Nacktbilder vom Ex

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Peinlichkeit Waghalsigkeit Ex

Mein Freund hat mir Nacktbilder von sich geschickt, weil er darauf bestand. Er wollte mir beweisen, dass er nackt sogar noch besser aussah. Da ich Späße mit ihm trieb. Als er 2 Monate darauf Schluss machte, war ich am Boden zerstört und behielt die Bilder als "Andenken". Na ja, ich wollte jemandem ein Bild senden und schickte aus Versehen eins von seinen. Sein Bild tauchte kurze Zeit darauf im Internet auf und ich bekam eine Anzeige von ihm. Das tat mir so Leid. Das muss doch schrecklich peinlich sein. Hätte ich vielleicht das Bild sofort nachdem wir Schluss machten, löschen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00027499 vom 10.02.2010 um 13:39:58 Uhr (19 Kommentare).

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Staubsauger-Vertreter

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Faulheit Unreinlichkeit Schamlosigkeit

Staubsauger-Vertreter
Während meines Studiums habe ich den Teppichboden meiner Studentenbude kein einziges Mal selbst gereinigt. Ich wohnte in einem größeren Wohnkomplex mit deutlich gehobenem Durchschnittsalter. Etwa einmal pro Semester wurde der örtliche Vorwerk-Vertreter vorstellig und wollte das gerade aktuelle Topmodell ihres Kobold oder Tiger-Staubsaugers verkaufen. Ich hab mir das Teil jedes Mal gründlich vorführen lassen. Das heißt, er hat jedes Mal die komplette Bude gesaugt, was auch jedes Mal dringend notwendig war. Da die Firma damals wohl eine relativ große Fluktuation ihrer Außendienstmitarbeiter und anscheinend auch kein CRM-System hatte, kam jedes mal ein anderer vorbei, so dass meine Schmarotzerei nicht weiter auffiel. Ich hab jedes mal großes Interesse geheuchelt, mir die Visitenkarte geben lassen und versprochen, mich zu melden - was ich aber nie tat. Ich muss immer noch schmunzeln, wenn ich jetzt, 15 Jahre später, in meinen Erinnerungen von damals krame und die gesammelten Vorwerk-Visitenkarten finde. Mittlerweile besitze ich einen kräftigen Zyklonstaubsauger des führenden Herstellers.

Beichthaus.com Beichte #00027498 vom 09.02.2010 um 18:08:25 Uhr (30 Kommentare).

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Keine Hand frei

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Aggression Arbeit Bamberg

Keine Hand frei
Ich fahre als Nebenjob Pizza aus. Eigentlich ein sehr lässiger Job, nur eine Angewohnheit von den Kunden regt mich bisweilen etwas auf. Ich bin deswegen noch nie laut oder grimmig geworden, aber manchmal würde ich es nur zu gerne, da ich mich frage, ob die visuelle Aufnahmefähigkeit völlig abnimmt, wenn man die Türklingel hört. Ich stehe mit zwei 40 Zentimeter Kartons samt Salatschüsseln in der linken Hand und zwei Flaschen Wein und einer Tüte mit zwei Lasagneschachteln in der rechten Hand sowie dem Geldbeutel in der Gesäßtasche vor der Tür. Was kommt augenblicklich? "Was kostet es, was kostet es!?" und es werden mir Geldscheine unter die Nase gehalten. Nun stehe ich schön blöd da. Da ich leider weder ein Tintenfisch bin, noch über Telekinese verfüge, ist es mir leider nicht möglich, an den Geldbeutel zu gelangen. Was soll ich machen? Das Geld lasziv mit dem Mund nehmen? Dann wird meist völlig baff getan, wenn ich darum bitte, mir doch zunächst die Sachen abzunehmen. Liebe Leute, der Pizzabote ist nicht sauer, wenn er nicht innerhalb von zwei Sekunden bezahlt wird. Nehmt doch erst einmal euer Essen, da freut ihr euch doch drauf. Und keine Angst, mein Fuß ist in der Tür, das Bezahlen ist unausweichlich.

Beichthaus.com Beichte #00027496 vom 09.02.2010 um 17:25:10 Uhr in Bamberg (31 Kommentare).

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Meine Oma liegt im Sterben

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Verzweiflung Ungerechtigkeit 50+ Gesundheit

Meine Oma liegt im Sterben
Meine Großmutter lebt seit Jahren bei uns im Haus. Sie leidet an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium und da sie schon recht alt ist (84) hat sie jede Behandlung abgelehnt, als sie es erfahren hat. Seit einigen Tagen geht es nun immer mehr bergab mit ihr, sie liegt praktisch im Sterben und das ist das Furchtbarste, das ich jemals erlebt habe. Die Hilflosigkeit, mit der wir alle dem gegenüberstehen, die Machtlosigkeit. Ich beichte dass, wenn ich in ihre vor Todesangst weit aufgerissenen, zitronengelben Augen schaue, ihren geschwollenen Bauch sehe, in dem ihre fußballgroße Leber langsam ihre Organe zerdrückt, ich mir wünsche, sie möge endlich sterben. Jedes Tier wird eingeschläfert, um ihm Qualen zu ersparen - ich bin seit Neuestem definitiv eine Verfechterin von Euthanasie. Mit jeder Träne, die ich meine Mutter vergießen sehe, wünsche ich flehentlich, dass meine Oma endlich, endlich stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00027495 vom 09.02.2010 um 02:52:02 Uhr (50 Kommentare).

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Mein tyrannischer Vater

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Ungerechtigkeit Aggression Verzweiflung Unreinlichkeit Familie

Mein tyrannischer Vater
Ich hatte keine schöne Kindheit. Große Angst hatte ich vor meinem tyrannischem Vater. Er schrie und tobte bei jeder Kleinigkeit und betitelte mich in der dritten Person "der" (ich bin eine Frau). Das tat er aus dem Grund, weil er viel lieber einen Sohn gehabt hätte, er war enttäuscht als ich geboren wurde. Das ließ er mich sehr sehr viele Jahre lang spüren.
Als Kind, wenn mein Vater im Bad war und ich Pipi musste, und ihm durch die verschlossene Tür sagte, dass ich mal müsse, tobte er und schrie er mich wie von Sinnen an: "Der macht das Extra! Der kann ja gar nicht warten! Der ist ja unmöglich!" Ich war ein junges Mädchen von vielleicht 7-8 Jahren und war nicht soweit, dass ich mein Pipi einhalten konnte bis das Bad frei war. Und er ging auch ins Bad, ohne nochmal zu fragen, ob noch jemand muss. Jedenfalls habe ich eines Tages angefangen, aus Angst vor ihm, in ein großes Wasserglas zu pinkeln, welches ich dann in der Spüle ausleerte, ausspülte und zurück stellte, wenn ich es nicht aushalten konnte und er im Bad war. So ersparte ich mir jede Menge Ärger. Bis heute weiß das keiner.

Beichthaus.com Beichte #00027494 vom 08.02.2010 um 19:35:02 Uhr (30 Kommentare).

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