Im Spinnennetz gefangen

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Boshaftigkeit Neugier Ekel Engherzigkeit Tiere

Hiermit beichte ich (m/23), dass meine Kollegin (w/20) und ich zu viel Langeweile im Büro haben und uns daher gelegentlich mit gemeinen Tätigkeiten beschäftigen müssen. Ein Beispiel gefällig? Letztens hatten wir wieder einen langen Nachmittag. Da wir eine Weile nicht geputzt hatten und in einer Ecke sich eine dicke, fette Spinne eingenistet hatte, kamen wir auf die wunderbare Idee: Schon den ganzen Tag hatte uns ein fieser, nerviger Brummer das Leben schwer gemacht. Kurzum begab ich mich, angefeuert von meiner Kollegin, auf Fliegenjagd, nur mit einem zusammengerollten Katalog bewaffnet. Nach langem hin und her hatte ich das Biest heldenhaft erledigt. Zu seinem Pech war es noch nicht tot, also warfen wir das Ungetüm in das Spinnennetz. Innerhalb von Sekunden stürzte sich die Spinne auf den Brummer, der verzweifelt zappelte. Gebannt verfolgten wir dann, wie die Spinne ihn weiter und weiter mit ihrem Netz einwickelte und dann Stück für Stück aussaugte. Klar haben wir die Fliege in einen qualvollen Tod gerissen, aber die Spinne bekam wenigstens Mittagessen und wir konnten uns ein interessantes Naturschauspiel angucken und eine halbe Stunde Zeit totschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00031499 vom 24.06.2013 um 14:58:38 Uhr (15 Kommentare).

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Das Katzenklo als letzter Ausweg

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit Schamlosigkeit Morallosigkeit

Als ich 15 war, war unsere Toilette einmal ein paar Tage lang verstopft. Das hatte an sich nichts mit unserer Toilette zu tun, sondern mit dem Altbau, in dem wir wohnten. Wir konnten uns keine bessere Wohnung leisten, meine alleinerziehende Mutter war damals Hartz-IV-Empfängerin. Auf jeden Fall waren in dieser Woche alle Toiletten im Haus verstopft, da die Hausverwaltung zunächst wohl keinen Grund sah, die teuren Rohre freizumachen. Richtige Arschlöcher eben. Wenn wir aufs Klo mussten, sind wir zu den Nachbarn im Mietshaus gegenüber gegangen. Am Freitag dieser Woche sollten die Rohre nachmittags, so gegen 14 Uhr, repariert werden. In der Schule hatte ich einen unglaublichen Druck auf der Analdrüse, da ich seit zwei Tagen nicht mehr geschissen hatte und die Toiletten in unserer Schule ekelhaft gestunken hatten. Ich rannte also um 13:10 Uhr nach Hause und kam um Viertel nach eins an. Ich hatte über die, am Hintertürchen anklopfende Darmwurst, total vergessen, dass unsere Toilette ja gar nicht funktionierte. Im Badezimmer bemerkte ich das dann und wusste nicht, was ich tun sollte. Reflexartig rannte ich also ins Wohnzimmer und versenkte eine riesige Kackwurst im Katzenklo. Der anale Druck war endlich weg, jetzt baute sich allerdings psychischer Druck in Form von Panik auf.


Wann kommt meine Mutter nach Hause? Was wird sie sagen? Und wo soll ich die Wurst entsorgen? Ich entschied mich, einen Plastikbeutel zu nehmen, die Kackwurst damit aufzuheben und das faulig riechende Paket zwecks Beweisentsorgung über den Gartenzaun in den Garten des angrenzenden Mietshauses zu werfen. Zehn Minuten später kam meine Mutter nach Hause. Glück gehabt, dachte ich mir und versuchte, die Sache zu vergessen. Am Abend funktionierten die Toiletten wieder und meine Mutter unterhielt sich mit einer Nachbarin aus unserem Haus über die Hausverwaltung, als eine gute Freundin aus dem oben genannten angrenzenden Mietshaus dazu stieß und sich über die Hundebesitzer beschwerte, die doch ständig die Plastikbeutel mit den Exkrementen ihrer Hunde in ihren Garten werfen. Ich musste lauthals loslachen und meine Mutter sagte: "Stell dir mal vor, jemand wirft einen Beutel voll Scheiße in dein Zimmer, würdest Du dann immer noch lachen?!" - Ich konnte nicht mehr aufhören, zu lachen. Heute bereue ich diese Tat natürlich, bitte vergebt mir! Der Darmdruck war einfach zu groß.

Beichthaus.com Beichte #00031486 vom 23.06.2013 um 05:24:46 Uhr (14 Kommentare).

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Der Traum vom Klo

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Unreinlichkeit Ekel Faulheit Peinlichkeit Regensburg

Mir (w/21) ist gerade etwas, für mein Alter, ziemlich unangenehmes passiert. Ich habe geschlafen, und als ich um sechs Uhr einmal aufgewacht bin, musste ich ziemlich dringend auf die Toilette. Ich habe es allerdings ignoriert, weil ich zu faul war, um aufzustehen. Ab hier wird sowieso jeder wissen, auf was ich hinaus will. Ich bin dann wieder eingeschlafen, und irgendwann kam in meinem Traum dann eine komische Wendung. Ich habe geträumt, dass ich aufs Klo gehen würde. Ich war wohl im Halbschlaf, denn ich war sofort hellwach, als ich etwas meinen Oberschenkel runterlaufen spürte. Hiermit möchte ich beichten, dass ich im Alter von 21 Jahren ins Bett gemacht habe. Ich bin bloß heilfroh, dass mein Freund in dieser Nacht nicht bei mir geschlafen hat.

Beichthaus.com Beichte #00031481 vom 22.06.2013 um 11:29:57 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (18 Kommentare).

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Mein ekelhafter Nachbar

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Ekel Feigheit Zorn Nachbarn

Mein Nachbar ist ein Schwein. Er wiegt sicher 200 Kilo und stöhnt jedes Mal wie ein Tier beim Wasserlassen. Also kein befreiendes "Aaah", sondern ein tiefer, angestrengter Laut, ja, beinahe schon ein Brüllen. Generell höre ich alles, was er im Bad von sich gibt, auch bei geschlossenen Fenstern und Türen. Jetzt, da es wärmer ist und die Fenster meist geöffnet, sowieso. Fast jeder Schritt ist mit diesem Stöhnen begleitet und beim Duschen rotzt er zusätzlich pausenlos rum. Ich hoffe, dass er bald die Treppen in den dritten Stock nicht mehr schafft und deshalb ausziehen muss. Ich wohne schon seit über einem Jahr hier und es ist fast nicht auszuhalten, so ekelhaft ist das. Nur gut, dass ich viel zu tun habe und oft unterwegs bin und es deshalb nicht den ganzen Tag zu hören bekomme. Ich traue mich nicht, anzuklopfen und ihn darauf anzusprechen. Und beim Vermieter anschwärzen gehört sich irgendwie nicht. Dabei hatte ich bei dem Fußballer, der beinahe täglich ein anderes monoton kreischendes Mädel vögelte - die Geräuschkulisse war vergleichbar mit einem Formel-1-Rennen inklusive Crashs - keine Probleme, einfach anzuklopfen. Genau, wie ich mir auch wünschen würde, darüber in Kenntnis gesetzt zu werden, wenn ich jemanden störe. Ich meine, ist er sich seiner "Lebensgeräusche" etwa nicht bewusst, oder macht er das sogar absichtlich? Meine Beichte ist meine Feigheit und dass ich dem Kerl sogar neulich einen Herzinfarkt gewünscht habe, als ich zu Hause etwas länger für die Uni lernen musste.

Beichthaus.com Beichte #00031443 vom 16.06.2013 um 22:55:43 Uhr (14 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das Blumenbeet als letzte Rettung

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Meine Beichte ist mir überaus peinlich. Ich war in den letzten Tagen ziemlich krank, Magen-Darm-Grippe. Trotzdem musste ich eine sehr wichtige berufliche Reise antreten. Die Reise lief auch gut, allerdings spürte ich, kurz bevor ich am Ziel war, dass ich gleich Durchfall haben würde. Ich dachte, das wäre kein Problem, allerdings schaffte ich es nicht, sodass ich mich entschloss, an einem Haus zu klingeln, in der Hoffnung, eine Toilette benutzen zu dürfen. Als auch beim dritten Klingeln an unterschiedlichen Häusern niemand zu Hause war, kam ich zu meinem Entschluss.
Meine Beichte ist also, dass ich wildfremden Leuten am helllichten Tag ins Blumenbeet gemacht habe. Anschließend hatte ich so ein schlechtes Gewissen, dass ich fünf Euro, denn mehr hatte ich grade nicht, in Papier eingewickelt und in den Briefkasten geworfen habe. Es tut mir so furchtbar leid, aber ich konnte einfach nicht mehr aushalten!

Beichthaus.com Beichte #00031424 vom 14.06.2013 um 17:16:25 Uhr (17 Kommentare).

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