Die Raupe

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Waghalsigkeit Auto & Co. Tiere Olfen

Als ich (w/31) nach Feierabend in mein Auto stieg und auf der Heimfahrt eine Zigarette rauchen wollte, bemerkte ich eine grüne Raupe am Fenster. "Wenn ich jetzt die Scheibe runterfahren lasse, zerquetsche ich das Tierchen", dachte ich mir und beschloss, meine Sucht nicht über dieses Tierleben zu stellen. Während der Fahrt stellte ich mir vor, dass die Raupe einen Auftrag hat und extra mein Auto ausgewählt hat, um an einen bestimmten Ort zu gelangen. Wie schnell ich auch fuhr, das Tierchen blieb sitzen!

Dies änderte sich jedoch, als ich auf die Autobahn abbog. 100 Sachen auf der rechten Spur und die Raupe verlor an Halt. Panisch stellte ich fest, dass sie nur noch an zwei Füßen klebte. Der Rest hing in der Luft. Abrupt bremste ich ab und fuhr auf den nächsten Rastplatz, um Fräulein Nimmersatt aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Hiermit beichte ich, dass ich für das Leben einer Raupe andere Verkehrsteilnehmer ausgebremst und den fließenden Verkehr gestört habe. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00039791 vom 27.05.2017 um 10:53:14 Uhr in 59399 Olfen (Hafenstraße) (27 Kommentare).

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Warum will ich nicht mehr leben?

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Selbstverletzung Verzweiflung Tod

Ich (m/30) habe vor genau 30 Tagen eine Tat begangen, die ich wohl ewig in Gedanken haben werde. Am 21. Februar diesen Jahres habe ich versucht mir das Leben zu nehmen - und ich weiß immer noch nicht warum. Fakt ist: Ich leide an Depressionen. Ich nehme Antidepressiva. Aber Fakt ist auch: Ich habe mein berufsbegleitendes Studium (BA Sozialökonomie) mit 1,7 abgeschlossen, einen festen Job - in dem ich leider total unterfordert bin - eine intakte Familie und eine feste Freundin.

Warum also?! Zugegeben, ich habe getrunken an dem Abend. Auf einer Geburtstagsfeier eines sehr guten Freundes habe ich in unserer Stammkneipe - Freibier seitens des Freundes inklusive - definitiv über den Durst getrunken. Und ja: Antidepressiva und Alkohol sind zusammen scheiße! Aber ich habe das Risiko auf mich genommen. Trotzdem: der Alkohol alleine kann es nicht gewesen sein, da ich in diesen Tagen ein absolutes Hoch hatte. Ich glaube nicht, dass meine Musik (Black Metal), meine Freunde (total durchmischt), meine Familie (fürsorglich) meine Freundin (dickköpfig) oder meine Auslastung (Job/Studium) verantwortlich sind. Selbst die Unterforderung im Job rechtfertigt keinen Suizid. Warum also? Warum?! Wie sich jeder denken kann, ist die Enttäuschung im Kreise der Beziehung, der Familie und der Freunde sehr groß nach dem missglückten Suizidversuch – auch mit Kenntnis der Erkrankung hätte niemand das "Ereignis" jemals erwartet. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00039513 vom 21.03.2017 um 22:46:05 Uhr (13 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Mentales Vorspiel im Schwimmbad

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Masturbation Schamlosigkeit Ekel Feigheit Partnerschaft

Vor einigen Jahren waren meine Freundin und ich (m/28) in einem Wellnessbad. Eines der Becken war nur sehr dezent beleuchtet und entspannende Musik lief über die Lautsprecher. Es waren mehrere Leute allen Alters im Becken, jedoch etwas weiter entfernt von uns. Jeder war mit sich selbst beschäftigt und man konnte dank der Dunkelheit und des Nebels über der Wasseroberfläche kaum etwas erkennen, das sich mehr als fünf Meter entfernt befand. Ich war schon den ganzen Tag sehr geil, aber meine Freundin hatte wenig Lust auf Sex. Da wir bereits einige Monate davor in einem anderen Schwimmbad Sex in der Umkleidekabine hatten, hoffte ich auf Zärtlichkeiten. Die Vorfreude darauf wurde exponentiell verstärkt, als wir uns im Schutz der Dunkelheit in dem flachen Becken küssten und ihre Hand kurz in meinen Intimbereich rutschte. Ihr war das Ganze aber viel zu heikel und sie zog sich zurück.

Ich für meinen Teil hatte einen Ständer, der einfach nicht mehr weggehen wollte, und es kam schon die Frage, wann wir Richtung Sauna aufbrechen wollen. Ich schilderte meiner Freundin das Problem und sie meinte nur, dass wir dann halt noch etwas warten müssten, wir hätten ja Zeit. Doch Zeit sollte mein Problem nicht lösen. Die Hitze, der leichte Nebel und das rot-orange Licht sorgten für alles andere als einen klaren Kopf - und so sehr ich mich anstrengte, die Gedanken gingen in die eine Richtung. Also zog ich die Alternative in Betracht: ich muss es mir selbst machen. Ich kam mir mit meinen Mitte Zwanzig vor wie ein Teenager, der plötzlich in der Öffentlichkeit den Drang nach Selbstbefriedigung verspürt. Doch was blieb mir anderes übrig? Also griff ich von unten in meine Badeshorts und nach wenigen Malen über die pralle Eichel streicheln entlud ich mich auch schon. Ich glaube, ich hatte noch nie so schnell einen Orgasmus - das war definitiv mein krassestes "mentales Vorspiel" überhaupt. Ein Teil meines Saftes ging aus der Hose raus, den anderen Teil habe ich dann etwas später beim Betreten der Saunalandschaft aus der Hose rausgewaschen.

Da es so wenig körperlichen Aufwand brauchte und dermaßen schnell ging, denke ich nicht, dass meine Freundin irgendetwas mitbekommen hat. Sie war etwas erstaunt, dass mein Ständer dann plötzlich doch verschwunden ist, hat das aber so hingenommen. Ich bereue es, sie nicht dort schon in mein Unterfangen eingeweiht zu haben - zumindest direkt danach hätte ich es ihr erzählen sollen. Nun ist es mehrere Jahre her, ich bin noch immer mit der gleichen Frau zusammen und ich weiß nicht so recht, wie ich es ansprechen soll. Ich muss zugeben, dass mich der Gedanke sehr aufgeilt, es ihr beim nächsten Schwimmbadbesuch zu beichten und dann mit ihr mal wieder gemeinsam unanständig zu sein - aber das schiebe ich nun schon jahrelang vor mir her. Es tut mir auch leid für die anderen Badegäste, die eventuell an meinem Sperma vorbeigeschwommen sind. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass niemand etwas mitbekommen hat.

Beichthaus.com Beichte #00038655 vom 22.08.2016 um 21:45:57 Uhr (17 Kommentare).

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Ich bin zu dick für meine Arbeit

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Völlerei Peinlichkeit Verzweiflung Maßlosigkeit Arbeit

Ich (w/32 Jahre/1,64m) bin Zahnarzthelferin in einer großen Praxis. Vor Kurzem hatte ich ein außerordentliches Mitarbeitergespräch. Meine Chefin kam dann schnell zur Sache, ihr sei aufgefallen, dass ich mich in den letzten Jahren körperlich stark verändert hätte, vor allem aber im letzten Jahr, und da sie auch eine Sorgfaltspflicht hätten, müssten sie mit mir reden. Sie würden mein Übergewicht zurzeit sehr bedenklich sehen, ich wäre körperlich sichtbar eingeschränkt. Im Übrigen gebe es auch Beschwerden seitens einiger Patientin. Ich wurde knallrot. Mensch, war das peinlich, so etwas zu hören. In den letzten zwei Jahren habe ich fast 40 Kilo zugenommen. Ich habe mich nach der Trennung von meinem Freund extrem gehen gelassen. Anfangs war es vor allem Frustessen, später dann mehr und mehr Gewohnheit, dass ich mir riesige Mengen reingeschaufelt habe. Das ist keinem verborgen geblieben, ich bin ja selbst am Unglücklichsten darüber.

Ich wiege jetzt knapp 160 Kilo, eine Katastrophe für mich. Es hätten sich schon einige Patienten geweigert, von mir behandelt zu werden, da sie es aufgrund meiner Fülle als unangenehm empfinden, wenn ich mit meiner Oberweite oder den Armen auf ihnen aufliege oder berühre, aber anders geht es nun einmal nicht. Auch ist es in den Behandlungszimmern recht eng für mich, wenn mir mal etwas runterfällt, wird es immer schwieriger, es wieder aufzuheben. Aufgrund dessen hätten sie entschieden, dass ich bis auf Weiteres keinen direkten Patientenkontakt haben sollte. Ich arbeite also jetzt in der Sterilisation, Archiv und Bestellungen, das würde ja auch mir peinliche Situationen ersparen. In drei Monaten soll das nächste Gespräch stattfinden und entschieden werden, wie es weitergehen soll. Es sei ganz klar, dass ich nur Chancen hätte, da rauszukommen, wenn meine "körperliche Erscheinung und Verfassung" einen Patientenkontakt wieder zulässt.

Beichthaus.com Beichte #00038091 vom 18.04.2016 um 13:53:52 Uhr (31 Kommentare).

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Junge Eltern sind nichts Schlechtes!

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Rache Hochmut Vorurteile Schule Kinder

Ich (w/25) bin mit 17 Jahren ungewollt schwanger geworden. Mittlerweile geht meine Tochter schon in die Schule. Es ist kein Geheimnis, dass ihre Eltern etwas jünger sind. Die meisten anderen Eltern verhalten sich mir gegenüber ganz normal und meine Tochter ist ein gern gesehenes Verabredekind. Es gibt aber zwei Mütter, die es auf mich abgesehen haben. Eine davon ist ungefähr 46 Jahre alt. Sie hat Kunstgeschichte studiert und danach nie wieder gearbeitet. Sie leben in einem sehr schönen und teuren Haus. Ihr Sohn ist sehr schlecht in der Schule, aber sie ist der felsenfesten Überzeugung, dass er hochbegabt sei. Ich helfe ab und an mit bei Schulveranstaltungen und habe sie auf der Arbeit (ich arbeite in einer Apotheke) getroffen und sie freundlich gefragt, ob sie spontan für den morgigen Tag einen Kuchen backen könne. Sie meinte, dass sie anderes zu tun habe. Ich habe dann noch einmal vorsichtig nachgefragt, ob es doch nicht ginge, da eine andere Mutter abspringen muss, weil ihre Oma ins Krankenhaus gebracht wurde. Sie wurde sauer und meinte, dass ich so schlecht organisiert sei und ich ja mit 17 schon schlecht mit der Verhütung organisiert war und dass ich nicht meinen muss, meinen Mann (auch der Vater) als den Vater meiner Tochter zu verkaufen.


Ich war sehr wütend und hätte ihr am Liebsten eine kräftige Ohrfeige gegeben, aber damit hätte ich sie ja bestätigt. Meine Wut auf diese unverschämte Person wuchs immer mehr. Dazu finde ich es ganz schlimm, wenn eine Person so dermaßen von sich überzeugt ist. Direkt nach der Arbeit habe ich also völlig erniedrigt drei verschiedene Kuchen gebacken. Am nächsten Tag war der Tag der Aufführung, wo ich auch mit meinem Mann hinging. Leider setzte sie sich nicht allzu weit entfernt von uns hin. Sie beschwerte sich laut, dass ihr Sohn es nicht leicht hat bei der Klassengröße und hochbegabte Kinder sich oft vom Unterricht ausklinken, da sie unterfordert sind. Das Gelaber war kaum zu ertragen. Mein Mann flüsterte mir ins Ohr: "Sag jetzt bloß nicht, dass ihr Sohn einfach überfordert ist." Ich musste etwas grinsen. Danach startete die andere Mutter, die mich auch nicht mag, eine Diskussion, ob man keinen Kuchenverkauf für Spenden an Flüchtlinge machen könne, und schaute mich vorwurfsvoll an. Zum Glück wurde die Aufführung angekündigt. Da kam dann der Sohn von ihr mit offenen Schnürsenkeln rein. Er rief nach seiner Mutter, sie solle ihm den Schnürsenkel zu machen. Ich wunderte mich sehr, dass er mit acht Jahren nicht gelernt hat, sich die Schuhe zu binden, obwohl sie doch den ganzen Tag Zeit hat, ihm das beizubringen.


Plötzlich kam mir die Idee, dass ich doch eigentlich auch fies sein kann: Ich wollte unbedingt, dass ausgerechnet meine Tochter jetzt diejenige ist, die ihm die Schuhe zubindet. Da sie meinen Blick im Publikum suchte, konnte ich ihr mit Zeichensprache das Zeichen geben, sie solle ihm die Schnürsenkel zubinden. Sie rief seiner Mutter zu: "Ich mache das eben, dann musst du nicht erst aufstehen." Grandios, das ist mein Mädchen! Dann machte ihm mit einer flotten Selbstverständlichkeit eine Schleife. Die Mutter wurde feuerrot, während sich die anderen das Lachen verkneifen mussten und ich dachte nur, dass das einer der besten Momente meines Lebens war, auch wenn es wohl nicht die feine Art ist, seine Kinder zu instrumentalisieren.

Beichthaus.com Beichte #00037998 vom 06.04.2016 um 15:58:32 Uhr (25 Kommentare).

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