In der Regel keine weißen Sachen

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Peinlichkeit Gesellschaft

Das Unfassbare ist mir letztes Jahr passiert. Ich (w) sitze in weißer Sommerhose (nahezu durchsichtig) und leichter Bluse mit meiner Freundin in der Innenstadt draußen in einem Café. Zwei Tage zu früh bekam ich meine Tage. Ich merkte richtig, wie sich ein Schub in mir auf den Weg machte und hinausschwappte. Es war so peinlich, alles leckte und lief in die Hose. Obwohl ich meine Tasche davorhielt, konnten alle alles sehen. Ich musste noch durch die gesamte Stadt und dann mit dem Bus nach Hause fahren. Ich wollte vor Scham im Boden versinken.

Beichthaus.com Beichte #00024904 vom 06.10.2008 um 17:02:31 Uhr (22 Kommentare).

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Verspätung für einen guten Zweck

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Aggression Gewalt Zorn

Ich bin letztens im Auto durch die Innenstadt unserer Kleinstadt gefahren und musste bei einer roten Ampel warten, folglich hatte der Querverkehr grün. Ich sehe, wie vor mir ein etwas älterer Herr einen knapp 20 Jahre alten Mann in einem Rollstuhl über die Straße schiebt. Als die beiden die andere Straßenseite erreichen, sehe ich zwei circa 18-Jährige, die den Behinderten im Rollstuhl entdecken und beginnen, ihn wie wild übelst zu beleidigen. Da mich so etwas übelst aggressiv macht, nahm ich den Gang raus, zog die Handbremse an, stieg aus dem laufenden Auto aus, ging wortlos auf einen der Lästerer los und massierte ihm mit meiner Faust seine Fresse. Wie kann man denn bitte einen im Rollstuhl fertigmachen? So etwas kapiere ich einfach nicht! Nachdem der Typ also mit blutender Nase auf dem Boden liegt, der andere Penner mich mit ängstlichem Blick anguckt, gehe ich ebenso wortlos zu meiner Karre zurück und düse davon. Ich möchte beichten, dass ich den Verkehr auf der Straße für ungefähr eine halbe Minute lahmgelegt und somit ein eventuelles Verspäten der Leute hinter mir riskiert habe - würde es aber in jeder Situation wieder tun!

Beichthaus.com Beichte #00024700 vom 09.09.2008 um 22:20:17 Uhr (52 Kommentare).

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“Beichte

Fliegende Eier

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Rache Zorn Maßlosigkeit Vorurteile Sport

Was die Türken während der EM veranstalten, ging mir echt zu weit. Man hat ja Verständnis, wenn sich ein Land für ein gewonnenes Spiel freut, aber randalieren, Deutschlandfahnen von Autos abreißen und mit Trommeln bis morgens durch die Innenstadt zu ziehen, ist echt zu krass. Und gestern ging mir der Spaß echt zu weit. Ich wohne mitten in der Innenstadt und es war kaum auszuhalten. Deswegen bin ich zum Kühlschrank um Eier zu holen und habe mich auf dem Balkon positioniert. Und immer wenn ein paar Autos vorbeifuhren, habe ich sie beschmissen. Ein paar Türken haben das auch mitbekommen und sofort wild rumgebrüllt. Sie haben mich aber nicht gesehen. Mir gab das Ganze eine innere Befriedigung und denen ein versautes Auto.

Beichthaus.com Beichte #00024004 vom 12.06.2008 um 21:27:04 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von smite
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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Erkennungszeichen: Rose und Deutschland-Flagge

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Falschheit Boshaftigkeit Schule Dating

Wir haben so ein Mädchen in der Klasse. So eines, das jeder kennt, egal ob aus Schule, Büro etc. Sie ist ein totales Flittchen und macht mit den Ur-gabbern rum, ist immer mit irgendwas zu und hält sich für etwas Besseres, obwohl ihre Schulnoten scheiße sind. In Informatik surft sie dauern auf irgendwelchen Blind-Date-Seiten rum anstatt aufzupassen, aber genau das war ihr Verhängnis. Wir wussten auf welcher Seite sie war und kannten ihren Benutzernamen. Also haben wir (der Rest der Klasse) einen Account gemacht und haben uns als Ur-Traumtyp ausgegeben und sind mit ihr ins Gespräch gekommen. Nach knapp einer Woche war sie dann zu einem Blind-Date bereit. Wir nannten ihr den Namen eines Cafés in der Innenstadt. Wir sagten ihr, das wäre das In-Lokal für Blind-Dates und wir würden zur Sicherheit zwei Signale ausmachen, damit es ja zu keiner Verwechslung kommt. Ausgemacht waren eine rote Rose und eine kleine Papier-Deutschland-Flagge. Was sie nicht wusste, ist, dass in dem Café nur alte Leute sind.

Meine Großeltern hatten mich als kleinen Jungen mal hingeschleppt und in dem Cafe war niemand jünger als fünfzig! Am nächsten Samstag war das Date geplant. Zehn Minuten vor dem Date gingen ich und ein Kamerad in das Café und verteilten an jeden dort eine kleine Flagge und eine Rose. Wir verschanzten uns in einem Fast-Food-Restaurant schräg gegenüber und filmten das Ganze. Als wir sie die Straße entlang kommen sahen, kauerten wir alle vor der Scheibe. Die anderen Gäste beschwerten sich schon, aber das war uns egal. Sie ging also ins Café und kam max. 15 Sekunden später wieder raus und wischte sich die Augen. Am nächsten Freitag nach dem Unterricht gingen wir in den EDV-Saal. Einer aus unserer Klasse kennt sich verdammt gut mit Computern aus und hat am Lehrer PC (der, der an den Beamer angeschlossen ist) in den Autostart das Video eingespeist und dafür gesorgt, dass die Tastatur und Maus nicht stecken.

Am nächsten Montag erste Stunde hatten wir Informatik. Wir kommen in den EDV-Saal, jeder setzt sich vor einen Computer und der Lehrer fährt den Rechner hoch. Da öffnet sich das Video. Zuerst versucht der Lehrer noch es zu stoppen, aber dann gibt er nach. Unser Opfer ist weinend aus der Klasse geflohen und kam den Rest der Woche nicht mehr. Die Story und das Video haben sich schnell in der Schule verbreitet und am nächsten Montag kamen sogar manche der Lehren mit Flagge und Rose in die Schule. Auf jeden Fall hat sie kurz darauf die Schule verlassen - und das im Abi-Jahr. Sie war sowieso alles andere als gut in der Schule, also ist es sehr fraglich, ob sie das Abi geschafft hat. Uns tut uns die Geschichte überhaupt nicht leid, wir sind froh, dass sie weg ist, das blöde Miststück!

Beichthaus.com Beichte #00022330 vom 20.07.2007 um 21:30:01 Uhr (13 Kommentare).

Gebeichtet von Milli97
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