Hilfe, mein Freund wollte unser Kind nicht!

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Engherzigkeit Falschheit Liebe Partnerschaft

Ich (w/24) und mein Freund haben ein gemeinsames Kind, das jetzt sechs Wochen alt ist. Wir lieben einander und den Kleinen sehr und verstehen uns auch wirklich gut, auch die Sexualität zwischen uns ist nach der Geburt nach wie vor noch superschön für uns beide und ich kann mich bei ihm total wohl in meinem veränderten Körper fühlen, weil ihm alle Veränderungen offenbar nichts, oder kaum etwas, ausmachen.

Nur eine Sache bekomme ich nicht aus dem Kopf und aus dem Herzen: Das Kind war nicht geplant und als meinen Freund klar wurde, dass eine Abtreibung für mich nicht infrage kommt, hat er mich für einige Monate total fertiggemacht. Er hat gesagt, ich würde gegen seinen Willen sein Leben zerstören, wollte mich zu einem Abbruch drängen und hat mich oft beleidigt, abgewiesen und wollte, dass ich ihn tagelang in Ruhe lasse und ihn nicht anrufe. Seine Gefühle waren immer der Mittelpunkt, meine haben keine Rolle gespielt. Ich musste am Anfang der Schwangerschaft oft ins Krankenhaus und er hat mir vermittelt, dass es ihn einen sch*** interessiert, wie es mir körperlich und seelisch geht. Andererseits hat er mir auch oft gesagt, dass er mich liebt. Ich war total verzweifelt und habe mich darauf eingestellt, mich alleine um das Kind zu kümmern. Mit der Zeit wurde es dann immer besser und er hat sich mehr und mehr interessiert und seit das Kind da ist, bemüht er sich so unglaublich liebevoll um uns beide und tut alles, damit es uns gut geht. Er will es gar nicht mehr loslassen und kuschelt in jeder freien Minute mit uns beiden.

Aber ich kann sein Verhalten in meiner Schwangerschaft nicht vergessen und ich kann es auch nicht verzeihen. Ich bin dann öfter mal patzig zu ihm, oder will ihn nicht um mich. Das kommt einfach aus dem Nichts. So eine innere Abscheu ihm gegenüber, die ich dann nicht mehr abschalten kann. Ich habe riesige Angst, dass es nicht besser wird und dass er meine Launen irgendwann nicht mehr aushält und geht. Oder, dass ich es einfach nie werde vergeben können und ich mich deshalb trenne. Ich weiß nicht, was ich ihm sagen soll und habe kein Vertrauen in unsere Zukunft und in unsere Beziehung, obwohl ich ihn schon seit meiner frühen Jugend von Herzen liebe..

Beichthaus.com Beichte #00041015 vom 22.02.2018 um 21:37:50 Uhr (49 Kommentare).

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Linkes Pack beim G20-Gipfel

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Aggression Gewalt Gesellschaft Vorurteile Politik München

Ich hasse dieses ganze linke Pack. Ich will jetzt gar nicht auf die wilde Horde vom G20-Gipfel eingehen, aber nehmen wir doch mal die Sicherheitskonferenz letztes Wochenende. Es ist Mitte Februar, saukalt und es schneit und ein paar tausend Idioten haben nichts Besseres […]
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Beichthaus.com Beichte #00041013 vom 22.02.2018 um 09:41:44 Uhr in München (11 Kommentare).

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“Beichte

Eine Rose vom Verehrer

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Lügen Begehrlichkeit Falschheit

Heute muss ich auch einmal beichten. Ich habe mit voller Absicht meine Arbeitskollegen, Freundinnen und meine Familie belogen, nur um besser darzustehen. Ich (w) arbeite als Nachtwache in einem Altenpflegeheim und bin zurzeit ohne Partner. Am 14.02. (Valentinstag) haben alle Kolleginnen von der Chefin eine Rose bekommen. Als ich am Abend des 14.02. zur Arbeit kam, habe ich mir einen kleinen Post-It-Zettel unter die Winschutzscheibe gesteckt. Auf diesem stand mit veränderter Handschrift: "Jemand denkt an Dich! xoxo" In der Nacht fragten mich zwei Kolleginnen, ob ich sie morgens mitnehmen könnte. Was ich auch tat. Als wir am Morgen nach unserem Dienst zum Auto gingen, fanden wir dort den Zettel. Meine Kolleginen machten sich sofort Gedanken, von wem dieser sein könnte. Ich gab mich unwissend und überrascht, aber auch erfreut.

Daheim zeigte ich meinen Eltern den Zettel und die Rose von meiner Chefin und sagte, ich hätte dies so unter meinem Scheibenwischer aufgefunden. Meine Eltern waren sehr erfreut. Später am Tag schickte ich meinen Freundinnen ein Bild der Rose und des Zettels. Und fragte, welche von ihnen das war. Sofort wurde ich mit Verdächtigungen und Mutmaßungen überschüttet, wer auf so eine Idee käme. Ich beichte hiermit, den Zettel selber geschrieben und abgelegt zu haben, um so vor Kolleginnen, Freunden und Familie besser darzustehen und den Eindruck zu machen, dass jemand heimlich in mich verliebt sei.

Beichthaus.com Beichte #00041012 vom 22.02.2018 um 04:38:47 Uhr (21 Kommentare).

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Ihr finanziert meinen Lebensabend!

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Boshaftigkeit Maßlosigkeit Arbeit Faulheit Selbstsucht

Ich bin froh, dass Deutschland ein Sozialstaat ist. Ich halte nichts von Arbeit und habe nach meiner Ausbildung (2013) auch nie einen Job gehabt. Das Arbeitsamt oder Jobcenter konnte ich immer mit imaginären Jobangeboten ruhig stellen. Bewerbungsnachweise wurden gar nicht richtig kontrolliert. Ich genieße mein Leben und betrinke mich mehrmals in der Woche. Auch wenn es sich niemand vorstellen kann, durch meine Freizeit habe ich 50 Kilo zugenommen. Die meiste Zeit gammle ich nur auf der Couch rum. Mir macht es eigentlich nichts aus. Ich bekomme zwar keine Rente, kann aber irgendwann Grundsicherung beantragen. Ich bin froh, wenn der Staat und ihr Steuerzahler mir meinen Lebensabend finanziert. Ich schäme mich nicht mal.

Beichthaus.com Beichte #00041011 vom 22.02.2018 um 02:03:40 Uhr (28 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Gaffer in der Straßenbahn

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Aggression Schamlosigkeit Bahn & Co. Hamburg

Ich hatte letztens meine Aggressionen nicht unter Kontrolle und habe etwas getan, was ich mittlerweile total bereue. Vor ein paar Wochen bin ich mit der Straßenbahn gefahren. Ich hatte einen unglaublich anstrengenden Tag hinter mir. Meine allgemeine psychische Verfassung war nicht die Beste, sodass ich oft gedankenverloren, geistesabwesend und vor allen Dingen leicht reizbar war. Dazu solltet ihr wissen, dass ich ein sehr zurückhaltender Mensch bin und stets versuche, mich aus unangenehmen Situationen herauszuhalten. Ich bin auch eher der stille Typ, der wenig spricht und sich in Menschenmengen schnell unwohl fühlt. Jedenfalls stand ich am besagten Tag vollkommen erschöpft in der Straßenbahn und wollte einfach nur nach Hause. In meiner Tasche hatte ich ca. 30 Bücher plus meinen Steinzeit-Laptop, der zusätzlich noch einmal 209 Tonnen wog. Mein Rücken tat weh, mein Kopf war kurz vorm Explodieren und die Bahn war total überfüllt. Ich denke, die meisten von euch kennen diese Situation, ist ja auch nichts Besonderes. Nun ist es aber auch so, dass ich sehr oft von Menschen förmlich angestarrt werde. Ich habe Narben im Gesicht, die dazu einladen. Ich finde es mittlerweile auch nich mehr schlimm, ich kenne es ja nicht anders. Aber an jenem Tag wurde ich von einer Frau ununterbrochen begafft, als ob ich ein Pinguin im Zoo wäre. Ich habe es erst bemerkt, als ich eine ältere Dame vorbeigelassen habe, damit sie und weitere Leute aussteigen konnten.

Früher hat mich das sehr verletzt, wenn die Leute so penetrant geschaut haben. Irgendwann bekommt man das auch mit. Seitdem ich erwachsen bin, stört es mich wie gesagt gar nicht mehr. Aber diese Frau starrte, starrte und starrte. Dann fing sie an lautstark über mich herzuziehen, so würde sie ja niemals herumlaufen. So eine Narbe könne man ja weglasern lassen heutzutage. Der Prüfungsstress, der offensichtlich an Blähungen leidende Anzugtyp neben mir und dieser furchtbare Tag, haben meine Synapsen zum Explodieren gebracht. Ich holte mein Portmonnaie heraus und kramte so ein altes, versifftes Passbild von mir heraus und schmiss es in Richtung der Dame mit dem freundlichen Hinweis, jetzt könne sie mich sogar zu Hause anstarren und über mich lästern - wann immer sie nur wollte. Ich weiß nicht mehr den genauen Wortlaut, aber sie sagte so etwas wie, dass sie es ja nur gut gemeint hätte und ich ja sonst total hübsch wäre, aber diese Narbe würde ja alles kaputtmachen. An diesem Tag kam der ganze Schmerz aus meiner Pubertät wieder hoch und ich dachte noch lange an diesen Tag zurück. Deswegen beichte ich hier auch. Ich wollte mich eigentlich nie wieder auf so ein Niveau herablassen. Es tut mir wirklich leid.

Beichthaus.com Beichte #00041008 vom 21.02.2018 um 16:23:36 Uhr in 22047 Hamburg (Olmühlenweg) (17 Kommentare).

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