Verliebt in seine Freundin

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Lügen Falschheit Fremdgehen Engherzigkeit Selbstsucht

Ich (m/27) muss beichten, dass ich schon lange auf die Freundin eines guten Kumpels stehe. Die beiden sind schon eine sehr lange Zeit zusammen, während sich mein Beziehungsstatus monatlich ändert. Ich stehe nicht auf Beziehungen und liebe es ungebunden zu sein. Sobald sie jedoch in unmittelbarer Nähe ist, kriege ich dieses bestimmte Gefühl. Ich muss sagen, diese Frau ist umwerfend. Bereits an dem Tag, an dem mein Kumpel sie mir vorgestellt hat, war ich hin und weg. Ich stelle mir jedes Mal vor, wie ich sie beglücke und sie sich in meinem Rücken festkrallt. Sogar wenn wir zu dritt etwas unternehmen, stelle ich mir in Anwesenheit meines Kumpels den Sex mit ihr vor. Wir verstehen uns wirklich sehr gut, jedoch ahnt sie, geschweige denn mein Kumpel, nicht, dass ich solche Gefühle für sie hege.


Vor einem Jahr klingelte es eines Abends an der Tür. Ich erwartete zwar keinen Besuch, aber dann stand sie da, verheult und trotzdem so wunderschön. Sie und mein Kumpel hatten sich in die Haare gekriegt und deshalb suchte sie seelischen Halt bei "ihrem besten Freund". Da saßen wir nun auf meiner Couch, ich öffnete eine Flasche Wein und beobachtete sie, während sie sich die Tränen von der Wange wischte. Mich überkam es und ich wischte ihr liebevoll die Tränen vom Gesicht. Zu meiner Verwunderung reagierte sie nicht wie erwartet, denn sie lächelte mich an. So eine wunderschöne Frau. Mir wurde schlecht, denn ich vergöttere diese Frau und musste innehalten, denn ich hatte mich kaum im Griff. Mein Kumpel liebt sie schließlich. Ich war hin und her gerissen. Zum ersten Mal in meinem Leben war ich wirklich unsicher. Um der Situation zu entgehen verschwand ich in der Küche, als mich gerade eine SMS meines Kumpels erreichte. "Alter, ich hatte einen Streit mit ihr. Keine große Sache." Oh Mann, wie sollte ich einen klaren Kopf bewahren? Schließlich waren die beiden noch zusammen. Ich kehrte zurück ins Wohnzimmer und bei ihrem Anblick brannten mir alle Sicherungen durch. Sie verdrehte mir einfach den Kopf. Ich ging auf sie zu, verharrte vor ihrem Gesicht, und als sie dann leise fragte, was ich wolle, konnte ich nicht anders. Ich küsste sie und schlussendlich liebten wir uns. Es war der Wahnsinn, noch besser, als ich es mir vorgestellt hatte. Das Schlimme daran ist nur, dass mein Kumpel bis heute nicht weiß, dass ich seine damalige Noch-Freundin glücklich gemacht habe. Er weiß nur, dass sie heute noch hin und wieder bei mir frühstückt.

Beichthaus.com Beichte #00031907 vom 16.09.2013 um 02:08:46 Uhr (16 Kommentare).

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Sie hat die Familie verkauft

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Verrat Zwietracht Selbstsucht Familie

Ich (m) möchte beichten, dass ich seit Jahren kein Wort mit meiner noch lebenden Mutter gewechselt habe. Das Haus, in dem ich aufwuchs, wurde damals von meinem Großvater und ein paar Kumpels, die er vom Bau kannte, eigenhändig hochgezogen. In diesem Haus hat also nie jemand anderes als meine Familie gelebt. Der Dank meiner Mutter zu einem so tollen Erbe war allerdings, das Grab ihrer Eltern nach 17 Jahren auflösen zu lassen - schließlich müsste man da pro Jahr die horrende Summe von 15 Mark zahlen. Etwa zur gleichen Zeit ging dann auch die Ehe meiner Eltern in die Brüche und somit fiel meiner Mutter eine weitere wichtige Geldquelle weg. Gerade als ich Abitur machte und zum Studieren wegzog, realisierte meine Mutter, dass sie nun auch für die Kinder kein Geld mehr von meinem Vater bekommen würde.


Und so kam sie zu dem Schluss, dass 1500 Mark für eine einzelne Person nicht genug wären, und sie Geld bräuchte. Ihr Ziel war es, die unteren Stockwerke des Hauses zu vermieten, was mir gar nicht gefiel, da ich mich mit dem Gedanken an fremde Mieter, in Opas Haus, nicht anfreunden konnte. Ich bot ihr an, die laufenden Kosten am Haus zu übernehmen - wobei das Geld natürlich von meinem Vater gekommen wäre - aber das lehnte sie ab. Mich brachte es in Rage, dass sie erst zu geizig war, um das Grab weiterhin zu finanzieren und dann auch noch das Haus vermieten wollte. Dabei hatte sie bei ihrem Erbe damals auch einen hohen Betrag bekommen - und ich kann mir absolut nicht erklären, wo das Geld hin ist. Aber meine Mutter konnte generell nicht mit Geld umgehen, denn im Haus stand massig Plunder, der nur vollstaubte. Am Morgen meiner endgültigen Abfahrt zum Studium sagte ich ihr also klipp und klar, was Sache ist: Mich nerve ihr Verhalten bezüglich des Geldes und dem Andenken ihrer Eltern, und dass ich am Wochenende einfach nicht zu dieses Haus kommen möchte, um fremde Menschen in Opas Wohnzimmer zu sehen. Ich legte ihr dar, dass ich mit so einer Person, die ihre Familie verkauft, keinen Kontakt haben will und nie wieder dorthin zurückkehren werde. Auf ihre Reaktion habe ich ehrlich gesagt nicht groß geachtet, ich stieg in den Zug und fuhr weg.


Nun, Jahre später, habe ich durch die Hilfe meines Vaters mein Studium vollendet, verdiene sehr gut und besitze eine große Eigentumswohnung. Ich hatte tatsächlich nie mehr Kontakt mit meiner Mutter und vermeide auch mit meinem Vater und meiner Schwester jedes Gespräch darüber. Ich habe mir auch fest vorgenommen, nicht zu ihrer Beerdigung zu erscheinen und dann auch keinen Anspruch auf das Haus zu erheben - meine Schwester sagte nie etwas gegen die Pläne meiner Mutter, also soll es ihr gehören, egal in welchem Zustand. Doch eigentlich möchte ich beichten, dass ich genauso rücksichtslos zu meiner Mutter bin, wie sie es zu ihren Eltern war und seit Neustem öfters Albträume habe, dass meine Mutter langsam, aber qualvoll, an Krebs stirbt und ich ihr mit meinem Gehalt helfen könnte. Außerdem scheine ich zu keiner glücklichen Beziehung zu Frauen fähig zu sein und sehe mich als asexuell, wobei ein Konflikt mit der Mutter sicherlich nicht hilft. Aber ich habe ihr damals eindeutig klar gemacht, wie mein Standpunkt zum ganzen Sachverhalt ist, und nun muss sie mit den Konsequenzen leben. Vielleicht war ihr Mieter aber auch ein reicher Mann, dessen Geld sie nun für Plunder verjubeln darf.

Beichthaus.com Beichte #00031902 vom 15.09.2013 um 17:56:02 Uhr (21 Kommentare).

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Die Reste der Gäste

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Habgier Ernährung Restaurant Arbeit Fürth

Die Reste der Gäste
Ich arbeite in einem Tapas- und Spaghetti-Restaurant. Meine Schichten sind, gerade am Wochenende, meist sehr stressig und oft fehlt die Zeit, um in Ruhe zu essen. Aber gerade bei Tapas bestellen die Gäste oft viel zu viel und einiges bleibt auf den Tellern liegen. Anfangs habe ich beim Abräumen nur immer mal wieder Fingerfood-Tapas wie Shrimps oder Datteln stibitzt, da das Zeug ja eh weggeworfen wird, aber mittlerweile nehme ich auch mal ein Stück Brot mit in den Abräumraum und tunke das in die Saucen, die zurückgehen - denn meistens wird nur das Fleisch rausgefischt. Wenn mich jemand dabei sehen würde, würde man mich vermutlich rauswerfen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass die Gäste das ekelhaft fänden - allerdings sehe ich es nicht ein, erstklassiges Essen wegzuwerfen, nur weil kaum jemand seine Reste mit nach Hause nehmen will.

Beichthaus.com Beichte #00031900 vom 14.09.2013 um 15:30:15 Uhr in 90762 Fürth (Gustavstraße) (29 Kommentare).

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Die bevorzugte Schwester

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Ungerechtigkeit Verzweiflung Zorn Hass Familie

Die bevorzugte Schwester
Es tut mir leid, aber es gibt eine sehr lange Vorgeschichte. Seit meiner Kindheit habe ich ein schwieriges Verhältnis zu meiner Familie. Meine Schwester wurde bevorzugt und hat alles bekommen, was sie wollte. Ich (w) bin mittlerweile 23 Jahre alt und sie wird bald […]
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Beichthaus.com Beichte #00031895 vom 14.09.2013 um 11:51:41 Uhr (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der Abschaum in der Schule

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Aggression Boshaftigkeit Hass Schule Regensburg

Ich (w/18) hasse meine Schule, meine Schulkameraden und allgemein den Großteil der Menschheit. Dafür, dass sie mir das Leben jahrelang zur Hölle gemacht habe. Dass nichts außer sich im Kopf haben und nebenbei noch den Planeten zerstören und so tun, als müsste […]
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Beichthaus.com Beichte #00031886 vom 12.09.2013 um 23:13:07 Uhr in 93047 Regensburg (Hauzensteinerstraße) (16 Kommentare).

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