Die Jungfrau in der Gesellschaft

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Hass Morallosigkeit Schamlosigkeit Gesellschaft Neuzelle

Ich (w/19) bin immer noch Jungfrau und hatte auch noch keinen Freund. An meinem Aussehen oder meinem Charakter liegt es nicht, tatsächlich sehe ich ziemlich gut aus, habe viele Freunde und komme bei den Männern gut an. Wenn ich also jemandem davon erzähle, sind immer […]
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Beichthaus.com Beichte #00031497 vom 24.06.2013 um 15:11:27 Uhr in Neuzelle (42 Kommentare).

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Die gefährliche Fensterfront

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Peinlichkeit Trunksucht Dummheit Erding

Am Samstag war ich bei Freunden auf einem 40. Geburtstag. Die Stimmung war super und es haben viele Leute getanzt, ich war mittendrin. Da man dem DJ seine Wünsche mitteilen konnte, bin ich immer wieder dort hin. Dazu musste man an einer, bis zum Boden verglasten, Fensterfront entlang laufen und am Ende durch eine Terrassentür ins Zimmer. Irgendwie bin ich bei einem Versuch, dorthin zu gelangen, zu früh abgebogen und voll Stoff gegen eine Glasscheibe gerannt. Bei der Aktion habe ich noch ein Glas von einem der Tische abgeräumt, welches dann laut am Boden zerschellt ist. Die Scherben mussten auch noch weggeräumt werden, es war irgendwie völlig bescheuert.
Das haben natürlich alle mitbekommen und ich wäre am liebsten im Erdboden versunken. Am nächsten Tag (wir haben dort übernachtet) haben mich dann einige Leute mitleidig gefragt, ob es mir gut gehe und so weiter. Und ich hasse es, wenn ich behandelt werde, als wäre ich nicht ganz zurechnungsfähig. Zum Glück mussten wir bald wegen eines Termins gehen, so konnte ich dem gespielten Mitleid entgehen.

Beichthaus.com Beichte #00031496 vom 24.06.2013 um 14:00:06 Uhr in Erding (6 Kommentare).

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Die verheimlichte Bettgeschichte

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Feigheit Verzweiflung Falschheit Lügen Partnerschaft

Ich (w/19) bin nun seit fast neun Monaten mit meinem Freund (26) zusammen, und unsere Beziehung könnte gar nicht besser laufen. Wir streiten so gut wie nie, verstehen uns in jeder Hinsicht super und wohnen eigentlich auch schon zusammen.
Was er allerdings nicht weiß, ist, dass ich mit seinem besten Freund geschlafen habe. Nein, nicht während unserer Beziehung, ich bin ihm selbstverständlich treu und würde ihm so etwas niemals antun. Das Ganze geschah bereits zwei Jahre, bevor wir uns überhaupt kannten, und er weiß auch, dass sein bester Freund und ich kurz was am Laufen hatten, aber eben nicht, dass wir auch Sex hatten. Nun habe ich seit Monaten jedes Mal, wenn ich mit beiden gemeinsam unterwegs bin, ein total schlechtes Gewissen, konnte es aber nie übers Herz bringen, ihm davon zu erzählen. Und es wird mit jedem Tag ein bisschen schwerer, auch wenn es ihm gegenüber nur fair wäre. Aber ich weiß einfach nicht, ob die Sache relevant genug ist, seine Enttäuschung und vielleicht den Vertrauensverlust überhaupt wert zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00031495 vom 24.06.2013 um 13:36:15 Uhr (12 Kommentare).

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All Inclusive Saufurlaub

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Trunksucht Peinlichkeit Urlaub Tunesien

All Inclusive Saufurlaub
Ich habe mich beim letzten Urlaub in Tunesien jeden Abend betrunken, weil alles All-Inclusive war. Als ich gleich am ersten Abend um zwei Uhr nachts in mein Zimmer kam, war ich schon ordentlich angetrunken. Die Zeitumstellung und der wenige Schlaf hat auch dazu beigetragen. Mir ging es auf einmal nicht gut also bin ich auf den Balkon. Dort angekommen musste ich auf einmal kotzen. Also hab ich einfach runter gekotzt, genau auf den Balkon unter mir. Am nächsten Morgen haben meine Eltern mich dann gefragt, welcher Idiot mir da auf den Balkon gebrochen hat. Meinen eigenen Balkon hatte ich auch erwischt. Ich habe nur stur gesagt "Keine Ahnung", weil es mir wirklich peinlich war. Irgendwann haben sie aber gemerkt, dass mein Zimmer im obersten Stockwerk ist und ich gar keinen Balkon über mir habe von dem irgendeiner hätte runterkotzen können. Meine Eltern haben mich tierisch ausgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00031494 vom 24.06.2013 um 12:16:21 Uhr in Tunesien (Skanes) (11 Kommentare).

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“Beichte

5.475 Tage Sehnsucht

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Begehrlichkeit Verzweiflung Liebe Schule

5.475 Tage Sehnsucht
Ich weiß es noch ganz genau. Nach den Sommerferien kam ich in die 13. Klasse meiner neuen Schule. Verplant, wie ich war, kam ich selbstverständlich zu spät und hatte dann noch damit zu kämpfen, dass ich den Raum nicht finden konnte. Ich öffnete die Tür und alle schauten mich an, als wäre ich von einem anderen Planeten. Peinlich berührt setzte ich mich auf den verbleibenden freien Platz. Dabei musterte ich meine neuen Mitschüler. Und dann entdeckte ich sie. Noch nie in meinem Leben hatte ich ein so schönes Mädchen gesehen, ich war wie erstarrt. Die wunderschönen braunen Haare, die ihr himmlisches Gesicht ummantelten. Ich erinnere mich noch sehr gut an ihre Augen, ihre prachtvoll glänzenden Augen, die in einer Mischung aus Grau und Grün, in einigen Winkeln auch Blau, schimmerten. Sie hatten mich gefesselt. Ihre Nase, ihr Kinn, ihre Ohren, ihre vollen Lippen. Alles spielte in einer wunderbaren Harmonie miteinander, sie war wie gemalt, heute würde ich sagen, sie war photoshopped.

Meine Klassenlehrerin riss mich aus meiner Tagträumerei, als sie mich bat, mich vorzustellen, da ich immerhin zu spät gekommen war. "Eli heiße ich. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus dem Süden Iraks. Meine Hobbies sind (…)".

Der erste Schultag verging und ich wechselte mit ihr erste Blicke, manchmal schaute sie mich mit ihren wunderschönen Augen leicht lächelnd an und blickte kurz darauf schnell wieder weg. Ich lächelte immer zurück. Allerdings, so dachte ich mir, brauche ich mir keine allzu großen Hoffnungen zu machen. Wir spielten nicht in derselben Liga. Sie, das fantastische, hübsche, beliebte Mädchen und ich, das komplette Gegenteil. Der Tollpatsch, der ständig unpünktlich war und auf niemanden zugehen konnte. Ich fragte mich, warum jemand wie sie etwas mit mir zu tun haben sollte. Dann kam ich wieder einmal zu spät, doch als ich die Klassentür vorsichtig öffnete, erkannte ich, dass wir wohl eine Freistunde hatten. Geradewegs ging ich in den Raum und fragte, wo denn unser Lehrer bliebe. Sie, Alyena, antwortete mir. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ausgerechnet sie mich darüber aufklären würde, dass unser Lehrer krank ist und welche Aufgaben wir lösen sollten. Perplex starrte ich sie an und krächzte nur ein halblautes "Danke". Dann setzte ich mich hin und fing an, im Buch zu arbeiten. Plötzlich setzte sie sich neben mich und verwickelte mich in ein Gespräch. Sie kam ursprünglich aus der Türkei. Ihre Mutter ist Türkin, ihr Vater Grieche. Ihre Eltern leben getrennt und sie hat noch vier weitere Geschwister. Ich denke noch heute an ihr Haar. Es flatterte im Durchzug in unserer Klasse und streifte leicht durch mein Gesicht, so nah saß sie neben mir. Mein Herz pochte, und es pocht immer noch, wenn ich an sie denke.
Die Zeit verging und wir kamen uns immer näher. Allerdings heimlich, nicht einmal ihre besten Freundinnen wussten davon. Ich genoss die Zeit. Sechs lange Monate hat es gedauert, bis ich ihr Herz erobert hatte und man uns als Pärchen bezeichnen konnte. Dann wurde ich immer leichtsinniger, ich Idiot ließ sie des Öfteren sitzen, gab ihr nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie verdient hatte. Sie glaubte gen Ende unserer Beziehung sogar, dass ich sie nicht mehr liebte. Dabei war sie nicht nur meine erste Liebe, sondern meine Einzige. Ich weiß noch genau, dass wir uns das erste Mal wegen etwas ganz Banalem stritten, weswegen ich mich heute noch in den Allerwertesten treten könnte.

Wir redeten Ewigkeiten nicht miteinander. Ich dachte mir immer, dass sie zu mir zurückkommen wird. Bis zu dem Tag, an dem bekannt wurde, dass sie umgezogen ist. Sie hatte anscheinend Probleme mit ihrer Familie und deshalb sind sie kurzerhand umgezogen. Sie war weg. Weit weg. Plötzlich lagen zwischen uns über 700 Kilometer. Wo genau sie wohnte, weiß ich bis heute nicht - aus Datenschutzgründen. Das Königreich, das ich mit ihr aufgebaut habe, brach in sich zusammen als bestünde es nur aus Sand. Meine Prinzessin war fort, und mit ihr mein Herz. Die nächsten Tage verbrachte ich in Selbstmitleid und dem Versuch, sie irgendwie zu erreichen. Aber nichts. Kein Anruf wurde entgegengenommen, kein Brief beantwortet. Und es konnte mir keiner helfen, schließlich wusste niemand, dass wir zusammen waren. Ich machte mein Abitur mit einem guten Schnitt und begann ein Studium der Zahnmedizin, das ich erfolgreich beendete. Ich dachte jeden Tag an sie. Die Gedanken zerfraßen mich innerlich, doch ich lebte mein Leben weiter. Ich gründete später sogar eine Praxis mit einem ehemaligen Kommilitonen. Heute bin ich 35 und habe eine Tochter, die ich über alles liebe. Ich lebe allerdings geschieden, denn meine Frau betrog mich.

Alyena, ich denke immer noch an dich. Es verging kein Tag in den letzten fünfzehn Jahren, an dem ich nicht an Dich gedacht habe. Bei jedem Klingeln, bei jedem Anruf, bei jedem Brief, bei jeder SMS entflammt mein Herz aufs Neue, in der Hoffnung, es könnte eine Antwort von dir sein. Doch nein. Rund 5.475 Tage habe ich gehofft und gebetet, dass du wieder in mein Leben trittst. Es passierte leider nichts. Bitte verzeihe mir, Alyena, ich hatte nicht einmal die Gelegenheit, mich bei dir zu entschuldigen. Und es zerfrisst jeden Tag ein weiteres Stück von mir, zu wissen, dass du nicht bei mir bist. Es tut mir so leid. Ich habe erst zu spät bemerkt, wie wichtig du bist. Jedes Mal, wenn ich einschlafe, bete ich, am nächsten Tag neben dir aufzustehen und deine wunderschöne Gestalt neben mir zu spüren. Zu sehen, wie glücklich du bist. Denn ich werde dich immer lieben. Manchmal schlafe ich unter Tränen ein und wünschte mir, am nächsten Tag nichtmehr aufzustehen. Doch meine Tochter braucht mich. Und das, obwohl bis heute niemand von unserer Liebe weiß. Nur sie und ich. Lebe wohl, doch bitte vergiss jenen, der dich zu lieben lernte, nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031493 vom 24.06.2013 um 11:53:20 Uhr (38 Kommentare).

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