Der etwas andere Zivi

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Boshaftigkeit Verzweiflung Arbeit

Ich habe mir als Zivi was Unmögliches geleistet: Ich bin den ganzen Tag mit dem Bulli rumgefahren und habe alte Leute von A nach B gebracht. Die oftmals dementen Leute (Alzheimer,etc.) haben mich nach einiger Zeit ziemlich auf die Palme gebracht. Ich brauchte ein Ventil, das abzubauen. So fing ich an, mich als einen Aufseher aus Deutschlands dunkelstem Kapitel zu sehen. Ich habe dann die alten Leute zum Bulli gebracht und die Schiebetür geöffnet mit Worten wie: "Sooo, der Verschlag ist bereits geöffnet, auf gehts nach Osten". Ich schäme mich fürchterlich und bin erschrocken, dass selbst in Menschen, die eigentlich tolerant und offen und pazifistisch sind, eine Ader steckt, andere zu demütigen. Seit diese Zeit habe ich Angst, in irgendeinem Amt Verantwortung zu übernehmen und komme beruflich nicht vorwärts. Es könnte ja wieder diese Ader rauskommen. Ich bin vollkommen verzweifelt!

Beichthaus.com Beichte #00021854 vom 25.05.2007 um 00:10:11 Uhr (1 Kommentare).

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Die Kekse der Firma

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Falschheit Völlerei Ernährung Arbeit

Ich muss gelegentlich für meine Firma Cookies und andere Gebäckmischungen kaufen und diese dann auch schön auf Tellern angerichtet in den großen Besprechungsraum stellen, damit die Gäste etwas zu knabbern haben. Ich möchte beichten, dass ich immer die Hälfte des Gekauften während des Anrichtens selbst esse. Und es schmeckt jedes Mal hervorragend!

Beichthaus.com Beichte #00021786 vom 20.05.2007 um 01:27:53 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Meine strunzblöden Mitschüler

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Hass Hochmut Vorurteile

Meine strunzblöden Mitschüler
Ich (m/18) habe einen Schultag hinter mir, wie er besser nicht sein könnte. Wohin man in meiner Jahrgangsstufe blickt, es finden sich zu über 90 Prozent degenerierte Arschlöcher. Blöde, selbstverknallte Vollidioten von Kerlen, dumm und kulturbolschewistisch, geben am laufenden Band stupide Plattitüden von sich, dass es in den Ohren schmerzt. Nicht selten hatte ich heute Lust, auf irgendetwas einzuprügeln. Diese Dummheit um mich herum macht mich einfach total fertig. Dieses stupide Gesocks, welches seinen Alltag von trivialer Musik, trivialen Büchern (wenn überhaupt gelesen wird; meist reicht es dazu schon nicht mehr) und abgrundtief banalen Konversationen beherrschen lässt.

Dieses dumme Volk, welches oberflächlich glücklich, innerlich aber leer und abgestumpft ist. Über diese Tatsache wird nicht reflektiert - ebensowenig wie über das Weltgeschehen. Was kümmert Politik, wenn man stattdessen über irgendwelchen belanglosen Schwachsinn diskutieren kann. Dieses strunzdumme Volk. Strunzblöde und stolz drauf. Auch die Weiber. Über 90 Prozent der Weiber in meiner Jahrgangsstufe sind hirnlose, zickige, oberflächliche Nutten. Nutten, die ihre Tangaärsche aus den kurzen Jeans hängen lassen; Nutten, die einerseits offenbar nicht als Wichsvorlage für jedes degenerierte männliche Arschloch dienen wollen, andererseits jene degenerierte Männerschaft mit jeder Faser des eigenen Körpers unterschwellig dazu auffordern, sie doch endlich durchzuholzen. Und dieses Geplapper, dieses Rumgeschwalle, dieses substanzlose! Unglaublich! Warum halten die nicht einfach die Klappe? Ich ersaufe in einer ranzigen Flüssigkeit, die sich Dummheit nennt. Ich bekomme einen Hass auf dieses blöd rumkichernde, rumalbernde Volk. Und Mitleid. Wenn ich beobachte, wie diese Mädchen andauernd saufen. Wenn ich sehe, wie sie sich ihre Fingernägel abkauen, weil sie innerlich so leer und todunglücklich sind. Wer kann nachvollziehen, in welcher Welt ich lebe?

Beichthaus.com Beichte #00021784 vom 20.05.2007 um 00:33:24 Uhr (105 Kommentare).

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Mir fehlt einfach ein richtiger Freund

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Selbstverletzung Verzweiflung

Ich möchte beichten, dass ich vor allem in letzter Zeit mit dem Gedanken spiele mich umzubringen bzw. ich mich frage, was mich in dieser beschissenen Welt noch hält. Ich habe einfach das Gefühl, dass mir etwas fehlt, wie eine bessere Hälfte, ein guter Freund oder eine Freundin. Einen richtigen Freund hatte ich schon seit der Grundschule nicht mehr und von den Leuten, die sich heute Freunde nennen, werde ich verarscht oder ich habe, zu oft, das Gefühl, dass ich unerwünscht bin bzw. halten sie nicht zu mir.

Und mit den Weibern ist auch nicht besser, nicht dass ich mich als hässlich bezeichnen würde. Ich glaube das Einzige, was mich hier noch hält, ist der Gedanke an meine Verwandten und ihre Reaktion, wenn ich mich umbringe. Ich bin auch überrascht, wie gut man solche Gedanken verstecken kann, aber wenn ich alleine bin, fühle ich mich so verdammt einsam und das tut weh.

Beichthaus.com Beichte #00021776 vom 19.05.2007 um 12:13:54 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Raus aus der Sucht

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Lügen Sucht Trunksucht Gesellschaft Weiterstadt

Ich (m/41) habe viele Jahre getrunken und keiner hat was bemerkt! Ich muss dazu sagen, dass ich verheiratet bin, Kinder habe und einen guten Job. Kaum vorstellbar, dass das überhaupt funktioniert hat. Mein Tagesablauf war etwa so: morgens, vor Arbeitsbeginn, die Flaschen des Vortags in den Rucksack stecken (meist Plastikbierflaschen eines Billigsupermarktes) um diese unauffällig zu entsorgen (natürlich nicht an der Supermarktkasse gegen Pfand, sondern in irgend einem öffentlichen Mülleimer). Dann Fahrt in die Arbeit. Dort, schon mittags nervös, langsam mit dem Besorgen von neuem Alk (hauptsächlich Bier, ab und an auch Wein) beginnen. Ich arbeitete nicht weit vom Bahnhof, da hatte ich beste Möglichkeiten. Nach Arbeitsende hatte ich etwa 15 Minuten bis ich zum Zug musste. In der Zeit habe ich ganz entspannt zwei Bierchen gezischt. Im Zug hatte ich etwa nochmal 15 Minuten, bis ich meinem Heimatbahnhof erreicht hatte. Also nochmal 2 Bierchen = 4 Bier in ca. 30 Minuten. Nicht schlecht oder? So ging das wirklich jeden Tag. Nach etwa 10 Minuten Fußweg bis zu meiner Wohnung, war ich wieder einigermaßen fit und durstig. Also, erst mal allgemeine Begrüßung und anschließend eine Strategie finden, wie ich an neuen Stoff komme. Ihr wundert euch vielleicht, warum ich kein Bier/Wein zu Hause hatte. Aber ist ja klar, dann hätte es ja jemand gemerkt. Denn ein Kasten Bier (20 Flaschen) hätte bei mir nur max. 3 Tage "gehalten". Also, mal schnell was besorgen gehen, oder ganz normal einkaufen gehen und "nebenbei" den Alk besorgen und verstecken. Vor Sonntagen natürlich auf Vorrat. Was soll ich sagen, abends hatte ich dann halt, je nach Tagesform, zwischen 6 und 10 Bierchen. Alternativ Wein. Glücklicherweise nie Schnaps oder ähnliches. Als ich dann anfing, richtig grauenvoll zuzunehmen und mich zusätzlich immer häufiger an manche Dinge nicht erinnern konnte, stand ich vor der Wahl: Entweder Bremse rein oder tot saufen (und dann sicher auch mit harten Sachen anfangen). Also habe ich die Bremse rein. Mein Problem war nur: Bist Du nun schon Alkoholiker (was ich jederzeit mir JA beantwortet hätte) oder kannst du noch ab und an mal ein Gläschen trinken? Was soll ich sagen? Seit ca. 2 Jahren trinke ich nicht mehr, kann mir aber trotzdem, wenn ich mal Lust habe, ein Bierchen oder einen Wein gönnen. Ohne das was passiert. Ok, nach 2 Bier bin ich besoffen. Da hätte ich früher nur müde gelächelt. Ich trinke jetzt Alkohol vielleicht 1 oder 2 mal im Monat. Also, wenn es halt gerade mal "passt". Was mich im nach hinein immer noch fertig macht ist, dass wirklich keiner was davon gemerkt hat! Ich hatte ein Netzwerk aus Alk und Lügen aufgebaut. Lügen die ich alkbedingt so gut verkauft habe, dass ich sie wirklich selbst geglaubt habe. Deshalb an alle die sich angesprochen fühlen: Bremse rein solange es noch geht! Und ich danke Gott, dass ich nicht abgesoffen bin! PS: Noch heute weiß keiner das ich dieses Problem hatte! Nur einige meiner Freunde sind immernoch verwundert, dass ich bei den üblichen Feiern jetzt abends oft den Fahrdienst übernehme. Das hätte es früher nie gegeben. Aber damit kann ich prima leben.

Beichthaus.com Beichte #00021729 vom 16.05.2007 um 21:05:25 Uhr in Weiterstadt (2 Kommentare).

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