Rasierklingenspiele

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Drogen Gewalt Waghalsigkeit Last Night Lingen (Ems)

Ich (m/21) habe vor ein paar Monaten etwas gemacht, was ich sehr bereue. Es war ein ganz normaler Abend und ich war mit meiner Freundin und zwei Kollegen feiern. Als wir wieder zu Hause waren, wir haben alle bei mir übernachtet, haben wir bisschen rumgeblödelt. Durch guten Alkohol und Drogenkonsum bin ich etwas zu weit gegangen. Ich persönlich schneide mich regelmäßig, und aus irgendeinem Grund kamen wir auf die Idee ich solle mal jemand anderen schneiden. Meine Freundin brachte mir eine Rasierklinge und ich Schnitt einem der beiden Kollegen ins Bein. Leider ging der Schnitt so tief, dass es geblutet hat wie Sau, und der zweite Kollege hat dann noch an der wunde rumgespielt und man konnte sogar Muskeln und Knochen sehen. Weil es so geblutet hat, haben wir die Wunde mit Panzerband und Klopapier verarztet und den Notarzt gerufen. Die haben uns natürlich kein Wort geglaubt. Eigentlich fand ich das ganze ziemlich lustig, aber jetzt nicht mehr. Er hat eine 15 cm lange Narbe am Bein und er tut so als wäre alles Spaß. Mir tut das ganze aber Leid.

Beichthaus.com Beichte #00026977 vom 10.09.2009 um 20:23:41 Uhr in 49809 Lingen (Ems) (Nöldekestraße) (38 Kommentare).

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Zwei Männer auf Irrwegen

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Lügen Trunksucht Ungerechtigkeit Last Night Heidelberg

Ich habe zwei hilfsbedürftige Männer auf einen Irrweg geführt. Meine Freunde und ich verabredeten uns abends in einem Café bei Heidelberg, um etwas trinken zu gehen, Billard zu spielen und Shisha zu rauchen. Der Abend war sehr gelungen und wir hatten alle viel Spaß. Gegen 0 Uhr machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg. Meine Leute und ich hatten vorerst den gleichen Heimweg, da wir nicht weit voneinander entfernt wohnen. Am Bahnhof angekommen, bemerkten meine Clique und ich schon 2 äußerst betrunkene Männer. Sie waren schätzungsweise 28 Jahre. Wie gewohnt, mussten meine Freunde und ich eine Holzbrücke überqueren. Wir betraten gerade die ersten Treppenstufen, als uns die 2 Männer ansprachen. Sofort bemerkten wir, dass die Herren wohl nicht mehr genau wissen, in welcher Stadt sie sich befanden. Was wir natürlich schamlos ausnutzten. Einer der Beiden meinte, dass wir uns in Frankfurt befinden würden. Ich redete es ihm gewissenhaft aus und versicherte ihm, dass wir in München seien. Was natürlich überhaupt nicht stimmte. Die Männer glaubten mir, ohne groß zu zögern. Mittlerweile hatten wir (zusammen mit den 2) die Brücke überquert und kamen an eine nicht verkehrsarme Straße, die sich gerade in einer Baustelle befand. Dadurch lagen am Straßenrand verschiedene Verkehrsschilder. Prompt schnappte sich der Eine eines dieser Verkehrsschilder und spielte auf der Straße den Fluglotsen auf der "Flughafenlandebahn". Wir machten uns wirklich lächerlich über die Männer. Um aber Schlimmeres zu verhindern, haben wir die 2 von der Straße geholt. Auf dem Bürgersteig angekommen, berichteten sie uns lautstark über das anscheinend nicht befriedigende Sexualleben mit ihren Frauen. Nun aber, wollten wir die Männer endlich wieder loswerden. Dann kam mir die Idee, den Beiden den Rat zu geben, doch lieber nach hause zu gehen und sich auszuschlafen. Dankend nahmen sie den Rat an und fragten wo denn der Bahnhof in "München" sei, um mit dem Zug nach hause zu fahren. Ich schilderte ihnen den Weg, dieser nie und nimmer zum Münchner Bahnhof geführt hat. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann suchen sie noch heute. Von dieser Begegnung gibt es sämtliche Handyvideoaufnahmen, die meine Freunde und ich noch heute zum Lachen bringen!

Beichthaus.com Beichte #00026976 vom 10.09.2009 um 18:09:54 Uhr in Heidelberg (18 Kommentare).

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Steine auf der Straßenbahnschiene

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Vandalismus Waghalsigkeit Bahn & Co. Schriesheim

Als ich (w/heute 21) im Grundschulalter war habe ich mit einem Freund zusammen immer 10 Pfennig Stücke auf die Straßenbahnschienen gelegt. Wir haben uns dann darüber gefreut, dass sie so schön platt geworden sind. Irgendwann kamen wir auf die Idee, auch Steine zu nehmen. Wir haben also mit kleinen Steinen angefangen. Als sie überrollt wurden, sind sie regelrecht zu Staub zerborsten. Wir haben dann immer größere Steine genommen. Irgendwann waren wir soweit, dass wir haufenweise etwa faustgroße Steine auf die Schienen legten. Wenn die Straßenbahn darüber rollte, machte es einen ziemlichen Krach. Irgendwann stand das sogar in den Gemeindenachrichten und wurde dort als Versuch die Bahn entgleisen zu lassen gewertet. Da wir auch anderen Klassenkameraden von unseren Aktionen erzählt hatten, die es wiederum ihren Eltern erzählt haben, war es nur eine Frage der Zeit bis auch unsere Eltern bescheid wussten. Obwohl das ganze eigentlich eher meine Idee gewesen ist als die meines Freundes, konnte ich meine Mutter davon überzeugen, dass er mich dazu überredet hatte. Da ich als brav und strebsam galt, er aber als ziemlicher Rabauke, ging das relativ einfach. Während ich mir also nur eine Predigt anhören musste, dass ich mich nicht so leicht von anderen Leuten in irgendetwas reinziehen lassen sollte und das solche Leute kein Umgang für mich wären, bekam er mächtig Ärger und Hausarrest. Danach haben wir nichtmehr miteinander geredet. Ich würde mich eigentlich gerne bei ihm entschuldigen, heute könnten wir bestimmt über die Sache lachen. Leider ist er zwei Jahre später umgezogen und ich habe keinerlei Kontakt mehr mit ihm. Ich werde wohl für immer auf meinen Schuldgefühlen sitzen bleiben. Aber zumindest bin ich im Nachhinein sehr glücklich darüber, dass nicht tatsächlich eine Bahn entgleist ist.

Beichthaus.com Beichte #00026974 vom 10.09.2009 um 09:44:42 Uhr in Schriesheim (16 Kommentare).

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Der Mord an meiner Mutter

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Mord Ignoranz Verzweiflung Familie

Als ich 13 Jahre alt war, wohnte ich mit meiner Mutter, ihrem Lebenspartner (ich nannte ihn Onkel) mit dem ich irgendwie nie viel gemeinsam hatte und meiner Großmutter zusammen, die mich sehr nervte, da sie immer ins Wohnzimmer reinkam, während ich Fernsehen geschaut habe, wofür ich mich heute schäme da sie nichts dafür konnte und ich zu oberflächlich und egoistisch gedacht habe. Mein Vater starb als ich 7 Jahre alt war an Krebs. Das Traurige war, dass ich ihn nie wirklich gesehen habe, da ich mit 2 Jahren aus Russland auswanderte. Er geblieb dort und mir blieben nur die wenigen Fotos von ihm.

Mein Zimmer war im Obergeschoss und ich wachte in einer Nacht auf, weil im Flur Licht brannte. Ich ging die Treppe runter und sah meinen Onkel am Küchentisch sitzen. Ich fragte mich, warum er da so merkwürdig saß und warum die Lichter alle brannten. Ich ging zum Schlafzimmer meiner Mutter und sie schlief seelenruhig. Da ich ja auch müde war, es war ja 2 Uhr Nachts dachte ich mir nichts dabei und ging wieder in mein Zimmer und habe meinen Onkel auch nicht gefragt warum er da so sitzt. Als ich ruhig schlief, es war mittlerweile 3 Uhr, hörte ich ein dumpfes Schreien von unten und ein lautes klopfen als ob jemand oft auf den Boden einschlagen würde, ich stand auf und ging schnell nach unten und wollte sehen was los ist. Ich stand vor dem Schlafzimmer und sah, dass die Fenstertür offen war. Dann kam mein Onkel aus dem Garten zum Schlafzimmer und ich bemerkte, dass er ganz blutverschmiert war. Aber ich hatte keine Reaktion, keinen Verdacht, nichts. Ich war in meinem Leben das erste mal wirklich fassungslos und habe nicht reagiert. Er ging an mir vorbei, als wäre wirklich nichts geschehen und sagte einfach mit keuchender Stimme: "Geh wieder schlafen, alles ok!

Dann hörte ich wie er nur noch mit seinem Auto wegfuhr. Fassunsgslos wie ich dort stand griff ich intuitiv zum Telefon, bemerkte aber dass die Telefonschnurr abgerissen worden war. Dann ging ich schnell zum Nachbarn und rief von dort aus die Polizei. Sie kamen, durchsuchten das Haus und kriegten eine Meldung, dann sagten sie, dass ich mit meiner Oma im Wohnzimmer warten solle. Nach einiger Zeit kam ein Arzt zu mir und meiner Oma und sagte: "Was ich Ihnen jetzt mitteilen werde, wird ihnen sehr schwer fallen. Und ab dem Moment wurde mir klar, meine Mutter ist tot.

Ich habe auf der Beerdigung geweint. Ich war bei dem Gerichtstermin, wo der Mörder zu 15 Jahren lebenslanger Haft verurteilt wurde. Ich saß reglos am Zeugenpult, als der Mörder meiner Mutter links neben mir mit einem Anwalt saß. Das Schlimme ist, obwohl er meine Mutter umgebracht hat, empfinde ich immer noch Mitleid mit ihm. Wobei sie der Mensch war, den ich am meisten liebte und er nur irgendjemand ist der mit meiner Mutter zusammen war. Denn er hatte immer ein bemitleidenswertes Bild eines Obdachlosen, er litt auch unter Diabetes und atmete manchmal schwer, tatsächlich bin ich ein sehr kaltblütiger Mensch und ich kann mir noch nicht vergeben, dass ich wie ein verwöhnter Bengel nur an mich dachte und ich meiner Großmutter nicht zur Seite stand, sondern mir alles egal war. Drei Wochen nach meiner Mutters Beerdigung starb sie und diesen Mann bemitleide ich selbst heute noch. Ich hasse mich dafür, bin aber immer noch sehr subjektiv zum Leben. Ich hoffe, dass mir meine Mutter für mein Egoismus verzeihen kann und dass sie weiß, dass sie für mich der tollste Mensch auf Erden war. Ich weiß nicht was ich tun soll, wenn er aus dem Gefängnis kommt. Ob ich ihn aufspüre und ihn für seine Sünden wirklich bezahlen lasse oder mir keine
Gedanken mehr darüber machen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00026973 vom 10.09.2009 um 00:16:35 Uhr (32 Kommentare).

Gebeichtet von fubu13
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Medikamentenmissbrauch gegen Schmerzen

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Missbrauch Selbstverletzung Gesundheit Burghausen

Ich muss gestehen, dass ich Medikamente missbrauche. Ich bin seit 2003 aufgrund meines Bewegungssysthemes und Nerven-Muskelrheuma Schmerzpatient. Bis 2007 habe ich als Krankenpfleger gearbeitet. Ich weiß natürlich was ich mache. Meine Schmerzen sind so groß, dass ich dauerhaft Morphium ähnliche Medikamente nehmen muss. Nebenbei besorge ich mir, über die Apotheke oder über Freunde noch Mittel wie Diclofenac oder lokale Betäubungsmittel. Auch Ampullen zu beziehen ist kein Problem.

Heute kann ich kaum laufen. Ich fühle mich wie die kleine Mehrjungfrau. Ich habe mir bereits den linken Ischias blockiert mit Lidocain. Ich habe mir eine Ampulle Novalgin in den Muskel gespritzt, meinen Morphin Bedarf genommen und weiß, dass das Bier, was ich jetzt trinke, auch nur den ganzen Organismus durcheinanderwirbelt, mich ein wenig sediert, betäubt, aber nicht die Hauptursache bekämpft. Ich bin zu schwach, um mich mit dem Problem auseinander zu setzen. Ich giere jetzt schon nach einer Valium, nur dass der Tag, der Abend und alles ein wenig verschwommener, erträglicher wird. auch wenn ich durch den ganzen Cocktail Erinnerungslücken habe. Ich schäme mich für meine Schwäche.

Beichthaus.com Beichte #00026955 vom 05.09.2009 um 17:57:49 Uhr in 84489 Burghausen (Münchener Straße) (16 Kommentare).

Gebeichtet von yoyoyo33
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