Die Flagge vom Kinderfahrrad

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Diebstahl Trunksucht Kinder Last Night Köln

Die Flagge vom Kinderfahrrad
Ich habe nach einem Flunkyballturnier im Suff die Flagge von einem Kinderfahrrad geklaut. Das tut mir wirklich sehr leid. Ich mache zwar immer viel Unsinn, normalerweise kommt dabei aber entweder niemand oder höchstens mal ich selber zu Schaden. Das nun ein armes Kind ohne die Flagge an seinem Fahrrad auskommen muss, bereue ich zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00032096 vom 22.10.2013 um 20:42:10 Uhr in Köln (Zülpicher Straße) (5 Kommentare).

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Kein Spaß am Leben

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Verzweiflung Trägheit Dachau

Gestern habe ich beim WDR eine Serie geschaut, die sich mit psychischen Situationen auseinandersetzt. Dabei war ein armer Kerl, der vier Kinder hat und an diesem Tag erfuhr, dass er unheilbaren Bauchspeicheldrüsenkrebs hat. Er hat mehrmals während der Sendung angefangen zu schluchzen! Er tut mir sehr leid! Meine Mutter hatte Krebs, sie ist nicht so gestorben, wie man es sich wünschen würde! Der arme Kerl weiß nun, dass er seine Kinder nicht aufwachsen sehen wird, oder wird behüten können. Ich bin unendlich traurig und würde gerne seine Last abnehmen. Ich bin in der glücklichen Lage, noch keine eigenen Kinder zu haben. Aber wäre es möglich, würde ich mein Leben gegen seines tauschen. Ich habe keinen Spaß in meinem Leben. Ich arbeite, was mir kein Erfolgserlebnis verschafft, habe eine Frau, die mich nicht verdient hat und ein Haus, in dem ich mich nicht heimisch fühle. Ich wünsche dem armen Menschen, dass er seine Angelegenheiten geregelt bekommt, seine verbleibende Zeit mit den Kindern nutzt, so gut es irgendwie geht und irgendwie seinen Frieden findet. Auch wenn ich denke, dass man unter solchen Umständen nur schwer seinen Frieden mit Gott und der Welt machen kann. Ich denke, ich kann froh sein, dass es mir so gut geht, wie es mir geht. Aber es tut mir weh, wenn jemand, der es mehr verdient hat, auf der Welt zu sein, so absehbar von uns gehen soll. Ich fühle mit ihm, es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00032095 vom 22.10.2013 um 20:02:42 Uhr in Dachau (6 Kommentare).

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“Beichte

Machtspiele unter Geschwistern

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Missbrauch Familie Studentenleben

Ich, vier Jahre jünger als meine Schwester, wurde früher von ebendieser missbraucht. Immer, wenn ich etwas von ihr wollte, musste ich zuerst Dinge für sie tun. Regelmäßig musste ich sogar ihre Füße küssen. Sie nutzte mich aus. Nun sind wir älter, sie studiert an einer Top-Uni und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich sei nicht ein bisschen eifersüchtig auf ihre Karriereaussichten. Auch wenn sie ihre Nase dafür tief in die Rektalausgänge diverser Professoren, CEOs, Marketingmanagern und HR-Leuten stecken muss. Nun gut, seit einigen Wochen hat sich der Spieß gedreht. Man kann es Karma nennen oder eben der Lauf der Dinge. Ich beichte hiermit, dass ich es geschafft habe, dass mir meine Schwester seit einigen Wochen die Füße küsst, wenn sie etwas von mir will, und dass ich die Situation genieße. Ebenfalls beichte ich, dass ich meine Schwester zu mehr Leistung pushe und in eine hohe Position bringen will, damit sie mir nach Abschluss meines Studiums eine Stelle organisieren kann.

Beichthaus.com Beichte #00032094 vom 22.10.2013 um 11:32:25 Uhr (7 Kommentare).

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Die zerstörerische Jugendliebe

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Fremdgehen Engherzigkeit Rache Begehrlichkeit

Als ich (m/34) in der achten Klasse war, kam mein Traummädchen in meine Klasse. Sie war neu in der Stadt und hatte ihren ersten Tag in unserer Schule. Wie das so ist, kam sie rein, wurde vorgestellt und ich war direkt hin und weg. Zu meinem Glück war nur noch in der letzten Reihe ein Platz frei - neben dem Stinker, neben mir. Als sie neben mir Platz nahm, konnte ich sehen, dass sie wirklich wunderschön war. Sie hatte eine unglaublich zarte Haut und diese tiefblauen Augen. In den folgenden Monaten hatten wir aber trotzdem nicht viel Miteinander zu tun, da sie sofort vom "Teenie-Adel" unserer Klasse aufgenommen wurde. Und ich war früher nicht das, was man einen coolen Teenie nennen würde. Ich habe aber oft von ihr geträumt. Habe mir vorgestellt, wie es wäre, wenn wir zusammen wären. Wenn wir nebeneinander im Bett liegen würden oder Ähnliches. Irgendwann schaffte ich es tatsächlich, einen Draht zu ihr aufzubauen - wir lernten uns besser kennen, hingen zusammen ab und gingen feiern. Je näher ich sie kennenlernte, desto verrückter machte sie mich. Mit der Zeit machte ich mir dann ernsthafte Hoffnungen und bei einer Party nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und erzählte ihr von meinen Gefühlen. Wie es kommen musste, war ich "nett" und wir sollten doch bitte Freunde bleiben. Meine Welt brach zusammen. Die ganze Schulzeit über dachte ich an sie. Bis zum Abitur hatte ich mir sogar ausgemalt, wie unsere Kinder aussehen würden - und quälte mich damit jeden Tag ein bisschen mehr. Ich schwor mir, nie wieder der "gute Freund" einer Frau zu werden, als ich dann mein Studium begann - mein Frauenbild war einfach ziemlich erschüttert. Während des Jurastudiums war ich Frauen gegenüber unglaublich gleichgültig. Diese Gleichgültigkeit führte dann aber irgendwie dazu, dass ich plötzlich bei den Frauen Erfolg hatte. Das endete in vielen One-Night-Stands, und als ich dann endlich meinen Frust abgebaut hatte, lernte ich meine jetzige Frau kennen. Ich liebte und liebe sie immer noch wahnsinnig.


Ich hatte mehrere Jahre lang kaum Kontakt zu meiner Heimat - bis ich dann eines Tages eine SMS von meiner Jugendliebe bekam - sie machte Urlaub in Hamburg und erkundigte sich, ob wir etwas trinken gehen wollten. Ich willigte auch ein und wir trafen uns. Bis dato hatte ich unzählige Dates, ich hatte auch oft fremde Frauen getroffen und jedes Mal hatte ich die Situation im Griff. Bei ihr allerdings nicht. Als sie um die Ecke kam, wurde ich wieder ganz der Alte. Ich wurde nervös, schämte mich für mein Liebesgeständnis von damals und war einfach völlig bezaubert von ihr. Aber vor allem war ich wütend, weil sie mich damals zum "netten" Freund degradierte. Wir unterhielten uns sehr lange über alles Mögliche, auch über mein Liebesgeständnis von damals. Wir tranken und lachten sehr viel, aber ich hatte mir fest vorgenommen, treu zu bleiben. Als ich sie nach Hause gebracht hatte, wollte sie mich vor ihrem Hotel küssen - und ich blockte ab. Am nächsten Tag schrieb sie mir eine SMS, in der sie mir erzählte, dass sie mich unbedingt wieder sehen will, bevor sie nach Hause fährt. Mir war klar, was sie wollte und in mir kam wieder die Wut hoch. Deshalb traf ich sie erneut, doch diesmal schlief ich dann mit ihr. Sie schrieb mich in der Folge häufig an, doch ich ignorierte all ihre Nachrichten. Ich wollte mich rächen, auch wenn ich heute weiß, wie dumm das von mir war. Vor allem da ich meine wunderbare Freundin damit betrogen habe, die sogar die Größe hatte, um mir dummen Hund zu verzeihen. Von diesem Moment an hasste ich sie. Ich hatte so viele Jahre in Frieden verbracht und plötzlich kam sie und brachte alles durcheinander.

Beichthaus.com Beichte #00032093 vom 22.10.2013 um 02:40:29 Uhr (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Sammler der verlorenen Gegenstände

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Habgier Manie Last Night

Sammler der verlorenen Gegenstände
Ich beichte, dass ich jeden Sonntagmorgen die Parkplätze der Discos in meiner Stadt durchforste. Darauf gekommen bin ich, nachdem ich zwei Mal gutes Geld auf einem solchen Parkplatz gefunden hatte. Seitdem gehe ich jeden Sonntag auf die Suche. Disco und Alkohol in Kombination mit unzähligen Menschen sorgen für sehr viele verlorene Gegenstände und Geld. Das weiß allerdings niemand, schließlich klingt es ein bisschen asozial.

Beichthaus.com Beichte #00032092 vom 22.10.2013 um 10:38:26 Uhr (12 Kommentare).

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