Arbeit macht frei

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Maßlosigkeit Schamlosigkeit Zorn Kollegen

Ich habe eine ungarische Kollegin auf der Arbeit, mit der ich mich immer sehr gut verstanden habe - und auch noch immer gut verstehe. Vor einigen Tagen wollte ich sie über einen Messenger anschreiben, um den Dienstplan von ihr zugesendet zu bekommen und sah somit auch ihr Status dort. Dieser lautete: "Arbeit macht frei!" Mir fiel in dem Moment alles aus dem Gesicht. Schrieb ihr sofort, dass sie so etwas nicht in ihrem Status stehen haben sollte, da dies in den Konzentrationslagern an der "Eingangstür" stand. Sie lachte mich nur aus und meinte, das sei doch gar nicht schlimm und ich solle mich nicht so anstellen und fing dann an abzuschweifen und über die Arbeit zu meckern. Ich wusste in dem Moment wirklich nicht mehr, was ich sagen sollte.


Ein Uropa von mir war zur NS-Zeit für einige Jahre in einem KZ Häftling, und da ich ihr das irgendwann mal erzählt hatte, wusste sie natürlich auch Bescheid darüber. Ich bin froh momentan Urlaub zu haben und sie nicht sehen zu müssen, aber ich weiß absolut nicht, was ich machen werde und vor allem, wie ich ihr gegenüber reagieren soll, wenn ich sie in ein paar Tagen wieder sehen werde. Sie widert mich als Person einfach nur noch an. Vielleicht reagiere ich da über und die Sache ist wirklich belanglos, aber ein solches Gedankengut sowie solche Äußerungen widern mich einfach nur an und ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie man so etwas in seinen Status schreiben kann, der für jeden sichtbar ist.

Beichthaus.com Beichte #00038031 vom 10.04.2016 um 17:37:21 Uhr (46 Kommentare).

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Ich vögele mich über die Weltmeere

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Sucht Arbeit

Ich (w/26) beginne bald meine dritte Saison auf einem Kreuzfahrtschiff. Eigentlich hatte ich vor, in meiner Heimat eine Firma zu gründen. Aufgrund meiner großen sexuellen Begierde ist jedoch alles anders gekommen: Ich war eher frühreif und habe bereits in jungen Jahren großes Interesse an Männern gefunden. Und auch dem eigenen Geschlecht war ich nicht abgeneigt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und war in der überschaubaren Stadt schnell als Dorfmatratze bekannt. Jedoch hatte ich wirklich großes sexuelles Verlangen und probierte alle möglichen sexuellen Spielarten aus. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte, fuhr ich oft auch mehrere Hundert Kilometer um mich mit Leuten zu treffen, mit denen ich mir neue oder außergewöhnliche sexuelle Erfahrungen erhofft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass meine Arbeitsleistung unter den ständigen nächtlichen Aktivitäten gelitten hat, da ich oft erst sehr spät ins Bett kam und dann aber um acht Uhr schon wieder im Büro sein musste.


Also fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen und mein eigener Chef zu sein, um mir alles besser einteilen zu können - ohne meine Sexualität zurückstellen zu müssen. Wegen meiner Ausbildung konnte ich ein solides Konzept vorlegen und die Bank war bereit, mich finanziell zu unterstützen und an Kunden mangelte es auch nicht, da ich von den Kunden aus dem Unternehmen meines früheren Arbeitgebers oft gehört hatte, warum ich mich nicht selbstständig mache und diese sofort ihren Account zu mir bringen würden. Ich hatte schon den Mietvertrag für ein Büro auf dem Tisch liegen und auch der Bankkredit war unterschriftsreif. Zufällig traf ich aber eine frühere Schulfreundin, mit der ich früher auch das eine oder andere Mal etwas hatte. Als wir bei einem Kaffee zusammensaßen und von früheren Zeiten plauderten, erzählte sie davon, dass sie acht Monate auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hatte und jetzt vier Monate frei hat.


Was mich jedoch am allermeisten faszinierte, war die Tatsache, dass es auf so einem Schiff scheinbar zuging wie in einem Swingerclub. Sie hatte mit so vielen Kolleginnen und Kollegen etwas gehabt! Und auch dass so viele Nationen auf einem Schiff vertreten sind, war für sie einfach großartig. Ich wusste, dass sie sexuell auf meiner Wellenlänge schwamm und ihre Erzählungen ließen mich nicht mehr los. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit warf ich meine Gründungspläne alle über den Haufen und bewarb mich bei einem großen Kreuzfahrtunternehmen. Es ist mittlerweile die dritte Saison, in der ich auf See bin, und das dritte Schiff. Ich habe in den drei Jahren schon einen Großteil der Welt gesehen und mehr Sex gehabt, als in all den Jahren davor. Im ersten Jahr hatte ich noch eine Hunderterpackung Kondome mit. 100 Kondome reichen jetzt für acht Monate aber bei Weitem nicht mehr aus und ich muss häufig Nachschub kaufen. Ich liebe es, so zu leben und bereue nicht, mein Leben zu Hause und eine vielversprechende Karriere als Selbstständige im Marketing praktisch über Bord geworfen zu haben und hoffe, so weitermachen zu können, bis ich in Rente gehe.


Auf dem Schiff ist es egal, welchen Ruf man hat. Alle halten zusammen und haben zusammen ihren Spaß, um die Zeit an Bord so lustig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist wie in einer großen Familie - nur mit dem Unterschied, dass alle irgendwie irgendwann etwas miteinander am Laufen haben oder hatten. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner ausschweifenden Sexualität wahrscheinlich eine tolle Karriere zu Hause habe sausen lassen, um mich über die Weltmeere zu vögeln. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038005 vom 07.04.2016 um 08:38:59 Uhr (24 Kommentare).

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“Beichte

Was trägt der Pfarrer drunter?

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Fetisch Begehrlichkeit Neugier

Ich (w/19) habe vor einigen Wochen einen seltsamen Fetisch entwickelt. Wir haben seit einigen Monaten einen neuen Pastor. Davor bin ich höchstens an Weihnachten mit meinen Eltern in die Kirche gegangen, weil der alte Pastor einen Gottesdienst gehalten hat, den ich […]
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Beichthaus.com Beichte #00037981 vom 03.04.2016 um 17:08:59 Uhr (5 Kommentare).

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Eifersucht loswerden

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Eifersucht Fremdgehen Partnerschaft Heidelberg

Eifersucht loswerden
Meine Freundin (w/33) hat mir zum Jahreswechsel ein Ultimatum gestellt. Wenn ich (m/38) in diesem Jahr nicht meine angeblich krankhafte Eifersucht loswerde, trennt sie sich. Hintergrund ist, dass meine Freundin supergut aussieht und wirklich kein Kind von Traurigkeit ist. Ihre Ausstrahlung und Offenheit zieht die Männer wie Schmeißfliegen an. Durch ein Versehen ihrerseits deckte ich eine Fremdgeherei ihrerseits auf. Das hat mich richtig fertiggemacht, aber auch einen Wandel bei mir ausgelöst. Statt mich nur noch auf sie zu konzentrieren, gehe ich jetzt mit Kumpels Golf spielen, kümmere mich um lange vernachlässigte Hobbys und flirte mit Frauen wie nie zuvor. Ich habe jetzt eine Geliebte, eine alleinstehende Mutter von zwei Kindern, die ich einmal pro Woche besuche. Mir ging es seit Jahren nicht mehr so gut wie heute. Meine Freundin ist auch glücklich mit meiner neuen Don't-Care-Mentalität. Aber die Schuldgefühle kommen immer wieder hoch. Ich möchte nicht genauso sein, wie meine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00037955 vom 30.03.2016 um 12:47:40 Uhr in Heidelberg (22 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich hätte ihn unterstützen müssen!

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Falschheit Feigheit Verrat Selbstsucht

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich vor einigen Jahren einen Freund - oder Bekannten - im Stich gelassen habe, der meine Unterstützung gebraucht hätte. Ich lernte ihn über eine Mitschülerin bei einem Konzert kennen und sah ihn danach nur ein halbes Dutzend Mal wieder. Er hatte wohl psychische Probleme in Richtung Depressionen und ein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein. Er musste alleine eine neue Wohnung beziehen und hatte Probleme mit Ämtern, Schule und Eltern, kurzum, er hatte sein Leben kaum im Griff und war im freien Fall. Ich half ihm zwei Mal beim Tapezieren der Wohnung und traf mich sonst einige wenige Male mit ihm, wurde aber der Aufgabe einer stützenden Hilfe für ihn nicht gerecht.


Es tut mir im Nachhinein wirklich leid und rückblickend denke ich, dass ich irgendwie unbewusst Abstand zu ihm gehalten habe, da ich selbst einige Probleme hatte. Dennoch möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so abrupt den Kontakt abbrach und nichts mehr von mir hören ließ, obwohl ich ihm aufbauend zur Seite hätte stehen können. Dafür, dass ich dich wahrscheinlich enttäuscht und dir einen weiteren Rückschlag bereitet habe, möchte ich mich ebenfalls entschuldigen. M., es tut mir leid, und ich hoffe, dass es dir besser geht!

Beichthaus.com Beichte #00037909 vom 23.03.2016 um 00:28:26 Uhr (9 Kommentare).

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