Katzenplage umgeleitet

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Schamlosigkeit Tiere Auto & Co.

Katzenplage umgeleitet
Ich fahre einen älteren, schwarzen BMW, der auf Deutschlands Straßen nahezu ausgestorben ist. Es ist ein richtiges Liebhaberauto und wird dementsprechend auch von mir gepflegt, damit er später mal das H-Kennzeichen bekommt. Leider wohnen wir in einem Reihenhaus und verfügen über nur eine Garage. Mein Vater hat für mein Hobby keinen Sinn, weshalb sein japanischer Möchtegern-Jeep immer in der Garage steht und ich auf der Straße parken muss. Zudem gibt es bei uns viele Katzen, welche sich besonders gerne auf schwarze Autos legen und damit nicht nur den Lack zerkratzen sondern auch überall Fußtapser hinterlassen, sodass man jeden zweiten Tag seinen Wagen waschen könnte. Das ärgert mich wirklich, jegliche Versuche die Biester von meinem Wagen fern zu halten sind bis jetzt gescheitert und die viel versprechende Methode die Karosse unter Strom zu setzen traue ich mich nicht, da wir selbst auch einen Kater haben (der hat aber Angst vor Autos und traut sich nicht mal in die Nähe der Straße). Letztens kam mir auf dem Klo die Idee, wie ich das Katzenproblem lösen kann. Ich bin in den Supermarkt und habe mehrere Dosen Thunfisch gekauft und diesen in einer Nacht- und Nebelaktion Häppchenweise in den Radkästen der umstehenden Autos versteckt, nur bei meinem nicht. Seit gut einer Woche habe ich keine Fußtapser auf dem Auto, dafür haben sich einige Nachbarn bereits über die zunehmende "Katzenplage" beschwert.

Beichthaus.com Beichte #00027847 vom 25.05.2010 um 18:38:35 Uhr (45 Kommentare).

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Polizei rechts überholt

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Waghalsigkeit Hochmut Auto & Co. Irschenberg

Ich (m/28) fuhr vor ein paar Tagen die Autobahn 8 München-Salzburg mit einem geliehenen M5 G-Power Hurrican. Spitze ca. 360 km/h, dies nutzte ich auch annähernd aus. In Höhe kurz nach Irschenberg fuhr vor mir ein Wagen auf der linken Spur mit in meinen Augen zu geringer Geschwindigkeit, ich blinkte und machte mich durch Lichthupe aufmerksam, dass ich gerne vorbei wollte. Leider stieß ich auf taube Ohren und blinde Augen. Daraufhin überholte ich rechts und fuhr mit gewohnt schneller Geschwindigkeit an diesem Wagen vorbei und zeigte dem Fahrer und Beifahrer meinen linken Finger und meine Zunge. Ich ordnete mich danach wieder auf der linken Spur ein. Dann kam leider der nächste langsame Wagen auf links, der aber schnell rechts fuhr. Nach circa 5 Minuten sah ich im Rückspiegel leider den erstgenannten Wagen. Leider mit mobilen Blaulicht hinter mir. Die genauen Konsequenzen sind mir bis zum heutigen Tage nicht bekannt.

Beichthaus.com Beichte #00027846 vom 25.05.2010 um 09:26:32 Uhr in Irschenberg (A8) (79 Kommentare).

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Nonfat Milch

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Betrug Falschheit Neid Arbeit Restaurant

Ich arbeite bei der wohl bekanntesten amerikanischen Kaffeehauskette. Bei uns gibt es Milchsorten mit verschiedenen Fettgehalten (von Vollmilch mit 3,5% über halbfette mit 1,5% zu nonfat Milch) Wenn nun sehr schlanke Mädels zu uns kommen und irgendwas mit nonfat bestellen, gebe ich ihnen immer heimlich Vollmilch. Warum? Weil ich selber sehr dünn bin und ich es nicht ab kann, wenn ich Mädels sehe, die noch dünner sind als ich.

Beichthaus.com Beichte #00027841 vom 23.05.2010 um 18:24:42 Uhr (53 Kommentare).

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Rache am petzenden Kollege

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Rache Zwietracht Verrat Arbeit Kollegen

Meine Wenigkeit (m/25) mag normalerweise keine Racheaktionen oder ähnlich gelagerten Kinderkram. Da aber ein "Kollege" an der Arbeit nun dabei (erwiesenermaßen!) erwischt wurde, wie er dem Chef per SMS auf dem Firmenhandy Kollegen und auch mich verpetzte, die beispielsweise unerlaubt Kaffee außerhalb der Pausenzeiten trinken gingen oder rauchten, den Arbeitsplatz kurz unerlaubt verließen etc. und dadurch großen Ärger bekamen (insgesamt drei Abmahnungen und fünf Ermahnungen), kamen wir auf die Idee sein Leben dort künftig etwas zu erschweren. Schließlich wurde das harmonische und kollegiale Gesamtbild zerstört, was intern an Blasphemie grenzt.


Im Laufe letzter Woche wurden unter Anderem folgende Maßnahmen ergriffen, an denen ich beteiligt war. Hier die Highlights:

1) Bei einem Bekannten in der Schlosserwerkstatt organisierte ich etwas Graphitpaste, welche unter den Türgriffen seines Firmenwagens angebracht wurde (zwecks Pflege natürlich, sind ja mechanisch belastete Teile). Das Fahrtenbuch wurde vorher mit einem Zweitschlüssel kurz von mir entwendet, eingescannt, die unplausiblen Strecken (unerlaubte Fahrten nach Hause, falsches Ziel eingetragen, das viel näher ist etc.) farblich markiert und per Dummy Mail-Account anonym an den Chef geschickt (Durchführung: zwei Kollegen). Das Original legte ich wieder vor der Graphitaktion zurück.


2) Bei den netten Kollegen in der Isoliererabteilung ergatterte ich eine Dose Zweikomponentenbauschaum und ein Döschen Acrylharz. Mit dem Bauschaum wurde der Spind (in dem sich zum Tatzeitpunkt die Privatklamotten befanden) durch die Lüftungsschlitze von innen komplett ausgeschäumt und das Schloss vorher mit dem Acrylkleber fachmännisch versiegelt. Die leeren Dosen und Einweghandschuhe wurden fachgerecht in einer Schrottpresse zwecks Beweisvernichtung entsorgt.


3) Sein Handy, das zum Aufladen in einer Schale lag, wurde von mir entwendet und durch mehrmaliger Falscheingabe der PIN (vorübergehend) gesperrt.


4) Ein von mir erstelltes DIN A4 Blatt mit dem Schriftzug "Das passiert mit Verrätern!" und dem Bild eines Erschießungskommandos nebst gefesseltem und erschossenem Mann wurde durch Kollegen vervielfacht und an verschiedenen Stellen aufgehängt.


Die Sache ist dermaßen spektakulär eingeschlagen, dass der entsprechende Kollege um Versetzung gebeten hat und vom Vorstand nun "weiterführende Maßnahmen" betreffend unserer Abteilung angekündigt wurden, wie uns in einem Meeting gestern mitgeteilt wurde. Beweise bezüglich der "Täter" existieren nicht.
Irgendwie möchte sich bei uns kein Mitleid oder Reuegefühl einstellen, obwohl der künftige Ex-Kollege mit einem derartigen Echo nicht gerechnet hat und nun schwer darunter leidet.

Beichthaus.com Beichte #00027839 vom 22.05.2010 um 19:05:36 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Mein Sommerreifenwechsel

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Dummheit Peinlichkeit Falschheit Auto & Co. Köln

Ich war mal bei so einem Autoservice um mir die Bremsen machen zu lassen. Der Mechaniker, der mir zugeteilt wurde würgte sich ganz schön einen ab, im Gegensatz zu normalen Werkstätten kann man bei diesen Läden ja auf die Reparatur warten und wird somit Zeuge des Geschehens. Jedenfalls wirkte der Typ alles andere als souverän, machte mir aber letztlich den Wagen fertig und ich fuhr nach Hause. Daheim hab ich mir dann noch selbst von Winter auf Sommerreifen gewechselt. Am nächsten Tag hörte ich bei offenem Fenster fahrend ein Schleifgeräusch, welches ich schließlich einer der reparierten Bremsen zuordnete. Verärgert fuhr ich noch mal zu dem 20 km entfernten Laden um die Reparatur zu reklamieren. Diesmal erwischte ich einen anderen Mechaniker. Als dieser meinen Wagen mit der Rampe hochgefahren hatte und gerade meine Reifen abmontieren wollte, stutzte er, schüttelte den Kopf und holte dann den Werkstattmeister. Dieser kriegte sofort einen dicken Hals und zitierte den Mechaniker von meiner Erstreparatur herbei. Als er des Vorwurf seines Kollegen und Chefs gewahr wurde, fing er an zu schreien: "Nein, nein! Das war ich nicht, niemals!!" Er jault wirklich erheblich rum der Chef war stinksauer auf ihn. Erst dann begriff ich, was der Anlass der Untersuchung war: Die selbst sichernden Radmuttern war falsch herum montiert worden, allerdings nicht von ihm sondern anschließend beim Radwechsel von mir! Dennoch klärte ich den Irrtum nicht auf, zum einen weil es mir selbst peinlich gewesen wäre, zum anderen weil ich wegen des Nebengeräuschs ja noch mal in die Werkstat musste und deshalb Umstände gehabt hatte. Ich glaube jedoch, der Typ hat deswegen ziemlich viel Ärger gekriegt und nicht gerade Punkte beim Chef gesammelt. Tut mir aber nur mäßig Leid, weil ich ihn auch unsympathisch fand.

Beichthaus.com Beichte #00027837 vom 22.05.2010 um 06:22:22 Uhr in Köln (Marsdorf) (31 Kommentare).

Gebeichtet von Goldenskull
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