Liebe ich meine Tochter genug?
Beichthaus.com Beichte #00038392 vom 20.06.2016 um 19:12:35 Uhr (37 Kommentare).
Beichthaus.com Beichte #00038392 vom 20.06.2016 um 19:12:35 Uhr (37 Kommentare).
Versuche mal mehrere Therapeuten abzuklappern. Vielleicht ist ja einer dabei der früher nen Termin vergeben kann. Ja und ist der Erzeuger ein dummes, feiges A**. Du bekommst Absolution und ich kann für Dich hoffen das sich alles zum guten wendet und wünsche Dir viel Kraft.
21.06.2016, 17:55 Uhr melden
Der Anfang ist schon gemacht; du hast sie lieb und sie bedeutet dir etwas. Alles andere kommt mit der Zeit, besonders wenn sie älter wird. Dann kannst du mehr mit ihr unternehmen, ihr Charakter entwickelt sich und du wirst Stolz auf sie sein! Wahrscheinlich verbindest du den schlechten Ausgang mit deinem Freund mit deinem Kind, und das verhindert die Liebe. Aber du wirst darüberhinweg kommen, treffe dich mit Freunden, unternehme was mit deinem Kind und das wird alles seinen Weg gehen.
21.06.2016, 17:58 Uhr melden
Ich finde es wunderschön, wie du von deinem Kind redest. Auch wenn du selbst denkst, dass deine Gefühle "nicht ausreichend" sind - finde ich: du machst das super! Trotz der ganzen Umstände hast du das beste daraus gemacht. Vielleicht tröstet es dich zu hören, dass mit zunehmendem Alter des Kindes das Band euerer Zuneigung immer stärker wird. Verurteile dich nicht zu sehr, ich finde du redest und handelst mit Liebe und genau das ist die Essenz einer Mama!
21.06.2016, 18:00 Uhr melden
ich weiß, das ist nicht das Gleiche, aber früher hatte ich das Gefühl, wenn mein kleiner Bruder jetzt einfach weg wäre, das fände ich gar nicht so schlimm. Auch mit 18 noch. Und ich hab mich furchtbar gefühlt, weil man sowas doch nicht denken darf, aber es war eben so. Irgendwann bin ich ausgezogen und nach nem halben Jahr Abstand hat sich entwickelt, dass mein Bruder mein bester Freund geworden ist. Jetzt wohnen wir wieder in derselben Stadt und sehen uns täglich. So ging es mir auch, als meine Mitbewohnerin (die ich mir auch nicht ausgesucht habe) auszog. Vielleicht sind manche Menschen eben so, dass sich bei ihnen keine aufregenden Gefühle regen, solange man sich nicht aussuchen kann, sie zu sehen.
Warte mal ab, bis dein Kleines anfängt, sich ein bisschen abzunabeln und die Zeit mit Mama nicht mehr das Größte ist. Und selbst, wenn du diese Gefühle nie entwickelst: das ist kein Weltuntergang und hindert dich nicht daran, eine gute Mutter zu sein. Es ist nicht das ganze Leben der romantische Regenbogen im Sonnenuntergang, der einem versprochen wird.
21.06.2016, 18:05 Uhr melden
Hasse dich nicht. Es ist verständlich, wenn man sich der Situation ersteinmal nicht gewachsen fühlt. Man hat das Gefühl seiner Tochter nicht gerecht zu werden. Es klingt allerdings nicht so, als wenn dies bei dir der Fall wäre. Alles was deine Tochter braucht, bist du und deine Liebe. Du widersprichst dir selbst, wenn du einerseits behauptest, dass sei alles ohne Emotionen und andererseits sagst, dass du deine Tochter liebst und sie gegen nichts auf der Welt eintauschen wollen würdest. Ich denke, dass deine Tochter dich zu sehr an dein Ex erinnert und das deine Beziehung zu ihr sozusagen "befleckt". Sei für deine Tochter da und versuch in deine Rolle hineinzuwachsen. PS: Dein Ex sollte hier eigentlich beichten, dass er sich um seine Verantwortung drückt!
21.06.2016, 18:06 Uhr melden
Der Vater des Kindes ist echt erbärmlich! Lässt seine Freundin schwanger zurück und lügt ihr noch dreist ins Gesicht. Das er seinen Vater vorschiebt, zeigt, was er für eine Lusche ist. Du befindest Dich derzeit wohl in einem Gefühlschaos wegen Deinem Ex und brauchst wohl noch Zeit um das zu verarbeiten. Aber denke daran, es ist Dein Kind, was in Dir herangewachsen ist. Es ist besser, das Kind wächst bei einer liebevollen Mutter auf, als bei einem Vater, dem das Kind egal ist.
Und such Dir einen Psychologen, der Dich nicht warten lässt.
Alles Gute für Dich!
21.06.2016, 18:06 Uhr melden
Du machst das in der Situation schon ganz gut und brauchst dich nicht allzu sehr zu grämen, denn was du beschreibst passiert öfter als man denkt oder zugeben mag. Eine Verbesserung der Situation könntest du erreichen, wenn du aufhören würdest, dein Kind "Würmchen" zu nennen. Vielleicht entwickelst du mehr Gefühle ohne diesen dämlichen Spitznamen.
21.06.2016, 18:19 Uhr melden
Absolution von mir. Die Situation ist einfach schwer und du musst mit vielen Sachen kämpfen. Solang du überhaupt mit ihr klar kommst und dich um sie gut kümmerst ist es schon sehr hilfreich. Außerdem suchst du dir ja bereits Hilfe. Halte durch und rede auch mit guten Freunden darüber, dass sie dich unterstützen. Dein Ex war einfach nur feige er hat plötzlich gemerkt dass er doch noch nicht soweit ist die Verantwortung zu übernehmen und hat sich verdrückt, dabei hatte er nicht Mal den Mumm es dir persönlich zu sagen sondern schickt seinen Vater vor. Er sollte hier beichten, nicht du, immerhin hast du bisher nichts falsch gemacht sondern gibst dir alle Mühe wieder alles in die richtige Bahn zu lenken.
21.06.2016, 18:37 Uhr melden
Ich habe den Eindruck dass du dir viel zu viel Druck machst. Du musst dich um die Kleine kümmern, den Haushalt, um die Finanzen und um dich selbst und dabei musst du deiner Tochter die Volle Aufmerksamkeit und Liebe schenken.
Mach bei deinem Hausarzt Druck, dass er dir eine Überweisung ausstellt und das ganz schnell, sonst zerbrichst du unter diesem Druck.
21.06.2016, 18:46 Uhr melden
Ich würde mir da nicht zuviel Sorgen machen. Denn bei mir war es genauso mit dem Gefühl und dies hat sich erst 1,5 Jahre nach der Geburt erst richtig entwickelt. Ein guter Anfang ist schon da, du liebst sie und gemeinsame Erlebnisse werden das noch festigen. Du machst dir zuviel Gedanken, schlimmer wäre es wenn du ganz andere Gedanken hättest.....ich denke eher das die Trennung von dem Kindsvater eine große Rolle spielt und du in so einer Situation damals nicht die richtige Zeit gefunden hast, dich damit auseinander zu setzen und abzuschließen. Such weiter nach einem Therapeuten wenn du das für richtig hält aber setz dich selbst nicht so unter Druck. Denn das Gefühl Mutter zu sein und alles was dazu gehört, kann man nicht verallgemeinern. Und das was andere als " normal " ansehen muss nicht für dich das gleiche sein, denn du bestimmst allein für dich! Fühl dich gedrückt!
21.06.2016, 19:12 Uhr melden
Bitte suche dir einen guten Therapeuten,der dir helfen kann!Ich denke, das es aber an deinem feigen Ex liegt,das du die Kleine nicht lieben
kannst!Viel Glück!
21.06.2016, 19:14 Uhr melden
Der Vater ist wirklich ein Arsch, wie er im Buche steht. Sich so vor der Verantwortung zu drücken, ist das Letzte. Versuche weiter Druck beim Therapeuten zu machen, damit Du schneller einen Termin bekommst. Alleine ist es schwierig in so einer Situation damit fertig zu werden.
21.06.2016, 19:42 Uhr melden
So wie du dein Kind beschreibst, sind da sehr wohl Muttergefühle! Du machst das gut! Eben auf deine Weise. Mit einem Therapeuten zu sprechen, kann nicht schaden, aber du kriegst das hin.
21.06.2016, 20:39 Uhr melden
Ich würde Dir raten, versuchen, ganz viel schöne Sachen mit der Kleinen zu machen. Nichts stressiges. Vielleicht mit Unterstützung deiner Freundin oder einer sozialen Einrichtung (musst du googeln). Du bist wahrscheinlich so ausgelaugt von der Entäuschung - leb das nicht weiter aus.
21.06.2016, 20:40 Uhr melden
Die einzige Person die es verdient gehasst zu werden ist dein ex-Freund. Du sagst das du nichts für sie empfinden würdest aber das glaube ich nicht. Wenn man den Text liest merkt man doch wie viel sie dir bedeutet. Mütter die wirklich nichts empfinden, sind ihre Kinder absolut egal. Deine Bindung wird mit der Zeit stärker da bin ich mir sicher.
21.06.2016, 22:01 Uhr melden
Alles ist Gut! Dieses absolute Mutterglückgefühl haben eigentlich gar nicht so viele ab Geburt, wie es einem immer eingetrichtert wird. Man ist, wie du sagst, erstmal einfach nur fertig und froh die Geburt überlebt zu haben. So wie du von deiner Tochter erzählst hört es sich nach Liebe an. Was dir an ihr fehlt ist Vll einfach der Spaß an ihr. So richtig Spaß habe ich mit meiner Tochter auch erst jetzt - sie ist fast 3 Jahre alt. Möglicherweise bist du einfach keine BabyMama, sondern eher ab Kindesalter Vollmama. So geht's mir. Das erste Jahr hat mich eher das Verantwortungsbewusstsein getrieben, seitdem kommt immer mehr Spaß und Liebe hinzu. Bei meinem Sohn, etwas über 1 Jahr alt, geht es mir auch so.
Rede einfach offen darüber. Es geht wirklich vielen Müttern und Vätern so! Deswegen kompensieren manche auch so über und werden solche "Elternnazis". Andere, wie du, reflektieren sich wohl eher. Mein Mann und ich sind auch eher so und zu dem Schluss gekommen, dass wir einfach keine Säuglingseltern sind, sondern mehr gefallen an Kindern haben. Zum Glück werden Babies ja älter.
Ach ja es könnte sein, dass du es zwar so empfindest, du nach außen aber total verliebt in deine Tochter wirkst. Einfach, weil deine Augen strahlen, wenn du sie siehst. Ich sage das deshalb, weil ich dieses Feedback oft bekommen habe, obwohl ich es nicht so empfunden habe.
21.06.2016, 22:18 Uhr melden
Vielleicht brauchst du einfach nur mehr Zeit? Du klingst nach einer sehr freundlichen Person. Nichtmal ein einziges böses Wort gegen deinen - hier Schimpfwörter einfügen- Ex-Freund. Überaus erstaunlich und spricht sehr für dich. Ich drück dir Daumen für deine Therapie.
21.06.2016, 23:09 Uhr melden
Ich schließe mich meinen Vorrednern an: Das passiert öfter als man denkt! Du scheinst eine postnatale Depression gehabt zu haben und dass die Wartezeiten der Therapeuten so irre lang sind ist einfach nur unmenschlich. Erkundige dich vielleicht mal ob es in deiner Umgebung so etwas wie eine psychiatrische Tagesklinik gibt, da wird einem in der Regel schnell geholfen. Und auch wenns doof klingt: Die Telefonseelensorge ist auf so was geschult und kennt im Zweifelsfall hilfreiche Adressen! Du hast das Problem erkannt und leugnest es nicht, du willst dich dem stellen weil es dir selbst auch weh tut. Sei nicht so hart zu dir selbst, du tust dein Bestes in dieser Situation. Ich wünsche dir alles Gute!
21.06.2016, 23:19 Uhr melden
Alleinerziehend zu sein ist anstrengend. Vielleicht würde dir eine Pause gut tun; Mutter-Kind-Kur? Oder eine Bezugsperson, die regelmässig deine Tochter hütet? Ich war auch immer sehr erschöpft nach den Geburten (und fand diese überglücklichen Mütter nervig. Ich war schon auch glücklich, aber halt auch erschöpft). Ich finde die ersten eineinhalb Jahre mit Kleinkindern sowieso anstrengend. Richtig spannend fand ich meine Kinder erst als sie sprechen konnten. Klar Babys sind auch süss, aber man hat auch kaum eine Minute für sich. Dafür bin ich nicht der Typ. Such Dir Entlastung. Ich glaube auch, dass du deine Tochter liebst. Ev hast du zu hohe Erwartungen an das Mutterglück. Und du hattest bisher wenig Zeit, um die Trennung zu verarbeiten. Sprich doch mal mit Pro Familia oder Ähnlichen Beratungsstellen. Dort bekommst du sicher schneller einen Termin oder google Mütter in Not oder ähnliches. Es gibt einige Stiftungen, die unkompliziert helfen können mit Gesprächen, Ratschlägen zu Entlastungsmöglichkeiten etc. Alles Gute für euch.
22.06.2016, 00:08 Uhr melden
Klingt nach postnataler Depression. Sei nicht so hart zu Dir selber. Du kümmerst Dich toll um Deine Tochter. Dein Ex ist ein mieser kleiner Drückeberger. Dessen Vater hätte seinem Sohn gehörig in den Hintern treten sollen, als er Dich schwanger sitzen gelassen hat. Sieh zu, dass du jeden Cent an Unterhalt für das Kind aus ihm rausquetscht.
22.06.2016, 00:10 Uhr melden
Was ist das denn bitte für eine blöde Aussage der Therapeutenpraxis am Telefon?? Dir viel Geduld, du schaffst das schon!
22.06.2016, 00:35 Uhr melden
Wie bereits hier gesagt wurde, DU machst alles richtig. Auch wenn du vielleicht denkst, du würdest deine Tochter nicht genug lieben. Ich denke eher das die gesamte Situation dich noch etwas überfordert (da du mit deinem Herzallerliebsten Ex-Freund[Ironie] noch nicht ganz abgeschlossen hast.) Es ist aber auch nicht leicht. Ich hoffe, dass du wenigstens von deinen Eltern und Freunden unterstützt wirst und sie dir halt geben. Und keine Sorge ich denke auch, dass die Muttergefühle noch kommen werden also sei nicht so hart zu dir selbst.
22.06.2016, 06:15 Uhr melden
Du bist in einer Art Schockstarre. Kannst momentan selbst nicht lieben, weil du verlassen wurdest, das ist alles. Die Verbindung zu deinem Kind wird wachsen und deine Gefühle werden zurückkehren. Ich wünsche euch beiden alles gute.
22.06.2016, 09:26 Uhr melden
Mach dir keine Sorgen, das wird schon. Und wenn nicht, auch nicht schlimm.
22.06.2016, 11:17 Uhr melden
Es ist doch dein erstes Kind, wer schreibt die vor wie du zu fühlen hast? Wenn deine Muttergefühle nicht so stark ausgeprägt sind wie es bei anderen der Fall ist, was solls?
Würdest du nicht auf andere schauen, wüsstest du doch nicht das du vielleicht zu wenig fühlst - in deinen Augen! Also mach weiter wie bisher und schau nich zu sehr auf andere Mütter, das ist übertragbar für jede Lebenslage...
22.06.2016, 13:31 Uhr melden
Das ist soweit ich weiß nicht ungewöhnlich, jedoch ein Tabu-Thema. Einige Mütter denken sie empfinden zu wenig für ihr Kind, oder es ist auch tatsächlich so. Deswegen sind sie nicht unbedingt schlechte Mütter. Mach das beste draus, und die Liebe kommt vielleicht noch.
22.06.2016, 13:31 Uhr melden
Hört sich ein wenig nach postnataler Depression an. Ich denke du liebst dein Kind, denn du schreibst sehr liebevoll und bedacht. Vielleicht setzt du dich nur selbst zu sehr unter Druck und setzt zu hohe Erwartungen daran, was du selbst zu leisten und zu geben hast. Dein Weg zum Therapeuten ist der richtige Schritt. Dieser kann dir sicher helfen Klarheit in deine Situation zu bringen.
22.06.2016, 13:33 Uhr melden
Ich glaube nicht dass du all zu große Probleme hast. Immerhin LIEBST du dein Kind ja, das sagst du selbst!
Vielleicht hast du einfach noch an der ganzen Situation zu kämpfen aber ich danke du wirst das schon hinbekommen. Alles Gute dir und deiner Kleinen!
22.06.2016, 14:23 Uhr melden
Ich fürchte, es gibt viele Mütter, die aufgrund der Umstände der Geburt eher wenig fühlen, wenn sie ihr Kind zur Welt bringen. Angesichts des Verhaltens von Seiten des Kindsvaters sind die Umstände denkbar mies.
Immerhin liebst du sie, das ist sehr wichtig und ich bin der Meinung, dass du durchaus in der Lage bist, ihr gegenüber ein gesundes Verhältnis aufzubauen. Vertraue im
22.06.2016, 14:40 Uhr melden
Ich glaube das renkt sich im Laufe der Zeit wieder ein. Ich glaub Du verbindest das Kind noch zu sehr mit dem miesen Abgang vom Vater. Kopf hoch, das Muttergefül kommt bestimmt. Gib Dir Zeit.
22.06.2016, 16:53 Uhr melden
Ich finde dein Ex müsste hier beichten.
Mach dir keine Sorgen um deine Kleine, viele Mütter können am Anfang noch nicht so ganz warm werden mit den Kleinen. Das ist ganz normal und legt sich mit der Zeit. Dass du darüber geschrieben hast, ist ja schon ein Anfang.
23.06.2016, 17:02 Uhr melden
Postnatale Depressionen sind nicht selten. Geh bitte zu einem Arzt!
24.06.2016, 13:20 Uhr melden
Ich hoffe, dass Du durch die Therapie von der pränatalen Depression weg kommst. Ungewöhnlich ist sowas nicht, nur verdammt schade für Dich und Dein Kind wegen der verlorenen Zeit.
28.06.2016, 16:10 Uhr melden
In NRW gibt es das ZIP (Zentrale Informationsbörse Psychotherapie), da bekommt man Therapeuten genannt die Termine frei haben.
Melde dich sonst mal für eine Mutter-Kind-Kur an.
Du liebst deine Tochter und bekommst das hoffentlich hin.
30.06.2016, 19:36 Uhr melden
Mann, das ist hart. Bei einer bekannten war es ähnlich, der Erzeuger ist abgehauen und sie konnte einfach keine Bindung zum Kind aufbauen. Also hat sie es zur Adoption freigegeben. Soll jetzt aber kein Wegweiser für dich sein. Bleib mal dran. Absolution.
02.07.2016, 11:39 Uhr melden
Ganz klar, postnatale Depression! Das du einen Therapeuten aufsuchst zeigt das du dein Problem in Angriff nimmst. Es kann nur besser werden!
Bleib am Ball und nehme, egal wie lang die Wartezeit ist, den Termin beim Therapeuten an. Viel Glück!
03.07.2016, 20:43 Uhr melden
In deiner Situation ist das absolut verständlich das du so fühlst...dein Kind war geplant und es sollte am Ende eine süße Familie aus euch werden...und jetzt stehst du alleine mit dem Kind da und bist wahrscheinlich noch innerlich geschockt weil du dir das nicht zu traust dass du das auch schaffst...aber keine Sorge...du wächst jeden Tag ein Stück über dich hinaus...für mich klingst du wie eine liebende Mutter...du liebst dein Kind aber du bist einfach nur traurig und brauchst Zeit für dich...mit der Zeit wirst du sehen das deine Liebe dein Herz erwärmt und das es tief aus deinem inneren kommt...manche Dinge brauchen etwas mehr Zeit...und die kannst du dir auch ruhig nehmen...ich wünsche euch beiden alles Gute...
19.07.2016, 00:57 Uhr melden
"Ich kann einfach nicht verstehen, wie dieses wunderbare kleine Würmchen mein Herz nicht in Mutterglück ertränken kann. Sie ist so süß und duftet gut und ihr Lächeln ist wie die Sonne, so warm und strahlend."
Mir sind gerade ehrlich die Tränen in die Augen geschossen, als ich das gelesen habe. Ich denke, du setzt dich zu sehr mit Normvorstellungen unter Druck, wie man sein Kind angeblich zu lieben habe. Dieses Zitat ist das schönste, was ich in letzter Zeit gelesen habe und ich bin mir sicher, dass du eine wundervolle Mutter für das kleine Würmchen wirst.
09.08.2016, 01:33 Uhr melden
Ich habe zwei meiner besten Freunde die Freundinnen ausgespannt, die eine schon öfter. Haben es auch im Bett meiner Eltern getan. Bei der anderen wurden …
Ich habe zwei Sachen zu beichten:
1. War gestern mit Freunden auf einer Party und haben eine Bekannte von uns zu Hause sitzen lassen, weil wir keinen …
Aggression Begehrlichkeit Betrug Boshaftigkeit Diebstahl Drogen Dummheit Ehebruch Eifersucht Eitelkeit Ekel Engherzigkeit Falschheit Faulheit Feigheit Fetisch Fremdgehen Geiz Gewalt Habgier Hass Hochmut Ignoranz Lügen Manie Maßlosigkeit Masturbation Missbrauch Misstrauen Morallosigkeit Mord Neid Neugier Peinlichkeit Prostitution Rache Schamlosigkeit Selbstsucht Selbstverletzung Sex Stolz Sucht Trägheit Trunksucht Ungerechtigkeit Unglaube Unreinlichkeit Vandalismus Verrat Verschwendung Verzweiflung Völlerei Vorurteile Waghalsigkeit Wollust Zorn Zwang Zwietracht
Mein Leben ist in diesem Moment natürlich zusammengebrochen. Jedoch musste ich mich um meinetwillen und des Kindes wegen zusammenreißen und weitermachen. Am Tag der Geburt begleitete mich meine beste Freundin, und als mir dann meine Kleine auf den Arm gegeben wurde, war da absolut nichts. Ich war einfach nur erschöpft. Dieses Gefühl legte sich auch in den nächsten Tagen nicht und die Besuche auf der Babystation liefen eher emotionslos ab und in mir wuchs die Schuld, als ich die anderen Frauen mit ihren Kindern sah. Ich liebe meine Tochter und würde sie für nichts auf der Welt eintauschen, aber ich bin nicht sicher, ob meine Liebe wirklich ausreichend ist. Ich habe mich auch schon an einen Therapeuten gewandt, bei dem ich aber eine Wartezeit von sechs Monaten habe, bis ich dort vorstellig werden kann. Ich habe zwar versucht, etwas Druck zu machen, aber am Telefon sagte man mir, dass man erst schneller einen Termin bekommt, wenn man schon kurz davor ist, sein Kind umzubringen. Da fiel mir erst einmal die Kinnlade runter. Ich würde ihr nie etwas tun und hoffe, dass sich das Thema vielleicht von alleine einrenkt und ich die Kleine wie eine Mutter lieben kann.