High auf Hartz IV

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Drogen Faulheit Arbeit Dülmen

Ich bin 24 und beziehe Hartz Vier. Ich habe 2016 als Jahrgangsbester das Abitur bestanden (1,4) und habe es danach im Psychologiestudium versucht, völlig erfolglos. Der Druck machte mich vollkommen fertig, so dass ich im September 2017 (nach einem Lebenslauf-Alibi-Praktikum und 2 Monaten Hartz 4) in eine ambulante psychotherapeutische Behandlung ging. Jetzt mache ich seit November eine Jobcenter-Maßnahme, Metallwerkstatt. Ich bin dort mit Wirtschaftsflüchtlingen, und einigen ziemlich liebenswerten, frustrierten, arbeitslos gewordenen Menschen und friste mein Dasein. Die letzten zwei Monate war ich dauer-high, heute ist der erste Tag ohne Gras.

Ich habe nicht wirklich einen Plan für meine Zukunft, streite mich jeden Tag mit meiner Freundin (die ebenfalls Hartz 4 bezieht - seit etwa sieben Jahren), bin gerade in der Entgiftungsphase des Cannabis (welche bei mir immer mit Depressionen verbunden ist). Und das beste kommt jetzt: Mein einziger Plan ist das Studieren einer Geisteswissenschaft. Ich bin mittlerweile so weit, dass es mir sogar egal wäre, wenn ich nach dem Studium wieder Hartz 4 beziehen muss. Ich gestehe, dass ich dieses System seit meiner Kindheit aus tiefstem Herzen verachte, und nicht wirklich Reue darum fühle, vom Staat zu leben, wenn es Bundestagsabgeordnete gibt, die freilich für eine einzige Unterschrift ein sattes Gehalt absahnen, um danach in ihr Hotelzimmer zurückzufahren, statt an der Sitzung teilzunehmen, um sich von Prostituierten oral verwöhnen zu lassen. Ich gestehe, dass ich meine Freundin langsam aber sicher zu hassen beginne, denn sie hat trotz ihrer 30 Jahre die Haltung eines streitsüchtigen Kindes, und ich gestehe, dass ich bestimmt noch viel mehr beichten könnte, es aber vergessen habe, weil ich in den letzten Wochen zu viel gekifft habe.

Beichthaus.com Beichte #00041051 vom 07.03.2018 um 17:51:04 Uhr in Dülmen (24 Kommentare).

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Ein Sex-Video zur Hochzeit

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Rache Boshaftigkeit Engherzigkeit Schamlosigkeit Dülmen

Ich habe von einer ehemaligen Freundin im Suff erfahren, dass sie im Urlaub mit ihrem afroamerikanischen Animateur geschlafen hat, und es diesbezüglich auch Videomaterial gibt. Damals interessierte es mich nicht sonderlich, doch in den letzten Monaten hatte sie mich dermaßen verraten und enttäuscht, dass dieses Filmchen mich sympathisch anlächelte, um ihr Leben zu zerstören. Ich machte also weiter auf nett, loggte mich auf ihren Rechner ein und zog mir das besagte Video auf einen USB-Stick. Sie fühlt sich unnahbar und hat gerne die absolute Kontrolle. Wie es der Zufall will, ist sie schwanger geworden und möchte bald ihre große Liebe heiraten. Zwei Wochen, bevor es dann so weit ist, werde ich das Video auf einem bekannten sozialen Netzwerk unter falschem Namen teilen und verbreiten. Meine Beichte ist, dass ich nichts spüre außer Vorfreude und Genugtuung, bis der Tag der Rache endlich gekommen ist. Es ist für mich wie Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00040601 vom 05.11.2017 um 21:47:41 Uhr in Dülmen (27 Kommentare).

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Pubertierende Jugendliche in der Innenstadt

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Zorn Hass Gesellschaft

Wenn ich (w/24) mittags nach Feierabend durch die Stadt muss, überkommt mich jedes Mal ein furchtbarer Kotzreiz und nur schwer zu bändigende Aggressionen. Die Supermärkte in der Innenstadt sind dann Wochentags nicht nur proppenvoll, sondern sie sind proppenvoll mit nach Polyester-Schweiß stinkenden, pubertierenden Kids, die sich den ekligsten Scheiß kaufen und massig in sich reinschaufeln. Kaum sind sie durch die Kasse, wird die Chipstute aufgerissen und mit ungewaschenen Pfoten, die gerade noch das süffige Kleingeld gewärmt haben, schaufeln sie dann den Mist in sich rein, anstatt zu Hause oder in der Schulmensa etwas Gekochtes zu essen oder wenigstens ein belegtes Brötchen zu kaufen. Dazu noch eine schöne Buddel zuckrige Limonade, alternativ eine ganze Packung Fertig-Eiwaffeln oder eine Tafel Schokolade. Sehr beliebt sind auch Energydrinks. Ist mir ein Rätsel, warum die so und in den Mengen an die Kids und Teenies verkauft werden.

Alles wird unterwegs auf die Schnelle in sich reingefressen, bei vielen Kids sieht man schon die Schäden. Übergewicht, krummer Rücken und andere Fehlstellungen, gammelige Zähne, Akne oder auch koffeinbedingte Hyperaktivität im Bus. Auf der anderen Seite wird offiziell jedes Jahr gejammert, dass die Jugend - und ja, auch die generelle Bevölkerung! - immer fetter und ungesünder wird und dass an den Schulen so viel Mobbing aufgrund von Aussehen, Gewicht usw. vorherrsche, was ja ein ganz großes Problem wäre. Heimlich freue ich mich immer über die steigenden Zahlen und das Rumgeheule, denn in dem Alter ist man bezüglich seines Ess- und Konsumverhaltens schon seines eigenen Glückes Schmied oder seines eben Unglückes. Hätten sie doch nur besser zugehört, als die Eltern einmal erklärt haben, was Konsequenzen sind und was diese anrichten können. In der Stadt sind sie der Coolste und Erwachsenste, aber wenn dann in der Penne was ist, hängen sie Mama wieder am Rockzipfel.

Beichthaus.com Beichte #00040553 vom 29.10.2017 um 12:23:36 Uhr (13 Kommentare).

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Das letzte Stück Salami-Pizza

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Selbstsucht Boshaftigkeit Falschheit Schule Ernährung

Wie jeden Tag stand ich heute in der Schulmensa in der Warteschlange und schaute auf die Essensvitrine. Hierbei überlegte ich mir, ob ich mir ein Bratwurstbrötchen oder ein vegetarisches Pizzastück kaufen sollte. Neben den vegetarischen Pizzastücken lag noch ein letztes Pizzastück mit Salami, welches ich aber im Vorhinein ausschloss, da mir Salami nicht schmeckt. Plötzlich stand jedoch ein kleiner Unterstufen-Schüler hinter mir und sagte begeistert zu seinem Freund: "Dieses Pizzastück da, das Letzte, das kaufe ich mir! Das will ich unbedingt!" Aufgrund meiner vorderen Position, die soeben zu einer gewissen Machtposition wurde, kaufte ich doch aus purer Boshaftigkeit das letzte Pizzastück mit Salami und lachte schadenfroh, als ich mit der Pizza in der Hand an den kleinen Jungen vorbeilief. Irgendwie tut er mir im Nachhinein leid, auch wenn ich es immer noch ziemlich lustig finde.

Beichthaus.com Beichte #00035145 vom 24.02.2015 um 21:07:29 Uhr (17 Kommentare).

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Experimente in der Jugend

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Neugier Wollust Masturbation Ulmen

Ich (m/31) war ziemlich eigenartig in meiner Jugend. Zwischen 14 und 19 Jahren ging ich oft in der Nacht in den Wald, um dort nackt zu joggen und zu masturbieren. Ich fand es aber auch toll, mir Dinge in den Anus einzuführen. Mein liebstes Spielzeug war dabei eine Gurke und auch mit einigen Kumpels war ich sowohl passiv als auch aktiv sexuell aktiv. Nachdem ich mein Abitur hatte, hat diese "Phase" irgendwie von alleine aufgehört. Wie soll ich sagen? Heute bin ich mit einer wunderbaren Frau verheiratet, habe eine schöne Tochter und erwarte in wenigen Monaten meinen Sohn. Ich würde im Traum nicht darauf kommen, jemals irgendwem davon zu erzählen. Zu besagten Kumpels habe ich keinen Kontakt mehr, weshalb ich auch keinen Grund sehe, darüber zu sprechen, obwohl ich es dennoch manchmal vermisse, das Hinterteil von jemandem zu verwöhnen.

Beichthaus.com Beichte #00033127 vom 24.04.2014 um 18:45:19 Uhr in Ulmen (12 Kommentare).

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