Ich habe Angst vor meiner dunklen Seite

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Feigheit Vorurteile Studentenleben Gesellschaft München

Ich bin zwanzig, weiblich und kann nicht zu mir stehen. Ich bin zur Hälfte eine Türkin, mein Vater ist Deutscher, meine Mutter logischerweise Türkin. Meine Famille ist nicht religiös, wir sind alle Atheisten, auch die Familie meiner Mutter, keiner trägt Kopftücher. Aufgrund der Herkunft meiner Mutter habe ich einen türkischen Namen, auch den Nachnamen habe ich von ihr, da meine Eltern nicht verheiratet sind und sie den Klang meines Namens auf diese Art besser fanden. Äußerlich sieht man es mir auch an, ich bin klein und zierlich, habe dunkelbraune Haare und dunkle Augen, auch meine Haut wird sehr schnell braun, jedoch meide ich die Sonne, damit ich blasser wirke. Leider bringt es nichts, trotz heller Haut werde ich häufig gefragt, ob ich deutsch spreche oder religiös wäre. Zwei Kommilitonen wollten wissen, ob ich hier geboren wurde und Asylbewerber fragen, wo ich herkommen würde.

Ich schäme mich für meine dunkle Seite und es tut mir leid. Mein Freund ist Franzose und wird immer auf seinen Akzent angesprochen, er nimmt es mit Humor, wofür ich ihn beneide. Mit ihm habe ich noch nicht darüber geredet, er lernt momentan für eine Klausur und ich will ihn nicht ablenken. Ich komme einfach nicht damit klar, dass ein Teil von mir immer mit dieser schlimmen Religion und den Kriminellen assoziiert wird.

Beichthaus.com Beichte #00039954 vom 27.06.2017 um 19:21:29 Uhr in München (38 Kommentare).

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Nacktschnecke unter Wasser

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Engherzigkeit Tiere

Kürzlich musste ich (w) auf einer Wanderung ganz dringend pinkeln. Ich schlug mich, wie es jeder andere auch getan hätte, in die Büsche und legte los. Ich wunderte mich noch, dass ich so viel pinkelte - und dann sah ich die arme dunkelbraune Nacktschnecke, die ich voll unter Wasser gesetzt hatte. Ich hoffe, sie hat es überlebt.

Beichthaus.com Beichte #00038480 vom 09.07.2016 um 23:07:47 Uhr (16 Kommentare).

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Totalschaden im Unterholz

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Waghalsigkeit Dummheit Stolz Hochmut Auto & Co. Kelbra

Neulich habe ich, da ich beruflich in der Gegend war, mal wieder den Kyffhäuser motorisiert in Angriff genommen. Ich fahre einen teuren Benz, bei dem die Reifen alleine so viel kosten wie ein Kleinwagen. Schon bei der Anfahrt tauchte hinter mir ein Opel Corsa mit einem jungen Spund hinter dem Steuer auf. Ich wollte ihn dann einfach vorbeilassen, da ich mir dachte, dass er sein Gefährt ausprobieren möchte, und habe rechts geblinkt, was verdeutlichte, dass er mich überholen solle. Ich hatte an dem Tag nämlich wirklich alle Zeit der Welt, da ich mir die Kundentermine sehr großzügig eingeteilt hatte. Er hat allerdings keine Anstalten gemacht, mich zu überholen und nachdem er dann die erste Zeit an meiner Stoßstange geklebt hatte, dachte ich mir, dass mir das zu dumm ist, und habe von Comfort auf Sport geschaltet. Ich bin gefahren, als ob es um mein Leben ginge, und habe mein Gefährt durch die Kurven geprügelt.

Da ich schon mein ganzes Berufsleben mit dem Auto unterwegs bin und um die 70.000 Kilometer im Jahr fahre, habe ich auch dementsprechende Fahrpraxis aufzuweisen und die Assistenzsysteme tun ihr Übriges. Hinten versuchte der Corsa verzweifelt mitzuhalten, aber angesichts der Leistungsunterschiede kam er nicht wirklich hinterher. Plötzlich sah ich im Rückspiegel nur noch, wie der Kleinwagen in einer engen Serpentine in den Sträuchern verschwand. Ich wendete so schnell wie möglich, was angesichts der vielen Motorradfahrer nicht so einfach war, und bin zurück zur Unfallstelle. Der Fahrer war inzwischen von mehreren Motorradfahrern geborgen worden - ihm schien es gut zu gehen und er hatte äußerlich keinerlei Verletzungen. Aber sein Auto lag ihm Unterholz und sah nach einem Totalschaden aus. Ich möchte mein Gewissen erleichtern und beichten, dass ich so unvernünftig war und auf die Herausforderung des anderen Fahrers eingegangen bin, obwohl dieser aufgrund seines Alters und seiner Motorisierung keine wirkliche Chance hatte, mir zu folgen, und es vorauszusehen war, dass er seinen Wagen kaputt fährt. Es tut mir leid und ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00033244 vom 10.05.2014 um 21:40:15 Uhr in 06537 Kelbra (25 Kommentare).

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Abführmittel für den Ex

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Rache Boshaftigkeit Ekel Ex

Ich (w) war ein Jahr lang mit einem Jungen zusammen. Letztes Jahr, nach zehn Monaten, fingen unsere Streitereien an. Der Grund war, dass ich letztes Jahr von einem Kollegen vergewaltigt wurde und er mir die Schuld gab. Dann kamen immer mehr Kleinigkeiten dazu und jetzt, vor ein paar Wochen, hat er Schluss gemacht, obwohl ich ihn jetzt am meisten brauche. Ich habe auch gesehen, dass es ihm ziemlich egal ist, und er mich gar nicht braucht. Das weiß ich von einer guten Freundin, die ihm jedes Wochenende auf Partys begegnet und sieht, wie gut es ihm doch geht. Das verletzt mich sehr und darum soll er nun auch erfahren, wie es ist, zu leiden.
Darum habe ich mich entschlossen, ihm jede neue Chance auf eine Beziehung zu ruinieren. Und zwar werde ich jede einzelne Frau aufspüren und ihr alles sagen. Bis jetzt habe ich dies auch geschafft. Ein guter Freund von ihm half mir sogar, Abführmittel in sein Bier zu mischen. Letzte Woche sah ich dann ein Video von dieser Party, wie er mit dunkelbrauner Hose weglief und weinte. Es tut mir leid für sein Date, denn sie hatte auch etwas von seiner "Entleerung" abbekommen.

Beichthaus.com Beichte #00031180 vom 12.05.2013 um 15:49:49 Uhr (30 Kommentare).

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Männer sind so naiv!

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Selbstsucht Falschheit Engherzigkeit

Ich bin nicht ganz 180 cm groß, habe einen athletischen Körper, kurze Haare, sehr dunkelbraune Augen und sehe für meine zwanzig Jahre etwas zu jung aus. Außerdem habe ich ein sehr ansprechendes Gesicht und ein hinreißendes Lächeln. Kurzum: ich sehe vermutlich genau so aus, wie sich ein Schwuler seinen Traumtyp vorstellt. Zu dieser Vermutung komme ich, weil ich tatsächlich quasi jeden Schwulen irgendwie nahezu magisch anziehe. Verstärkt wird das Ganze noch dadurch, dass ich auf Frauen stehe. Und manchmal, das mache ich nicht absichtlich, merke ich, dass ich mit ihnen spiele. Ich hasse Frauen, die das mit mir tun. Und nun tue ich es selbst. Natürlich ermahne ich mich selbst, wenn ich es merke und lasse es dann sofort. Aber es bietet sich einfach an! Männer sind so verdammt naiv, leichtgläubig und schwanzgesteuert. Es kommt quasi von allein. Manchmal glaube ich, sie wollen das sogar. Und trotzdem sind wir Männer danach irgendwie immer verletzt. Ich bringe jetzt mehr Verständnis für euch Frauen auf, wenn ihr mit Männern spielt. Gut finde ich es dennoch nicht.

Beichthaus.com Beichte #00025051 vom 03.11.2008 um 20:47:15 Uhr (10 Kommentare).

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