Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting

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Gewalt Aggression Rache

Prügelei nach dem Selbsthilfe-Meeting
Ich (m/26) besuche derzeit mehrfach die Woche die Meetings einer bekannten Selbsthilfegruppe, weil ich Alkoholiker bin. Allerdings dürfte sich das nach Dienstag zumindest für diese Ortsgruppe erst einmal erledigt haben. Und zwar ist dieses Meeting in einem weniger guten Stadtteil und eine Gruppe junger Südländer hat es sich zum Spaß gemacht, die Leute vor und nach dem Meeting zu bedrohen und zu beleidigen. Laut Aussage einer Frau sei es nur noch eine Frage der Zeit bis es zu einem Raub, einer Körperverletzung oder einer sexuellen Belästigung käme.

Ich aber war bisher immer woanders und habe es das erste Mal mitbekommen. Ich muss dazu zwei Dinge sagen, Punkt 1: ich habe eine große Klappe, und wenn man mich anredet, gibt es Kontra im selben Stil. Wie man in den Wald reinschreit, schallt es raus. Ganz einfach. Punkt 2, ich bin Kampfsportler seit ich 11 Jahre alt bin und ich nutze das auch. Sprich, wer mich angreift, kriegt aufs Maul, mit diesem verweichlichten "Man wendet es nie auf der Straße an"-Mimimi konnte ich nie etwas anfangen. Schließlich habe ich es gelernt, um mich effektiv zur Wehr setzen zu können. Außerdem soll derjenige nie wieder den Wunsch verspüren, mich zu attackieren, daher gleich richtig drauf. Passiert zum Glück sehr selten, denn ich bin trotz allem kein Schlägertyp.

Ich greife aber wirklich von mir aus keinen an. Nur bin ich in eben diesem Stadtteil, aber einem anderen Viertel aufgewachsen und meine Eltern waren der richtigen Meinung, ihre Kinder müssen sich wehren können. Einer der Jungs benutzte dann ihr typisches Lieblingsschimpfwort. Ich fragte ihn dann nur, ob er das daher wisse, weil seine Mutter im Zimmer nebenan arbeiten würde. Kurz, ich bekam zwar auch etwas ab, da der junge Mann durchaus auch etwas drauf hatte, entschied den Kampf aber letztlich für mich - und das auch ziemlich blutig. Eigentlich wollte ich es dabei belassen, aber als er ein Messer zog, habe ich ihm das Handgelenk gebrochen und noch zwei Zähne ausgeschlagen. Die Polizei verfrachtete ihn einfach in einen Streifenwagen und sagte zu mir, ich müsse mir keine Sorgen machen, es wäre an der Zeit gewesen, dass dieser kleine Drecksack mal eine drauf bekäme. Als einer meinte, er mache den Zeugen gegen mich, sprach der Polizist ihn mit Vornamen an und meinte, er solle mal ganz, ganz leise sein, er hätte selbst grade genug Ärger.

Heute Morgen wurde ich aber angerufen, ich solle bitte nicht mehr dorthin kommen, die Meetings seien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Der Gruppenleiter wollte wie immer früher hin und alles vorbereiten und sah aus der Ferne schon, dass sich auffällig unauffällig 40-50 junge Männer derselben Herkunft wie mein neuer Faustfreund in kleinen Gruppen um das Haus herumtrieben, außerdem waren die drei Fenster an der Front im Erdgeschoss eingeworfen worden. Man müsse jetzt nur dank MIR jetzt eine neue Location suchen und wolle mich in dieser Gruppe vorläufig nicht mehr sehen. Ich gebe zu, ich habe schon ein schlechtes Gewissen, weil ich hoffe, dass niemand wegen mir ein vielleicht für ihn nötiges Meeting verpasst und deswegen rückfällig werden könnte. Aber ich sehe es auch verdammt noch mal nicht ein, mich vor Leuten zu beugen, die denken, sich alles erlauben zu können und angemault, beleidigt und angegriffen zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00038299 vom 27.05.2016 um 12:36:22 Uhr (31 Kommentare).

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Ich werde fürs Studieren bezahlt!

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Faulheit Ignoranz Waghalsigkeit

Ich (w/26) arbeite nun schon seit einem Jahr bei einem großen Industrieunternehmen als Werkstudent. Angestellt bin ich für 14 Stunden die Woche, in denen ich Ablagetätigkeiten machen soll. Das heißt: Dokumente einscannen, das ERP-System pflegen und die übrigen Mitarbeiter bei sonstigen Aufgaben unterstützen. Dafür werde ich auch stattlich entlohnt. Ganze 14 Euro gibt es pro Stunde. Das bekomme ich sonst nirgends. Das Beste an dem Ganzen ist jedoch, dass ich gar nicht meiner Tätigkeiten nachgehe, sondern viel mehr während der Arbeitszeit hauptsächlich meine Studienarbeiten erledige. Sprich, die Zeit verwende ich, um Hausaufgaben zu schreiben und Studienarbeiten vorzubereiten. Niemand merkt das, da ich keinen festen Arbeitsplatz habe, sondern auf dem Werksgelände flexibel unterwegs bin. Meine Vorgesetzten interessiert es auch nicht, denn sie verfolgen nicht wirklich den Arbeitserfolg/-fortschritt. Ich beichte, dass ich indirekt für mein Studium bezahlt werde, ohne wirklich etwas dafür zu tun. Das Einzige, was ich nicht vergessen darf, ist einzustempeln und die 14 Stunden wöchentlich auf dem Gelände zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00038297 vom 26.05.2016 um 16:46:46 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, seine Ex ist eine aggressive Furie!

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Eifersucht Gewalt Rache Aggression Verzweiflung

Ich (w) habe vielleicht ein Leben zerstört. Ich versuche, mich im Nachfolgenden kurz zu halten: Ich war mit meinem Freund zum Zeitpunkt des Vorfalls ein halbes Jahr zusammen. Dieses halbe Jahr hat er mich mit seiner Ex-Freundin betrogen. Seiner Ex hatte er dies verheimlicht. So flog es nach genanntem halben Jahr ziemlich unschön auf. Seine Ex war nicht die Hellste und wollte ihn um jeden Preis zurückhaben. Sie hatte schon seit Jahren diesen krankhaften Wahn auf meinen Freund, wie ich erfahren hatte. So geschah es zwei Mal, dass sie mich von hinten attackierte und ich mich aufgrund meiner körperlichen Kondition nicht zur Wehr setzen konnte. Es dauerte jedes Mal eine Ewigkeit bis Passanten oder Freunde sie von mir trennen konnten, denn es wollte ja niemand eine Frau schlagen. Denn man hätte sie bewusstlos schlagen müssen, damit sie mich losließ, so aggressiv ging sie auf mich los. Dazu muss ich erwähnen, dass ich nie nur ein Wort mit ihr gewechselt habe und ich habe sie in keiner Weise provoziert. Ich kannte diese Frau nicht.

Sie terrorisierte mich wochenlang mit Anrufen, Nachrichten und kreuzte vor meiner Wohnung auf, um sicherzugehen, dass sie ihn für sich hatte (wie gesagt hatte sie einen an der Klatsche). Die Polizei musste mehrmals eingreifen, bis ich Ruhe hatte. Natürlich zeigte ich sie an. Eine Woche vor dem Urteil wollte sie, dass ich die Anzeige zurückziehe. Dies tat ich nicht und sie wurde für schuldig befunden. Sie erhielt einen Eintrag in das Führungszeugnis, was ihr die Job- und Wohnungssuche erschweren wird. Sie ist noch in der Ausbildung, weshalb sie die Geldstrafe wahrscheinlich nur schwer auf sich nehmen kann, zumal ihre Familie auch kein Geld hat. Jedoch muss ich sagen, dass die Strafe doch eher mild ausfiel, weil der Arzt, der meine Wunden für die Behörden "protokollieren" musste, dachte, es handle sich nur um einen Zickenkrieg. So machte er aus vielen Beulen eine Beule, fotografierte nur einen Bluterguss von vielen, etc.

Ich schiebe seit dieser Zeit Paranoia und kann nicht mehr alleine aus dem Haus. Kampfsport kann ich aufgrund meiner Arbeitszeiten nur ein Mal jede zweite Woche besuchen, was mir nicht sehr weiterhilft. Ich habe weder Geld für die Führerscheinprüfung noch Freunde oder Familie, die mich regelmäßig zum Kampfsport fahren wollen, sonst könnte ich öfter gehen, da die öffentlichen Verkehrsmittel zu dieser Zeit nicht mehr in mein Dorf fahren. Ich habe sogar Angst, dass sich die Person auch hier im Beichthaus rumtreibt und mich wiedererkennt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht, mich zum Beichten zu überwinden, aber es hilft. Ich habe Angst, dass sie mich umbringen will, wenn sie mich wieder trifft, weil ich ihr Leben vielleicht kaputtgemacht habe. Übrigens hat sie nach kurzer Zeit wieder einen neuen Freund gefunden.

Beichthaus.com Beichte #00038292 vom 25.05.2016 um 14:45:21 Uhr (14 Kommentare).

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Hilfe, meine Freundin kann nicht kochen!

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Ekel Zorn Dummheit Ernährung

Hilfe, meine Freundin kann nicht kochen!
Ich beichte hiermit, dass meine Freundin nicht kochen kann. Sozusagen für sie. Ich habe bereits mehrfach versucht ihr das zu erklären, aber in Sachen "Essenszubereitung" hat sie ein großes Ego. Sie ist absolut überzeugt davon, dass sie erstklassig kocht. Dies ist aber nicht der Fall. Vollkommen egal, was sie zubereitet, es ist furchtbar. Nudeln sind entweder vollkommen verkocht oder nur noch hart. Kartoffeln ebenfalls. Soßen sind im Normalfall schlicht total versalzen. Fleisch komplett trocken. Alles ist megasalzig. Angebrannt. Halbroh. Unpassend gewürzt. Diese Frau lässt sogar das Wasser anbrennen!

Und jeder Versuch, ihr das zu erklären endet im Streit. Sie ist absolut nicht davon abzubringen, dass sie ausgezeichnet kocht. Ich biete auch immer wieder an zu kochen (Achtung, Spaßfakt nebenbei: Ich bin gelernter Koch!) aber sie kocht so unheimlich gerne und will unbedingt alles selbst zubereiten. Und ich kann sie einfach nicht davon abbringen. Ich begreife es schlichtweg einfach nicht, wie man es nicht einsehen kann, dass man nicht kochen kann und auch noch vollkommen kritikresistent ist. Gestern Abend "kochte" sie ein Hühnchen für eine Hühnersuppe mit Gemüse. Ich hatte - Stichwort Salmonellen - schon Angst. Sie warf also das Huhn in den Topf und fügte Suppengemüse dazu. Kochte es aber nur etwa eine viertel Stunde auf niedriger Flamme. Dann kippte sie noch Unmengen an Salz hinein.
Grundsätzlich sollte klar sein, dass man für eine Hühnerbrühe ein Huhn auskochen muss, damit der Geschmack aus Haut und Knochen in die Brühe übergehen kann - aber naja.

Ich wäre ja schon froh gewesen, wenn es wenigstens durchgekocht gewesen wäre. War es aber nicht. Das Huhn war halbroh. Die Wasserbrühe in der es schwamm, war vollkommen versalzen. Meine Freundin tafelte auf und bei mir knackte irgendwo im Gehirn die letzte Sicherung durch. Ich saß einfach regungslos da und guckte sie an. Dann sah ich auf das rohe Hühnerfleisch und die Salzsuppe. Ich sah sie wieder an. Ich stand auf, sagte noch einmal das sie einfach nicht kochen kann und ging einfach. Heute meldete sie sich bei mir und meinte, dass ICH vielleicht keine Ahnung hätte von gutem Essen und sie könnte ja auch einfach mal was backen. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich beichte zusätzlich, dass ich mich vielleicht bald von ihr trennen muss.

Beichthaus.com Beichte #00038289 vom 25.05.2016 um 13:52:05 Uhr (34 Kommentare).

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Zocken bis zur Ohnmacht

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Sucht Zwang Maßlosigkeit Games München

Ich (m/27) habe ein Problem: Ich bin spielsüchtig. Zum Glück nicht, wie viele arme Seelen nach den stumpfsinnigen Automaten oder Roulette, sondern nach Geschicklichkeitskartenspielen mit einem gewissen Glücksfaktor. Diese gesunde Mischung aus Geschick und Glück hat mich schon zwei Freundinnen gekostet, weil ich einfach zu viel Zeit am Computer verbracht habe! Mein Studium habe ich noch relativ gut im Griff, weil ich Sozialwissenschaften studiere, aber wenn ich entscheiden muss zwischen einer tollen Frau und dem besten Kartenspiel der Welt (Schafkopf), dann wähle ich Schafkopf. Mein zweites Problem mit dieser Sucht ist, dass ich in Pech-Perioden sehr wütend werde, was sich dadurch äußert, dass gewisse Gegenstände in unmittelbarer Reichweite zu Bruch gehen: eine Tastatur, zwei Mäuse und einen (zum Glück) älteren Laptop habe ich bereits entsorgen müssen. Der tatsächliche Auslöser beim größten Anbieter für Schafkopf den Account zu kündigen, war eine Wutattacke, die mich für einige Minuten das Bewusstsein verlieren ließ.

Das war das erste Mal, dass ich wirklich etwas unternehmen musste. Der Kartenalgorithmus dieser Plattform ist äußerst fragwürdig, um es gelinde auszudrücken. Aus Mangel an Alternativen kehrt man aber wieder dahin zurück und schimpft weiter - oder fällt in Ohnmacht. Meine eigentliche Beichte ist, dass ich es gerade geschafft habe mich von dieser Teufelsplattform zu lösen und genau jetzt kommt (endlich) eine Alternative mit Echtgeld und vielen weiteren Verbesserungen/Features, die ich und viele andere Spieler uns so lange gewünscht haben. Ich fürchte, ich werde dort eine Einzahlung tätigen und so lange spielen, bis mich die nächste Ohnmacht ereilt und mich dann ein für alle Mal aus dem Zockerleben verabschieden!

Beichthaus.com Beichte #00038286 vom 24.05.2016 um 21:32:36 Uhr in München (15 Kommentare).

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