Der schönste Beruf der Welt

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Dummheit Morallosigkeit Schule Kinder

Der schönste Beruf der Welt
Als ich noch ein kleines Mädchen, etwa in der dritten Klasse, war, wollte ich unbedingt eine Prostituierte werden. Dieser Gedanke kam mir, als meine Klasse das erste Mal Sexualkunde-Unterricht hatte und unserer Lehrer meinte, dass Geschlechtsverkehr das Schönste der Welt sei. Da dachte ich mir, dass es, wenn man für Sex bezahlt wird, doch der schönste Beruf der Welt sein muss.

Beichthaus.com Beichte #00031803 vom 27.08.2013 um 19:41:37 Uhr (36 Kommentare).

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Die Tricks der Handwerker

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Betrug Lügen Habgier Arbeit Marienberg

Die Tricks der Handwerker
Als Handwerker zocke ich die Kunden ab. Ich bin mit 3% Provision am Umsatz beteiligt. Wenn ich Ware für 100 Euro einbaue, bekomme ich extra 3 Euro zum Lohn dazu. Ich verkaufe wie ein Weltmeister, manchmal sind das 50 Euro extra pro Tag plus Trinkgeld. Dazu muss ich den Leuten unnötige Dinge andrehen, die nicht kaputt sind. Die kennen sich aber mit Haustechnik nicht aus und vertrauen mir. So ein Ölbrenner kostet schon mal 1.000 Euro und die defekte Düse kostet nur 15 Euro, also verkaufe ich gleich einen neuen Brenner, wenn der auf Störung ist. Oder ich sage, das Ersatzteil gibt es nur am anderen Ende der Stadt und ich muss es holen, obwohl ich es im Auto liegen habe. In der Zwischenzeit mache ich schnell eine andere Störung und komme so auf 10 bezahlte Stunden, obwohl ich nur 8 Stunden gearbeitet habe. Meinen Lohn bekomme ich nach unterschriebenen Arbeitszettel, dem Chef ist es egal, Hauptsache die Rechnung wird bezahlt. Der Verkauf funktioniert mit fast jedem Teil. Armaturen, Pumpen, Regelungen, alles was teuer ist. Weil ich recht nett bin, bekomme ich noch jede Menge Trinkgeld, das ist manchmal recht peinlich. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00031788 vom 21.08.2013 um 16:18:42 Uhr in Marienberg (53 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Chili für den Hund

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Morallosigkeit Arbeit Tiere

Da ich es als Küchenchef nicht mit meiner Weltanschauung vereinbaren kann, dass man für seinen eh schon überfütterten Hund ein belegtes Brot mit Käse bestellt, habe ich mir überlegt, wie ich den Besitzern das austreiben kann. Von meinem Plan nahm ich eigentlich immer Abstand, weil das arme Vieh ja eigentlich nichts dafür kann. Bis man mir das Brot für den Hund mit der Beschwerde zurückschickte, dass keine Butter darauf sei. Also schmierte ich nicht nur Butter mit auf das Brot, sondern auch eine gute Prise feinstes Chilipulver. Nachdem der Hund im Biergarten jammerte und die Besitzer ihn so sahen, vermuteten sie, dass ihr übergewichtiges Haustier wohl keine Käsebrote mehr verträgt. Seitdem habe ich meine Ruhe mit den Verrückten. Diese Leute haben aber auch schon ein Schnitzel ohne Gewürze für den Hund bestellt, welches ich dann auch noch schneiden sollte. Und das an einem Sonntag, an dem es fast unmöglich war, alle Leute zu bekochen. Trotzdem tut es mir wirklich leid, dass ich dem Hund etwas Schlechtes angetan habe, nur um die Besitzer mal aufzurütteln.

Beichthaus.com Beichte #00031766 vom 19.08.2013 um 09:27:42 Uhr (28 Kommentare).

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Gefühlskalt

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Verzweiflung Vorurteile Engherzigkeit Niedersimten

Ich (m/30) kann keine Gefühle zeigen. Also das heißt, wenn ich eine Komödie schaue, kann ich herzhaft lachen, und auch wenn etwas Schlimmes in den Nachrichten gezeigt wird, bin ich fähig, Betroffenheit zu zeigen. Aber wenn es sich dann um meine Mitmenschen dreht, dann geht einfach gar nichts mehr. Ich kann meiner Mutter nicht sagen, dass ich sie liebe und dass ich froh bin, so eine tolle Mutter zu haben. Wenn ich es versuche, habe ich eine Art Blockade, die mich daran hindert und wechsele schnell das Thema. Auch meiner kleinen Schwester kann ich nicht sagen, dass ich stolz auf sie bin. Und in einer Beziehung, die ich mit einer Frau führe, die ich wirklich liebe, sage ich so gut wie nie "Ich liebe dich". Wenn vor mir ein Kind hinfällt und weint, mache ich nur einen Schritt zur Seite und gehe weiter. Natürlich tut mir das Kind leid, aber ich kann ihm einfach nicht aufhelfen und es mit einem Lächeln trösten. Ich kann auch einer Hundebesitzerin, die sich freundlich lächelnd dafür entschuldigt, dass ihr kleiner Hund mich angesprungen hat, nicht mit einem Lächeln antworten, dass es schon Okay ist. Nein, ich starre nur kurz den Hund an und laufe dann ausdruckslos weiter. Ich kann es nicht, obwohl ich der Umwelt sehr gerne meine Gefühle mitteilen würde.


Dabei bin ich eigentlich ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Deshalb möchte ich beichten, dass ich nicht fähig bin, diese Dinge zu ändern, obwohl ich fürchte, dass man mich deshalb für arrogant und eingebildet halten könnte.

Beichthaus.com Beichte #00031740 vom 14.08.2013 um 02:40:21 Uhr in 66955 Niedersimten (19 Kommentare).

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Masturbieren gegen die Entzündung

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Masturbation Schamlosigkeit Morallosigkeit Peinlichkeit Bahn & Co.

Vor einigen Tagen musste ich (w/20) eine knapp sechsstündige Busfahrt auf mich nehmen, um einen Freund zu besuchen. Ich litt zu dem Zeitpunkt allerdings an einer starken Blasenentzündung und dementsprechend hibbelig saß ich auch die ganze Zeit auf meinem Sitz. Ich hatte weniger Schmerzen, als ständig das Gefühl, unbedingt auf die Toilette zu müssen. Und nichts auf der Welt ist, meiner Meinung nach, entnervender, als dazu gezwungen zu sein, mit voller Blase stundenlang auszuharren. Auch wenn die Blase ja an sich nicht voll ist, fühlt es sich eben genauso an, und das kommt ja wohl so ziemlich auf das Gleiche raus. Nun, ich hatte schon früher einmal eine Blasenentzündung und habe damals festgestellt, dass das Einzige, was mir zumindest für einige Zeit etwas Befriedigung verschaffte, Masturbation war. Das Gefühl hält zwar nicht lange an, aber es ist immerhin besser als nichts.


Naja, kurz gesagt: Ich habe es mir in einem voll besetzten Bus selbst besorgt. Gott sei Dank war es ungefähr halb vier Uhr morgens und fast alle waren am Schlafen. Außerdem war es komplett dunkel und ich bin auch nicht unbedingt der laute, auffällige Typ, daher glaube ich nicht, dass irgendwer etwas gemerkt hat. Aber es ist mir trotzdem unglaublich peinlich. Ich bin eigentlich niemand, der so etwas macht. Es war ja nicht mal sonderlich geil. Ich verstehe nicht, warum das manchen Menschen einen besonderen Kick verleiht. Egal, es tut mir auf jeden Fall leid. Vor allem für die Frau, die neben mir saß. Obwohl die wiederum so laut geschnarcht hat, dass sie es eigentlich fast schon wieder verdient hätte, mit so einem Anblick konfrontiert zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00031735 vom 12.08.2013 um 16:48:25 Uhr (20 Kommentare).

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