Faulenzen am Wochenende

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Faulheit Trägheit Masturbation Neugier Begehrlichkeit Hamburg

Ich möchte beichten, dass ich das ganze Wochenende - obwohl ich mich derzeit aus gesundheitlichen Gründen auf einer mehrwöchigen stationären Reha befinde - von Freitag 15:00 Uhr bis Morgen, also Montag, nichts anderes gemacht habe als zu essen und zu schlafen. Darüber hinaus habe ich ein paar Mal onaniert. Ich habe auch ein Fake-Profil auf Facebook angelegt, um meiner Ex-Freundin nachzuspionieren. Wir sind aber schon sehr lange nicht mehr zusammen, ich vermisse sie nur... Ich bitte darum, dass mir vergeben wird, und werde mich nächste Woche wieder zusammenreißen.

Beichthaus.com Beichte #00039019 vom 04.12.2016 um 20:00:04 Uhr in 22529 Hamburg (Veilchenweg) (6 Kommentare).

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Warum ich das Profil meiner Freundin überprüfen wollte

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Neugier Eifersucht Ungerechtigkeit Internet Partnerschaft

Ich möchte beichten, dass ich versucht habe, mich auf dem Facebookaccount meiner Freundin einzuloggen. Keine Ahnung, was mich da geritten hat - wahrscheinlich mein Ärger. Dazu gibt es natürlich eine Vorgeschichte: Meine Freundin (wir sind seit über drei Jahren zusammen) hat in meinem Handy gestöbert - grundsätzlich habe ich nichts zu verheimlichen, deswegen kann sie ruhig an mein Handy - und ist auf einen Chat mit einer guten Freundin meinerseits gestoßen. Ich kenne diese Freundin bereits seit ca. acht Jahren und dementsprechend haben wir ein relativ offenes Verhältnis - freundschaftlich versteht sich. Wir quatschen halt über alles mögliche. Ja, ich wollte mal etwas von dieser Freundin - vor acht Jahren. Das habe ich auch meiner Freundin erzählt. Da war aber nie etwas, es ist nichts und da wird auch nichts sein.

Meine Freundin hat sich allerdings extrem in ihre Eifersucht hereingesteigert, sodass es einen riesigen Krach gab. Dann habe ich den Kontakt zu meiner langjährigen Freundin abgebrochen, um die Beziehung nicht weiter aufs Spiel zu setzen. Jetzt sitze ich hier und denke darüber nach, wie bescheuert ich doch bin, weil ich ebenfalls versucht habe, in ihrer Privatsphäre zu stöbern, um möglicherweise etwas zu finden, weswegen ich dasselbe Theater machen kann, um ihr zu zeigen, wie bescheuert das war. Es hat nicht funktioniert - Gott sei Dank! Total hirnlose Idee. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039003 vom 01.12.2016 um 11:16:11 Uhr (16 Kommentare).

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Beim Größenvergleich zieht mein Freund den Kürzeren

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Neugier Ungerechtigkeit Partnerschaft München

Beim Größenvergleich zieht mein Freund den Kürzeren
Ich gehe momentan auf die Fachhochschule und habe ein Fach in medizinischer Richtung. Somit muss das Praktikum auch in der Medizinbranche stattfinden. Da ich in keiner meiner Wunsch-Fachrichtungen etwas gefunden habe, bin ich letztendlich bei einer Urologin gelandet. Neben Verwaltung gehört auch das Vorbereiten der Patienten auf die Sprechstunde zum Plan.

Dadurch sind mir natürlich bei unseren männlichen Patienten viele Penisse unter die Augen gekommen. Dazu muss ich sagen, dass ich mit meinem Freund seit drei Jahren glücklich zusammen bin und mich nicht beklagen kann. Nur seitdem ich mehrere andere Schwänze am Tag sehe, ist mir klar geworden, dass die meisten deutlich größer sind als der meines Freundes. Ich bin sowieso generell überrascht, wie gut doch die meisten Männer bestückt sind. Hätte eher gedacht, der Großteil befinde sich im mittleren Bereich.

Ich bin zufrieden mit seinem Stück. Doch sobald ich einen Patienten behandele, zieht mein Kopf automatisch einen Penisvergleich. In 80 % der Fälle zieht mein armer Schatz leider den Kürzeren. Ich möchte beichten, dass ich es nicht unterbinden kann, immer die Geschlechtsteile zu vergleichen.

Beichthaus.com Beichte #00038962 vom 21.11.2016 um 19:07:20 Uhr in München (16 Kommentare).

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Ein Leben mit dreckigen Lumpen

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Diebstahl Peinlichkeit Zwang Neugier

Ein Leben mit dreckigen Lumpen
Als kleines Kind musste ich (m) in der damaligen DDR Schlimmes aushalten. Meine Eltern waren damals schon ziemlich das, was man heute als Unterschicht bezeichnen würde. Meine Mutter konnte nach meiner Geburt keine Kinder mehr bekommen - glücklicherweise. Mein Vater arbeitete in einem Bahnwärterhäuschen, in dem auch die Familie lebte. An diesem Bahnübergang kam allerdings so gut wie nie ein Zug vorbei. Aber die Planstelle musste eben besetzt sein. Die Tage waren dementsprechend lang und öde. Es ist dann so gekommen, dass vor allem mein Vater die Tage damit verbracht hat, braunen Schnaps zu trinken. Ein Zimmer des Häuschens war für einen russischen Staatsbürger reserviert, der ebenfalls bei der Bahn arbeitete. Er hat meinen Eltern den Schnaps organisiert - und zwar nicht zu wenig. Der Untermieter hat sich auch zwischendurch immer wieder mal mit meiner Mutter vergnügt, meinem Vater war das allem Anschein nach egal.

Das nur zur Vorgeschichte. Ich hauste in einer Art Ersatzteillager, da ich kein eigenes Zimmer hatte. Dieses war gespickt voll mit öligen Lumpen und anderem rußigem Zeug. Meine ganze Schulzeit musste ich mir höhnische Kommentare anhören, weil eben meine ganzen Kleider nach Diesel stanken. Dieser Gestank beherrschte mein ganzes Leben, das Essen, den Schlaf und die Freizeit, einfach alles. Nach dem Mauerfall starb mein Vater, meine Mutter verschwand mit dem Russen. Das Häuschen wurde abgerissen und ich ging zum Arbeiten in den Westen. Im Ruhrpott leben ich seitdem alleine und arbeite im Hafen. Nun zu meinem Problem: Ich führe seit meinem Wegzug aus dem Osten immer einen großen Sack mit ölgetränkten Lumpen mit mir herum. Der Geruch hat sich in mir sozusagen manifestiert.

Ich kann nachts nur schlafen, wenn es nach Diesel und Ruß stinkt, sonst kann ich keine Ruhe finden. Oftmals tauche in direkt nach Feierabend in meine Lumpen ein und kann dann entspannen. Meine Badewanne ist randvoll mit schmutzigem Zeug. Ich sehne mich tagsüber danach. In manchen Lägern meines Arbeitgebers fühle ich mich überglücklich, weil dieser Geruch sehr ähnlich ist. Weil ich aber Kranführer bin, kann ich mich nur alle paar Stunden in die Lagerhalle schleichen, um tief durchzuatmen. Jetzt hat der Duft der Lumpen aber mittlerweile nachgelassen und habe mich im Lager meines Arbeitgebers mit alten Lappen eingedeckt, diese habe ich dort mit Diesel und Öl getränkt und mitgenommen.

Ein Kollege hat mich aber anscheinend beobachtet und bei der Geschäftsleitung verpfiffen. Die Lumpen waren Abfall, das kann man mir nicht anlasten. Der Kollege hat aber nur gesehen, wie ich einen alten Sack aus einem Lager entfernt habe. Die Geschäftsleitung möchte nun von mir wissen, was ich gestohlen habe. Das wird mir aber doch kein Mensch glauben. Ich schäme mich auch. Wenn ich meinem Arbeitgeber gestehe, dass ich diesen Gestank zum Leben brauche, dann hält man mich doch für verrückt.

Beichthaus.com Beichte #00038931 vom 14.11.2016 um 22:28:32 Uhr (11 Kommentare).

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Mein Doppelleben als Horrorclown

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Neugier Zwang Waghalsigkeit Niedersachsen

Gruselclowns haben mich schon lange vor ihrer Ankunft in Deutschland fasziniert. Diese Mischung zwischen Gut und Böse fasziniert mich total. An Halloween habe ich mir auch selbst ein solches Kostüm zusammengestellt und bin dann um die Häuser gezogen. Eine billige Gummimaske war mir zu langweilig, daher habe ich mich selbst geschminkt. Das war ganz schön schwer, aber dabei ist eine unfassbar hässliche Fratze herausgekommen. Nicht 08/15, sondern hammermäßig gruselig. Mit den spitzen Zahnreihen hat es fast schon schockierend ausgesehen. Meine Eltern meinten zwar, ich sei bescheuert, aber sonst war ihnen das egal.

Leider wurde ich fast nur ausgelacht, als ich hinter Bäumen vorgesprungen bin. Nur eine kleine Kindergruppe hat sich total erschreckt, das war geil! Seit Halloween verwandele ich mich mindestens alle zwei Tage in dieses Wesen. Allerdings verlasse ich das Haus nur ganz selten, meist nach Mitternacht, dabei lasse ich mich nur von Weitem sehen. Meist bleibe ich jedoch zu Hause und schaue mich stundenlang im Spiegel an. Dabei versinke ich in meiner eigenen Fantasie, wie ich Leute schockiere und sie davonrennen. Mein Selbstwertgefühl ist seitdem gestiegen. Auch die Schule habe ich schon zwei Mal ausfallen lassen, um verkleidet durch das Haus zu laufen und mit einem Hammer Bananen zu zerschlagen. Ich möchte beichten, dass es mein großer Wunsch ist, für immer eine solche Figur zu werden, also praktisch mit dem Clown zu verschmelzen. Mein Inneres hat er bereits eingenommen.

Beichthaus.com Beichte #00038917 vom 12.11.2016 um 18:49:43 Uhr in Niedersachsen (15 Kommentare).

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