Die Schmarotzer-Familie

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Verrat Familie Geld

Es geht um die Familie meines Mannes. Ich bin Anfang 20, er ist Mitte 20. Vorweg: Der Vater würde meinen Mann heute noch schlagen, hätte ich ihm nicht mit Anzeige und Gericht gedroht. Seine Mutter schaut zu und tut nichts. Seine jüngere Schwester war schon immer der Liebling, denn sie war ein Wunschkind, während ihm die Schuld daran gegeben wurde, dass die Eltern so jung heiraten mussten. Südländer halt. Seine Schwester hat zwei Wochen vor mir entbunden. Während seine Eltern seit der Geburt vor nunmehr zwei Jahren genau zweimal bei uns waren, besuchen sie die Schwester täglich. Dazu muss man wissen, dass man mit dem Auto zu uns fünf Minuten, zur Schwester 30 braucht. Die Ausrede: "wir haben keine Zeit" oder "ihr seid zu weit weg!" Nun zum eigentlichen Thema. Wir waren kurz nach der Geburt bei seiner Schwester und nachdem mal wieder Stunden über Gejammer der Geldsorgen vergangen waren, habe ich mitbekommen, dass sowohl er als auch sie schwarz arbeiten und nebenher noch Leistung vom Arbeitsamt kassieren! Während wir hart arbeiten gehen und uns jeden Cent selber zusammensparen, bescheißen die, wo es nur geht und wollen mir dann noch was von Ehre und Anstand erzählen! Daraufhin ist mir innerlich der Kragen geplatzt! Ich habe am nächsten Tag einen anonymen Hinweis beim Arbeitsamt eingeschickt, worauf die Arbeitgeber und die beiden Herrschaften gründlich inspiziert wurden. Meine Beichte: ich bin daran schuld, dass zwei Betriebe wegen Schwarzarbeit Strafe zahlen mussten und ich habe dafür gesorgt, dass meiner Schwägerin und ihrem Stecher die Bezüge gestrichen und zurückverlangt wurden. Mein Mann weiß bis heute nichts davon und das soll auch so bleiben.

Beichthaus.com Beichte #00030918 vom 21.03.2013 um 21:40:54 Uhr (22 Kommentare).

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Die ungewollte Schwangerschaft

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Verzweiflung Partnerschaft Schwangerschaft

Ich glaube, dass ich schwanger bin, traue mich aber nicht, es meinem Freund zu erzählen, aus Angst vor den Folgen.
Obwohl wir uns lieben und schon lange zusammen sind und auch irgendwann Kinder geplant sind, möchte ich meine beruflichen Ziele zuerst verfolgen, um dem zukünftigen Kind mehr bieten zu können. Mein Freund würde sicherlich verstehen, dass ich noch nicht bereit bin, aber es würde unsere Beziehung sicherlich verändern. Ich beichte hiermit, dass ich es ihm verschweigen werde und die Schwangerschaft abbreche.

Beichthaus.com Beichte #00030910 vom 21.03.2013 um 03:25:56 Uhr (57 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Die unglückliche Beziehung in Indien

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Dummheit Eifersucht Ex

Ich lebe seit einigen Jahren in Indien, wo ich für ein deutsches Unternehmen arbeitete. Ich habe hier schon einige Zeit während meines Studiums verbracht, habe gute Freunde, fühle mich sehr wohl und habe diese Entscheidung für ein so fremdes Land eigentlich sehr bewusst getroffen. Nach einiger Zeit habe ich dann einen indischen (muslimischen) Mann kennengelernt. Am Anfang war die Liebe groß und alles super. Da wir in der gleichen Branche arbeiteten, beschlossen wir irgendwann, uns zusammen selbständig zu machen. Die Grundvoraussetzungen dafür schienen alle sehr gut zu sein und wir ergänzten uns genau mit unseren Fähigkeiten. Nachdem wir einige Zeit alles vorbereitet hatten (und ich meinen Job noch behalten habe), wollten wir dann so richtig durchstarten und ich kündigte meine Stelle. Die Beziehung gestaltete sich jedoch, umso mehr ich an ihn gebunden war, zunehmend schwieriger und er fing an, öfters aggressiv zu werden und mich auch psychisch fertig zu machen. Die kleinsten Dinge wurden zum Drama und ständig drohte er mir mit Trennung und dass ich dann schauen könnte, wo ich bleibe.

Ich hing zu diesem Zeitpunkt bereits so in der Geschichte fest, da es ja nicht nur um Liebe ging sondern auch um meine materielle Existenz, dass ich total panisch wurde, ihn zu verlieren. Er übertrat viele Grenzen. So schnüffelte er zum Beispiel in meiner Abwesenheit in meinem E-Mail Postfach und fand dort eine fünf Jahre alte Mail von meinem Ex-Freund. Da machte er mich dann tagelang total fertig, obwohl das ja lange vorbei war und da auch gar nichts besonderes drin stand. Aber ihn störte schon allein die Tatsache, dass es andere Männer vor ihm gab. Er war auf alles und jeden so eifersüchtig, dass ich meine Freunde kaum mehr sah und mein Telefon immer auf lautlos stellte, weil ich Angst hatte, dass er wieder ausflippt, wenn mich ein anderer Mann anruft. Da er als Muslim keinen Alkohol trank, ich aber einmal bei einer Einladung ein Glas Bier getrunken habe, ist er total ausgerastet. Er redete dann oft tagelang nicht mit mir und es kam auch manchmal zu körperlicher Gewalt. Aber ich ignorierte diese Sachen einfach. Ich war langsam in eine totale Abhängigkeit gerutscht und hatte schlichtweg Angst und war deshalb bereit, alles hinzunehmen was er tat und entschuldigte sein ganzes Benehmen mit kulturellen Differenzen.

Zwischendrin war es schon auch manchmal schön und manchmal gab er sich auch Mühe, wenn ich krank war zum Beispiel. Aber im Großen und Ganzen lebte ich in ständiger Angst. Ich traute mich auch nie, meinen Freunden und meiner Familie zu erzählen, wie er mich behandelte, weil ich mich irgendwie dafür schämte und ich dachte, jeder wird mich sowieso für blöd halten und sagen "du bist ja selber schuld, warum ziehst du in so ein Land." Und es ist ja auch so eine saublöde Klischeegeschichte: Muslimischer Mann, der sich als aggressiver Unterdrücker herausstellt und man selber ist das dumme Weibchen, das es sich gefallen lässt. Das ist echt so unangenehm, das irgendjemandem zu erzählen, dass man als gebildete Frau in so etwas hineingerutscht ist, was man nie für möglich gehalten hätte. Im Sommer war ich dann ein paar Monate in Deutschland und hoffte, dass es nach meiner Rückkehr besser gehen würde. Ich weiß, es hört sich total blöd an, dass ich zu diesem Zeitpunkt noch auf Besserung hoffte, aber manchmal steckt man so im eigenen Leben fest, dass man total blind ist und notwendige Veränderungen gar nicht sieht. Er wurde dann in dieser Zeit nach und nach immer abweisender und ich hatte dann irgendwann das Gefühl, dass es da eine andere Frau gibt. Er beteuerte aber, dass da niemand sei und er nur mich liebte. Ich war zu diesem Zeitpunkt recht misstrauisch, verriet ihm deshalb das Datum meiner Rückkehr nach Indien nicht und tauchte dann unverhofft bei ihm auf. Und just in dem Moment standen sie dann da, er und eine zierliche Taiwanesin mit glühenden Backen, die gerade von einem Ausflug mit ihm zurückkehrte. Eigentlich schien alles klar, aber er beteuerte seine Unschuld und dass die beiden sich in der Zwischenzeit nur gut angefreundet hätten. Ich habe sie dann auch darauf angesprochen und sie meinte sie, seien nur gute Freunde, also vielleicht stimmt es. Er hatte ihr aber auch nie von mir erzählt und sie schien mir überrascht zu sein, dass es da eine Freundin gab.

Er teilte er mir dann jedoch mit, dass er sich jetzt tatsächlich und endgültig trennen möchte, wir könnten jedoch Freunde bleiben und weiter zusammen arbeiten. Ich war so vor den Kopf gestoßen, dass ich weiterhin so blöd war, da erst einmal ja zu zu sagen. So gingen dann ein paar Monate ins Land und auf einmal teilte er mir mit, er habe jetzt eine neue Freundin. Und, wenn wundert es: es war die Taiwanesin. Erst da kam bei mir der Punkt, wo es mir echt zu viel wurde und mir klar wurde, wie schlecht er mich die ganze Zeit behandelt hatte und dass er die Macht, die ich ihm über mich gegeben hatte, total ausgenutzt hat. Ich habe mich dann komplett von ihm gelöst und entschieden, dass ich es auch schaffen könnte, alleine weiter zu arbeiten. Seit der endgültigen Trennung geht es mir eigentlich ein bisschen besser, aber ich habe permanente Rachegelüste. Ich habe dann der Taiwanesin zwei Mails geschrieben - heutzutage findet man ja fast jeden auf Facebook. Sie wusste bis dahin eigentlich gar nicht so richtig von mir und was da los war. Wir hatten uns nur einmal kurz gesehen als sie von besagtem Ausflug zurück kamen und einmal bin ich ihr noch auf der Straße begegnet. Und ich glaube, er hatte ihr nie erzählt, dass er eine Freundin hatte. Ich habe ihr dann von mir erzählt und wie ich mich fühle. Irgendwann habe ich dann einen bösen Anruf von meinem Ex bekommen, was ich denn für ein Arsch sei und mich in sein Privatleben einmischen würde und dass die Taiwanesin sich jetzt wegen mir von ihm getrennt hätte.

Es hat mich in dem Moment schon gefreut, dass ich es ihm vielleicht doch ein bisschen heimzahlen konnte. Es war vielleicht nicht ganz in Ordnung, weil die andere Frau eigentlich gar nichts so richtig was dafür kann und ich sie da in mein Drama mit hineingezogen habe. Vielleicht war es für sie aber auch eine Warnung zur rechten Zeit, wer weiß. Liebe Taiwanesin, ich möchte hiermit aber doch sagen (auch wenn Du das vermutlich nie lesen wirst), dass, was immer ich geschrieben habe, nur gegen ihn gerichtet war und ich Dir eigentlich nur wünsche, dass er Dir nicht so weh tut, wie mir. Leider ist es immer noch so, dass ich mich von meinem Ex so verletzt fühle, dass ich auch weitere Rachepläne in die Tat umsetzen würde. Deshalb wünsche ich mir für mich selbst, dass diese ganzen Rachegefühle sich auflösen und es mir einfach egal wird. Es ist nämlich eigentlich kein schönes Gefühl, jemanden zu hassen und sich selber ständig Vorwürfe zu machen, wie blöd man war.

Beichthaus.com Beichte #00030883 vom 14.03.2013 um 14:56:57 Uhr (22 Kommentare).

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Der Einäugige unter den Blinden

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Dummheit Gesellschaft

Der Einäugige unter den Blinden
Meine Freundinnen und Freunde halten mich für super-schlau und glauben, dass ich mein Talent in meinem Bürojob verschwende. Ich soll lieber Bücher schreiben, Lebensberatung machen, studieren und irgendwas "Besseres" werden und so weiter. Ich selbst halte mich nicht für super-schlau, bin nicht kreativ genug, um Bücher zu schreiben und habe einen zu großen Knall, als dass ich anderen erzählen könnte, wie sie ihr Leben in den Griff kriegen. Das mache ich höchstens augenzwinkernd hier auf Beichthaus. Und jetzt noch studieren würde mich beruflich auch nicht weiter bringen, weil ich schon Mitte 30 bin und es dann auch schwer wird, irgendwo rein zu kommen. Ich beichte hiermit, dass ich meinen Freunden den Glauben lasse, weil ich ihnen sonst sagen müsste, dass alles, was ich weiß, daher kommt, dass ich überdurchschnittlich viel lese und mir jeden Scheiß merken kann. Wichtige Sachen vergesse ich dagegen schon mal. Und ich müsste ihnen sagen, dass sie selber nicht besonders gebildet sind und wenn sie mehr lesen und weniger RTL2 schauen würden, ich ihnen nicht mehr so schlau vorkäme. Schließlich ist unter den Blinden der Einäugige König.

Beichthaus.com Beichte #00030877 vom 13.03.2013 um 12:04:34 Uhr (16 Kommentare).

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Meine imaginären Freunde

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Lügen Verzweiflung Familie Frankfurt

Meine imaginären Freunde
Meine Beichte hat ihren Anfang vor etwa zwei Monaten. An einem sonst nicht weiter erwähnenswerten Freitagabend saß ich in meinem Zimmer vor dem Rechner und vertrieb mir irgendwie die Zeit, als mein Vater reinkam und mich fragte, ob ich nicht was mit meinen Freunden unternehmen wolle oder sonstige Pläne für mein Wochenende hätte, was ich verneinte. Das Gespräch ging dann noch eine Weile weiter, wobei er mich immer wieder nach Freunden und vor allem Mädchen fragte. Irgendwie habe ich es geschafft, seinen Fragen insofern auszuweichen, dass ich vermeiden konnte, ihm ins Gesicht sagen zu müssen, dass ich eigentlich keine Freunde habe und meine Erfahrungen mit Mädchen sich auf eine eher kurze Pseudo-Beziehung im Alter von 14 Jahren beschränken. Zu meiner Verteidigung könnte ich hier sagen, dass meine Familie sehr oft umziehen muss aufgrund des Jobs meines Vaters und ich deshalb nie wirklich "Wurzeln schlagen" konnte oder so was in der Art. Längere Freundschaften als ein Jahr hatte und habe ich nicht. Außerdem hat mich auch seit dem letzten Umzug vor einem halben Jahr irgendwie die Motivation verlassen, mich in diese Richtung zu engagieren, weil das Ende ja schon von vornherein absehbar ist und mir deshalb die ganze Angelegenheit leicht zwecklos erscheint. Ganz verbergen konnte ich meine Situation dann jedoch wohl doch nicht, weil mein Vater dann zwar glücklicherweise irgendwann klein beigegeben hat, sich jedoch nicht hat nehmen lassen, mir sein Auto anzubieten, sollte ich doch noch irgendwas unternehmen wollen. Nachdem ich dann eine Weile weiter meine Zeit verplempert hatte, bin ich irgendwann in die Küche gegangen, um mir was zu trinken zu machen. Als ich dabei an unserem Wohnzimmer vorbei kam, habe ich meinen Vater schluchzen oder leise weinen hören, wie auch immer man das genau nennen mag, es war jedenfalls klar als traurig auszumachen. Um ihn nicht zu blamieren, habe ich dann nur um die Ecke ins Zimmer geschaut, um herauszufinden, was denn los sei. Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass mein vorhin in Anspruch genommenes schauspielerisches Talent wohl doch nicht im Ansatz so ausgeprägt ist, wie ich gedacht hatte, weil mein Vater auf der Couch saß mit seinem Freitag-Abend-Whiskey und sich das einzige Bild, das es von mir aus meiner Kindheit gibt, anschaute. Zugegeben, dass mag schon leicht abgedroschen klingen, aber selbst mir ist aufgefallen, woran es wohl liegen kann, wenn mein Vater sich das einzige Bild seines Sohnes als Strahlemann traurig anschaut.
Da ich mit der Situation so erst mal nicht umgehen konnte, habe ich mich mit meinem Trinken dann wieder in mein Zimmer geschlichen und bin dann auch erst wieder nach einer halben Stunde ins Wohnzimmer gegangen, wo sich mein Vater zum Glück mittlerweile wieder gefangen hatte. Ich habe ihn dann nach den Schlüsseln für sein Auto gefragt, weil sich imaginäre Freunde noch kurzfristig gemeldet hatten und wir was trinken gehen wollten. Das scheint ihn wirklich gefreut zu haben, denn so glücklich habe ich ihn schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Nachdem er mir dann freudestrahlend einen schönen Abend gewünscht hatte, bin ich dann losgefahren bis zu einem fünf Kilometer entfernten Wald, habe mich auf einen Parkplatz dann in den Kofferraum geschlichen und dann da den Rest der Nacht gepennt. Am nächsten Morgen habe ich dann noch ein paar Zigaretten abbrennen lassen, damit meine Klamotten auch einigermaßen glaubhaft nach Barbesuch gerochen haben und bin dann heimgefahren und habe meinen Eltern die tollsten Geschichten von meinen Freunden Lukas und Marius erzählt. Dass ich eine Nacht unangemeldet bei Freunden verbracht hatte, schien sie nicht einmal im Ansatz zu stören, sondern tatsächlich zu freuen.
Nun zu meiner eigentlichen Beichte: Solche Aktionen mache ich seitdem wöchentlich, wobei ich mir ständig neue Geschichten und angebliche Bekanntschaften ausdenke, mittlerweile ist sogar eine Marie hinzugekommen, mit der ich angeblich gemeinsam Mathe habe und in die ich mich ein wenig verguckt habe. Es tut mir ja einigermaßen leid, meine Eltern so dreist anzulügen, aber ich sehe ja, wie glücklich sie das macht.
Und ganz im Ernst, ich kann ihnen ja wohl kaum erzählen, dass ich seit den letzten zwei Jahren meine Tage nur noch damit verbringe, darauf zu warten, müde genug zum Einschlafen zu werden. So wie meinen Vater schon mein Mangel an sozialen Kontakten aus der Bahn wirft, würde das bestimmt zu einer ausgewachsenen Krise führen. Und davon profitiert ja auch keiner. Sollte es jemand tatsächlich geschafft haben, sich das alles durchzulesen, dann hoffe ich, dass er vielleicht ein wenig Verständnis für mich aufbringen kann; wenn nicht, hat es trotzdem gut getan, sich das alles mal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00030868 vom 10.03.2013 um 21:49:37 Uhr in Frankfurt (Kaiserstraße) (33 Kommentare).

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