Faulendes Gemüse

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Faulheit Trägheit Ekel Großrosseln

Ich (w) habe seit einigen Wochen die schlechte Eigenschaft, faulendes Obst und Gemüse in den Garten zu schmeißen. Das passiert einfach aus Bequemlichkeit, da öfters mal Obst in Vergessenheit gerät, das ich ansonsten in den Komposthaufen hinter dem Haus tragen müsste. Erst gestern Abend habe ich den Garten und das benachbarte Dach bombardiert, indem ich Cherrytomaten aus einer Schüssel herausgeschleudert habe. Es liegen dort bereits Orangen und Äpfel, Karotten und ein paar Kartoffeln. Es hat noch keiner bemerkt, ich habe allerdings auch kein schlechtes Gewissen. Ich tue den Wildtieren damit doch einen Gefallen, wer weiß, wie hart der Winter wird. Und nein, liebe Moralapostel, ich wohne nicht in der Stadt und locke damit Schädlinge an. Ich wohne in einer ländlicheren Wohnsiedlung!

Beichthaus.com Beichte #00032331 vom 02.12.2013 um 20:53:20 Uhr in Großrosseln (14 Kommentare).

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Ich rettete sein Leben

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Zorn Engherzigkeit Trunksucht Arbeit

Ich möchte gerne beichten, dass ich mich für meine eigenen Gedanken schäme. Um das zu verstehen, muss ich ein wenig ausholen. Ich bin Student und arbeite in den Ferien meist als Bademeister im örtlichen Freibad. Der Job wird nicht gut bezahlt und ist außerdem auch ziemlich anstrengend. Die meisten Badegäste sehen nur, dass meine Kollegen und ich in der Gegend herumstehen - dabei bedenkt niemand, dass wir von 07:00 bis 20:00 jeden Tag Dienst haben. Dabei müssen wir vor Badebeginn sämtliche Becken reinigen und alles sauber machen und während des Betriebes dürfen wir in der prallen Sonne stehen und müssen zu dritt aufpassen, dass uns keiner der 2.000 Gäste absäuft. Trotz alledem mache ich den Job schon, seit ich 16 bin, weil es mir einfach Spaß macht. Soweit alles gut. Mein Problem ist, dass es mir so vorkommt, als würde unsere Jugend immer dümmer werden. Sie sind unhöflich, nur auf Ärger aus und können sich nicht mehr benehmen. Mir ist schon klar, dass man im Freibad Spaß haben möchte, jedoch finde ich, dass ein gewisses Benehmen in der Öffentlichkeit angebracht ist. Nun zu meiner Beichte: Im jetzigen Sommer kam es vermehrt zu Problemen mit alkoholisierten Badegästen, vor allem Jugendlichen.

So kam es, dass ich in den paar Wochen meines Dienstes insgesamt drei bewusstlose junge Burschen, die einfach zu viel gesoffen hatten, und dann meinten, sie müssten einen Bauchfleck vom 10-Meter-Turm machen, vom Beckengrund geholt habe. Zwei davon mussten im Anschluss Mund zu Mund beatmet werden. Was mich jetzt ärgert, ist, dass keiner im Nachhinein die Größe hatte, sich zu bedanken. Obwohl jeder Einzelne der drei nur ein paar Wochen später wieder beinahe täglich im Bad sein Unwesen getrieben hat, und oft genug an mir vorbeigelaufen ist, hat keiner auch nur einmal den Mund aufgemacht. Ich weiß schon, dass es mein Job war und meine einzige Aufgabe ja genau das ist, was ich getan habe, dennoch finde ich, dass sich das so gehört. Ganz im Gegenteil, als einer von denen trotz meiner Ermahnung wieder mal mit geschätzten drei Promille über das Sprungbrett torkelte, drohte er mir noch an, mich zu verklagen, weil ich ihm anscheinend die Schulter ausgekugelt habe, als ich ihn damals aus dem Wasser zog. Seitdem ertappe ich mich hin und wieder bei dem Gedanken, dass es besser gewesen wäre, wenn ich diese Herrschaften einfach "übersehen" hätte, als sie da so regungslos am Beckenboden trieben. Das würde ich natürlich nie machen, dennoch befriedigt mich dieser Gedanke. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032315 vom 27.11.2013 um 22:22:50 Uhr (13 Kommentare).

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Eine vergessene Nacht

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Trunksucht Fremdgehen Falschheit Lügen Last Night

Vor etwa einem Monat, habe ich (m/18) eine kleine Fete bei mir zu Hause gefeiert. Wie man halt in diesem Alter so ist, verdrückt man auch mal das eine oder andere Bier an so einem Abend. Es kam, wie es kommen musste, und wir waren zum Schluss gut angeheitert. Als wir dann beschlossen ins Bett zu gehen teilte sich unsere kleine Gruppe auf - und irgendwie kam es dazu, dass ich mit einem Mädel in meinem Bett schlief. Ich werde nicht beschreiben, was im Laufe jener Nacht geschah, aber seitdem habe ich mit dem Mädel noch häufig Kontakt in diversen sozialen Netzwerken. Ich habe sie echt lieb gewonnen - allerdings nur auf freundschaftlicher Basis. Ihr fragt euch jetzt, was ich beichten möchte? Im Laufe eines Chatgesprächs kamen wir auf die besagte Nacht und sie fragte direkt, ob irgendetwas im Bett passiert sei. Ich verneinte dies natürlich und tat so, als wüsste ich von nichts, da mir bewusst war, dass sie einen Freund hat. Das ist auch meine Beichte - ich hatte ein vergebenes Mädchen in meinem Bett, das so betrunken war, dass sie die Nacht vergessen hat. Auch wenn ich mehr oder weniger meinen Spaß hatte, werde ich die Geschichte wohl für mich behalten, da ich sie nicht in eine schlechte Position bringen will.

Beichthaus.com Beichte #00032299 vom 26.11.2013 um 23:52:55 Uhr (11 Kommentare).

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Die Smartphone-Generation

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Zorn Hass Aggression Gesellschaft

Ich bin wohl einer der wenigen Menschen, die immer noch kein Smartphone besitzen. Ich habe eines dieser robusten Nokia Handys, die einfach alles aushalten. Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft mir das schon runtergefallen ist. Mit Absätzen draufgestiegen bin ich auch schon und es ist mir sogar schon mal ins Klo gefallen - aber es funktioniert immer noch einwandfrei. Ich beichte also, dass ich die Smartphone-Generation nicht ausstehen kann! Manchen Leuten würde ich diese Teile am liebsten aus der Hand reißen, um sie auf den Boden zu werfen! Warum müssen die Leute auch den ganzen Tag ohne Unterbrechung da reinstarren? Und nein, ich bin kein verbitterter Rentner, ich bin eine 21-jährige Studentin.

Beichthaus.com Beichte #00032297 vom 26.11.2013 um 20:59:38 Uhr (30 Kommentare).

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Der surfende Neffe von Brad Pitt

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Lügen Falschheit Maßlosigkeit Urlaub Dating

Der surfende Neffe von Brad Pitt
Als ich (m/22) letztes Jahr allein auf Weltreise ging, habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, mir ständig neue Identitäten zuzulegen und mich in diese Rolle hineinzuversetzen. Ich war unter anderem Bürgermeister in meiner Stadt, Haiforscher, Biologe, Skispringer, Profi-Fußballer in der amerikanischen Liga, der Neffe von Brad Pitt, Pilot, Surflehrer, Schriftsteller, mit dem englischen Königshaus verwandt, ein enger Freund von Paris Hilton oder ein Prinz in einem der Menschheit kaum bekannten Zwergstaat. Natürlich war ich auch mal ein Fotograf, der "dich sehr, sehr berühmt machen wird." Ich arbeitete bei der NASA, war Anwärter auf einen Literaturnobelpreis - und vieles mehr. Und das nur, weil ich es unheimlich lustig fand, so Frauen abzuschleppen. Es mag sein, dass ich einen an der Waffel habe, aber da ich richtig Spaß daran hatte, ist das eigentlich egal. Seit ich wieder zu Hause bin, mache ich das natürlich nicht mehr, schließlich fühle ich mich in meiner Haut echt wohl und muss niemandem etwas beweisen, zumal man mich hier ja kennt. Mir tun nur die Frauen leid, die diese gequirlte Scheiße geglaubt haben und deshalb mit mir schliefen.

Beichthaus.com Beichte #00032290 vom 25.11.2013 um 19:35:11 Uhr (16 Kommentare).

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