Ich repariere Computer und spioniere Daten aus

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Neugier Morallosigkeit Aachen

Ich (m/36) arbeite zwar nicht im IT-Bereich, kenne mich dennoch mit Computern bestens aus. Das wissen natürlich auch Freunde und Bekannte, die sehr gerne auf meinen Reparaturservice zurückgreifen. Alle PCs, die ich repariere oder bei denen ich Software neu aufsetze, laufen danach wie neu. Ich stelle aber nie eine Rechnung, sondern nehme das, was die Leute mir für die Arbeit zustecken. So, ich habe aber ein übles Geheimnis. Ich freue mich jedes Mal, wenn jemand seinen Rechner vorbeibringt, denn als erste Handlung wird die Festplatte ausgebaut und komplett auf meine kopiert. Wenn ich später Zeit habe, sehe ich mir dann meine Beute an, ich liebe es geradezu Menschen aus meinem Umfeld hinterherzuschnüffeln.

Ich lese private Dokumente, schaue mir die gespeicherten Links und/oder offenen Tabs im Internetbrowser an oder betrachte fremde Bilder. Unwichtiger Kram wird dann wieder gelöscht, informative und heiße Sachen werden katalogisiert und gesammelt. Man glaubt gar nicht, was man auf diese Art alles über seine Mitmenschen herausfinden kann. Auch Leute, die ich als Freunde betrachte und die ich sehr gerne um mich habe, sind vor meiner Spionage nicht sicher. Das Wissen, das ich sammle, ändert aber an meinem Verhältnis zu den Leuten nichts, ich nutze es nicht gegen sie. Ich bereue nicht, was ich tue und muss auch zugeben, dass die meisten Leute ganz normal bis langweilig sind und keine prekären Geheimnisse haben.

Einige Sachen, die ich gefunden habe, sind allerdings zu recht geheim gehalten worden und haben mich sehr überrascht, als ich sie entdeckte. Ich denke, die Community hier hat das Recht ein paar dieser Funde zu hören, ich werde natürlich keine Namen nennen. Mich würde aber interessieren, wie ihr in meiner Situation reagieren würdet. Ich weiß übrigens, dass ich mich rechtlich weit aus dem Fenster lehne. Bitte also keine Kommentare in der Form.

Eine ehemalige Studienkollegin, die ich ganz gut kenne und sehr schätze, hatte professionelle Aktfotos von sich auf ihrer Platte. Sie hatte mir die HD eigentlich mitgebracht, damit ich ihr Musik aufspiele. Während die Musik in die eine Richtung gewandert ist, sind ihre Bilder ohne ihr Wissen in die andere Richtung gewandert. Sie war zu Zeit der Bilder so ca. 18 bis 20, allerdings mit knappen 1,90 und ein paar Kilo Übergewicht eine ziemliche Wuchtbrumme. Ich finde die Bilder echt sehr mutig und richtig toll, was ich ihr natürlich leider nicht sagen kann. Meine Studienkollegin nackt zu sehen fand ich eher zweitrangig, obwohl ich auch ehrlich sein muss. Klar haben mich die Bilder erregt, und ganz klar habe ich mir beim Sichten vorm Monitor einen runtergeholt.

Mein hochgeschätzter Trauzeuge, den ich schon seit zwanzig Jahren kenne, ist ein ewiger Junggeselle. Nie findet er die Richtige, obwohl er scheinbar sucht. Tja, auf seiner Platte habe ich etwas entdeckt, das mich sehr stutzig gemacht hat. Bilder und Videos von sehr jungen Mädchen, teilweise nackt, teilweise in eindeutigen Posen. Ich habe die Sachen bei mir wieder gelöscht, aber ich denke, ich weiß jetzt, warum er keine erwachsene Frau findet.

Ein Arbeitskollege liebäugelt mit Scientology, ein anderer hat eine ziemlich heiße Tochter, die gerne mal Selfies von sich aufnimmt. Eine andere Studien- und später Arbeitskollegin hat heimlich für ihren Freund einen Berg Schulden gemacht. Man findet wirklich tausend Dinge heraus, die die Leute in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Medikamentenrechnungen, Arztberichte (leider auch traurige Dinge, wie z. B. eine Fehlgeburt oder eine schlecht gelaufene OP) oder einfach nur ein geheimes Tagebuch, wo aufgeschrieben wurde, was die Leute bewegt hat. Ich denke, ich tue keinem weh, wenn ich die Sachen, die ich finde, für mich selbst behalte, lese, anschaue usw. und werde wohl in Zukunft auch so weitermachen.

Urlaubs- und Familienbilder finde ich auch ganz besonders gerne, da es immer sehr schön ist, die Leute aus dem Umfeld meiner Freunde kennenzulernen. Wie gesagt tauchen immer mal wieder eindeutig sexuell orientierte Bilder auf, aber primär reizen mich die normalen Bilder viel mehr. Wenn mal ein Bild dabei ist, wo man Brüste oder Muschis sehen kann - ok, wird halt mal Hand angelegt. Aber aus dem Alter des Dauergeil-Seins bin ich eigentlich schon längst raus. Vielen Dank, dass ihr meine Beichte gelesen habt.

Beichthaus.com Beichte #00039746 vom 16.05.2017 um 17:21:58 Uhr in Aachen (Ringstraße) (26 Kommentare).

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Ich kenne nur schlimme Frauen

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Hass Dating Nordrhein-Westfalen

Ich bin kurz davor, zu einem Frauenhasser zu werden. Eines Vorweg, ich hasse natürlich nicht alle Frauen, sondern nur die, die mir im Leben zu meinem Bedauern über den Weg gelaufen sind. Ich pauschalisiere auch nicht und möchte keine Frauen mit in meine Wut hineinziehen, die mich noch nichtmal kennen.

Meine schlimmste Erfahrung mit einer Frau war auch zu gleich meine allererste. Mit 15 Jahren fand ich meine erste Freundin. Diese hat mich beim ersten Date zum Sex (mein erstes Mal) genötigt, denn sonst wolle sie mit mir nichts mehr zu tun haben und da sie meine allererste Freundin war, habe ich es zugelassen. Dieses Mädchen hat auch Zigaretten an mir ausgedrückt und in meinem Beisein andere Männer vor meinen Augen geküsst und sogar mit diesen geschlafen.

Meine anderen Erfahrungen waren bei Weitem nicht so schlimm wie die obrige, aber auch nicht wirklich das Wahre. Eine andere Partnerin hatte mir permanent unterstellt, fremdgehen zu würden, wenn ich nicht sofort ans Telefon gehen könnte und meine letzte Partnerin, die ich vor fünf Jahren hatte, war immer bitterlich am Weinen, wenn ich mal nicht mit ihr shoppen gehen wollte.

Nun finde ich keine Freundin mehr, versuche krampfhaft dagegen anzukämpfen, nicht völlig zum Frauenhasser zu werden, denn ich will ja nicht pauschalisieren, aber Frauen wiederum unterstellen mir nun auch das. Nun darf ich mir anhören ich sei verbittert und vollerVorurteile, obwohl ich doch so arg dagegen ankämpfe, aber ich muss echt aufpassen nicht wahnsinnig zu werden und doch zu sagen, dass alle Frauen gleich schlecht sind. Ich weiß, dass nicht alle Frauen schlecht sind, aber eben von den Frauen, die ich kennenlernte, sind es gut 99 %, leider.

Beichthaus.com Beichte #00039745 vom 16.05.2017 um 15:08:15 Uhr in Nordrhein-Westfalen (60 Kommentare).

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“Beichte

Meine Nachbarin bügelt gerne

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Neugier Nachbarn Ulm

Meine Nachbarin bügelt gerne
Ich (m/40) habe gestern Abend meine Nachbarin beim Sex beobachtet. Sie (circa 30) war in meinen Augen immer eine graue Maus, aber diese Einstellung muss ich ändern. Gestern Abend gegen 23.00 Uhr - ich wollte gerade ins Bett und zog meine Vorhänge zu, da sah ich meine Nachbarin beim Bügeln. Da unsere Wohnungen max. 20 Meter Luftlinie getrennt voneinander sind, sah ich, dass sie nur oben bekleidet war. Auf einmal stand ein Kerl hinter ihr und nahm sie recht kräftig ran. Er hielt ihr den Hals und rammelte sie wie ein Kaninchen. Es dauerte keine zwei Minuten und er ließ von ihr ab. Sie bügelte weiter und er zog sich an und nahm seine Geldbörse und legte mindestens einen grünen Schein aufs Bügelbrett. Ich möchte beichten, dass mich das rattenscharf gemacht hat!

Beichthaus.com Beichte #00039741 vom 15.05.2017 um 14:44:58 Uhr in Ulm (23 Kommentare).

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03:18 Uhr. Ich kann nicht schlafen.

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Verzweiflung Liebe Köln

Ich liege im Bett, doch mein Kopf gibt keine Ruhe, meine Gedanken kreisen. "Wer wohl gerade bei ihm ist?", "Betrügt er mich wieder?", "Ist es meine schuld, dass er es bei mir nicht aushält?" - ein Druck überkommt mich, ich muss ihm schreiben. Ich muss ihm sagen, wie sehr es mich zerreist, auch wenn ich weiß, dass es ihm gleichgültig ist. Er würde mir wieder tief in die Augen sehen und mir ins Gesicht lügen. Er liebt mich, nur leider nicht genug. Irgendwie schafft er es sowieso wieder, dass ich mich für seine Fehler verantwortlich fühle, ich schreibe lieber ins Internet, bevor er mich wieder verlässt.

Ich will ihm sagen, dass ich das Beste bin, das ihm je passieren wird - schon wieder.
Ich will ihm sagen, dass er mir endlich mal zeigen muss, dass ich ihm wichtig bin - schon wieder.
Er wird mir versprechen sich zu ändern, der beste für mich zu sein, mich nie wieder zu betrügen, aber es doch tun - schon wieder.
Ich hasse ihn, ich hasse ihn, ich hasse ihn.

Warum tu ich mir das an, warum lasse ich mir von jemandem, von dem ich weiß, er wird sich nie ändern, immer und immer wieder das Herz brechen? Ich liebe ihn. Ich liebe ihn mehr als ich mich selbst liebe. Ich werde eher sterben, als ihn aufzugeben. Vielleicht ändert er sich, wenn er mich wirklich liebt, dann wird er sich ändern. Er ändert sich nie. Vielleicht wird er mir noch ein paar mal wehtun, man kann sich nicht sofort um hundertachtzig Grad drehen, wenn man sich ändert. Meine Gedanken kreisen immer noch. Er wollte mich heiraten, er liebt mich, aber wenn er mich liebt, warum will er dann jetzt auf einmal nicht mehr mit mir zusammenziehen?

Er hat bestimmt schon eine Andere. Ob sie gerade bei ihm ist? Ich ertrage das alles nicht noch mal. Ich kann ihm nicht schon wieder einen Fehltritt verzeihen, aber wir sind schon seit drei Jahren zusammen, so etwas wirft man doch nicht einfach so weg. Ich fühle mich leer, ich fühle nichts, nur diesen Schmerz. Die Enttäuschung, die Traurigkeit und die Wut sind schon lange verschwunden und haben sich in Schmerz verwandelt, es tut körperlich richtig weh. Mein Herz sticht, meine Gelenke sind kraftlos, dieser Druck scheint meinen Körper zu zerfetzen. Er ist es wert, ich kann ohne ihn nicht leben. Ich liebe ihn, bedingunslos, unendlich - und ich würde für ihn sterben. Ich liebe ihn mehr als mein Leben, er liebt sich mehr als mich.

Beichthaus.com Beichte #00039739 vom 15.05.2017 um 03:46:12 Uhr in Köln (Rheinufer) (16 Kommentare).

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“Beichte

Ich bin hässlich und jeder weiß es!

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Verzweiflung Falschheit Familie

Ich (w) bin hässlich. Das ist kein verdrehtes Selbstbild oder ein Minderwertigkeitskomplex, sondern leider die schlichte und traurige Wahrheit. Neulich war ich auf der Hochzeit meiner Großcousine, auf der auch ein professioneller Fotograf dabei war. Sie hat mir später viele Fotos geschickt, mit Aufnahmen von den Gästen - worunter natürlich auch ich zu sehen war. Wenn man in den Spiegel sieht, ist es noch etwas anderes, als wenn man sich selbst auf solchen Aufnahmen sieht, aber da ist es mir noch einmal richtig und vor allem auch schmerzhaft bewusst geworden. Ich war echt angeekelt. Der Fotograf war super, es handelt sich um an sich sehr schön gemachte Bilder, keine unvorteilhaften Winkel oder Ähnliches. Leider merke ich es selbst am Verhalten anderer Menschen, dass sie mich sehen, wie ich mich selbst sehe. Wenn die Kollegen und Freunde meiner Eltern die Familienfotos auf dem Schreibtisch oder Kaminsims ansehen, weiß ich, dass sie lügen, wenn sie sagen, was für eine hübsche Tochter meine Eltern doch hätten. Das bilde ich mir nicht ein, sondern man erkennt das am Tonfall und an der Körpersprache, an der Mimik. Meine Menschenkenntnis ist durch meinen Job gut.

Klar sagt keiner zu seinen Freunden, dass ihr Nachwuchs einfach wie ein unterdurchschnittlich herkömmlicher Mensch aussieht. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, egal ob allein oder mit Freunden, werde ich nie von Männern angesprochen, so bezüglich kennenlernen oder flirten. An mangelndem Selbstbewusstsein oder Auftreten liegt es nicht, ich weiß, was ich kann, was meine Stärken (und auch Schwächen) sind und wie man sich richtig kleidet. Es ist scheinbar Zeit, es sich selbst endgültig einzugestehen. Es gibt immer Wichtigeres als Aussehen im Leben, aber es wurmt mich mehr als es sollte, zumal das Gesicht beziehungsweise die Knochenstruktur nichts ist, das man groß kaschieren oder einfach ändern kann. Eine OP kommt für mich nicht infrage.

Beichthaus.com Beichte #00039735 vom 14.05.2017 um 15:16:57 Uhr (26 Kommentare).

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