Das Auto meines Ex-Freundes

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Rache Falschheit Auto & Co. Ex

Vor etwa zehn Jahren gab es einen Mann in meinem Leben, der mich, sagen wir - nicht so behandelt hat- wie es mir eigentlich zugestanden hätte. Kurz: Er war ein richtiges Schwein. Nach außen hin die Fassade des Saubermannes. Er definierte sich seinerzeit sehr durch diverse Luxusgüter, wie Auto, Uhr, Klamotten und Eigentumswohnung. Nachdem er mich also so mies behandelt hatte, schmiedete ich einen Racheplan. Seinerzeit musste er sehr viel nachts arbeiten und mir waren somit die Zeiten bekannt, wann er dann für gewöhnlich heim kam.


Nun war das Internet seinerzeit noch nicht so weit verbreitet und man hatte damals die Möglichkeit, in einem sehr bekannten Blatt für Kleinanzeigen aller Art alles Mögliche zu verkaufen. Da die Anzeigen kostenlos waren und das Blatt auch über einen sehr großen Automarkt verfügte, ich aber nicht wollte, dass man nachvollziehen kann, von wem die Anzeige kommt, fuhr ich eines Tages zum nahe gelegen Flughafen, welcher über ein Faxgerät verfügte. Von diesem Faxgerät gab ich dann eine Anzeige mit seinen Daten auf, dass ein Auto eines sehr namhaften und teuren Herstellers zum Verkauf steht. Sämtliche Daten waren mir bekannt. Jedoch gab ich keine Telefonnummer bekannt, sondern schrieb dazu, dass der Wagen am Datum sowieso (ein Samstag) morgens ab sieben Uhr besichtigt und gleich gekauft werden könnte. Da das Wägelchen sehr teuer und noch recht neu war, der von mir eingetragenen Preis jedoch entsprechend niedrig angesetzt wurde, erfreute sich das Fahrzeug eines regen Zulaufs.


Mein Freund kam morgens um halb sechs heim und pünktlich gegen sieben hatte er ein Rudel ausländischer Autohändler vor der Tür stehen, die alle sein Wägelchen kaufen wollten. Den Namen einer Klingel brauchte ich nicht angeben. Unter der Adresse und auf dem Einstellplatz gibt es nur eine und die Adresse wurde seinerzeit ohne Problem abgedruckt. Sein Schlaf war gestört und ich grinste aus sicherer Entfernung. Er hatte seine liebe Mühe, die Jungs wieder loszuwerden. Und kaum waren die einen weg, kamen schon die nächsten Händler. Es war eher ein harmloser Streich. Verdient hat er es.

Beichthaus.com Beichte #00030207 vom 25.08.2012 um 22:15:50 Uhr (19 Kommentare).

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Meine schwarz fahrende Rivalin

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Betrug Falschheit Bahn & Co.

Als ich (w/29) so um die 14 Jahre alt war, habe ich das Geld, welches ich für die Monatskarte der öffentlichen Verkehrsmittel von meiner Mutter bekommen habe, anderweitig ausgegeben. Mit der Konsequenz, dass ich immer schwarz gefahren bin. Und immer, wenn ich dabei erwischt wurde, habe ich den Namen und die Adresse meiner damaligen Rivalin angegeben. Mit 14 hatte man ja noch nichts, was einen ausweisen konnte. Das habe ich irgendwann perfektioniert und habe in alle meine Schulbücher ihren Namen auf die erste Seite geschrieben um einen Beweis liefern zu können.

Beichthaus.com Beichte #00030206 vom 25.08.2012 um 18:16:39 Uhr (13 Kommentare).

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Maximal 500 Kilo

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Schamlosigkeit Peinlichkeit Urlaub Türkei

Als ich mit ein paar Freunden dieses Jahr im Urlaub in der Türkei war, gab es einen Aufzug der nur 500 Kilo tragen konnte. Man durfte nur zu viert in diesen hinein, weil er sonst stecken bleiben würde, wenn mehr Leute drin sind. Ich bin mit einem Freund dann zu dem Aufzug gelaufen und habe gewartet bis er kommt. Es hat ewig gedauert. Als endlich, nach 5 Minuten, der Aufzug kam, stiegen drei ältere Deutsche Frauen, die wirklich nicht auf ihr Gewicht geachtet haben, aus und haben uns gewarnt, das wir nicht einsteigen sollten, da sie stecken geblieben sind und der Aufzug ihrer Meinung nach kaputt sei. Ich war wegen einer zu langen Nacht ziemlich genervt und fertig. Ich habe die drei Damen genervt angeschaut, mit meinem Finger auf das Schild gezeigt auf dem stand NUR BIS 500 KILO und gesagt das es klar sei, dass sie stecken geblieben sind und warum sie sich wundern, dass das passiert. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, wie das rüber kam und es tut mir auch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00030205 vom 25.08.2012 um 15:22:54 Uhr in Türkei (Antalya) (19 Kommentare).

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Premium Bier ohne Happy End

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Diebstahl Dummheit Auto & Co. Polizei Bochum

Ich war in einem großen Supermarkt und wollte Bier kaufen. Dafür habe ich mir einen Einkaufswagen geholt und habe zwei Kästen günstiges Bier zu 5 Euro pro Kasten in den Wagen gestellt. Ich wollte nicht viel Geld ausgeben. Die Beiden Kisten füllten den oberen Teil des Einkaufswagens perfekt aus. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie bekam ich Lust auf ein gutes Weizenbier eines Premiumbrauers. 14,99 für einen Kasten wollte ich aber nicht bezahlen, habe die Kiste aber trotzdem auf die untere Fläche des Einkaufswagens, gestellt. Ich ließ es auf einen Versuch ankommen und ging nun mit den drei Kisten Bier zu Kasse, ließ dort aber alle drei Kisten im Wagen, da sie ja zu groß für das Band waren. Als ich dran kam sagte die Verkäuferin "2 Kästen XY-Bier". Sie sagte das in einem etwas fragenden Ton, ich überhörte das und deutete nur ganz leicht ein Nicken an. Die Kiste die unten stand konnte man aus ihrer Position auch unmöglich sehen. Also bezahlte ich, inklusive Pfand knapp 17 Euro und ging sehr zufrieden mit meinen drei Kisten zum Auto.


Da es ein großer Supermarkt ist, wird das ganze sicher erst spät auffallen und auch nicht auf einen Fehler dieser bestimmten Verkäuferin zurück zu führen sein, da war ich mir sicher. Die beiden Kisten mit dem Billigbier stellte ich nun nebeneinander in den Kofferraum des Autos meiner Eltern. Die dritte Kiste mit dem teuren Bier passte nicht mehr daneben, deshalb stellte ich sie auf die beiden anderen drauf. Ich fuhr los, und war total euphorisch, holte mein Handy raus und rief meine Freunde an, um ihnen von dieser genialen Aktion zu berichten und verabredete mich direkt für den Abend, um das Freibier zu trinken. Abgelenkt durch das Telefonat übersah ich dann plötzlich ein Rechts-vor-Links, wo gerade ein anderes Auto raus kam. Um einen Unfall zu verhindern trat ich schlagartig auf die Bremse, der Wagen stand auch fast sofort. Unfall verhindert, schön und Gut. Aber das Bier! der gute Kasten der oben stand flog durch die Vollbremsung über die Rücksitzlehnen, wurde dann in schräger Position von den Vordersitzen gestoppt. Leider zeigte die Öffnung des Kastens auch nach vorne. Daher wurden die Bierflaschen nicht gebremst, sondern flogen weiter, bis aufs Armaturenbrett, in das neue Radio, ja sogar bis vor die Windschutzscheibe. Ich stieg sofort aus um die teilweise aufgegangenen Flaschen daran zu hindern, komplett auszulaufen. Aber 4 Flaschen waren sogar zerbrochen, und nochmal 3 haben sich durch die Wucht geöffnet. Auto war nun voller Bier und Scherben, und ich hatte nicht mal Taschentücher dabei, um jedenfalls das Lenkrad oder mein Gesicht zu trocknen, das Bier schoss nämlich wirklich Fontänenartig durchs Auto. Also fuhr ich so weiter nach Hause, es gab nun mal kaum eine andere Möglichkeit, meine Eltern würden es sowieso merken, der Biergeruch würde sich nie komplett entfernen lassen. Damit sollte ich auch nach gründlicher Reinigung recht behalten.


Meine Eltern begutachteten nun beide ihr Auto und waren total entsetzt. Dass der Kasten umsonst war, erzählte ich nicht. 7 Flaschen waren ja sowieso schon kaputt und ausgelaufen. Stattdessen erzählte ich, dass mir die Vorfahrt genommen wurde, also ein anderer Schuld an dem Schaden war, und nicht ich selbst weil ich durchs Handy abgelenkt war. Ich wurde gefragt ob ich mir Kennzeichen des "Schuldigen" gemerkt hatte, ich dachte mit schnell ein paar Kennzeichenfragmente aus und sagte dazu, dass es ein roter Kombi war. Ohne das Auto zu reinigen, wir legen nur Handtücher auf die Sitze, fuhr mein Vater mit mir zur Polizei, um den Fahrer des imaginären roten Kombis anzuzeigen. Der Polizist nahm alles auf, erzählte mir noch etwas von Ladungssicherung und Gepäcknetz und sagte, man werde sich bemühen den Halter ausfindig zu machen. Das Auto haben wir dann zu einer professionellen Reinigungsfirma gebracht. Zuhause habe ich dann meine Verabredung abgesagt und bin ins Bett gegangen. Es sollte mir wohl eine Lehre sein, nie wieder etwas ohne es zu bezahlen mitzunehmen, denn das konnte doch alles wirklich kein Zufall sein. Es tut mir Leid für den Supermarkt, dem Bier fehlt, meine Eltern, dessen Auto auch nach der Reinigung wie die letzte Kneipe stinkt, und natürlich für den Polizisten, der nun umsonst nach einem Auto fahndet, was es so gar nicht gibt.

Beichthaus.com Beichte #00030204 vom 25.08.2012 um 14:36:03 Uhr in Bochum (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nachtschicht im Dönerladen

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Verschwendung Völlerei Drogen Restaurant Berlin

Ich (m/21) bin Student an einer Uni in Berlin. Durch meine jetzige Freundin konnte ich einen Job im Dönerladen ihres Vaters ergattern. Anfangs freute ich mich darüber, da man als Student sowieso immer knapp bei Kasse ist. Derzeit habe ich keine Vorlesungen und arbeite […]
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Beichthaus.com Beichte #00030203 vom 25.08.2012 um 02:03:15 Uhr in Berlin (Kreuzberg) (17 Kommentare).

Gebeichtet von runuts
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