In den Fängen einer kontrollsüchtigen Frau

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Wollust Hass Ungerechtigkeit WG Partnerschaft

Hiermit beichte ich, dass ich (m/30) ein dämlicher Trottel bin. Zu dieser Erkenntnis hat es leider zu lange gedauert. Bis vor einem Jahr war ich ein glücklicher Mensch, dessen Leben fröhlich vor sich hin plätscherte. Nun bin ich in den Klauen einer kontrollsüchtigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00027780 vom 06.05.2010 um 22:19:49 Uhr (62 Kommentare).

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Der falsche Soldat

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Lügen Falschheit Nachbarn Köln

Die Müllcontainer stehen bei uns etwas entfernt von den Wohnhäusern auf einem Hof und werden von allen Parteien der Wohnhäuser genutzt. Ich wohne hier jetzt schon circa 5 Jahre, aber habe mich nicht sonderlich in die hier vorherrschende Nachbarschaft integriert. Das Wohngebiet hier wird vom Land verwaltet und gewährt nur Landesangestellten und insbesondere Bundeswehrangehörigen Wohnrecht. Dementsprechend sitze ich hier als überzeugter Kriegsdienstverweigerer in einem eher strengen Umfeld. Die Wohnungen sind toll und auch die Umgebung hier ist für Stadtlage wirklich toll, ich bin sehr zufrieden. Dadurch, dass ich mich nicht auf Wohnpflegschaft und jährliche Säuberungsaktionen der Grünanlagen einlasse, habe ich Dementsprechend auch wenig Kontakt mit den Nachbarn und diese kennen mich nicht wirklich. So kommt es aber, dass ich immer wieder beim Müll rausbringen, besser gesagt bei der etwas mühseligen Arbeit des Mülltrennens) von Nachbarn angesprochen werde. Da die Recyclingcontainer auf einem Garagenhof stehen, herrscht dort reger Verkehr. Ich werde dann oft gefragt, ob ich hier wohne und damit auch berechtigt bin dort Müll rein zuschmeißen. Das regt mich so auf, ich verstehe zwar den Gedanken dahinter, bei steigendem Müllaufkommen, steigen auch die Abfallgebühren die alle zahlen müssen, aber das ich immer gefragt werde, obwohl ich da in Hausschlappen und somit keine 5 km gelaufen sein kann, stehe, regt mich auf.


Ich hatte mir schon überlegt ein Schild umzuhängen: "Ja, ich wohne hier!", habe mir aber was Netteres überlegt. Seit neustem antworte ich mit englischem Akzent, wenn ich gefragt werde. Wenn das Gespräch dann weitergeht, erzähle ich, dass ich aus New Hampshire hierhin versetzt worden bin und in einer Spezialeinheit der Bundeswehr im Rahmen der Europäischen Zusammenarbeit zu dienen. Ich sei häufig auf Auslandseinsätzen, deswegen sieht man mich nicht so oft hier. Seitdem ich die Geschichte erzähle, werde ich weniger gefragt und häufiger gegrüßt.

Beichthaus.com Beichte #00027776 vom 05.05.2010 um 12:18:01 Uhr in Köln (28 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Der böse schwarze Mann

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Lügen Falschheit Vorurteile Kinder Kamern

Der böse schwarze Mann
Ich (m/25) möchte folgende Jugendsünde beichten:

Es müsste jetzt knapp 15 Jahre her sein, ich ging noch in die 4. Klasse, als wir einen gemeinsamen Schwimmbadbesuch für den Nachmittag geplant haben. Gesagt getan, 3 Klassenkameradinnen, 1 Freund und ich trafen uns zum gemeinsamen Schwimmen im örtlichen Hallenbad. Es hatte uns Kindern viel Freude bereitet ausgiebig zu planschen und uns gegenseitig kleine Streiche zu spielen. Wir balgten und tobten im Wasser bis wir müde wurden.
Als ich kurz unachtsam war, trat mir eine Klassenkameradin im Wasser in den Bauch, natürlich unabsichtlich, aber es hatte mir sehr wehgetan. Danach ist mir die Lust vergangen und ich wollte nach hause gehen. In der Umkleide machte ich mir immer noch Gedanken um den Tritt in meinen Magen.
Sollte ich irgendjemanden erzählen das mir ein Mädchen weh getan hat? Natürlich nicht! Als kleiner Junge möchte man Heldentaten vollbringen und sowas wie Feuerwehrmann werden. Ich sponn mir so meine Gedanken im Kopf, in welcher Situation mir jemand in den Magen hätte treten können.
Ich verließ das Hallenbad, spazierte durch den anliegenden Park nach Hause zu meiner Mutter. Kaum angekommen fragte sie natürlich wie es gewesen sei und ob ich Spaß gehabt hätte. Ich bejahte die Frage, dachte kurz an den Tritt in den Magen, und sagte ohne darüber nachzudenken, "ein schwarzer Mann hat mir vorm Schwimmbad in den Bauch getreten!" Oh, misst warum habe ich das jetzt gesagt? "Und ich habe mich verteidigt (Ich habe damals Kinder-Judo gemacht, vielleicht so 3 Monate), habe ihm ins Gesicht getreten und dann ist er weggerannt."
Oh ha, kaum ausgesprochen, schon bereut, aber ein zurück gab es in der Situation für mich nicht. Meine Mutter war empört, rief meinen Vater im Büro an und erzählte ihm die ganze Geschichte. Als mein Vater Abends nach hause kam machte er mir klar, dass wir eine Anzeige bei der örtlichen Polizeidienststelle machen müssten. Ich versuchte durch weinen und verneinen die Anzeige zu umgehen, aber mein Vater setzte sich durch und überredete mich. Wen soll ich denn Anzeigen? Den armen schwarzen Mann in meinem Kopf? Hey, ich war 10 Jahre alt ich wollte nicht als Lügner dastehen, also habe ich das durchgezogen.
Nunja, bis hierhin war es noch eine kleine Lüge, aber was dann kam hätte ich im Leben nicht geglaubt:
Mein Vater und ich fuhren zur Polizei: "Guten Tag, wir wollen eine Anzeige gegen unbekannt machen!" Der Polizist stellte mir verschiedene Fragen: Wann ist das genau passiert? Wo? Jetzt bitte eine Personenbeschreibung? Welche Personenbeschreibung, schließlich gab es ja niemanden! "Äh, äm, ja, gut, also er, also er war schwarz, äh ich meine dunkelhäutig." Welche Kleidung hatte er an? "Äm, ja, äm eine blaue Jeans. Äh weißes T-Shirt und äm vielleicht Turnschuhe?!" Wie groß war die Person? "Ja gut, so, größer als ich natürlich, vielleicht 1,5 mal so groß!" Also circa 180? "Ja, kommt hin." Jetzt schildern Sie mir die Situation. "Äh ja gut, also wir waren schwimmen, ich bin früher raus, und vor der Eingangstreppe stand ein schwarzer Mann, ich ging die Treppe runter und er packte mich am Arm, er sagte "Gib Geld kleiner", ich war irritiert, sagte nein, er schlug mir in den Magen, ich (als kleiner Judo-Superman) wollte mich verteidigen, ging drei Treppenstufen rauf und trat Ihm ins Gesicht! Er packte sich an die Nase und flüchtete ins naheliegende Wohngebiet."
Der Polizist stand auf und freute sich über soviel Selbstverteidungseinsatz von einem kleinen Jungen. Er rief seinen Kollegen aus dem Nachbarzimmer, um Ihn an der Story teilhaben zu lassen. Sie freuten sich über meinen Einsatz und plötzlich war ich ein kleiner Held! Ich hätte vor Scham im Boden versinken können!
Naja, am nächsten Tag am Frühstückstisch war der "Vorfall" natürlich Gesprächsthema Nummer eins. Meine Mutter zückte die Tageszeitung und siehe da, der schwarze Mann war zur Fahndung ausgeschrieben. Gut das die Personenbeschreibung auf jeden zutreffen kann. Naja, jeder sprach mich darauf an, meine Nachbarn, Freunde und Bekannte, meine Klassenkameraden usw., ich wusste ja nicht das die Geschichte so große Wellen schlagen würde, ich betete zu Gott, dass alles ganz schnell vorbei sein wird.
Nach 2 Wochen hatte ich fast nicht mehr daran gedacht, doch die liebe Kripo schon:
Vorladung zur Gegenüberstellung mit Tatverdächtigen. Nein, bitte nicht, aber es war klar das ich da erscheinen muss. Nun ja, als Begrüßung haben zwei Kripobeamte geklatscht, dass ich doch ein kleiner Held sei, usw. Ich wollte es nicht mehr hören und am liebsten alles rückgängig machen, aber ich hatte Angst das ich ins Gefängnis komme, weil ich gelogen habe. Nun gut ich ließ die Zeugengegenüberstellung über mich ergehen, 8 dunkelhäutige Männer standen hinter einer Spiegelwand; Können Sie den Täter wiedererkennen? "Äh, nein, glaube nicht." Schauen Sie sich die Männer nochmal ganz genau an. "Nein", sagte ich, keiner von denen. Der Polizist guckte etwas irritiert und sagte dann zu seinem Kollegen, dass er hätte schwören können, dass die die Nummer 3 gewesen sei, da dieser ein Stadtbekannter Kleinganove sei und zum Tatzeitpunkt kein Alibi hatte.
Nachdem die Gegenüberstellung erfolglos war, drückten Sie mir circa 10.000 Fotos von bekannten, ausländischen kriminellen in die Hand mit der Bitte um Durchsicht. Boah, alter wie lange soll ich die Nummer denn noch durchziehen!? Aber gut nach circa 2 Stunden "Nein" zu jedem Foto, war ich endlich fertig.
Nach circa 6 Monaten kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, mit dem Betreff: Einstellung des Ermittlungsverfahrens. Ich habe mich riesig darüber gefreut, natürlich nicht nach außen, dass diese dumme Lüge endlich überstanden sei! Jetzt nochmal meine Entschuldigung an alle dunkelhäutigen Männer in unserem Land, ich wollte kein Klischee untermauern, Sorry!

Beichthaus.com Beichte #00027771 vom 03.05.2010 um 17:00:56 Uhr in Kamern (52 Kommentare).

Gebeichtet von knetchen
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Von Chef als Hure missbraucht

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Missbrauch Morallosigkeit Arbeit Düsseldorf

Ich werde von meinem Chef als Hure missbraucht! Ich bin Auszubildende zur Marketing- und Kommunikationskauffrau in einer Werbeagentur. Es soll nicht hochnäsig klingen, aber ich sehe wohl so aus, wie sich viele Männer ihre Traumfrau vorstellen. Selbstverständlich genieße ich die besondere Aufmerksamkeit seitens der Männerwelt. Ich bin 21 Jahre alt und befinde mich jetzt im zweiten Lehrjahr. Bisher habe ich außer Hole- und Bringdienste, Kaffeekochen, Web-Recherchen und allgemeine Büro- und Schreibarbeit nicht viel machen dürfen. Ansonsten sitze ich vorne am Empfang und spiele die freundliche Telefon- Begrüßungs- und Winketante für Kunden und Mitarbeiter.

Eines Tages wurde ich vom Senior-Partner in dessen Büro gebeten. Er sagte mir, dass es Probleme mit einem sehr wichtigen Kunden gäbe und es die Aufgabe und Pflicht aller Mitarbeiter sei, den Kunden unbedingt zu halten. Ich solle bitte 4 Flugtickets buchen (Chef, Creativ-Director, Texter und mich). Zudem solle ich 4 Hotelzimmer der obersten Klasse buchen. Meine Aufgabe sollte das Schreiben des Protokolls und das "Auflockern der angespannten Situation sein. Dazu sollte ich mich sehr freizügig, jugendlich anziehen und mein offenherziges Wesen natürlich zur Schau tragen". Genau das waren seine Worte. Auf dem Hinflug saß ich neben meinem Chef und er sagte mir, dass es bezüglich meines Kleidungsstils noch Optimierungsbedarf gäbe und ich mir für die zusätzlich stattfindende Abendveranstaltung etwas Luftigeres in der Stadt kaufen solle. Er drückte mir 200 Euro in die Hand und ermahnte mich, ihn nicht zu enttäuschen.


Beim Meeting selber wurde ich vom Chef persönlich den 4 Herren unseres Kunden vorgestellt und der Vertriebschef meinte gleich, dass ich ja wohl auf jeden Fall heute Abend dabei sein sollte. Ich spürte immer wieder die heimlichen Blicke während des Meetings. Danach kaufte ich mir in der Stadt ziemlich gruseligen Fummel und kombinierte es im Hotel mit meinen eigenen Sachen. Ich sah aus wie eine Nutte. Die entsprechenden Körperstellen wurden von dem wenigen Stoff knapp bedeckt, ich fühlte mich sehr unwohl, wollte aber meinen Chef nicht enttäuschen.

Es kam, wie es kommen musste, nach dem Essen beim Edel-Italiener sind wir in den angesagtesten Club der Stadt gegangen und landen bei Champus in der VIP Loge. Dort gab mich mein Chef dann zum Abschuss frei! Ich bekam durch Zufall mit, wie er zum Marketingleiter des Kunden sagte, dass ich ihn unglaublich beeindruckend fände und gerne den Kontakt suchen würde. Er, mein Chef, hätte nichts dagegen. Schließlich sei ich eine erwachsene Frau. Ständig hatte ich 1-2 Typen seitens des Kunden am Hals, die mich ungeniert anbaggerten. Auf der anderen Seite muss ich auch gestehen, dass es mir durchaus gefallen hat im Mittelpunkt von solch wichtigen und erfolgreichen Herren zu stehen. Ich war zum ersten Mal da ganz oben wie man es sonst nur aus dem TV kennt. Aber außer ein wenig flirten konnte und wollte ich mir nichts vorstellen. Die Party zog sich in die Länge, als von unserer Gruppe nur noch mein Chef, der Marketingleiter des Kunden und ich übrig waren, flüsterte mir mein Chef zu, dass er jetzt ins Hotel gehen würde und ich mich auf jeden Fall noch weiter amüsieren solle. Ich solle ihm keine Schande machen und an das Wohl der Firma denken.

Jetzt war mir alles klar. Ich sollte offenbar, so sein Plan, mit dem Marketingleiter Sex haben. Ich war sozusagen als Firmennutte mitgenommen worden. Dann verschwand er, drückte mir nochmals Geld in die Hand (für alle Fälle) und ich blieb mit dem Kunden alleine. Zu zweit feierten wir noch eine Stunde weiter und es war wirklich okay, er war nicht sonderlich aufdringlich und benahm sich noch anständig obwohl er nur noch lallen konnte, so voll war er. Aber ich hatte mit Männern schon weitaus Schlimmeres erlebt. Irgendwann fragte er mich ob er mich in seinem Porsche zum Hotel bringen sollte. Er würde zwei Taxifahrer buchen, einer solle seinen Wagen fahren, der andere das Taxi. Ich fand das witzig und so befanden wir uns wenig später auf der Rückbank von seinem Geländewagen und er fing sofort an zu mich betatschen und zu küssen. Ich musste immer wieder an die mahnenden Worte meines Chefs denken und ließ es zu. Vorm Hotel fragte er mich ob er noch auf einen letzten Drink mit raufkommen dürfe. Das war alles so klassisch und so stereotype, aber ich hatte keine andere Wahl. Ich war gefangen in einer ausweglosen Situation.


Wir torkelten also nach oben und er stürzte sich auf die Minibar. Schnappte sich die kleinen Flaschen und setzte sich aufs Bett. Ich verschwand im Bad. Es war klar, was kommen würde! Ich würde in jedem Fall mit ihm schlafen müssen. Ich war enttäuscht von mir selbst, wie leicht ich mich habe in diese Situation drängen lassen. Es hätte so viele Exits geben können. Ich habe leider alle verpasst. Nun war es zu spät. Ich stellte mich unter die Dusche und überlegte meine Optionen. Ich kam zu Entschluss, dass ich keine hätte. Ich machte mich also wieder hübsch zurecht, warf mir den Bademantel über und ging ins Zimmer. Dort lag er und schlief. Er war auch nicht wach zu kriegen. Ich zog ihn aus, deckte ihn zu und legte mich neben ihn. Unglaublich, was für ein Glück.

Auch am nächsten Morgen, als mein Wecker klingelte schlief er weiter. Ich machte mich zurecht, packte meine Sachen und schrieb ihm auf einen Zettel: Es war schön gestern Abend. Kuss! Unten, beim Frühstück, setzte ich mich zu meinem Chef an den Tisch und er fragte, wie denn der Abend noch so gewesen sei. Ich tat so, als hätte ich meinen Chef nicht durchschaut, und sagte, dass mir etwas Unprofessionelles passiert wäre. Der Marketingleiter läge noch oben schlafend in meinem Bett, wir wären so betrunken gewesen ich wüsste auch nicht, wie das alles hat geschehen können. Willkommen im wahren Leben, entgegnete mir mein Chef. Ich würde eine gute Kundenkontakterin werden und hätte schnell sehr viel gelernt. Am nächsten Tag im Büro erzählte mir mein Chef, dass er mit dem Marketingleiter gesprochen hätte. Es ist alles gut, wir haben den Kunden für ein weiteres Jahr binden können. Er lässt mich schön grüßen und freut sich, dass ich jetzt im Beratungsteam dabei sei. Es gäbe noch einige Abwicklungsdinge bezüglich der nächsten Kampagne zu besprechen, die könne er auch mit mir alleine besprechen und brauche kein großes Team. Nun soll ich in zwei Wochen wieder runterfliegen und mich mit ihm treffen.

Es ist klar, worauf es hinauslaufen wird. Aber ich werde es durchziehen. Die Emails von ihm lassen erahnen, dass er von der Nacht nichts mehr weiß. Und ich schenke ihm den Glauben eine sensationelle Nacht gehabt zu haben. Das alles ist meine Chance in der Branche Fuß zu fassen. Eine gute Kontakterin, die einen Kunden bindet, ist Gold wert für jede Agentur. Ich mache mir keine Illusionen. Im ersten Step wird es wohl überwiegend ums Flirten gehen. Ich bin einfach noch nicht so erfahren genug um die Kunden fachlich zu beraten. Aber das Know-How werde ich mir mit der Zeit schon noch aneignen. Und ich werde irgendwann eine der besten Kundenberaterinnen sein. Mein Ziel ist es, später eine eigene Agentur zu haben. Bis dahin ist der Weg noch lang und steinig. Aber ohne mein Ziel könnte ich das nicht aushalten. Das war meine Beichte!

Beichthaus.com Beichte #00027734 vom 23.04.2010 um 10:53:29 Uhr in Düsseldorf (86 Kommentare).

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Im Parkhaus kurz vor Ladenschluss

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co. Braunschweig

Im Parkhaus kurz vor Ladenschluss
Ich muss heute auch mal meine eigene Blödheit beichten. Vor langer, langer Zeit, als die neuen Ladenöffnungszeiten eingeführt wurden (Donnerstags bis 21 Uhr einkaufen) parkte ich meinen Wagen in der Parkspirale von Karstadt. Kurz vor Ladenschluss wollte ich dann auch mal wieder nach Hause und fuhr besagte Spirale runter. Fast unten angekommen, stand ich mit meinem Wagen dann plötzlich vor einem verschlossenen Gitter und kam nicht raus. Boah, war ich sauer! Ich latschte zu Fuß wieder nach oben, um an dem Bezahlautomaten den Notruf zu drücken. Bis dahin war ich mir noch sicher, dass die Parkhaustypen die neuen Ladenöffnungszeiten verpasst und das Parkhaus zu früh geschlossen hätten. Entsprechend dämlich hab ich mich dann dem Menschen gegenüber auch geäußert. Meine Selbstsicherheit schwand allerdings, als er mich fragte, ob ich nicht eventuell die Auffahrt runtergefahren wäre? Die Ausfahrt sei nämlich noch offen, nur die Zufahrt schon geschlossen. Ich war tatsächlich die Auffahrt runtergefahren. Kleine Brötchen backen hat dann auch nix mehr geholfen. Meine zaghafte Frage, ob man das Tor nicht noch mal öffnen könne, wurde nur noch mit Gelächter quittiert, dann hat er aufgelegt. Mir blieb also nicht anderes übrig, als wieder runterzulaufen und rückwärts die Spirale hochzufahren. Das habe ich gerade noch so gepackt, bevor der Laden dann wirklich dichtgemacht hat. Ich hab danach jahrelang woanders geparkt, weil mir das so peinlich war.

Beichthaus.com Beichte #00027733 vom 22.04.2010 um 21:20:56 Uhr in Braunschweig (43 Kommentare).

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