Nächtlicher

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Gewalt Aggression Rache Last Night

Ich (m/40) bin in meiner Freizeit "Krav Maga"-Trainer, ich bringe also abends Menschen bei, wie sie sich effektiv gegen Angriffe verteidigen können. Es sind bis auf wenige immer dieselben Leute, die regelmäßig kommen, und mit einigen verstehe ich mich so gut, dass wir nach einer Trainingseinheit oftmals noch etwas trinken gehen. Seit fast einem Jahr kommt auch immer ein Mädel ins Training, und nachdem es sich bei uns hauptsächlich um Männer handelt, dauerte es nicht lange, bis jemand sie gefragt hat, ob sie nicht auch mal auf ein Getränk mitgehen will. Seitdem ist sie fast jede Woche mal dabei und so lernt man sich eben auch privat ein wenig kennen. Sie ist wirklich süß und intelligent. Und wenn sie nicht 20 Jahre jünger wäre, hätte ich es vermutlich schon mal bei ihr versucht. Mit ihr kann man sowohl Spaß haben als auch über ernste Themen reden und sie hat denselben schwarzen Humor, wie ich auch.

Nachdem wir letzte Woche dann die Bar verlassen hatten, ging ich mit einem Kumpel aus dem Training mit zu seinem Auto. Die Kleine musste in die entgegengesetzte Richtung zur Straßenbahn. Man verabschiedet sich also, wir gehen in Richtung Tiefgarage, sie durch den Park zur Straßenbahn, als wir einen Schrei hörten. Mein Kumpel und ich sahen uns kurz an und drehten sofort um. Sie war immer noch im Park, jemand hatte sie von hinten gepackt, ein Zweiter war gerade dabei wieder aufzustehen. Dem hatte sie offenbar schon den Fuß in den Bauch gerammt. Ohne nachzudenken verpasste ich demjenigen, der sie festhielt, ein Ding, dass sein Kieferknochen knackte. Er ließ sie sofort los und wollte vermutlich seine Hände nach oben reißen, um sich zu schützen, aber ich setzte schon nach, während mein Kumpel dem Zweiten mit einem Kniestoß die Nase brach.

Das Ende vom Lied waren eine gebrochene Nase, ein angeknackster Kiefer, ein paar Zähne weniger und etliche blaue Flecken für die beiden. Die Kleine hat zum Glück nichts außer ein paar blauen Flecken, Schrammen und einem blauen Auge, das laut ihrer Aussage schlimmer aussieht als es ist. Die beiden wurden von der Rettung eingesammelt und wir drei mussten bei der Polizei aussagen. Die Polizisten glaubten uns und schienen eher auf unserer Seite zu sein. Sie meinten zwar, dass sie es der Staatsanwaltschaft melden müssten, dass es aber gut sein kann, dass das Verfahren eingestellt wird. Meine Beichte ist allerdings nur, dass ich eindeutig die Nothilfe überschritten habe und das bei vollem Bewusstsein. Noch dazu predige ich beinahe jede Stunde, dass man auch als Opfer Regeln einzuhalten hat, um sich selbst nicht in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen. Aber niemand tut "unserer" Kleinen etwas an.

Beichthaus.com Beichte #00038093 vom 18.04.2016 um 17:59:35 Uhr (26 Kommentare).

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Hilfe, ich liebe meinen Onkel

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Begehrlichkeit Ehebruch Schamlosigkeit

Ich (w/24) habe mich in meinen Onkel verliebt. Als ich ganz klein war, sind meine Eltern aus einem ostasiatischen Land nach Deutschland ausgewandert. Ich kenne also nichts anderes. Dieses Jahr war ich mit einer Freundin im Urlaub in diesem Land. Unter anderem haben wir da auch drei Wochen bei meinen Verwandten gewohnt. Da lernte ich auch zum ersten Mal richtig meinen Onkel kennen. Obwohl er in der Armee ist, legt er zu Hause ein devotes Verhalten an den Tag. Er hört auf das, was seine Frau ihm sagt, und hat ein äußerst sonniges Gemüt. Ganz im Gegenteil zu seiner Arbeit, wo er eine höhere Position hat und alle auf ihn hören. Dieses devote hat mir schon immer an Männern gefallen. Außen eine harte Schale, aber im Inneren ein weicher Kern. Wir haben uns sehr gut verstanden. Ich habe in ihm eine Vaterfigur gefunden, die ich immer gesucht habe. Er ist unheimlich liebevoll. Nach einer Weile habe ich gemerkt, dass ich mich Hals über Kopf in ihn verliebt habe.

Und ich habe das Gefühl, dass er meine Gefühle erwidert. Beispielsweise waren wir einmal zusammen einen trinken und ich hatte mir an dem Abend extra ein tief ausgeschnittenes, kurzes Kleid angezogen. Er konnte seinen Blick kaum von meinem Dekolleté abwenden. Seine Hände strichen immer wieder über meinen Rücken und verweilten einmal sogar kurz auf meinem Po. Grundsätzlich legte er dieses Verhalten immer nur an den Tag, wenn er angetrunken war. Ich hätte ihn sehr gerne darauf angesprochen, aber aufgrund der Mentalität ist es unmöglich, ein Gespräch über Gefühle zu führen. Es war schon schwierig genug, meine Verwandten an Berührungen wie Umarmungen oder sogar Küsse auf die Stirn oder die Wange zu gewöhnen. Jedenfalls werde ich in zwei Jahren wieder zu ihnen fahren. Obwohl er verheiratet ist und zwei Kinder hat, schmiede ich bereits jetzt Pläne, wie ich ihn verführen kann. Mir würde es völlig ausreichen, seine Affäre zu sein. Ich bekomme ihn einfach nicht mehr aus dem Kopf.

Beichthaus.com Beichte #00038088 vom 18.04.2016 um 12:00:32 Uhr (9 Kommentare).

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Zusatzbehandlung im Krankenhausbett

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Schamlosigkeit Waghalsigkeit Dummheit Arbeit

Während meiner Ausbildung zur Krankenschwester habe ich im Krankenhaus auf der Station einen jungen Mann kennengelernt, der sich beim Mountainbiken bei einem Sturz schwere Verletzungen zugezogen hat. Dementsprechend viele Fixierungen und Gipsbandagen hatte der Ärmste am ganzen Körper. Da er auch nicht auf die Toilette gehen konnte, musste ihm bei allem geholfen werden. Als ich mit seiner Körperpflege beschäftigt war, bekam er eine Erektion. Wir haben bei der Ausbildung gelernt, solche Dinge elegant zu übersehen, weil es nur eine natürliche Reaktion des Körpers ist. Er entschuldigte sich auch mehrmals, weil es ihm sichtlich peinlich war. Allerdings war er unten ziemlich gut gebaut und ich ertappte mich selbst dabei, dass ich seinen Penis mehr als nur gründlich gewaschen habe.


Als seine Erektion nach zehn Minuten noch immer nicht abgeklungen war und er sich das gefühlte Tausendste Mal bei mir dafür entschuldigt hat, wurde es mir zu dumm und ich sagte zu ihm, er solle die Klappe halten und holte ihm einen runter. Es dauerte vielleicht eine Minute, bis er kam und dann war die Sache erledigt. Er hatte einen großen Grinser im Gesicht und bedankte sich noch öfter, als er vorher um Verzeihung gebeten hatte, bis ich sein Zimmer verließ. Im Nachhinein gesehen war es dumm, denn es hätte jederzeit jemand in sein Zimmer kommen können, aber in dem Augenblick war es mir egal. Ich bekam am nächsten Tag ein großes Lob von der Stationsschwester und vom Oberarzt, weil der junge Mann seinen Eltern erzählt hatte, wie gut ich mich um ihn gekümmert habe. Wenn die nur wüssten! Das Ganze war eine einmalige Sache und ich habe so etwas nie wieder mit einem meiner Patienten gemacht. Deshalb bitte ich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00038086 vom 18.04.2016 um 08:07:47 Uhr (31 Kommentare).

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Ich bin ein versoffener Idiot

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Trunksucht Maßlosigkeit Dummheit Last Night

Ich (m/23) möchte beichten, dass ich ein versoffener Idiot bin. In meinem ganzen Freundeskreis herrscht regelrechte Maßlosigkeit, was den Alkoholkonsum angeht. Ich würde mich eigentlich als einen ganz anständig erzogenen jungen Burschen bezeichnen, aber wenn ich trinke, fällt da eine Maske. Ich habe im Suff schon wirklich alles mitgemacht. Ich habe unzählige Male meine Geldbörse verloren, Haustürschlüssel muss ich regelmäßig nachmachen lassen, meine Handys überleben in der Regel nie die zwei Jahre Ratenzahlung, ich habe sogar schon meine komplette Reisetasche im Suff verloren. Meine Beichte ist also: Ich lerne nie dazu, werde nicht erwachsen und das Dümmste dabei: Im Nachhinein habe ich immer ein Lächeln im Gesicht und könnte mich bepissen, wie blöd ich bin. Wenn ich nicht gerade trinke, habe ich mein Leben aber eigenermaßen im Griff.

Beichthaus.com Beichte #00038083 vom 17.04.2016 um 20:44:05 Uhr (10 Kommentare).

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Der Tag, an dem meine Hasen starben

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Rache Aggression Gewalt Kinder Tiere

Meine Beichte handelt von einem Ereignis, welches schon 25 Jahre her ist. Damals bin ich noch zur Grundschule gegangen und da war ein Mädchen, das mich immer geärgert hat. Ich war immer schon ein stiller Mensch und als Kind habe ich viel über mich ergehen lassen, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Meine einzigen Freunde waren damals drei Hasen, die wir an schönen Tagen immer in einem Außenstall gehalten haben. Ich konnte mich stundenlang mit ihnen unterhalten, sie beobachten und streicheln. Es war immer faszinierend, wie schnell sie ein Stück Möhre vertilgen konnten. Das Blöde war nur, dass das mobbende Mädchen in der Nachbarschaft wohnte. Ständig kam sie rüber, um mich zu ärgern. Meine Eltern haben immer gedacht, wir spielen nur und dass ich mich nicht so anstellen soll. Schließlich sei ich ein Junge, und wenn ich etwas nicht wolle, sollte ich mich gegen ein Mädchen durchsetzen. Sie hat auch oft versucht meinen Hasen wehzutun, aber das konnte ich unterbinden.

Bis zu dem schlimmsten Tag meiner Kindheit: Es war ein schöner Tag, auch weil das Mädchen an diesem Tag nicht in der Schule war und ich ohne Hänseleien wegkam. Als ich dann nach Hause kam, wollte ich schnell zu meinen Hasen gehen, doch da traf mich der Schock. Die Hasen waren weg. Ich suchte überall und auch meine Eltern wussten nicht, wo sie sein könnten. Doch mir kam ein beunruhigender Gedanke und so ging ich zu dem Haus des Mädels. Ihr Zimmerfenster lag passend, so konnte ich hineinsehen und sah die Hölle. Sie sprang wie wild mit einem der Hasen in der Hand herum und hielt sie an den langen Ohren gepackt. Sie wirbelte wild mit dem Tier herum und ließ es immer wieder gegen einen Schrank knallen. Ich klingelte Sturm. Die Mutter öffnete die Tür und ich schubste sie weg. Dann ging ich in das Kinderzimmer und sah auch die beiden anderen Hasen. Der eine war geschminkt und saß in so einem Barbie-Auto eingequetscht und der andere lag triefend nass einfach nur so da.

Die Mutter, die mir folgte, war auch wohl geschockt, denn sie stand in dem Moment einfach nur so da und schaute dieses Szenario an. Das Mädchen war sich keiner Schuld bewusst. Ich brach in Tränen aus. An diesem Tag habe ich alle drei Hasen verloren. Das herumgewirbelte Tier starb an inneren Verletzungen, das nasse wurde ertränkt und der Hase im Puppenauto musste wegen inoperablen Knochenbrüchen eingeschläfert werden. Ich war voller Wut und Hass. Zuerst war ich in Versuchung, ihrer Katze genau das Gleiche anzutun, aber so ein Mensch war und bin ich nicht. Mir fiel einfach nichts ein, dass meinem Schmerz gerecht werden könnte. Am Ende hab ich sie dann einfach im Affekt über die Brüstung eines Spielbaumhauses auf einem Spielplatz geschubst. Es war nicht geplant und der Gedanke kam mir spontan, als sich dieser Teufel neben mich stellte und so dumm grinste. Es war erstaunlich einfach sie zu schubsen, vermutlich, weil sie nicht damit gerechnet hat.

Sie brach sich das Bein und einen Arm und heulte sich die Seele aus dem Leib. Niemand hat es gesehen, und auch als sie mich später beschuldigte, glaubten alle an einen Unfall. Wie könnte denn das ruhige, stille und zurückhaltende Kind einfach so jemanden schubsen. Sie erholte sich ohne Probleme wieder, aber seither hatte sie immer einen ganz bestimmten Ausdruck in den Augen, wenn sie mich sah: Angst. Danach hatte ich nie mehr Probleme mit ihr. Jahre später weiß ich natürlich, dass ich nicht besser war als sie und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038082 vom 17.04.2016 um 18:50:45 Uhr (22 Kommentare).

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