Leben in dem Drecksloch

34

anhören

Trägheit Faulheit Ekel Unreinlichkeit

Meine (m/21) Bude sieht aus wie ein Drecksloch. Mein Wohnzimmer besteht aus einem Labyrinth von Müllbergen und Zeitschriften, die auf dem Boden verstreut sind und die ich so gut wie nie lese. Meine Küche sieht aus wie ein Schlachthaus. Ich ernähre mich nur noch von 5-Minuten-Terrinen und Pudding, weil mein ganzes Geschirr dreckig ist und teilweise schon schimmelt. Und so brauche ich nur einen Löffel benutzen. Außer Haus kann ich auch nicht mehr, da meine Tür mit den ganzen Mülltüten vollgestellt ist, den ich eigentlich runterbringen wollte. Ich habe seit einer Woche Urlaub und hatte mir vorgenommen aufzuräumen, doch ich schaffe es einfach nicht. Das einzig Große, das ich geleistet habe, war zu kacken und zu baden. Ich bin einsam und will endlich eine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00023739 vom 03.05.2008 um 02:45:45 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

11

Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Bratensoße in Pulverform

12

Sucht Ernährung Lahnstein

Ich (m/21) stehe wie blöd auf die Soße zum Braten einer deutschen Firma, die mit einem verknoteten Löffel für sich wirbt. Nicht die Soße selbst. Nein, das Pulver ist der Hammer. Da ich bei meinen Eltern wohne, die sehr viel selbst kochen, haben wir immer welche zu Hause und manchmal schleiche ich mich einfach in die Speisekammer und ziehe den Finger durch die Dose, schlecke ihn ab und wiederhole das Ganze 3-4 Mal. Wenn man sich es recht überlegt, eigentlich total unhygienisch.

Beichthaus.com Beichte #00023624 vom 06.04.2008 um 07:24:41 Uhr in Lahnstein (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Lange Löffel-Lutscherei

8

Begehrlichkeit Schamlosigkeit Masturbation Gerstungen

Gestern waren mein Cousin, ein Kumpel von ihm und ich in Ludwigsburg was trinken. Als wir da so am Tisch saßen, hat sein Kumpel ganz unbewusst, zärtlich und lange an seinem Löffel gelutscht. Das hat mich ziemlich nervös gemacht, zumal ich normal voll auf Mädels stehe. Jedenfalls habe ich das nicht lange ausgehalten und musste dann erstmal auf die Toilette und mir etwas Erleichterung verschaffen. Ohje, ich hoffe die haben nichts gemerkt.

Beichthaus.com Beichte #00023598 vom 25.03.2008 um 07:28:12 Uhr in Gerstungen (8 Kommentare).

Gebeichtet von Martin12345
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Lust am Genuss

22

Völlerei Maßlosigkeit

Ich, m, 25, bin süchtig nach Essen. Schon immer war ich dicker, aber in letzter Zeit stopfe ich mir doch beträchtliche Mengen Nahrung hinein, allerdings anfänglich aus Hunger, späterhin dann aus Lust am Genuss. Mein Abendessen gestern? Ein ganzes Baguette belegt mit Wurst, Käse, Schinken etc., natürlich Butter drunter. Danach zwei Joghurts, ein Milchreis, zwei Äpfel, zwei Debrecziner, ein großes Stück Gouda und zwei Bananen, die ich vorher pro Biss mit einem Esslöffel Nutella versehen habe. Das Schlimme: Ich hätte noch mehr essen können (vom Hungergefühl und Magenfüllstand), aber es war nix vernünftiges mehr da... Und ach ja, zu mittag gab es 500g Nudeln mit Bolognese. Meinen Kaffee nehme ich grundsätzlich mit vier Stückchen Zucker, und trinke ca. 4-6 große Tassen pro Tag. Ich weiß, dass das fürchterlich ungesund ist, aber alles, was gesund wäre, entspricht nicht meinem Geschmack, der in gewisser Weise immer extrem süß, salzig, scharf oder fettig sein muss. Ich finde einfach keine "Ersatzstoffe" :( Trotz alledem nehme ich pro Monat nur ca. 1kg zu, manchmal sogar ab; im Schnitt halte ich mein Gewicht, nur an den Feiertagen (Weihnachten, Ostern) wird es mehr. Nun wiege ich ca. 125kg bei 185cm und meine Knie melden sich. Ich würde gerne abnehmen, aber dabei nicht auf die (wohlschmeckenden) Mengen an Essen verzichten. Die Welt ist ungerecht.

Beichthaus.com Beichte #00023510 vom 22.03.2008 um 09:56:01 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000