Sie verlor beinahe ihre Hand

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Dummheit Gesundheit Arbeit

Ich bin angehender Krankenpfleger im dritten Lehrjahr in einem Krankenhaus. Vor einigen Wochen nahm ich bei einer bewusstlosen Patientin Blut ab. Allerdings ist die Vene geplatzt und es blutete sehr stark. Das ist zunächst nichts Seltenes, es muss dann aber ein Druckverband angelegt werden. Da ich keine Mullbinde zur Anlage eines Druckverbandes hatte, benutzte ich den Stauschlauch. So weit ist das ja kein Problem. Allerdings fiel mir erst nach gut einer Stunde ein, dass ich den Stauschlauch noch nicht gelöst hatte. Voller Panik lief ich in das Zimmer, in dem die Patientin lag. Es war dunkel und ich sah schon von der Tür aus, dass die Hand blitzeblau und fleckig war. Schnell löste ich den Druckverband und sah schon vor meinem inneren Auge, wie die Hand abgenommen und ich von der Ausbildung ausgeschlossen wurde. Ich kontrollierte nun alle fünf Minuten die Durchblutung und die Motorik und hoffte, dass alles wieder gut werden würde. So kam es dann glücklicherweise auch. Mein großes Glück war nämlich, dass die Frau eine hundsmiserable Gerinnung hatte, sodass nichts wirklich Gravierendes passierte. Den Vollkräften erzählte ich von alldem nichts, ich hoffte einfach, dass es nicht auffallen würde. So war es dann ja auch. Der Patientin ging es dann einige Tage später wieder besser und mittlerweile ist sie wieder in ihrem Pflegeheim. Ich allerdings mache mir noch immer riesige Vorwürfe, denn eigentlich bin ich ein sehr guter Schüler und mir passieren selten Fehler. Und gerade so ein schlimmer und verheerender Pflegefehler ist mir noch nie passiert - ich habe mir immer geschworen, es nie so weit kommen zu lassen. Es tut mir leid, dass ich aufgrund meiner Unachtsamkeit die Hand der Frau gefährdet habe!

Beichthaus.com Beichte #00032361 vom 06.12.2013 um 22:13:46 Uhr (10 Kommentare).

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Die Nacht der Forellen

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Diebstahl Selbstsucht Morallosigkeit Ernährung Bretten

Wir haben einmal, zur späten Stunde, eine ungewöhnliche Art und Weise gefunden, an Essen zu kommen. Es war mitten in der Nacht, als ich (m/damals 16) und einige Kumpels unsere Stammkneipe verließen, um bei einem Freund im Partyraum weiter zu feiern. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass es zwar Alkohol in Massen gab, jedoch nichts Essbares im Haus war. Da wir aber in einem ziemlich kleinen Dorf wohnen, gab es um diese Zeit natürlich weder eine geöffnete Tankstelle noch einen Lieferservice. Also mussten wir auf eine andere Art und Weise zurückgreifen, um uns Nahrung zu beschaffen. Und schließlich landeten wir bei der natürlichsten von allen - der Jagd. Um konkret zu sein: Wir wollten Fische fangen. Nicht weit von dort entfernt gab es einen Forellenzüchter, zu dem wir dann natürlich hinfuhren. Ich und einer meiner Kollegen kletterten über den Zaun und stellten dann das Fänger-Duo dar. Ich fischte die Fische mit einem Kescher aus dem Wasser und er musste die Tiere mithilfe einer Stofftüte gegen einen Baum klatschen, bis nichts mehr zappelte.

Wir reichten so zum Schluss ein gutes Dutzend Grätentiere über den Zaun zurück. Beim Herausklettern ist uns dann auch eine Bärenfalle aufgefallen, die der Besitzer wohl ausgelegt hatte, um sich vor Dieben wie uns zu schützen. Glücklicherweise sind wir jedoch beide daneben getreten. Dann ging es zu mir und dort wurden die Tiere ausgenommen, gewürzt, im gut vorgeheizten Holzofen gebacken und anschließend verzehrt. Leider schafften wir es nicht, alles zu essen. Erinnert wurde ich daran durch meine Mutter, welche mich am nächsten Morgen weckte und fragte, was die sechs Fische in unserer Tiefkühltruhe machen würden. Bevor mein Vater es mitbekam, wurden die Fische dann entsorgt. Im Mülleimer. Ich beichte also zunächst, dass wir jemanden bestohlen haben und dass ich den Fuß meines Mittäters in Gefahr gebracht habe. Außerdem beichte ich, dass ich sechs Lebewesen absolut unnötig getötet habe. Aber die restlichen Forellen waren vortrefflich! Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00032360 vom 06.12.2013 um 19:39:42 Uhr in 75015 Bretten (Melanchthonstraße) (12 Kommentare).

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“Beichte

Der Whisky-Banause

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Verschwendung Maßlosigkeit Trunksucht

Ich habe zu meinem vierzigsten Geburtstag eine Flasche feinsten Single Malt Whisky gekillt. Das Schlimme an der Sache ist, dass der Whisky fast so alt war wie ich. Er war bestimmt weit über hundert Euro wert, wenn nicht noch mehr, und ich habe ihn von einem Whiskyliebhaber und sehr guten Freund zum runden Geburtstag geschenkt bekommen. Hätte ich das gute Stück im Internet versteigert, wäre einiges bei herumgekommen. Aber nein! Ich Idiot und Whisky-Banause habe ihn auch noch mit Cola gemischt! Keine Ahnung, was mich da geritten hat, so etwas macht man normalerweise ja nur mit der Billigplörre aus den USA. Ohje, jeder Liebhaber trinkt ab und an ein paar Tropfen und das war es. Ich habe keine Ahnung, was ich meinem Kumpel sagen soll. Auch wenn er ihn mir geschenkt hat, ist mir das total unangenehm, und der nächste Besuch steht schon an.

Beichthaus.com Beichte #00032359 vom 06.12.2013 um 11:48:35 Uhr (16 Kommentare).

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Die heißen Flugbegleiterinnen

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Falschheit Lügen Selbstsucht Flug & Co.

Ich (m) habe mich gegenüber einem homosexuellen Flugbegleiter, der bei einer bekannten arabischen Fluggesellschaft arbeitet, als bisexuell ausgegeben. Er fand mich offensichtlich sehr interessant, und ich werde ihn demnächst gemäß seiner Einladung besuchen gehen. Warum ich das mache? Ich will Kontakt zu seinen Arbeitskolleginnen bekommen, die wirklich scharf sind. Allerdings werden sie so oft angebaggert, dass sie darauf noch nicht einmal wirklich reagieren. Meinem Gastgeber werde ich dann sagen, dass ich zurzeit eher auf Frauen abfahre. Es tut mir leid, dass ich ihn so ausnutze, aber die Flugbegleiterinnen sind echt heiß!

Beichthaus.com Beichte #00032358 vom 06.12.2013 um 14:19:30 Uhr (12 Kommentare).

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Die selbst gemachten Plätzchen

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Faulheit Lügen Stolz Weihnachten Innsbruck

Ich verwende schon seit Jahren gekauften Keksteig für meine Weihnachtsplätzchen und gebe sie als gänzlich selbst gemacht aus. Wenn mich jemand fragt, wie ich den Teig gemacht habe, sage ich, dass das ein Geheimnis sei. Ich mache das, weil mir die fertigen Plätzchen zu teuer sind, ich aber zu faul bin, auch den Teig selbst zu machen. Ich habe jedes Mal ein schlechtes Gewissen dabei, aber bis jetzt ist mir noch niemand auf die Schliche gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00032357 vom 06.12.2013 um 17:55:53 Uhr in 6020 Innsbruck (Völserstraße) (6 Kommentare).

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