Toilette auf dem Grünstreifen

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Peinlichkeit Ekel Unreinlichkeit Wittmund-Funnix

Ich habe eine Beichte auf dem Herzen, die mir immer noch wahnsinnig peinlich ist. Ich war diesen Sommer mit meinem Freund auf einem Konzert. Da wir aber mit der Bahn angereist waren und das Konzert erst spät endete, mussten wir auf den nächsten Morgen warten, bis wieder ein Zug fuhr. Die ersten Stunden im Bahnhof verbrachten wir dösend, bis wir keine Lust mehr hatten rumzusitzen. Wir liefen also ein bisschen rum, bis ich merkte, dass ich mal dringend aufs Klo sollte. Die Toiletten im Bahnhof waren aber abgeschlossen und es war weit und breit keine Alternative in Sicht. Ich beschloss deshalb, es zu ignorieren, und wir liefen weiter. Wir spazierten über den Campus der angrenzenden Hochschule, als ich merkte, dass ich es wohl nicht mehr halten könnte, bis der Zug kam. Das eigentliche Problem dabei war nur, dass ich nicht nur pinkeln musste. Wir probierten auf dem Campus jede Tür, die wir finden konnten, doch trotz vieler brennender Lichter, war keine offen. Ich traute mich außerdem nicht, meinem Freund zu sagen, was Sache ist, er dachte, ich müsse nur pinkeln. Ich bekam dann irgendwann schreckliche Bauchschmerzen und wusste, dass es bald in die Hose gehen würde. Ich hätte heulen können, als ich die Taschentücher nahm und mich zu einem bewachsenen Grünstreifen bei einem Parkplatz begab. Eine andere Möglichkeit gab es nicht, kein Gebüsch, Baum oder Sonstiges. Danach fühlte ich mich einerseits besser, andererseits habe ich mich unglaublich geschämt - was ich auch immer noch tue. Ich hatte einfach nur schreckliches Mitleid mit dem, der das da finden würde. Wäre unser Zug nicht erst einige Stunden später gekommen, hätte ich es nicht gemacht, aber ich hatte in diesem Moment einfach keine Wahl, ich hoffe, das kann jeder verstehen.

Beichthaus.com Beichte #00032298 vom 27.11.2013 um 02:03:06 Uhr in Wittmund-Funnix (11 Kommentare).

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Die Organistation meiner Rülpser

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Ekel Engherzigkeit Unreinlichkeit Nabburg

Ich (m/32) beichte, dass ich absichtlich laut rülpse und das auch noch penibel organisiere. Eines Tages fiel mir auf, dass ich auf der täglichen Fahrt zur Arbeit immer an einer bestimmten Stelle aufstoßen muss. Das ging eine Weile so, bis mir klar wurde, dass an dieser Stelle tatsächlich eine deutliche Straßenunebenheit vorhanden ist, die allen Ernstes dafür sorgt, dass die Luftblase aus dem Magen endlich aufsteigen darf und dieses wunderbare akustische Signal aus dem Halsraum ermöglicht. Da meine Lebensabschnittsgefährtin diese Geräusche wirklich ekelhaft findet, bereite ich mich nun morgens akribisch darauf vor, ihr an der besagten Stelle eine deutliche Mitteilung machen zu können, über die sie sich immer so köstlich aufregt. Dabei geht es doch nur um die Magenentlüftung.

Beichthaus.com Beichte #00032295 vom 26.11.2013 um 11:55:15 Uhr in Nabburg (10 Kommentare).

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“Beichte

Die Kirche verschmutzt

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Ekel Unreinlichkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit

Ich (m/34) bin Handwerker und habe heute in einer Kirche gearbeitet. Ich war dort ganz alleine, nicht einmal die Sekretärin, die mich reingelassen hatte, blieb dort. Als ich dann irgendwann pinkeln musste, hatte ich keine Lust wieder aus der Kirche zu gehen und im Büro nach der Toilette zu fragen - deshalb hielt ich einfach an, bis der Druck zum Schluss zu stark wurde. Mir war klar, dass ich unbedingt irgendwo pinkeln musste, und ich habe mich dann in eine versteckte Ecke gestellt und dem Ganzen freien Lauf gelassen. Ich weiß, ich bin ein Schwein und es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032288 vom 25.11.2013 um 22:41:59 Uhr (15 Kommentare).

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Der eklige Onkel

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Ekel Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Am Sonntag wurde mein kleiner Neffe getauft - er ist der Sohn meiner Schwester - und als guter Onkel kommt man zu einem solchen Anlass natürlich geschniegelt und gebügelt in die Kirche. So hatte ich es natürlich auch geplant, am Abend vorher wollte ich gepflegt duschen und am nächsten Morgen dann ganz gemütlich in die Kirche fahren. Aber da ich gestern noch Verschiedenes zu tun hatte und am Abend noch mit meinem Kumpel verabredet war, kam es anders. Ich hatte vorher keine Zeit mehr zum Duschen, und da mein Kumpel genauso drauf ist, wie ich, dachte ich, dass ich das auch später noch tun könnte. Wie das so ist, wurde es später und später und ich kam erst um halb fünf nach Hause und fiel förmlich mit den Klamotten ins Bett. Als ich um kurz nach neun wieder aufwachte, hatte ich nur noch eine Wahl: Duschen und die Taufe verpassen oder so schnell wie möglich in die Kirche fahren. Ich habe mich für Letzteres entschieden, bin aus dem Bett raus, zog ein Hemd über mein verschwitztes Shirt, mein Jackett drüber und mit ein bisschen Deo bin ich dann sofort raus. Ich kam gerade noch rechtzeitig zur Taufe - das war echt gut. Doch als wir später im Restaurant waren, habe ich dann mal in den Spiegel geschaut und bin fast schon erschrocken. Ich sah echt übel aus - wenigstens die Haare hätte ich mir waschen müssen. Die sahen nämlich echt furchtbar aus, ich hatte nicht nur Schuppen, sie waren auch noch schmierig. Und einen fünf Tage Bart hatte ich auch noch. Aber versteht mich nicht falsch, darum geht es mir nicht - normalerweise macht mir so etwas nichts aus, das ist ja meistens so. Doch bei solchen Familienfeiern verbringe ich mehr Zeit im Bad. Meine Verwandten haben natürlich nichts gesagt, aber sie werden sich schon gewundert haben. Es tut mir leid, dass das so blöd gelaufen ist.

Beichthaus.com Beichte #00032284 vom 24.11.2013 um 17:35:22 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der stinkende Hund

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Peinlichkeit Ekel Falschheit Feigheit Tiere Traunreut

Ich (w/22) habe vor knapp zwei Jahren meinen damaligen Schwarm besucht, der krank im Bett lag. Ich freute mich riesig - trotz meiner leichten Bauchschmerzen. Noch bevor ich die Wohnung betrat, empfing mich sein süßer, kleiner Hund fröhlich vor seiner Haustür. Wie immer knuddelte ich seinen Hund zur Begrüßung, da er mich total mag und ich die Fellnase ins Herz geschlossen habe. Ich betrat die Wohnung, mein Schwarm und ich schauten Filme, quatschten, lachten und knutschten rum. Bis ich höllische Bauchschmerzen bekam, da ich offenbar die ganze Zeit einen Furz unterdrückte. Was ich beichten möchte, können sich die meisten wohl denken - als er für einen kurzen Moment verschwand, habe ich leise gefurzt. Als er wiederkam, bemerkte er natürlich, dass es stank, und sprach mich darauf an, aber ich hatte nicht den Mut, ihm die Wahrheit zu sagen. Nein - ich schob den Ausrutscher sogar auf seinen süßen Hund! Er glaubte es mir sogar und beließ es dann dabei. Es war ungeheuer peinlich und bisher habe ich es noch niemandem gesagt. Es tut mir leid, lieber Yoshi.

Beichthaus.com Beichte #00032281 vom 24.11.2013 um 23:22:00 Uhr in Traunreut (12 Kommentare).

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