Eine vergessene Nacht

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Trunksucht Fremdgehen Falschheit Lügen Last Night

Vor etwa einem Monat, habe ich (m/18) eine kleine Fete bei mir zu Hause gefeiert. Wie man halt in diesem Alter so ist, verdrückt man auch mal das eine oder andere Bier an so einem Abend. Es kam, wie es kommen musste, und wir waren zum Schluss gut angeheitert. Als wir dann beschlossen ins Bett zu gehen teilte sich unsere kleine Gruppe auf - und irgendwie kam es dazu, dass ich mit einem Mädel in meinem Bett schlief. Ich werde nicht beschreiben, was im Laufe jener Nacht geschah, aber seitdem habe ich mit dem Mädel noch häufig Kontakt in diversen sozialen Netzwerken. Ich habe sie echt lieb gewonnen - allerdings nur auf freundschaftlicher Basis. Ihr fragt euch jetzt, was ich beichten möchte? Im Laufe eines Chatgesprächs kamen wir auf die besagte Nacht und sie fragte direkt, ob irgendetwas im Bett passiert sei. Ich verneinte dies natürlich und tat so, als wüsste ich von nichts, da mir bewusst war, dass sie einen Freund hat. Das ist auch meine Beichte - ich hatte ein vergebenes Mädchen in meinem Bett, das so betrunken war, dass sie die Nacht vergessen hat. Auch wenn ich mehr oder weniger meinen Spaß hatte, werde ich die Geschichte wohl für mich behalten, da ich sie nicht in eine schlechte Position bringen will.

Beichthaus.com Beichte #00032299 vom 26.11.2013 um 23:52:55 Uhr (11 Kommentare).

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Die Smartphone-Generation

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Zorn Hass Aggression Gesellschaft

Ich bin wohl einer der wenigen Menschen, die immer noch kein Smartphone besitzen. Ich habe eines dieser robusten Nokia Handys, die einfach alles aushalten. Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft mir das schon runtergefallen ist. Mit Absätzen draufgestiegen bin ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00032297 vom 26.11.2013 um 20:59:38 Uhr (30 Kommentare).

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Der surfende Neffe von Brad Pitt

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Lügen Falschheit Maßlosigkeit Urlaub Dating

Der surfende Neffe von Brad Pitt
Als ich (m/22) letztes Jahr allein auf Weltreise ging, habe ich mir einen Spaß daraus gemacht, mir ständig neue Identitäten zuzulegen und mich in diese Rolle hineinzuversetzen. Ich war unter anderem Bürgermeister in meiner Stadt, Haiforscher, Biologe, Skispringer, Profi-Fußballer in der amerikanischen Liga, der Neffe von Brad Pitt, Pilot, Surflehrer, Schriftsteller, mit dem englischen Königshaus verwandt, ein enger Freund von Paris Hilton oder ein Prinz in einem der Menschheit kaum bekannten Zwergstaat. Natürlich war ich auch mal ein Fotograf, der "dich sehr, sehr berühmt machen wird." Ich arbeitete bei der NASA, war Anwärter auf einen Literaturnobelpreis - und vieles mehr. Und das nur, weil ich es unheimlich lustig fand, so Frauen abzuschleppen. Es mag sein, dass ich einen an der Waffel habe, aber da ich richtig Spaß daran hatte, ist das eigentlich egal. Seit ich wieder zu Hause bin, mache ich das natürlich nicht mehr, schließlich fühle ich mich in meiner Haut echt wohl und muss niemandem etwas beweisen, zumal man mich hier ja kennt. Mir tun nur die Frauen leid, die diese gequirlte Scheiße geglaubt haben und deshalb mit mir schliefen.

Beichthaus.com Beichte #00032290 vom 25.11.2013 um 19:35:11 Uhr (16 Kommentare).

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Verrückte Präsentation im Baumarkt

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Peinlichkeit Manie

Ich (m/34) benehme mich manchmal so, als hätte ich nicht alle Tassen im Schrank. Ich habe einen Job, in dem ich angesehen bin, und komme sehr gut über die Runden. Ich löse Probleme, diskutiere gerne und bin ein sehr geselliger Typ. Meine Kollegen mögen mich. Mir geht es im Alltag einfach gut. Wenn ich aber alleine bin - oder auch nur irgendwo unbemerkt, unterhalte ich mich manchmal mit mir selbst. Zwar relativ leise, aber wenn jemand in wenigen Metern Entfernung vorbeigehen würde, würde er es bestimmt hören. Vor Kurzem habe ich mich wieder dabei ertappt, dass ich im Baumarkt wirres Zeug geredet habe. Es war der Text für eine Präsentation bei meinem Abteilungsleiter für die Akquise neuer Kunden und Vorstellung der gefährlichsten Konkurrenten. Es war alles so plastisch, als wäre ich schon beim Abteilungsleiter und würde präsentieren. Als ich dann wieder nach Hause gefahren bin, habe ich mir im Auto, die Teilnehmer der Präsentation vorgestellt und was sie wohl darüber denken. Ich habe versucht, mich in sie hineinzuversetzen. Ihre Emotionen habe ich dann in Grimassen ausgedrückt, die ich während der ganzen Fahrt geschnitten habe. Ich bin reihum die Kollegen durchgegangen und habe dann ihre Emotionen gespielt.


Bei einem cholerischen Kollegen habe ich wie bekloppt im Auto herumgeschrien und mit einer Hand wild herumgefuchtelt, auf die anderen Verkehrsteilnehmer gezeigt und mich generell wie verrückt aufgeführt. Nach ein paar Minuten bin ich dann zu dem ängstlichen Kollegen übergegangen und habe auf alles ängstlich reagiert - ich fuhr immer langsamer, als ich sollte, und habe mich erst in die Lage hineinversetzt, ehe ich mir vorstellte, wie der ängstliche Kollege auf mein präsentierendes Ich reagiert. Ich habe Sätze angefangen, mich vom präsentierenden Ich unterbrechen lassen und generell spielte ich die Rolle echt gut - bis ich dann nach Hause kam. Ich bin dann in den zweiten Stock gelaufen, und in meine Wohnung - auch auf der Treppe schnitt ich für jeden Kollegen eine bestimmte Grimasse, die die vorherrschenden Emotionen während der Präsentation darstellte. Es wäre mir unglaublich peinlich, wenn mich jemand so im Treppenhaus sehen sollte, aber trotzdem kann ich es nicht lassen. Das Beste passierte allerdings in meiner Wohnung. Dort angekommen hatte ich Lust auf einen Kaffee. An der Küchentür habe ich dann haltgemacht, da dort das Parkett in Fliesen übergeht. Ich dachte mir, dass man in seinem Leben Risiken eingehen und Grenzen überschreiten muss, damit man bekommt, was man möchte und bin dann von dem einen auf den anderen Bodenbelag gehüpft. Danach habe ich mich echt gut gefühlt, aber ich fürchte, ich habe nicht alle Latten am Zaun.

Beichthaus.com Beichte #00032285 vom 24.11.2013 um 10:02:17 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Träumen ohne Vorurteile

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Vorurteile Hochmut

Gestern Nacht habe ich geträumt, dass ein kleiner Junge in einem Bus mein Handy geklaut hat. Der Junge war ungefähr neun Jahre alt und saß auf dem Platz neben mir. Als es passierte, bekam ich es zwar nicht mit, aber ich habe ihn sofort verdächtigt und versucht, mein Handy zurückzubekommen. Vor der gesamten Belegschaft des Busses bezichtigte ich ihn des Diebstahls. An seinem Verhalten konnte ich merken, dass er schon einige Übung im Klauen hatte, denn die Szene, die ich ihm machte, ließ ihn relativ kalt. Ich hatte ihn irgendwann trotzdem so weit, dass er mir gesagt hat, wo er mein Handy versteckt hatte und suchte an der Stelle weiter. Leider wachte ich auf, ohne zu erfahren, ob das nur ein fauler Trick von ihm war, um mich abzulenken, oder ob ich das Handy wiederfinden konnte. Ich möchte beichten, dass ich im Nachhinein ziemlich stolz auf mich bin. Der Junge im Traum war nämlich weiß, hatte hellbraune Haare und helle Augen, keinen Akzent. Ich fühle mich also ziemlich gut, weil ich keine rassistischen Vorurteile träume. Andererseits ist es wohl ziemlich überheblich von mir, dass ich mir deswegen etwas auf mich einbilde. Ich hoffe, mir wird vergeben.

Beichthaus.com Beichte #00032282 vom 25.11.2013 um 00:24:34 Uhr (16 Kommentare).

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