Unsere Abschlussfahrt nach Polen

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Trunksucht Ekel Dummheit Schule Poland

Vor ein paar Jahren, ich war 15 oder 16 Jahre alt, war ich mit meinem Jahrgang nach der zehnten Klasse auf Abschlussfahrt in Polen. In welche Richtung das geht, ist vermutlich jedem klar. Zur Vorgeschichte sollte man wissen, dass ich sehr strenge Eltern habe, weshalb ich alkoholtechnisch kaum Erfahrung hatte. Des Weiteren haben sich meine Eltern bei den Lehrkräften monatelang dafür eingesetzt, dass es sehr strenge Alkoholkontrollen geben müsse, damit ich überhaupt mitfahren durfte. Das hemmungslose Saufen ging bereits auf der Busfahrt los, wobei ich mich aus Angst vor Konsequenzen persönlich sehr zurückgehalten habe. Das blieb auch die komplette Woche so, bis wir am vierten Tag der Fahrt noch einmal für eine Nacht in eine andere Stadt gefahren sind.
Eben weil in den ersten Tagen kaum kontrolliert wurde, dachten wir uns, dass wir vor dem Umzug ja noch mal reinhauen sollten. Also bin ich in den Getränkeladen, mit zitternden Knien, weil ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte, und habe zwei Flaschen Wodka gekauft, was, wie sich herausstellte, viel zu viel für vier Jungs war. Wir quälten uns das Zeug runter und waren nicht mehr zu halten! Wir kamen auf die geniale Idee, alle Betten zusammenzuschieben und darauf zu kämpfen, wobei sich ein Kumpel zwei Zehen brach, was er allerdings erst am nächsten Morgen bemerkte. Natürlich waren die billigen Betten auch nicht für die Kämpfe gemacht, weswegen einige Latten brachen. Insgesamt demolierten wir auch noch einen Schrank sowie das Geschirr, welches sich in ihm befand, und die Klospülung, die für zu viel Papier anscheinend nicht ausgelegt war. Nachts kotzen zwei Kumpels auch noch den Teppich voll. Am nächsten Morgen wurde uns erst bewusst, was wir angerichtet hatten. Wir versteckten oberflächlich alle Schäden, legten die Bettbezüge auf die Kotzflecken und sind dann einfach in die nächste Stadt gefahren, ohne auch nur ein Wort zu sagen. Die arme Reinigungskraft, die das wieder herrichten musste! Überraschenderweise sind wir aber damit durchgekommen und es gab sogar die Kaution zurück.

Beichthaus.com Beichte #00031234 vom 20.05.2013 um 01:56:53 Uhr in Poland (Pawia, 30-024 Krakau) (11 Kommentare).

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Ich bin unentbehrlich

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Hochmut Falschheit Ungerechtigkeit Arbeit

Ich (19/m), bin in der Ausbildung bei einer großen Schweizer Bank zum Informatiker und kann von mir behaupten, dass ich schon mehr erreicht habe als der Durchschnittsbürger.
Ich bin im letzten Jahr meiner Ausbildung und schließe im Sommer ab. Vor zwei Monaten kam mein Chef zu mir und hat mich gebeten, die Teamleitung eines kleinen Teams, bestehend aus zwei weiteren Personen und meiner Wenigkeit, zu übernehmen. Ich habe spontan zugesagt, mit dem Hintergedanken, dass ich mich so unentbehrlich mache. Mein Chef kann es sich nicht leisten, mich zu entlassen, da er auf die Schnelle keinen Ersatz findet. Vor einem Monat kam mein Chef wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich nach meiner Ausbildung eine Festanstellung haben möchte. Ich habe ihm gesagt, dass ich das Angebot gerne annehme, wenn der Lohn stimmt. Als er mir den Vertrag vorgelegt hat, habe ich ihn ausgelacht und gesagt, dass ich für einen solch tiefen Lohn definitiv nicht unterschreibe und lieber zur Konkurrenz gehe. Da ich unentbehrlich bin, musste er wohl oder übel meinen Lohn um 1000 CHF pro Monat erhöhen. Ich beichte also, meinen Chef gezwungen zu haben, mir 12000 CHF pro Jahr mehr auszuzahlen. Außerdem bin ich mit einem Minimalaufwand der Klassenbeste und ich bin nach jeder Prüfung überrascht, wie eine solche Note zustande kommen konnte. Meistens lerne ich erst in der Nacht vor der Prüfung und das auch nur für maximal drei Stunden. Meine Abschlussarbeit im Geschäft habe ich als Bester des Kantons abgeschlossen, obwohl ich keine Ahnung von meinem Thema hatte. Ebenso die Abschlussarbeit in der Schule. Dort habe ich die Maximalnote erhalten, obwohl ich bei der Abgabe das Gefühl hatte, maximal eine Drei verdient zu haben. Ich fühle mich schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031233 vom 19.05.2013 um 22:16:12 Uhr (28 Kommentare).

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“Beichte

Zu klein

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Hass Ungerechtigkeit Verzweiflung

Ich glaube ich werde für immer Jungfrau bleiben. Ich bin 23 und leider nur 1,49 m groß. Immer wenn ich einen potenziellen Partner kennenlerne, dann scheitert das auch wieder. Wegen meiner Größe. Einer, der wirklich einen tollen Charakter hatte und äußerst liebevoll […]
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Beichthaus.com Beichte #00031232 vom 19.05.2013 um 19:57:39 Uhr (51 Kommentare).

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18 Dinge, die ich hasse

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Hass Zorn Gesellschaft

Ich bin 30 und habe nichts. Keine Freunde, keinen Freund. Meine Verwandten mögen mich nicht. Ich mag Menschen nicht. Niemanden. Es interessiert mich einen Scheißdreck, was sie mir alles erzählen. Ich bin gerne allein. Ich hasse es, mit jemandem etwas zu unternehmen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00031231 vom 19.05.2013 um 16:26:10 Uhr (34 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Brüderle ist gar nicht so schlimm

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Falschheit Lügen Politik Hauenhorst

Ich (w) bin eigentlich ziemlich feministisch. Nicht extrem, aber schon etwas mehr als viele andere. Dennoch muss ich zugeben, dass ich Rainer Brüderle irgendwie mag. Und das, obwohl ich ständig überall erzähle, wie schrecklich ich diesen Mann finde und wie sexistisch ich seine Sprüche finde. Dabei stimmt das gar nicht! Ich fand seinen Spruch, den er zu der Stern-Reporterin gesagt hat, gar nicht schlimm. Ehrlich, ich bin fast 19 und habe schon schlimmere Sprüche gehört, diese gekonnt ignoriert und das war es. Und diese Frau vom Stern kommt nach einem Jahr damit an, es wird total hochgespielt und wirkt total übertrieben. Mir tat Brüderle zu der Zeit, als das bekannt wurde, fast schon etwas leid. Die meisten Männer sind nun einmal so! Man muss sich ja als Frau wirklich nicht alles gefallen lassen, aber ganz ehrlich, dieser Dirndl-Spruch ist ja wohl nichts extrem Schlimmes. Auch als Politiker kann man sich mal verplappern. Es sollte zwar nicht passieren, aber das sind auch nur Menschen, abgesehen davon ist Brüderle sowieso ein bisschen durch. Doch wenn man jemandem erzählt, dass man diesen Spruch gar nicht so schlimm findet, dann reagiert das Gegenüber meist total schockiert und verständnislos.

Ich möchte hiermit beichten, dass ich heuchlerisch bin. Ich erzähle jedem, wie schlimm ich Rainer Brüderle finde, nur um endlosen Diskussionen aus dem Weg zu gehen, obwohl das nicht der Wahrheit entspricht. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00031230 vom 19.05.2013 um 16:05:10 Uhr in 48432 Hauenhorst (Eichhornstraße) (24 Kommentare).

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