Teufelskreis der Einsamkeit

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Verzweiflung Begehrlichkeit Prostitution Ungerechtigkeit

Ich weiß nicht weiter. Ich bin Mitte 20, total vereinsamt, keine Freunde, null soziale Kontakte und noch nie eine Freundin gehabt. Ergibt sich halt auch nicht, denn wenn man keine Freunde hat - seit 5-7 Jahren - lernt man auch keine Menschen kennen. Dazu habe ich keine Ausbildung, nie gearbeitet. Nur irgendwelche Geschäfte. An Ersterem leide ich - am Zweiten wenig. Ich weiß nicht, wie ich unter Leute kommen kann. Ich weiß nicht mal, wie ich auf Frauen wirke, habe ja noch nie eine Rückmeldung bekommen. Die kleinsten Abweisungen (gab es eigentlich im Real Life noch nie) lassen mich extrem zweifeln.

Für Sex gehe ich ins Bordell, ich hatte knapp mit 80 Prostituierten Sex. Eklig? Naja. Krank wird man ja nicht davon. Aber es befriedigt nicht, es gibt einem nichts - nur das Gefühl, jetzt sofort eine Frau nach Wahl zu ficken. Selbst dieser Sex funktioniert nicht, da ich generell beim Sex nie fertig werde. Ich kriege einen hoch, aber ich kann unendlich lange und es dauert Jahre, bis ich fertig werde. Ich empfinde dabei nichts außer Leere und denke beim Akt daran, was ich da eigentlich gerade tue. Vielleicht ist es die wirkliche Nähe, die mir da fehlt und weswegen ich nicht fertig werde, bzw. nur mit der Hand.

Ich weiß nichts mit mir anzufangen. Ich kleide mich gut, bin gepflegt, alles. Ich weiß aber nicht, wie ich auf Frauen wirke. Und wie man Freunde findet oder auch nur Kontakte, mit denen man öfters etwas machen kann, weiß ich auch nicht. In Chats lernt man keine Frauen kennen. Man schreibt hin und her, aber so wirklich ernsthaft ist davon nichts. Ich will das auch nicht mehr. Will lieber raus, nur weiß ich nicht, wohin man alleine könnte? Das ist ein Teufelskreis!

Beichthaus.com Beichte #00038259 vom 19.05.2016 um 16:56:56 Uhr (15 Kommentare).

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Mit Kopftuch in der Schule

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Vorurteile Ignoranz Engherzigkeit Schule

Ich (w/20) habe in den letzten Jahren meine Lebenseinstellung ziemlich verändert. Mein großer Grundsatz ist jetzt, dass jedes Leben wunderschön und wertvoll ist und die Welt ein besserer Ort wäre, wenn wir uns alle gegenseitig akzeptieren und wertschätzen würden. Früher habe ich nicht so gedacht, ehrlich gesagt war ich ein ziemliches Arschloch. Zwar habe ich nie jemandem wehgetan, aber ich schäme mich für so einige Gedanken. Es gibt eine Erinnerung, die mich einfach nicht loslässt. Es muss so ungefähr in der achten Klasse gewesen sein. Da haben wir über Kleidung in der Schule, Schuluniformen, etc. im Englischunterricht gesprochen.

Es waren im Buch einige Kleidungsstücke abgebildet, von denen wir entscheiden sollten, ob es angebracht ist, sie in der Schule zu tragen. Eines davon zeigte eine Gruppe Mädchen mit Kopftuch. Wie gesagt, heutzutage würde ich mich fragen, warum das für jemanden ein Problem sein sollte. Aber damals habe ich mich ernsthaft gemeldet und vor der ganzen Klasse meiner etwas schockierten Lehrerin gesagt, dass ich das absolut unpassend finde, und dass sie das doch wenn überhaupt zu Hause tragen sollen. Zwar finde ich heute immer noch, dass es ein Unding ist, dass Frauen in manchen Kulturen gezwungen werden, ein Kopftuch zu tragen, und könnte mir auch selbst nie vorstellen eines zu tragen, aber wenn sie es aus freier Entscheidung tun und damit glücklich sind, hat niemand das Recht etwas dagegen zu sagen. Keine Ahnung, was mich damals geritten hat, aber ich hoffe von Herzen, dass sich keiner meiner damaligen Klassenkameraden daran erinnert!

Beichthaus.com Beichte #00038248 vom 18.05.2016 um 10:08:38 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Affäre mit meinem Chef

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Fremdgehen Ehebruch Schamlosigkeit Arbeit Chef

Ich habe was mit meinem Chef. Keiner weiß davon und so soll es auch bleiben. Vor allem meine Kollegen sollen das nie erfahren. Außer dass er mein Chef ist, gibt es noch ein paar andere kleine Probleme an der Sache: Er ist verheiratet, gute 20 Jahre älter und Familienvater. Ich habe keine Argumente für die Sache, sondern nur Argumente dagegen und habe selten so ein schlechtes Gewissen gehabt - trotzdem bekomme ich ihn nicht aus dem Kopf. Sorry, liebe Familie des Betroffenen, sorry Kollegen, sorry Mama und Papa. Ich habe übrigens keine beruflichen Vorteile aus der Sache gezogen.

Beichthaus.com Beichte #00038246 vom 17.05.2016 um 22:07:02 Uhr (14 Kommentare).

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Mein fast schwuler bester Freund

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Lügen

Durch eigene Dummheit und Unüberlegtheit habe ich (w/21) vor einiger Zeit meine Freundschaft zu einem guten Freund zerstört. Wir waren gemeinsam in der gymnasialen Oberstufe und hatten so gut wie alle Kurse gemeinsam, konnten über alles reden und haben auch privat des Öfteren etwas zusammen unternommen. Alles rein freundschaftlich. Eines Tages, als wir im Unterricht saßen und uns während eines Lehrfilms langweilten, unterhielten wir uns über das kommende Wochenende und was da so anstand. Schließlich kam er darauf zu sprechen, dass er vorhatte, sich mit jemandem zu treffen, nannte aber keine Namen oder sonstige Infos. Da ich ihn spaßeshalber freundschaftlich foppen wollte, fragte ich ihn, ob sein Date denn männlich oder weiblich sei. Ups, Fettnäpfchen! Er wurde sofort ernst und fragte mich dann, ob er mir im Geheimen etwas anvertrauen könnte. Ich bejahte und so klärte er mich dann über seine Homosexualität und seine Vorliebe für Männer auf.

Kurze Zeit später ging meine Beziehung zu meinem damaligen Freund in die Brüche, worüber ich natürlich mit ihm auch sprach. Darauf hin gestand er mir dann, in Wirklichkeit bisexuell zu sein und schon seit Längerem in mich verliebt zu sein. Da ich diese Aussage aber nicht sehr ernst nahm und diese auf eine Unsicherheit über seine sexuelle Orientierung schob, sagte ich ihm einfach, ich sei noch nicht ganz über meinen Ex hinweg und bräuchte Zeit, was eigentlich ja nicht stimmte. Damit gab er sich aber vorerst zufrieden und ich hatte meine Ruhe. Der Grund für meine Lüge war zum einen, dass ich überhaupt nicht auf ihn stand, ihn aber nicht verletzen wollte, indem ich ihm an den Kopf werfe, dass aus uns nichts wird. Zum anderen wollte ich auf keinen Fall später wegen eines anderen Mannes sitzen gelassen werden, wenn er es sich doch noch einmal anders überlegt hätte. So spannte ich das Lügennetz immer weiter und schaffte es, ihn immer weiter hinzuhalten. Schlussendlich versprach ich ihm sogar Sex und vereinbarte dementsprechende Treffen mit ihm, zu denen es aber nie kam.

Das Ende der Geschichte war, dass seine Eltern, die im Übrigen streng katholisch und absolut gegen Homosexuelle sind, mich dafür verantwortlich machten, dass ihr Sohn schwul ist und den Kontakt verboten. Wie dem auch sei. Durch mehrere hitzige Gespräche kam dann die ganze Wahrheit raus und er wollte verständlicherweise auch nichts mehr mit mir zu tun haben. In dem Moment begriff ich erst, was ich da eigentlich mit meinem Verhalten angerichtet habe. Ich startete mehrere Versuche eine Aussprache in die Wege zu leiten, um mich bei ihm zu entschuldigen. Vergebens. Nach dem Abitur brach der Kontakt zwischen uns endgültig ab und ich habe seitdem nie wieder etwas von ihm gehört. Lieber C., falls du das liest, es tut mir unendlich leid. Ich werde die schönen und lustigen Momente mit dir immer in guter Erinnerung behalten!

Beichthaus.com Beichte #00038244 vom 17.05.2016 um 16:50:37 Uhr (8 Kommentare).

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Die Spiele seines Onkels

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Feigheit Neugier Missbrauch Kinder

Ich (m/24) gestehe, dass ich mit sechs Jahren eine schwule Erfahrung hatte. Ich wusste es damals nicht und der Junge damals sagte: "Ich zeige dir mal etwas, das Spaß macht." Wir sind dann einfach zu einer Treppe runter, die zu einem Keller führte - ich sollte die Hose runterlassen und mich vorbeugen. Er ließ ebenfalls die Hose runter und fing an, mit seinem Ding an meinem Hinterloch rumzuspielen. Zum Glück waren wir zu jung für eine Erektion - es fühlte sich schon zum Anfang falsch an und ich habe es dann gleich gelassen. Als ich fragte, wie er auf die Idee kam, dass das Spaß mache, sagte er, dass sein Onkel ihm das gezeigt hatte und es ihm gefallen hätte. Leider habe ich mich nie getraut meinen Eltern davon zu erzählen, sodass ich auch leider nicht weiß, was mit dem Jungen weiter passiert ist. Daher weiß auch leider niemand, dass sein Onkel sich strafbar gemacht hat und damit davonkommt. Ich beichte, dass ich zu feige war, um diesen Vorfall zu gestehen und ihn damals eigentlich nur noch vergessen wollte. Das ging mir bis heute noch nicht aus dem Kopf - und wird es wohl auch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038240 vom 16.05.2016 um 15:50:30 Uhr (12 Kommentare).

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