Betrunken von der Polizei aufgegriffen

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Trunksucht Zorn Waghalsigkeit Peinlichkeit Köln

Letzte Woche habe ich (w/18) mit ein paar Freunden am Fluss gechillt. Wir haben Wodka und Bier getrunken. Ich war später ziemlich besoffen, so wie jedes Wochenende. Ich bin dann mit meiner besten Freundin und ihrem Verlobten zu ihr gefahren, um schlafen zu gehen. Wir waren im Haus und plötzlich musste ich lachen, was nicht gut angebracht war, da die Eltern und die Oma am schlafen waren. Meine beste Freundin ermahnte mich deswegen, worauf ich dann einen Ausraster bekam. Ich haute ab. Der Weg in die nächste Stadt, ich befand mich in einem Dorf, war ziemlich lang, also zog ich meine Schuhe aus. Ich hab alle Autos angehalten, weil ich nicht nach Hause laufen wollte. Wenn ich was getrunken habe, bin ich mutig. Irgendwann fühlte ich mich verfolgt und habe den Freund und Helfer angerufen. Die wollten nicht kommen, also kam ich auf die Idee an Türen zu klingeln. Natürlich habe ich auch dort keine Hilfe bekommen. Ich machte mich weiter auf den Weg und hatte auf einmal Angst. Der Alkohol hat nachgelassen. Dann kam die Polizei und sie nahmen mich mit. Ich musste im Polizeipräsidium auf meine Mutter warten, da mein Wohnsitz 40 Kilometer entfernt liegt. Die Polizisten waren sehr freundlich und haben mir sogar ein Ladegerät für mein Mobiltelefon, was fast leer war, gegeben. Irgendwann beschloss ich meine Schuhe wieder anzuziehen und ein Buch zu lesen, da ich meine Schulsachen dabei hatte. Ein Polizeibeamter kam und meinte ich hätte eine Fahne und wie viel ich denn getrunken habe. Ich meinte nur ein paar Bier, worauf ich dann ein Alkoholtest machen musste. Ich dachte da wird nicht viel angezeigt, da ich mir ziemlich nüchtern vor kam. Als ich mit dem Blasen fertig war, guckte mich der Beamte erstaunt an und meinte: "Boah, mit 1,6 Promille könnte ich nicht Franz Kafka lesen."

Beichthaus.com Beichte #00027873 vom 01.06.2010 um 22:05:50 Uhr in Köln (52 Kommentare).

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Meine indische Gastfamilie

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Rache Boshaftigkeit Hass Vorurteile London

Ich (m/20) möchte beichten, dass als wir damals in der siebenten Klasse auf Klassenfahrt in London waren, mein Zimmerkamerad und ich bei unserer Abreise die gemachten Brote (Fischcremebrötchen) der Gastfamilie in die Betten geschmiert haben. Auch die in Deutschland […]
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Beichthaus.com Beichte #00027816 vom 16.05.2010 um 16:17:48 Uhr in London (Crowley Crescent, Croydon) (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mit dem Rollstuhl im Kreisverkehr

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Diebstahl Habgier Last Night Polizei Stuttgart

Mit dem Rollstuhl im Kreisverkehr
Ich (w) habe nach einem Discobesuch den Nachtbus verpasst und wollte keine 2 Stunden auf die erste S-Bahn warten. Ich bin in der Stadt rumgelaufen, am Krankenhaus vorbei und naja. Ich habe einen Rollstuhl geklaut und bin mit ihm durch die Stadt gefahren. An einem Kreisverkehr, den ich ca. 5 mal umrundet habe kam mir ein Polizeiauto entgegen. Vor lauter Schreck bin ich aus dem Rollstuhl aufgestanden (ein Wunder!) und bin weggerannt. Die verdutzte Polizei natürlich mir hinterher gefahren und geschrien. Irgendwann hatte ich sie dann abgehängt. Mein schönes Kleid war voller Matsch und meine neuen Schuhe hab ich verloren. Aber ich kann mit Stolz behaupten, dass das verdammt nochmal die geilste Nacht meines Lebens war.

Beichthaus.com Beichte #00027800 vom 12.05.2010 um 20:09:00 Uhr in Stuttgart (66 Kommentare).

Gebeichtet von ah87
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Pferdefleisch

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Rache Boshaftigkeit Schule Ernährung Stade

Ich (w/19) möchte etwas beichten, das ich vor etwa drei Jahren begangen habe. Ich war mit meiner damaligen Klasse auf Klassenfahrt, segeln auf dem Ijsselmeer. Wir fuhren den ganzen Tag auf dem Wasser und abends hielten wir in irgendeinem Hafen in Holland und konnten dort in der Stadt noch etwas einkaufen gehen. Naja, da wir halt segelten, wurden wir in Gruppen eingeteilt, die während der Fahrt auf dem Meer das Essen kochen mussten, also die ganze Klasse verpflegen. Ich war und bin immer noch Veganerin und drei Mädchen aus der Klasse damals fanden es wohl komisch, mir etwas Fleisch in mein Essen zu mischen. Zu meinem Glück konnte ich schon vor dem Essen sehen, dass irgendetwas nicht stimmte, da die besagten Mädchen andauernd zu mir und meinem Essen rüberstarrten. Also untersuchte ich es etwas genauer und welch Überraschung, zwischen meinen Tofu-Stückchen kam etwas Huhn zum Vorschein. Da es mir zu blöd war, dies der Lehrerin zu petzen - mit 16 Jahren sollte man so etwas nicht mehr tun - überlegte ich mir etwas anderes.

Als wir abends wieder im Hafen anlegten und in die Stadt durften, brauchte ich nicht lange zu suchen, bis ich den ersten Schlachter gefunden hatte. Da ich wusste, dass diese drei Mädchen fanatische Pferdefreunde waren, kaufte ich bei dem Schlachter erst einmal etwa 300g Pferdefleisch. Als ich dann mit meiner Gruppe mit dem Kochen dran war, briet ich das "leckere" Stück Fleisch und legte es schön dekoriert auf die Teller meiner lieben Klassenkameradinnen. Ich guckte ihnen dann schadenfroh beim Essen zu. Da es die Abschlussfahrt der Klasse war und ich sie wohl nicht wiedersehen würde, verriet ich ihnen am letzten Tag der Klassenfahrt, was sie da gegessen hatten. Meine Beichte: Ich beichte nicht, dass ich diesen ignoranten Gören Pferdefleisch gegeben habe, sondern, dass ich mit meinem Geld einen Schlachter unterstützt habe.

Beichthaus.com Beichte #00027793 vom 11.05.2010 um 14:38:20 Uhr in Stade (69 Kommentare).

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Wellensittich fliegen lassen

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Trunksucht Sucht Morallosigkeit Studentenleben Tiere Berlin

Ich habe vor ein paar Jahren, frisch volljährig geworden und mit gutem Abi in der Tasche, in Berlin gewohnt und ziemlich erfolglos studiert. Nun hatte ich das Problem, dass ich neu war in der Stadt, niemanden kannte und sehr einsam war. Der Zustand meiner Wohnung half da nicht unbedingt. Auch hab ich nie etwas mit anderen unternommen. Am Anfang war ich etwas schüchtern und irgendwie hörte ich durch mein Verhalten in den Augen meiner Kommilitonen auf zu existieren, und nach der ersten Woche fragte mich niemand mehr, ob ich nicht Lust auf einen Kaffee hätte oder mit in die Mensa zu gehen.


Ich hatte allerdings einen äußerst süßen Wellensittich, der immer auf meinem Computerbildschirm saß oder auf meinem Kopf und mit meinen Haaren spielte. Ich mochte ihn wirklich und hab mich viel um ihn gekümmert, besser gesagt sie. Leider hatte ich nach kurzer Zeit dort sehr starke Alkoholprobleme und bin mit nichts mehr klargekommen. Meine Wohnung war ein Müllhaufen, gesaugt hatte ich nur alle paar Monate mal, die Abstellkammer war überfüllt mit leeren Flaschen.
Ich habe nur noch am PC gesessen, ein sehr bekanntes MMORPG gespielt und mich fast jeden Abend betrunken. Ab und an hab ich mich mit einem Riesenkater zur Arbeit geschleift (400 Euro Job bei einer Fastfoodkette), wo ich aber dank hoher Fehltage trotz Krankenscheinen irgendwann gefeuert wurde. Ich habe 20 Kilo abgenommen, da ich fast nur Reis aus der Mikrowelle und Chinanudelsuppe zum Aufbrühen gegessen habe, ich musste ja schnell weiterspielen.


Nun, ich sollte an Weihnachten nach Hause fahren (quer durch Deutschland), die Karten für die Bahn waren schon bezahlt und meine Eltern wollten mich eigentlich schon ein paar Tage früher sehen, aber das Spiel war mir wichtiger als alles andre. Nun hatte ich ein Problem. Ich musste los, ich würde zwei Wochen weg sein, ich hatte mich nicht darum gekümmert, was mit meinem armen Vogel passiert und wer sich um sie kümmert.
Ich war betrunken, todmüde und hatte Angst vor Ärger mit meinen Eltern, wenn ich nicht fahren würde. Denn natürlich war ich finanziell total von ihnen abhängig, denn ich hatte mein Konto hoffnungslos überzogen um immer genug Alkohol im Haus zu haben. Da habe ich das getan wofür ich mich heute immer noch schäme. Ich habe nämlich das Fenster aufgemacht und ihn fliegen lassen.
Ich wusste, dass er es nicht überleben wird, aber ich hoffe bis heute irgendwie, dass er jemanden gefunden hat, er war sehr zutraulich. Es tut mir unendlich Leid, ich schäme mich, gerade weil ich ein tierlieber Mensch bin und meine Haustiere immer gut behandelt hatte und solche Leute wie mich, die Tiere aussetzen am liebsten auch irgendwo im Wald anbinden würde.
Ich hoffe jemand hat meinen armen Kleinen gefunden. Jedesmal wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen und ich finde mich widerlich.

Beichthaus.com Beichte #00027788 vom 09.05.2010 um 18:45:19 Uhr in Berlin (77 Kommentare).

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