Mein Stiefvater und seine Neue

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Rache Boshaftigkeit

Als meine (w/damals 12) Mutter mit meinem ätzenden Stiefvater verheiratet war, haben wir wegen ihm die schwerste Zeit unseres Lebens durchgemacht. Er schrie, manipulierte, und betrog sie. In wenigen Wochen vor seinem Auszug habe ich die Chance genutzt - wenn er sich die Zähne putzte, machte er nie seine Zahnbürste vorher nass. Also nahm ich sie und schrubbte damit schön sorgfältig im Klo herum. Danach habe ich noch etwas vom Kerzen-Duftöl darauf getropft. Ich habe drauf geachtet, dass die Zahnbürste nicht dreckig aussieht, und hoffe, es hat seiner Mundhygiene gut getan. Kurz bevor er dann auszog, habe ich noch seinen Computer und viele seiner Funktionen mit Passwörtern gesichert, und die Ladekabel seiner vielen Gerätschaften angeschnitten. Und als ich die Nummer vom Festnetz seiner neuen Freundin erstalkt habe, habe ich dort mit Freunden Telefonterror gemacht. Ich weiß, im Nachhinein war es Kindergarten pur, aber ich wollte meine Mama nicht so traurig sehen.

Beichthaus.com Beichte #00036111 vom 07.07.2015 um 18:55:58 Uhr (13 Kommentare).

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Die Lüge meiner Schwangerschaft

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Lügen Falschheit Zorn Ex Schwangerschaft Söhrewald

Die Lüge meiner Schwangerschaft
Ich möchte beichten, dass ich meinem Ex-Freund - damals noch Freund - eine Schwangerschaft vorgegaukelt habe. Wie ich auf diese kindische Idee gekommen bin? Das Ganze ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, er war damals 18, ich 19 Jahre alt. An einem Tag waren wir gemeinsam unterwegs und stiegen in den überfüllten Bus. Neben uns waren auch einige Kinder im Grundschulalter im Bus und meinten, sich mit lautem, quietschenden Geschrei rücksichtslos breitmachen und durchquetschen zu müssen, als wären sie die Einzigen im Bus. Dabei bekamen sowohl mein Freund als auch ich und bestimmt auch etliche andere Leute ständig diese dämlichen Kastenschulränzen dieser kleinen Plagen mit voller Wucht in die Seiten gerammt. Darauf, die Ranzen einfach mal abzusetzen, kam natürlich keiner. Als wir an unserem Zielort angekommen waren und aus dem Bus stiegen, sagten wir beide mehr oder weniger zeitgleich "Ich hasse kleine Kinder". Was zumindest von meiner Seite aus eigentlich nicht stimmt, sondern mir eher scherzhaft über die Lippen kam, da ich später ja schließlich auch Kinder haben möchte und von den Kindern im Bus in dem Moment einfach genervt war.

Mein Freund schien die Aussage im Gegensatz zu mir allerdings ernst zu meinen und so kamen wir urplötzlich auf das Thema Sterilisation und seine Vor- und Nachteile zu sprechen. Dazu meinte er dann ernsthaft, dass er schon jetzt über eine Sterilisation nachdenkt, um sich später einmal nicht um ein "nervendes, schreiendes Etwas" kümmern zu müssen. So beschloss ich kurzerhand, ihm eine Schwangerschaft vorzugaukeln, einfach nur seiner erwarteten Reaktion wegen. Als ich ihm dann die "Schwangerschaft" beichtete, reagierte er wie erwartet schockiert, schwieg aber, bis dann auf einmal aus ihm herausplatzte, er fühle sich noch gar nicht bereit dazu, Vater zu werden und dass ich das Kind unbedingt abtreiben müsste. Ich beschloss, das Spiel noch ein wenig weiter zu spielen und erzählte ihm ein paar Tage später, ich würde Zwillinge erwarten und zeigte ihm sogar Ultraschallbilder, die ich mir aus dem Internet besorgt hatte, was ihm aber zu dem Zeitpunkt nicht auffiel. Er fiel aus allen Wolken, kam aber anscheinend dann doch ins Grübeln, war aber nach wie vor immer noch für eine Abtreibung.

Ich nannte ihm dann irgendwann auch einen ausgedachten Abtreibungstermin und erwähnte immer und immer wieder, wie schlecht es mir bei dem Gedanken ginge und wie ich mich freuen würde, wenn er mich begleiten oder wenigstens im Anschluss besuchen würde. An besagtem Tag, an dem er sich durch irgendeinen fadenscheinigen Grund herausredete, um mich zu dem nicht existenten Termin zu begleiten, schrieb ich ihm abends eine SMS, in der ich ihm mitteilte, dass ich mich gegen eine Abtreibung und für das Kind entschieden habe. Kurz darauf habe ich erfahren, dass er eine Andere hatte, mit der er mich schon die ganze Zeit betrogen hat. Aus Rache habe ich seiner Neuen dann auch "wie durch Zufall" die Info über meine angebliche Schwangerschaft zukommen lassen, welche ihn prompt verlassen hat. Ebenso habe ich es seinen ganzen Freunden erzählt und sogar einen Brief an seine Mutter geschrieben, mit der es natürlich auch mächtig Ärger gab, was ihm denn einfalle, mich so zu belügen und nicht zu dem Kind zu stehen. Ich weiß, dass die Vortäuschung einer Schwangerschaft eine absolut kindische Aktion war. Aber dadurch habe ich herausgefunden, was für ein Arschloch er ist und wünsche mir, dass er sich wirklich eines Tages sterilisieren lässt, da wirklich kein Kind und keine Frau so jemanden als Vater und Mann verdient hat.

Beichthaus.com Beichte #00036104 vom 06.07.2015 um 23:30:06 Uhr in Söhrewald (19 Kommentare).

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“Folge

Ich will nicht als Jungfrau sterben!

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Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (m/21) möchte beichten, dass mir jegliche Fähigkeiten fehlen, um ein weibliches Wesen von meinen Qualitäten zu überzeugen. Meine letzte Freundin hatte ich mit 17 - es war leider zu kurz, vielleicht ein Monat, aber wir passten einfach nicht zusammen. Zum Zug bin ich bei ihr auch nicht gekommen, mehr als ein bisschen fummeln war noch nicht drin. Also bin ich mit 21 Jahren immer noch Jungfrau. Das binde ich aber wirklich nicht jedem auf die Nase, da es mir schon recht peinlich ist. Und derzeit betreibe ich Selbstanalyse, um das Problem zu lösen. Dabei habe ich schon einige Schlüsse über meine Vergangenheit gezogen, wahrscheinlich liegt es an vergangen Erlebnissen: Mutter verstorben, Ärger mit der Stiefmutter und Mobbing, und daran, dass ich in der Pubertät wohl ziemlich ungepflegt war. Mittlerweile treibe ich Sport und versuche meinen Freundeskreis zu erweitern, denn als Jungfrau will ich nicht sterben.


Ich fühle mich doch recht einsam, denn Freunde können einem nicht das Gleiche wie eine Freundin geben. Leider trägt das Ganze bisher keine Früchte, obwohl ich mich immer mehr an die Masse anpasse - ich weiß einfach nicht, worüber ich mit fremden Mädels reden soll. Außerdem möchte ich das Mädel in dem Moment nicht belästigen, es stößt mir eh sehr sauer auf, wie manche Artgenossen flirten. Ich hoffe, dass es nicht an meiner Art liegt, denn ich bin eine Mischung aus Laut und Leise - sehr wissbegierig, humorvoll und selbstironisch. Leider habe ich aber eine ziemliche Antipathie gegenüber Menschen, die mir dumm vorkommen. Des Weiteren bin ich ein wenig anspruchsvoller - mir kommt es zwar mehr auf die inneren Werte an, aber Optik zählt auch. Und ich denke, jeder, der das Gegenteil behauptet, begeht Selbstbetrug.

Beichthaus.com Beichte #00036098 vom 05.07.2015 um 20:10:19 Uhr (28 Kommentare).

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Das Leben in einer arabischen Großfamilie

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Hass Ungerechtigkeit Dummheit Verzweiflung

Ich (m/23) habe jeglichen Kontakt zu meinen Eltern und deren Milieu abgebrochen. Ein paar Infos dazu: Meine Eltern leben hier mit anderen Familien seit Generationen und sprechen nur gebrochenes Deutsch. Oft kommen die Kinder in den Kindergarten und können vor dem Eintritt […]
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Beichthaus.com Beichte #00036096 vom 05.07.2015 um 13:43:19 Uhr (17 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Das Handy der asozialen Gangster

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Ekel Zorn Rache

Das Handy der asozialen Gangster
Ich habe vor ein paar Wochen ein ziemlich neues und teures Handy in der Bahn gefunden. Da ich mich auf dem Weg zur Arbeit befand, habe ich es erst mal mitgenommen, um es nach Feierabend bei der Polizei abzugeben. Nun klingelte das Handy ungefähr 15 Minuten später und ich ging ran, in der Hoffnung, der Besitzer würde sein Glück versuchen. Am anderen Ende war eine Frauenstimme mit südländischem Dialekt, die auch gleich anfing, mich zu beleidigen, nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich das Handy gefunden und noch keine Zeit hatte, es jemandem zu übergeben. Sie unterstellte mir zudem Diebstahl und drohte mir, wenn sie mich findet, würde sie mich verprügeln. Ich sagte ihr, dass sich der Besitzer melden solle, und legte dann auf.

Keine drei Minuten später rief tatsächlich der Besitzer des Handys an und sagte, dass ich das Handy vorbeibringen solle. Und zwar zackig, sonst würde es was setzen. Schließlich hätte ich seiner Schwester bereits Schläge angedroht! Ich sagte ihm, dass ich das Handy nicht zu ihm bringen würde, es aber an einem Treffpunkt übergeben würde. Mein Gehirn fing an, einen Plan zu schmieden. Nun raste ich in meiner Mittagspause los, um mir diese Plastikhandschuhe und eine Tüte zu besorgen und ging dann zu einem angrenzenden Grünstreifen, um dort jeden Hundehaufen einzusammeln, den ich finden konnte. Dann schmiss ich das Handy auch in die Tüte, machte sie zu, und knetete alles gut durch. Nach Feierabend stellte ich die Tüte dann am besagten Treffpunkt ab und legte mich auf die Lauer.

Nach einiger Zeit kamen auch wirklich zwei Typen und schauten sich um. Nachdem sie ungefähr zehn Minuten lang dumm durch die Gegend schauten und auf den Boden rotzten, riefen sie auf meinem Fundstück an. Der Kotbeutel fing an zu klingeln und die beiden Gangster machten sich nach ein paar verwunderten Blicken daran, die Tüte zu öffnen. Der Anblick war göttlich! Wie die beiden sich gegenseitig die Tüte in die Hand drückten - einer musste sogar würgen. Meine Beichte ist nun, dass ich mich zu so etwas Ekligem habe hinreißen lassen. Ich hätte das Handy ja auch, wie ich mir vorgenommen hatte, einfach bei der Polizei abgeben können.

Beichthaus.com Beichte #00036088 vom 04.07.2015 um 11:42:01 Uhr (18 Kommentare).

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