Kopfgeldjäger

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Waghalsigkeit Lügen Arbeit

Ich gebe zu, dass ich der PC- und Kommunikationsspezialist einer Gruppe von Kopfgeldjägern bin. Wir sind ein Team von 7 Leuten und agieren innerhalb ganz Europa, meistens jedoch in Deutschland. Auf unser Konto gehen mittlerweile 150 Festnahmen, was selbstverständlich gefeiert wurde. Angestellt bin ich bei der Robert Bosch GmbH als Produktionshelfer, aber scheinbar wundert es niemanden, woher ich das Geld für meinen SL600 und das Haus habe. Es ist so einfach, an Geld zu kommen und ihr habt ja keine Ahnung, was die Polizei für Schlampen sind, dass sie auf einen Gesuchten eine Fangprämie aussetzen, bei dem man sich nur mal von seinem Sessel erheben muss und seinen fetten Arsch zu einigen Personen bewegen muss, um herauszufinden, wo sich die gesuchte Person befinden könnte. Ihr kotzt mich mittlerweile so dermaßen an, obwohl ich durch eure Faulheit bereits so viel Geld verdient habe, dass ich eigentlich nicht mehr arbeiten bräuchte. Schade nur, dass ich den Job als Tarnung brauche.

Beichthaus.com Beichte #00003999 vom 03.01.2006 um 16:18:59 Uhr (6 Kommentare).

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200 Dollar für die Bettlerin

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Neugier Geld Gesellschaft

Vor einigen Jahren war ich auf Geschäftsreise in Thailand (nein, nicht mit dem Bums-Bomber im Pattaya!). In Bangkok kauerten wie immer die Bettler auf den Gehsteigen; zerlumpte, jämmerliche Gestalten. Mir kam plötzlich eine Schnapsidee, die ich noch am gleichen Tag in die Tat umsetzte: Ich gab einer dieser Gestalten, einer jungen Frau mit einem ganz kleinen Kind, 200 US-Dollar in ihren Plastikbecher. Für mich war das damals eine Lappalie, nicht mal der Spesensatz eines Tages, für diese Frau aber ein unfassbares Ereignis, ein Mehrfaches ihrer monatlichen Einnahmen. Ich beobachtete, wie sie den Becher nahm, ihn schnell unter die Schürze steckte, als sie merkte, wie viel drin war, und verstohlen die Scheine zählte. Dabei sah sie sich alle paar Sekunden um. Dann stand sie auf, nahm das Kind, und ging mit schnellen Schritten davon, manchmal rannte sie sogar. Ich ging ihr noch ein Stück nach und verlor sie schnell aus den Augen. Zwei Tage später erzählte mir ein einheimischer Geschäftsfreund, wie die Polizei einen Bettler festgenommen hatte. Sein ganzes Vergehen bestand darin, dass er eine für einen Bettler ungewöhnlich hohe Geldsumme bei sich führte. Für die Polizei war damit Raub oder Diebstahl erwiesen. Ich bekam daraufhin ein furchtbar schlechtes Gewissen und bereute, was ich getan hatte. Auch wenn diese Frau ja nicht unbedingt der festgenommene Bettler gewesen sein muss, hatte ich mir doch angemaßt, in ihr Leben einzugreifen und sozusagen Gott zu spielen. Das stand mir nicht zu, und das möchte ich hiermit beichten.

Beichthaus.com Beichte #00003400 vom 19.12.2005 um 22:32:10 Uhr (1 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Die alte Dame ist im Garten beerdigt

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Dummheit Selbstsucht Schamlosigkeit 50+ Tod

Kürzlich ereilte mich ein herber Schicksalsschlag, doch dort, wo ich arbeite, werden täglich die Schicksale anderer Menschen bearbeitet. Ich bin nämlich Polizeibeamter und kürzlich fiel mir abends auf einer Streife, die ich allein fuhr, ein, dass in dem Haus in der Straße bei uns im Dorf immer noch die Rolladen runtergezogen waren. Da mir die familiären Umstände bekannt waren, dass bis zuletzt eine ältere Dame, die keine Angehörigen mehr hatte, in diesem Haus wohnte, hielt ich also an, in der Intention, nach dem Rechten zu sehen und klingelte ein paar Mal. Da keine Reaktion auf das Läuten kam, ging ich um das Haus herum, wo man von der Terrasse in das Wohnzimmer schauen kann. Dort erwartete mich ein schauderlicher Anblick, die Frau saß in ihrem Fernsehsessel, schien seit mehreren Wochen bereits nicht mehr lebendig zu sein. Schnell überschlug ich die Situation in meinem Kopf und entschied mich, da das Haus mit einem Abstand von bestimmt 500 Metern zu den Nachbarhäusern sehr freistehend war, die alte Dame in ihrem Garten zu beerdigen und das Haus näher zu erkunden. Letztendlich liegt dieses Ereignis drei Wochen zurück, seitdem habe ich meine Wohnung aufgelöst und das Haus selber bezogen.

Beichthaus.com Beichte #00003129 vom 14.12.2005 um 05:16:46 Uhr (13 Kommentare).

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Kuscheiße für die Polizei

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Ekel Engherzigkeit Boshaftigkeit Vandalismus Polizei Merkers

Ich fange mal an. An einem 18. Geburtstag von meinem Kollegen habe ich einen Eimer mit Kuhscheiße mitgebracht und ihm erzählt, dass er dort sein Geschenk (Geld) drin findet. Das war falsch. Er wühlte mit den Händen darin rum und ich habe alles fotografiert. Zu späterer Stunde, als wir gut was im Blut hatten, sind wir in der Gegend rumgezogen. Natürlich haben wir den Eimer mit der Kuhscheiße mitgenommen. Da haben wir die Polizeistation gesehen und die Kacke gegen die Eingangstür gefeuert.

Beichthaus.com Beichte #00003118 vom 14.12.2005 um 01:11:53 Uhr in Merkers (2 Kommentare).

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“Beichte

Das Ü30-Party-Plakat

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Vandalismus Last Night Polizei

Ich muss beichten, dass ich letzte Woche nach der BA-Party vor den Augen der Polizei ein Plakat (Ü30-Party) von der Wand abgerissen habe, wollte es doch nur am nächsten Tag meinem Arbeitskollegen mitbringen! Er wollte schon immer mal auf eine Ü30 Party. Naja, ich bereue es nicht und die Polizisten haben mich nur kurz belehrt, dass ich das nie wieder tun sollte.

Beichthaus.com Beichte #00002668 vom 04.12.2005 um 20:57:20 Uhr (0 Kommentare).

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