Fisch mariniert man mit Spülmittel!

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Ekel Unreinlichkeit Zorn Nachbarn

Fisch mariniert man mit Spülmittel!
Ich beichte, dass ich am Wochenende gepflegt ins Rosenbeet der Nachbarn gegöbelt habe und es mir nicht im mindesten leidtut. Ich habe einen Zweitwohnsitz, an dem ich mich nicht so häufig aufhalte. Dort habe ich vor einiger Zeit neue Nachbarn bekommen. Sie sind aus einem anderen Bundesland zugezogen. Im Zuge ihrer Vorstellungsrunde luden sie uns für letzten Samstag zum Grillen ein. Lust hatte ich zwar wenig, aber um der guten Nachbarschaft willen muss man so etwas manchmal aushalten. Ich habe eine Schüssel Salat zubereitet und mitgebracht. Dort angekommen, trug ich den Salat in die Küche und unterhielt mich eine zeitlang mit der Hausherrin. Sie bereitete die Stücke vor, die gleich auf dem Grill landen sollten. Mit Entsetzen sah ich, dass sie die wirklich gut aussehenden Fischfilets mit Fairy Ultra abwusch. Sie muss wohl meinen entsetzten Blick bemerkt haben, weil sie mir dann völlig überzeugt darlegte, dass man das bei Fisch so machen muss, weil man sonst eine Fischvergiftung bekommt. Spülmittel hilft dagegen, weil das Spüli die Eiweißenzyme aufspaltet. Ob ich nachher auch Fisch möchte? Nein danke, ich mag grundsätzlich keinen Fisch, erwiderte ich, was eine fette Lüge war. Die Fleischstücke waren fertig eingelegt und vom Hersteller eingeschweißt, sodass ich da einigermaßen beruhigt sein konnte.

Beim Zusammensitzen merkte ich immer mehr, dass die Leute nicht so ganz auf unserer Wellenlänge waren. Aber okay, da muss man durch und die Anstandszeit absitzen. Ich war dann noch ein netter Gast, habe der Gastgeberin beim Abräumen des Tisches geholfen und bin mit den gebrauchten Tellern Richtung Küche und Spülmaschine gewandert. Ich fragte, ob ich das Zeug gleich in die Spülmaschine einräumen dürfe. Ich bekam dafür grünes Licht und öffnete die Klappe. Was ich dann sah, hat mich fast aus den Sandalen gehauen. Im oberen Korb der Spülmaschine lag mitten zwischen gebrauchten Gläsern eine Klobürste mit eindeutigen Gebrauchsspuren. Optisch und olfaktorisch. Mir entgleisten die Gesichtszüge. Ich muss wohl selten blöd aus der Wäsche geschaut haben. Die Hausfrau merkte das und erklärte mir ganz ruhig und wiederum völlig von sich selbst überzeugt, dass sie das immer so mache, weil in der Spülmaschine die Klobürste am saubersten wird. Die Bürste würde so jeden zweiten oder dritten Tag mitfahren. Das mache sie wegen der Hygiene. Das war der Punkt, an dem ich mich verabschiedet habe. Oder eher nicht. Ich bin rausgerannt und habe ins Rosenbeet gekotzt. Mein Mann hat mir dann noch meine Tupperschüssel und die Handtasche hinterhergetragen. Bei Gott – ich werde bei den Leuten nie wieder was essen! Entschuldigt habe ich mich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00038488 vom 11.07.2016 um 12:58:32 Uhr (25 Kommentare).

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Zwischen den politischen Fronten

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Feigheit Faulheit Zwietracht Gesellschaft Politik

Ich (m) beichte, dass ich politisch nicht aktiv bin. Ich weiß, dass es nicht der Sinn des Lebens sein kann, möglichst verdeckt zu leben, allerdings lässt mir die aktuelle politische Situation einfach keine Wahl. Entweder man ist ein Gutmensch oder ein Nazi, eine gesunde Mitte zwischen den beiden Extremen scheint es leider nicht zu geben. Der Grund, warum ich das jedoch beichte, ist, dass ich politisch durchaus einen Standpunkt habe, aber bei den aktuellen Themen relativ uneins mit mir selbst bin und ich nicht die ohnehin schon weit voranschreitende Polarisierung unterstützen möchte. Ich ziehe mich also wie ein Feigling aus dem Schlachtfeld zurück, da ich nicht weiß, zu welcher Fahne ich gehöre und überlasse das Kämpfen den anderen.

Beichthaus.com Beichte #00038487 vom 11.07.2016 um 12:35:13 Uhr (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Drängelei in der Bahn

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Engherzigkeit Falschheit Eitelkeit Bahn & Co.

Drängelei in der Bahn
Wenn die Leute in den S- und U-Bahnen bei Einsteigen so dermaßen drängeln und keinen Platz für die aussteigenden Personen machen, dann mache ich mich selbst beim Aussteigen immer total breit. Dabei stoße ich öfters an die drängelnden Fahrgäste - wenn sie das nicht wollen, müssen sie mir aus dem Weg gehen. Ich liebe es, beim Weggehen ihr Gemecker zu hören.

Beichthaus.com Beichte #00038462 vom 05.07.2016 um 15:16:36 Uhr (18 Kommentare).

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Er muss seine Frau doch lieben!

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Begehrlichkeit Ehebruch

Ich (w/22) glaube, ich habe mich in einen verheirateten Mann verguckt. Ich kenne ihn vom gemeinsamen Training. Er sieht nicht nur wahnsinnig gut aus, er ist noch dazu total süß, vor allem zu mir. Auch die anderen sagen, dass man merkt, dass er mich mag. Wir gehen meist nach dem Sport noch etwas trinken, unterhalten uns und er ist einfach der Wahnsinn. Er ist ziemlich eloquent und in Verbindung mit seiner zuvorkommenden und rücksichtsvollen Art - und seinem tollen Aussehen - ist er einfach ein Traum von einem Mann. Blöderweise ist er schon fast 40 und verheiratet. Kinder hat er, so weit ich weiß, keine. Seine Frau hat er mir gegenüber noch nie erwähnt. Er trägt auch keinen Ring. Hätte mir ein gemeinsamer Freund nichts davon erzählt, wüsste ich bis heute nichts von ihr.

Ich merke, dass er meine Nähe sucht und mich hin und wieder berührt, zum Beispiel pikst er mich im Vorbeigehen leicht in den Bauch oder kitzelt mich oder lehnt sich beim Zusammensitzen zu mir und legt seine Hand kurz auf meine Schulter oder meinen Oberschenkel. Wenn wir im Training mal nicht in derselben Ecke stehen, zwinkert er mir oft zu. Ich weiß nicht, ob er sich mit mir mal privat treffen möchte, aber wenn, dann werde ich ziemlich sicher ja sagen. Nur weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll, immerhin ist er verheiratet. Aber er weiß vermutlich gar nicht, dass ich von seiner Frau weiß. Ich dachte immer, dass ich ein Mensch bin, der die Ehe respektiert. Immerhin muss er seine Frau lieben, sonst hätte er sie nicht geheiratet. Aber ob ich mich zurückhalten kann?

Beichthaus.com Beichte #00038457 vom 04.07.2016 um 17:14:33 Uhr (23 Kommentare).

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Diese Frau macht mich verrückt!

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Begehrlichkeit Selbstsucht Morallosigkeit

Die Freundin meines Freundes macht mich verrückt. Ich habe seit wenigen Wochen Kontakt zu ihr - seit ihr Freund mich dort mit hingenommen hat. Eigentlich bin immer aufrichtig gewesen, wenn es um meine Freunde geht, doch "sie" übt so eine starke Anziehung auf mich aus, dass ich am Liebsten sofort über sie herfallen würde. Bis jetzt ist noch nichts passiert, ich glaube aber, dass es in ihrem Kopf ähnlich aussieht wie bei mir. Ich habe das Gefühl, dass auch sie mir gerne ein deutliches Signal geben möchte, aber Angst davor hat, damit ihren Freund zu verletzen. Ich weiß, ich darf es nicht, aber ich kann mich nicht davon lösen. Ich habe selbst auch eine Freundin. Ich will niemandem damit wehtun, aber ich muss endlich von ihr kosten. Ich will sie sehen, sie riechen und schmecken. Nur einmal will ich auch ein Schwein sein dürfen!

Beichthaus.com Beichte #00038455 vom 04.07.2016 um 15:16:09 Uhr (12 Kommentare).

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