Meine Fußnägel Sammlung

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Ekel Manie Unreinlichkeit

Meine Fußnägel Sammlung
Ich habe, seit ich acht Jahre alt bin, ein merkwürdiges Hobby, von dem ich nicht mehr loskomme. In meinem Schrank steht ein Schuhkarton mit Fuß- und Fingernägeln. Immer, wenn ich sie schneide, kommen Neue dazu. Niemand weiß etwas davon und ich bin jetzt schon Mitte dreißig. Es ist übrigens mein dritter Schuhkarton. Ich bitte um Absolution, da meine Nachfahren mich vermutlich irgendwann für einen Psycho halten, wenn sie knapp zehn Schuhkartons mit dem beschriebenen Inhalt finden.

Beichthaus.com Beichte #00032339 vom 03.12.2013 um 22:30:02 Uhr (15 Kommentare).

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Schimmlige Äpfel in der Psychiatrie

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Dummheit Verschwendung Unreinlichkeit Ekel

Mit 13 Jahren wurde ich in die Jugendpsychiatrie eingeliefert. Dort ging es mir nicht sonderlich gut - die Zustände waren zwar nicht unerträglich, aber auch nicht sehr schön. Ich fühlte mich äußerst unwohl und nahm irgendwann stetig ab. Weil ich sowieso schon recht dünn war und ich nach wenigen Wochen immer noch nicht zunahm, kamen die Ärzte irgendwann auf die Idee, etwas dagegen zu tun. Also wurden mir "Rationen" zugeteilt, also festgelegte Mahlzeiten, die eine bestimmte Kalorienzahl enthielten und die ich essen musste. Wirklich begeistert war ich natürlich nicht, und weil man nicht daran dachte, auf mich aufzupassen und mich teilweise alleine essen ließ, begann ich, einige Nahrungsmittel auszusortieren und in der ganzen Klinik zu verstecken. Den Saft kippte ich mitsamt einem Toast in den Blumentopf, den Apfel versteckte ich unter dem Sofa, die Gurken im Schrank, das Brot hinter dem Fernseher und so weiter - ich packte es wirklich überall hin, wo ich hinkam und wo es nicht sofort auffallen würde.


Auch wenn es echt knappe Momente gab, wo man mich fast erwischt hätte. Meine Mitpatienten haben das natürlich mitgekriegt und fanden das immer recht lustig, aber den Ärzten und Betreuern wäre es wohl etwas anders gegangen, hätten sie mich jemals auf frischer Tat ertappt. Zwar änderte sich mein Gewicht nicht, aber da dies nicht der Grund war, wieso ich eingeliefert wurde, und sich mein Zustand irgendwann besserte, wurde ich schließlich entlassen. Einige Zeit zuvor hatte es angefangen, in den Räumen unangenehm zu riechen und niemand wusste, woher dieser mysteriöse Geruch eigentlich kam. Kurz nach meiner Entlassung nahm ich übrigens wieder zu und meine Situation verbesserte sich erheblich, nachdem ich eine ambulante Therapie annahm. Heute geht es mir wieder gut und ich halte Normalgewicht - die Erinnerung bleibt aber trotzdem. Ich möchte mich hiermit bei dem Klinikpersonal entschuldigen, die sich zwar nicht immer gut verhalten haben, aber diesbezüglich nur ihren Job gemacht haben, sowie bei den Mitpatienten, die den Mief ertragen mussten und eventuell in absoluter Ahnungslosigkeit in einen schönen Schimmelapfelbrei gegriffen haben. Und allen voran möchte ich mich bei der Person entschuldigen, die den ganzen Gammel irgendwann mal aufsammeln durfte. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032335 vom 03.12.2013 um 13:33:33 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Faulendes Gemüse

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Faulheit Trägheit Ekel Großrosseln

Ich (w) habe seit einigen Wochen die schlechte Eigenschaft, faulendes Obst und Gemüse in den Garten zu schmeißen. Das passiert einfach aus Bequemlichkeit, da öfters mal Obst in Vergessenheit gerät, das ich ansonsten in den Komposthaufen hinter dem Haus tragen müsste. Erst gestern Abend habe ich den Garten und das benachbarte Dach bombardiert, indem ich Cherrytomaten aus einer Schüssel herausgeschleudert habe. Es liegen dort bereits Orangen und Äpfel, Karotten und ein paar Kartoffeln. Es hat noch keiner bemerkt, ich habe allerdings auch kein schlechtes Gewissen. Ich tue den Wildtieren damit doch einen Gefallen, wer weiß, wie hart der Winter wird. Und nein, liebe Moralapostel, ich wohne nicht in der Stadt und locke damit Schädlinge an. Ich wohne in einer ländlicheren Wohnsiedlung!

Beichthaus.com Beichte #00032331 vom 02.12.2013 um 20:53:20 Uhr in Großrosseln (14 Kommentare).

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Affäre mit meinem Kollegen

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Ehebruch Fremdgehen Falschheit Ekel Kollegen

Ich (w/26) muss beichten, dass ich eine Affäre mit einem Kollegen begonnen habe und meinen Mann eigentlich gar nicht mehr liebe. Er hat sich in den letzten Monaten verändert. Er guckt abends lange fern und geht erst spät ins Bett. Morgens verschläft er meistens, sodass er nach dem Aufstehen gleich zur Arbeit geht. Und was mich absolut ekelt, ist, dass er sich nicht mehr pflegt. Er duscht nur noch einmal in der Woche, manchmal auch noch seltener, trägt seine Unterwäsche genauso lang und putzt sich die Zähne nicht mehr. Er nimmt auch kein Parfum oder Aftershave mehr, was er früher immer tat. Seine Jeans, die er schon wochenlang trägt, hat ein Loch in der Gesäßtasche, wo er immer sein Portemonnaie stecken hat, aber er will nicht, dass ich es nähe. Wenn ich ihm sage, dass er duschen gehen soll, dann sagt er, er hätte keine Lust - oder er gehe später, was er dann doch nicht macht. Er stinkt regelrecht nach altem Schweiß. Ich verstehe einfach nicht, warum er sich so verändert hat. Mein Kollege ist das genaue Gegenteil: Gepflegt, charmant und liebevoll. Ich denke schon darüber nach, mich von meinem Mann zu trennen, weil es mir auch langsam zu peinlich ist, mit ihm gesehen zu werden. Aber ich hatte bisher noch keinen Mut dazu, mit ihm zu sprechen. Ich komme mir schon ziemlich unfair vor, weil ich ihn im Unklaren lasse.

Beichthaus.com Beichte #00032310 vom 28.11.2013 um 15:44:50 Uhr (19 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gase in der Nacht

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Ekel Engherzigkeit Falschheit Partnerschaft

Ich (w/22) muss oft nachts furzen. Das Problem ist, dass sich mein Freund immer von hinten an mich rankuschelt. Ich warte deshalb meistens, bis er eingeschlafen ist, und entspanne mich dann. Es tut mir leid, dass er im Schlaf meine Gase einatmet.

Beichthaus.com Beichte #00032303 vom 27.11.2013 um 02:41:50 Uhr (14 Kommentare).

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