zu zeigen, fiel die Binde raus und segelte auf den Boden. Die Professorin wurde sehr rot und man konnte sofort sehen wie peinlich es ihr war. Dann warf sie mir einen stechenden Blick zu. Ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Ich habe mich natürlich entschuldigt, aber was meine nächste Klausur bei ihr angeht habe ich kein gutes Gefühl. Mir ist das alles auch extrem peinlich, und ich traue mich auch nicht mehr sie nach einem Buch zu fragen.

Beichthaus.com Beichte #00029754 vom 28.01.2012 um 08:38:08 Uhr in Mainz (Saarstraße) (22 Kommentare).

Gebeichtet von gaga2
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Das Mädel mit der Wodka-Flasche

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Trunksucht Völlerei Dummheit Trägheit Mühlheim an der Ruhr

Vor etwa 2 Jahren habe ich (m) mit ein paar Kumpels auf dem lokalen Stadtfest gefeiert. Wie es halt so ist, haben wir ordentlich einen gezwitschert, uns durch sämtliche Currywurst-Buden gefressen und noch mehr gesoffen. Da ich auf harten Alkohol nicht so gut zu sprechen bin, habe ich mich zwischenzeitlich wie ein sterbender Vogel ins Gebüsch zurückgezogen und erst einmal 20 Minuten vor mich hin gekotzt.
Irgendwann hörte ich eine Frauenstimme die fragte ob mit mir alles in Ordnung sei. Ich würgte ein knappes "Ja" heraus und kam hinter dem Gebüsch hervor. Vor mir stand eine zuckersüße Frau, mit einer Wodka-Flasche in der Hand. Sie sah mich etwas verwundert an, streckte mir die Flasche grinsend entgegen und meinte, ich solle erstmal was trinken. Das tat ich dann auch und sie fragte ob ich nicht Lust hätte, mit ihr ein wenig weiter zu feiern. Wir tingelten dann übers Festgelände, redeten viel, lachten, tranken und hatten eine tolle Zeit. Ich besorgte ihr ein paar Zigaretten und wir setzten uns etwas abseits um reden zu können. Sie war mir wirklich sympathisch und ich ihr anscheinend auch. Nach kurzer Zeit merkte ich jedoch, dass das Currywurst-Fressen mit den Kumpels meinen Magen ziemlich strapaziert hatte. Kurzum: Ich musste kacken wie ein Schwein!

Ich hielt das Ganze noch eine Weile zurück, denn das Mädel erwies sich als rundum unkompliziert und liebenswert. Irgendwann war der Druck auf meinem Enddarm allerdings so groß, dass ich kaum noch klar denken konnte. Ich teilte ihr mit, dass ich kurz meine Kumpels suchen gehe, gleich aber wieder da sei.
In Wirklichkeit lief ich, da ich überzeugter Heimscheißer bin, schnurstracks nach Hause und blieb auch dort, da der Heimweg mich müde gemacht hatte. Am nächsten Morgen fiel mir ein, dass ich weder die Nummer noch den Wohnort der schönen Unbekannten wusste. Ich habe sie seither nie wieder gesehen. Jedes Jahr am Stadtfest suche ich sie, finde sie aber nicht. Hiermit möchte ich also beichten, dass ich eine tolle Frau wegen einem Haufen Scheiße habe sitzen lassen und sie wohl nie wieder sehen werde. Es tut mir wirklich Leid und ich habe mir vorgenommen auf Festen jeglicher Art, meinen Essenskonsum einzuschränken.

Beichthaus.com Beichte #00029751 vom 27.01.2012 um 02:33:35 Uhr in Mühlheim an der Ruhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der interessante Kommilitone

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Dummheit Trunksucht Fremdgehen Partnerschaft Last Night Studentenleben

Mein Ex-Freund und ich führten einige Jahre lang eine Wochenendbeziehung, da er in London arbeitet. Es war immer eine schwierige Situation, da wir so wenig Zeit für uns hatten, denn wir hätten uns gerne öfter gesehen. Mein Ex sah sich auch schon nach einem ähnlichen Job in unserer Nähe um, aber er hatte damit leider nicht so wirklich Erfolg. Ich war sauer deswegen und unterstellte ihm sogar, dass er nur nicht richtig ernsthaft suchte, obwohl ich eigentlich genau wusste, dass er das sehr wohl tat. Wir gerieten in einen Teufelskreis aus Frustration, in dem ich ihm vorwarf, er wolle nur nicht zu mir ziehen und er mir darauf erwiderte, dass er das tatsächlich nicht wolle, wenn ich ihm die ganze Zeit nur unbegründete Vorwürfe machte. Wir verabredeten uns schließlich an einem Wochenende zu einer Aussprache auf neutralem Boden, in einem 5-Sterne Hotel. Mein Ex buchte eines der schönsten Zimmer und irgendwie freute ich mich darauf. An dem Tag, an dem wir unabhängig voneinander abends anreisen sollten, hatte ich nachmittags eine Feier von meiner Universität aus, um die ich mich nicht so recht drücken konnte. Ich plante, so schnell wie möglich von dort zu verschwinden, um zu dem Hotel zu fahren. Doch auf der Feier kam ich mit einem sehr interessanten Kommilitonen ins Gespräch, wir lachten und tranken, und ich dachte mir, dass ich auch noch locker pünktlich wäre, wenn ich eine Stunde später aufbrechen würde. Irgendwann war ich jedoch vollkommen dicht und mein Handy lag vergessen in meiner Handtasche. Am nächsten Morgen wachte ich in einem fremden Bett auf, noch mit ordentlich Restalkohol und die schiere Panik befiel mich.


Der interessante Kommilitone lag schnarchend neben mir und es war nicht so schwer zu erraten, was in der Nacht gelaufen war, obwohl ich mich nicht mehr wirklich erinnern konnte. Als erstes suchte ich mein Handy, das fünf Anrufe in Abwesenheit anzeigte, außerdem eine Nachricht in der mich mein Ex fragte wo ich denn bliebe und dass er sich Meinetwegen sorgte und eine weitere in der nur stand, ich solle ihn anrufen, wenn ich wieder nüchtern sei. Mir war nicht so recht klar, woher er wusste, dass ich getrunken hatte, aber meine Panik in Kombination mit dem Restalkohol verhinderte erfolgreich klares Denken meinerseits. Ich rief ihn also an und erzählte ihm eine ziemlich abstruse Entschuldigungsstory, ohne ihn erst zu Wort kommen zu lassen. Er hörte mir geduldig zu, dann fragte er mich, ob ich vergessen hatte, das er die Telefonnummer einer Freundin besaß, die auch auf der Feier anwesend war. Nachdem ich nicht zum vereinbarten Zeitpunkt im Hotel aufgetaucht und auch nicht an mein Handy gegangen war, hatte er sich Sorgen gemacht, und sie angerufen. Sie hatte ihm nach einigem Zögern erzählt, ich wäre mit einem Kommilitonen von der Feier verschwunden. Danach versuchte sie mich sogar noch anzurufen, wie ich auf meinem Handy sehen konnte. Mein Ex machte direkt am Telefon mit mir Schluss und ich war darüber wahnsinnig sauer. Komischerweise schob ich damals die Schuld komplett ihm in die Schuhe, da ich mir einredete, es habe ja so kommen müssen, weil er mich immer so vernachlässigt hatte. Ich bin jetzt seit eineinhalb Jahren Single und habe gemerkt, dass ich meine Zukunft und mein Glück in den Sand gesetzt habe, weil ich bis jetzt wirklich niemanden gefunden habe der sich mit meinem Ex messen kann. Er hat übrigens ein halbes Jahr nach unserer Trennung eine Stelle ganz in der Nähe angetreten, das wollte er mir an diesem Abend im Hotel noch sagen und ein wenig feiern, wie ich später von ihm erfuhr. Jetzt hat er eine neue Freundin mit der er glücklich zu sein scheint und ich habe eingesehen was ich alles falsch gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00029745 vom 24.01.2012 um 11:49:46 Uhr (36 Kommentare).

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