Überraschung in der Dusche

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Ekel Hass Unreinlichkeit Familie Schwerte

Ich (m/16) beichte, dass ich meine Familie hasse. Mein Problem ist die Sauberkeit! Ich wollte heute duschen und merke, dass das Wasser nicht mehr ausläuft und die Dusche sich zu füllen beginnt. Ich bücke mich also und schaue nach. OMG! Ganze Haarbälle, die mit Sperma zusammengeklebt waren, haben die Dusche verstopft. Das ist doch nicht ganz normal! Ich habe ja letzte Nacht sexuelle Aktivität in der Dusche bemerkt, aber dass meine Eltern die Dusche mit ihrer Scheiße so verzieren, ist einfach zu viel! So, ich habe es jetzt gesagt und fühle mich schon viel besser, nachdem ich die Schamhaare und Sperma in der Größe eines Golfballs aus der Dusche entfernt habe.

Beichthaus.com Beichte #00024401 vom 01.08.2008 um 12:26:50 Uhr in Schwerte (18 Kommentare).

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Mit der gemeinen Mobberin im Schulandheim

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Rache Zorn Ekel Unreinlichkeit Lügen Schule

Auf Klassenfahrt in der siebten Klasse gab es ein Mädchen, das es mich immer wissen ließ, wie sehr sie mich missbilligte. Sie zog über meine Art, wie ich mich kleidete, her, stellte meine Meinung über bestimmte Themen als unsinnig dar. Hetzte andere Klassenkameraden gegen mich auf, erzählte, ich würde mich selten waschen und als Folge dessen auf unangenehmste Weise riechen. Lachte über meine Fehler und Tollpatschigkeiten, die sich mit der Zeit langsam aber stetig häuften, weil ich zunehmend verunsicherter wurde. Eines Morgens war ich wie verwundert, warum mich die meisten "Fingerling" nannten oder mir hinterher riefen. Nach Fragen mit einem verdutzten Gesichtsausdrucks und im ins Geheimen schon ahnend, wer dafür verantwortlich war, bekam ich die Antwort von einer weniger hoch angesehenen Mitläuferin. Ich hätte mich in der Nacht unsäglich berührt. Dieses Gerücht bzw. die Tatsache (womöglich habe ich mich im Schlaf selber unbewusst erkundet) lief wie ein Lauffeuer durch die Reihen der Pubertierenden. Schallendes Gelächter am Frühstückstisch. Man hätte mich auch mit einer Tomate auf einer Brötchenschnitte verwechseln können, so rot war ich angelaufen vor Scham.

Alle kindischen Konterversuche "Ich kann nichts dafür" oder "Das ist doch gar nicht wahr" misslangen, also hielt ich den Mund und saß die Sache aus. Am Nachmittag war ich so sauer, dass ich hätte explodieren können, denn während des Ausflugs in die Innenstadt und an den Strand wurde keine Gelegenheit ausgelassen, um Witze über mein angebliches Sexualleben zu reißen. Ich grübelte: Wie könnte ich ihr, die mir mein Leben beträchtlich erschwerte, eins Auswischen, ohne es in der Öffentlichkeit auszutragen. Ich gebe zu, feige war es, anstatt Paroli zu bieten, griff ich kurzerhand nach ihrer Zahnbürste, als ich allein im unserem Sechs-Bett-Zimmer der Jugendherberge war und eilte mitsamt Putzbecher in das kleine Bad, in das man direkten Zugang vom Schlafraum hatte. Tunkte den Bürstenkopf tief in die WC-Schüssel und rührte ein paar Mal genüsslich die Zahnbürste wie einen Kochlöffel in einer Suppe herum, schruppte hier und da womögliche "Bremsspuren" weg. Ich hörte mein Herz bis zum Hals schlagen. Schließlich konnte ja jeden Moment jemand reinplatzen und wie sähe das aus, wenn dieser jemand zufällig entdeckt, dass es nicht meine Hygienemittel waren, mit denen ich aus dem Bad spazieren würde. Nicht auszudenken!

Schließlich schöpfte ich mit dem Zahnputzbecher ein wenig Toilettenwasser und huschte rüber ins Zimmer, versprühte tropfenweise die appetitliche Flüssigkeit über Kissen, Bettdecke und teilweise übers Laken. Der kleine Racheplan, der für mich damals sehr auf erregend und wohltuend war und heute noch ein schelmisches Schmunzeln auf meine Lippen zaubert, war nach dem Zurückstellen der Zahnbürste und Putzbecher am ursprünglichen Ort vollendet. Abends achtete ich genau darauf, mit ihr wie zufällig gleichzeitig mit ein paar anderen Mädchen in den großen Waschraum zu gehen und das Spektakel live mitzuerleben. Klar, dass ich hier und da wieder Speerspitzen eingesteckt habe, aber zu sehen, wie sie sich mit ihrer neuen, von mir umfunktionierenden two-in-one-Bürste putzte, war für mich ein großer Triumph. Igitt!

Aber das hast du verdient. Wenn nicht sogar noch mehr lustige Gemeinheiten. Wär ich noch mal 13, ich hätte alles Haar genau wiederholt. Ich bereue nichts, außer dass ich mehr Mut hätte zeigen können und sie mal öffentlich bloß zu stellen. Ich hatte mir ausgemalt, dass sie beim Schlafen einen widerlichen Geruch wahrnehmen und sich plötzlich wundern würde, woher er kam. Leider habe ich in dieser Nacht keine Anzeichen davon bemerkt. Sie schlief friedlich ein.

Beichthaus.com Beichte #00023625 vom 06.04.2008 um 12:48:18 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Erkennungszeichen: Rose und Deutschland-Flagge

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Falschheit Boshaftigkeit Schule Dating

Wir haben so ein Mädchen in der Klasse. So eines, das jeder kennt, egal ob aus Schule, Büro etc. Sie ist ein totales Flittchen und macht mit den Ur-gabbern rum, ist immer mit irgendwas zu und hält sich für etwas Besseres, obwohl ihre Schulnoten scheiße sind. In Informatik surft sie dauern auf irgendwelchen Blind-Date-Seiten rum anstatt aufzupassen, aber genau das war ihr Verhängnis. Wir wussten auf welcher Seite sie war und kannten ihren Benutzernamen. Also haben wir (der Rest der Klasse) einen Account gemacht und haben uns als Ur-Traumtyp ausgegeben und sind mit ihr ins Gespräch gekommen. Nach knapp einer Woche war sie dann zu einem Blind-Date bereit. Wir nannten ihr den Namen eines Cafés in der Innenstadt. Wir sagten ihr, das wäre das In-Lokal für Blind-Dates und wir würden zur Sicherheit zwei Signale ausmachen, damit es ja zu keiner Verwechslung kommt. Ausgemacht waren eine rote Rose und eine kleine Papier-Deutschland-Flagge. Was sie nicht wusste, ist, dass in dem Café nur alte Leute sind.

Meine Großeltern hatten mich als kleinen Jungen mal hingeschleppt und in dem Cafe war niemand jünger als fünfzig! Am nächsten Samstag war das Date geplant. Zehn Minuten vor dem Date gingen ich und ein Kamerad in das Café und verteilten an jeden dort eine kleine Flagge und eine Rose. Wir verschanzten uns in einem Fast-Food-Restaurant schräg gegenüber und filmten das Ganze. Als wir sie die Straße entlang kommen sahen, kauerten wir alle vor der Scheibe. Die anderen Gäste beschwerten sich schon, aber das war uns egal. Sie ging also ins Café und kam max. 15 Sekunden später wieder raus und wischte sich die Augen. Am nächsten Freitag nach dem Unterricht gingen wir in den EDV-Saal. Einer aus unserer Klasse kennt sich verdammt gut mit Computern aus und hat am Lehrer PC (der, der an den Beamer angeschlossen ist) in den Autostart das Video eingespeist und dafür gesorgt, dass die Tastatur und Maus nicht stecken.

Am nächsten Montag erste Stunde hatten wir Informatik. Wir kommen in den EDV-Saal, jeder setzt sich vor einen Computer und der Lehrer fährt den Rechner hoch. Da öffnet sich das Video. Zuerst versucht der Lehrer noch es zu stoppen, aber dann gibt er nach. Unser Opfer ist weinend aus der Klasse geflohen und kam den Rest der Woche nicht mehr. Die Story und das Video haben sich schnell in der Schule verbreitet und am nächsten Montag kamen sogar manche der Lehren mit Flagge und Rose in die Schule. Auf jeden Fall hat sie kurz darauf die Schule verlassen - und das im Abi-Jahr. Sie war sowieso alles andere als gut in der Schule, also ist es sehr fraglich, ob sie das Abi geschafft hat. Uns tut uns die Geschichte überhaupt nicht leid, wir sind froh, dass sie weg ist, das blöde Miststück!

Beichthaus.com Beichte #00022330 vom 20.07.2007 um 21:30:01 Uhr (13 Kommentare).

Gebeichtet von Milli97
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Der Kotzbrocken an der Bar

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Hass Ignoranz

Ich arbeite ab und zu in einer großen Bar hinter dem Tresen. Letzte Woche war es mal wieder extrem stressig, weil eine Band aufgetreten ist. Die Leute mussten halt ein wenig länger warten, was den meisten auch nicht schwer gefallen ist. Bloß war da ein Typ, der die ganze Zeit mit seinem Glas rumgefuchtelt, laut gerufen und mich dann sogar am Ärmel gezupft hat. Dann beschwerte er sich auch noch, dass er zu wenig Eis in seinem Drink hätte und Trinkgeld gab es natürlich auch keins, eben ein echter Kotzbrocken. Nur leider hat der Gute sein Portemonnaie am Tresen liegen lassen, was ich sofort gesehen habe. Hätte ihn noch rufen, oder das Portemonnaie hinter den Tresen legen können, aber ich entschied mich statt dessen dafür nichts zu unternehmen und den Dingen ihren Lauf nehmen zu lassen. Hab mir dann genüsslich angesehen, wie ungefähr drei Minuten später ein anderer Typ das Portemonnaie nimmt, sich umschaut, öffnet und alle Scheine raus nimmt (ca. 100-150€). Das war einer der wenigen Momente absoluter Genugtuung. Normalerweise fahren solche egoistischen Arschlöcher im Leben immer besser und das ärgert mich sehr. Da tut es gut zu sehen, dass auch solche Typen von Zeit zu Zeit wegen ihrer arroganten Art Rückschläge erleiden.

Beichthaus.com Beichte #00022100 vom 23.06.2007 um 20:53:58 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Der Friedhof als Spielplatz

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Vandalismus Dummheit Tod

Als ich etwa zehn Jahre alt war, bin ich wie jedes Wochenende zu meinem Vater gefahren (Papa-Wochenende) und wie jedes Wochenende habe ich viel mit den Nachbarskindern unternommen. Nur dieses Mal kam jemand auf die Idee, auf dem in der Nähe liegenden Friedhof verstecken zu spielen. Anfangs hatten wir Spaß dran, doch es wurde schnell langweilig und wir haben uns mit Erde aus den Gräbern beworfen. Als es dunkel wurde, fiel uns auf dass es doch doch verdammt cool sein muss, wenn man mit so einem Kerzenkasten rumlaufen oder diese einfach eintreten würde. Gesagt, getan.

Dann wurde Fangen gespielt und da es dunkel war und wir schon ziemlich viele dieser Kästen zertreten und rumgeworfen hatten, konnte man nur noch schlecht sehen wo man hinlief. Dann geschah es: Ich trat versehentlich in ein Grab und stand auch schon im nächsten und empfand irgendwann Spaß daran von Grab zu Grab zu hüpfen. Plötzlich habe ich einen Schrei aus etwa 30 Metern gehört, so was wie "Hey!!!" Ich habe sofort meine Beine in die Hand genommen und bin nach Hause gerannt. Von den anderen Jungs habe ich am nächsten Tag gehört das sie auch sofort losgerannt sind als sie grade einen kleineren Grabstein umgeworfen hatten.

Wie das so ist, als Pico, ist man ja neugierig hoch zehn. Also sind wir wieder zum Friedhof um uns das Spektakel anzugucken, zu unserem Entsetzen stand ein Streifenwagen am Friedhofseingang, wo sich zwei Polizisten mit dem Friedhofsfritzen unterhielten und der sich lautstark über jugendlichen Vandalismus beschwerte. Immer wenn ich heute daran denke, kommen in mir starke Schuldgefühle auf, denn meine Großeltern lagen zu diesem Zeitpunkt schon auf dem Friedhof. Ich habe es bis heute nur meinem Bruder erzählt und er hat einfach nur dämlich gelacht.

Beichthaus.com Beichte #00021226 vom 06.02.2007 um 07:25:26 Uhr (4 Kommentare).

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