Meine Ex, die heimliche Lesbe

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Gewalt Trunksucht Silvester Ex

Ich (m/28) war bis Silvester mit einer tollen Frau zusammen. Nicht einmal ihr Aussehen, sondern ihr sanftmütiger Charakter hat mich an ihr immer fasziniert. Allerdings hat es an diesem Abend so gekracht, dass wir uns trotz unserer dreijährigen Beziehung Knall auf Fall getrennt haben. Wir haben bisher nicht zusammengewohnt, also ist alles in Ordnung. Mir geht allerdings der Auslöser dieses Streits nicht mehr aus dem Kopf. Diese Vorfälle zu schildern ist nicht ganz einfach, aber ich versuche es zumindest. Wir hatten uns auf einen schönen Silvester-Abend in einer Cocktailbar gefreut. Ich war zuvor einige Male dort, meist aber mit Fußballfreunden. Meine Freundin hatte zum ersten Mal das Vergnügen. Nach einer Stunde etwa wurde sie schlagartig ziemlich seltsam. Eine Mischung aus totaler Nervosität und völliger Unruhe. Sie rauchte eine Zigarette nach der anderen und schaute sich immer wieder um. Ich fragte sie, was los sei, aber sie sagte nur, dass ihr einer der Cocktails auf den Magen schlägt. Sie stand irgendwann auf und ging zügig in Richtung Damentoilette.


Auf dem Weg dorthin fiel mir auf, dass sie mit einer anderen Frau am Tresen einen Blick austauschte und diese ebenfalls aufstand. Der WC-Bereich ist so gestaltet, dass man in den Keller gehen muss, dort ist ein Gang mit dem Damenbereich links und Herrenbereich rechts. Ich war misstrauisch und bin den beiden gefolgt. Bereits am Anfang des Gangs habe ich durch die geschlossene Tür lautes Geschrei im Damenbereich gehört. Ich hörte meine Freundin schreien "Was willst du hier?" und andere Dinge, so etwas wie: "Ich habe dir gesagt, wie es abläuft", und auch "Warum kannst du dich an keine Abmachung halten?" Als die Unbekannte zu ihr sagte, dass sie einfach zu verliebt sei, dachte ich, ich hätte mich verhört und bin wieder nach oben gegangen. Als meine Freundin wieder da war, war sie zwar frisch gerichtet, aber man konnte sehen, dass sie geheult hatte. Ich erhöhte dann die Schlagzahl der Drinks und war gegen 23 Uhr schon relativ voll. Eigentlich habe ich mir Mut angetrunken. Ich bin dann auf die Dame, die einsam ihren Cocktail schlürfte, zugegangen und habe sie angesprochen.


Man kann sich nicht vorstellen, mit welch hasserfüllten Augen mich diese Frau angesehen hat. Sie sah mir bestimmt 20 Sekunden direkt in die Augen, sagte nichts und meinte dann in drohendem Ton, dass ich ihr unverzüglich aus den Augen gehen soll. Sie stieß mich dann sogar weg und ich ging ziemlich perplex zurück an meinen Platz. Meine Freundin hatte das beobachtet, ihr stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, sie war zur Salzsäule erstarrt und völlig bleich. Dann fragte ich sie, was eigentlich das ganze Theater soll. Man kann es nur schwer beschreiben, aber sie brachte kein Wort heraus. Sie fing immer wieder an, aber es klappte einfach nicht. Sie schaute auf ihre Schuhspitzen und zitterte. Dann stand ihre Bekannte plötzlich neben uns. Alle Köpfe der Nachbartische waren auf uns gerichtet, es war auf einmal ziemlich still, nur die Livemusik aus dem Nebenraum war noch zu hören. Die Frau stand vor uns und ich muss sagen, sie war schon sehr ansehlich, ziemlich groß und dunkelhaarig knapp Ende 20. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Sie packte mich am Hemdkragen und beugte sich hinunter, dann meinte sie zu mir, dass ich erbärmlicher Stehpisser so eine Freundin nicht im Geringsten verdient hätte. Ob ich mir überhaupt im Klaren sei, dass sie vor mir über vier Jahre mit ihr zusammengelebt habe und total glücklich war. Dass sie sich seit Jahren mindestens ein Mal wöchentlich treffen und so intensive Zärtlichkeiten austauschen, da könne kein Mann mithalten.


Die Dame wandte sich dann an meine Freundin und meinte zu ihr, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen sei, sich zu entscheiden und aus dem selbst auferlegten spießigen Leben auszubrechen. Dieser Moment war für mich wie eine Erleuchtung, jetzt begriff ich auf einen Schlag so manches. In ihrem früheren Leben war das keineswegs eine reine Frauenwohngemeinschaft, nein, es war eine Beziehung. Dann hat sich meine Freundin wohl entschlossen, nachdem sie mich kennengelernt hatte, ein "normales" Leben führen zu wollen. Allem Anschein nach ist sie aber wieder mit ihrer früheren Partnerin zusammengekommen und konnte sich wohl nie richtig entscheiden. Die Abende, die sie als Frauengesprächskreis bezeichnete, waren wohl eher Kuschelabende mit dieser Dame. Die Situation eskalierte dann und es ging in heftiges Gebrülle über. Dann knallte ich der Person die flache Hand auf die Backe, sodass sie am Nachbartisch die Getränke abräumte und ziemlich benommen war. Meine Freundin schrie auf, nahm sie in den Arm und schluchzte, dass ihr das alles so leidtut und dass sie sie immer noch liebt und so weiter. Als die Security für Ordnung sorgen wollte, habe ich meine Jacke genommen und bin nach Hause gegangen. Ein kurzes Telefonat am ersten Januar ergab dann, dass unsere Beziehung beendet sei und sie eine Entscheidung getroffen habe. Ich kam mir vor wie ein Esel. Es tut mir nur leid, dass ich die Fremde geohrfeigt habe, denn sie wollte eigentlich nur ihre Freundin zurück. Dafür möchte ich um Absolution bitten.

Beichthaus.com Beichte #00034995 vom 01.02.2015 um 15:59:59 Uhr (32 Kommentare).

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Kostenlose Damenkleidung

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Diebstahl Morallosigkeit Peinlichkeit Fetisch Hofheim Wallau

Ich bediene mich am Altkleider-Container - einmal in der Woche mache ich abends im Dunkeln meine Altkleider-Runde. Ich fahre dann zu den Altkleider-Containern, die in der Regel sehr schnell voll sind und vor denen dann die Altkleider-Säcke stehen. Ich hole mir jede Woche zwei große Säcke und zu Hause habe ich dann Spiel, Spaß, Spannung und Überraschung, wenn ich die Säcke gemütlich durchsuche. Obwohl ich männlich bin, trage ich auch gerne Damenkleidung, Damenwäsche und entsprechende Strümpfe. Selbstverständlich suche ich nur nach passender Kleidung, die auch noch eine gewisse Qualität besitzt. Trotzdem bin ich ein Dieb, der mit dem Vorsatz losgeht, einen Diebstahl zu begehen. Außerdem schäme ich mich dafür, Damenkleidung zu tragen!

Beichthaus.com Beichte #00034994 vom 01.02.2015 um 14:32:15 Uhr in 65719 Hofheim Wallau (Rüdesheimer Straße ) (8 Kommentare).

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Das Staubsauger-Alibi

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Faulheit Verschwendung Falschheit

Als ich (m/35) vor 12 Jahren mit meiner damaligen Freundin (jetzt Frau) zusammenzog, haben wir auch die Aufgaben im Haushalt aufgeteilt. Ich wurde zuständig für das Staubsaugen, was ich jeden Samstagmorgen pflichtgemäß erledigte. Meine Freundin duschte während der Zeit und putzte danach das Bad. Ich habe gründlich gesaugt, aber mich trotzdem dabei auch beeilt. Meine Freundin hörte dann natürlich, wenn der Staubsauger nicht mehr lief, und kritisierte mich immer, ich würde nicht gründlich genug saugen und zeigte mir Stellen, die ihrer Meinung nach nicht sauber genug waren. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, den Sauger einfach laufen zu lassen, wenn ich fertig war, und habe dann in der Zeit Zeitung gelesen. Ich konnte ja ungefähr abschätzen, wie lange sie noch im Bad bleiben würde. Und siehe da: Von dem Tag an war sie sehr zufrieden mit mir und ich wurde stets gelobt, wie gründlich ich doch saugen würde. Meine Beichte? Im Laufe der 12 Jahre habe ich so den 1.200 Watt Sauger unzählige Stunden sinnlos laufen lassen und so unsere Stromrechnung nach oben getrieben und der Umwelt geschadet.

Beichthaus.com Beichte #00034992 vom 01.02.2015 um 12:12:52 Uhr (10 Kommentare).

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Frauen, die zu Doktoren werden

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Zorn Ungerechtigkeit

Ich bin Doktorandin, allerdings in einem Bereich, in dem es weniger Frauen als Männer gibt. Das ist von meiner Seite absolut kein Problem - auch nicht von den Betreuern aus. Trotzdem unterhalten sich die Professoren, Doktoren und die meisten anderen Menschen besser untereinander als mit mir. Ich frage mich immer, ob es an mir liegt, oder an dem Fakt, dass ich halt dummerweise weiblich bin. Weil ich immer so von allen ausgegrenzt werde, habe ich auch ziemlich die Motivation verloren und muss mich quasi zwingen, meine Doktorarbeit zu schreiben. Ich finde es zum einen ziemlich unfair, dass ich auf diese Weise weniger Hilfe bekomme als andere, würde aber trotzdem keinerlei Programmen zur Unterstützung von Frauen (Frauen-können-nicht-auf-normale-Weise-Doktor-werden-Programme) beitreten. So ist meine Beichte eigentlich, dass ich nicht gewillt bin, mehr als andere zu arbeiten, außer ich bekomme die gleiche Hilfe wie andere - die ich aber nicht erhalte. Somit prügele ich mich ganz alleine dadurch, was wahrscheinlich auch nicht Sinn der Geschichte ist.

Beichthaus.com Beichte #00034976 vom 29.01.2015 um 01:30:37 Uhr (13 Kommentare).

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Lebende Zombies in der Straßenbahn

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Morallosigkeit Zorn Engherzigkeit Bahn & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich in öffentlichen Verkehrsmitteln oft wie ein Arsch benehme. Innerlich noch mehr als äußerlich. Das fängt damit an, dass ich den Busfahrern für jede Sekunde Verspätung an die Gurgel gehen könnte. Besonders bei schlechtem Wetter. Erst einmal innen angekommen strebe ich zielsicher eine freie Sitzreihe an. Ein Platz ist für mich, der andere für meinen Rucksack. Ich achte darauf, den Platz am Gang selbst zu besetzen. Meine Erfahrung ist, dass Menschen dann viel höhere Hemmungen haben, den Platz zu verlangen, als wenn dort "nur" mein Rucksack wäre. Besonders in der Straßenbahn ist das mies von mir. Die ist oft gerammelt voll, viele müssen stehen, auch alte und kranke Leute. Da tut es mir manchmal fast leid. Aber meistens steigt, beinahe wie zur Antwort, sofort ein Beispiel ein, wegen dem ich mein Verhalten nicht als falsch empfinde. Immerzu strömen Assis und Freizeit-Gangster herein. Auch fette, hässliche Leute ohne jeden Selbstrespekt sind dabei oder nervende, plärrende Kinder mit ihren überforderten Eltern. Am Schlimmsten sind die Bazillenschleudern, die mehr tot als lebendig in die Bahn steigen und dann voller Lust mit rasselndem Husten oder trommelfellgefährdenden Niesern ihre Krankheit an alle im Waggon verteilen. So ein Pack! Darum sitze ich lieber alleine.


Doch das ist nicht alles. Wenn ich dann schnell aussteigen will, um das Anschlussverkehrsmittel zu erwischen, drängelt sich unter Garantie irgendeine alte Mumie am Ausgang vor mich, um dann betont langsam auszusteigen und mir auch noch auf dem Fußweg durch das Ausmessen desselben den Weg zu versperren. Warum ist es nur strafbar, diesen lebenden Zombies mit einem beherzten Tritt aus der Bahn nachzuhelfen? Und ja, trotzdem bereue ich das meiste davon. Doch würden die anderen Leute etwas mehr auf sich und ihre Umwelt achten, so könnte auch ich leichten Gewissens viel freundlicher zu ihnen sein.

Beichthaus.com Beichte #00034972 vom 28.01.2015 um 18:19:06 Uhr (14 Kommentare).

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