Ich vögele mich über die Weltmeere

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Maßlosigkeit Begehrlichkeit Sucht Arbeit

Ich (w/26) beginne bald meine dritte Saison auf einem Kreuzfahrtschiff. Eigentlich hatte ich vor, in meiner Heimat eine Firma zu gründen. Aufgrund meiner großen sexuellen Begierde ist jedoch alles anders gekommen: Ich war eher frühreif und habe bereits in jungen Jahren großes Interesse an Männern gefunden. Und auch dem eigenen Geschlecht war ich nicht abgeneigt. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt und war in der überschaubaren Stadt schnell als Dorfmatratze bekannt. Jedoch hatte ich wirklich großes sexuelles Verlangen und probierte alle möglichen sexuellen Spielarten aus. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte, fuhr ich oft auch mehrere Hundert Kilometer um mich mit Leuten zu treffen, mit denen ich mir neue oder außergewöhnliche sexuelle Erfahrungen erhofft habe. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass meine Arbeitsleistung unter den ständigen nächtlichen Aktivitäten gelitten hat, da ich oft erst sehr spät ins Bett kam und dann aber um acht Uhr schon wieder im Büro sein musste.


Also fasste ich den Entschluss, mich selbstständig zu machen und mein eigener Chef zu sein, um mir alles besser einteilen zu können - ohne meine Sexualität zurückstellen zu müssen. Wegen meiner Ausbildung konnte ich ein solides Konzept vorlegen und die Bank war bereit, mich finanziell zu unterstützen und an Kunden mangelte es auch nicht, da ich von den Kunden aus dem Unternehmen meines früheren Arbeitgebers oft gehört hatte, warum ich mich nicht selbstständig mache und diese sofort ihren Account zu mir bringen würden. Ich hatte schon den Mietvertrag für ein Büro auf dem Tisch liegen und auch der Bankkredit war unterschriftsreif. Zufällig traf ich aber eine frühere Schulfreundin, mit der ich früher auch das eine oder andere Mal etwas hatte. Als wir bei einem Kaffee zusammensaßen und von früheren Zeiten plauderten, erzählte sie davon, dass sie acht Monate auf einem Kreuzfahrtschiff gearbeitet hatte und jetzt vier Monate frei hat.


Was mich jedoch am allermeisten faszinierte, war die Tatsache, dass es auf so einem Schiff scheinbar zuging wie in einem Swingerclub. Sie hatte mit so vielen Kolleginnen und Kollegen etwas gehabt! Und auch dass so viele Nationen auf einem Schiff vertreten sind, war für sie einfach großartig. Ich wusste, dass sie sexuell auf meiner Wellenlänge schwamm und ihre Erzählungen ließen mich nicht mehr los. Nach ein paar Tagen Bedenkzeit warf ich meine Gründungspläne alle über den Haufen und bewarb mich bei einem großen Kreuzfahrtunternehmen. Es ist mittlerweile die dritte Saison, in der ich auf See bin, und das dritte Schiff. Ich habe in den drei Jahren schon einen Großteil der Welt gesehen und mehr Sex gehabt, als in all den Jahren davor. Im ersten Jahr hatte ich noch eine Hunderterpackung Kondome mit. 100 Kondome reichen jetzt für acht Monate aber bei Weitem nicht mehr aus und ich muss häufig Nachschub kaufen. Ich liebe es, so zu leben und bereue nicht, mein Leben zu Hause und eine vielversprechende Karriere als Selbstständige im Marketing praktisch über Bord geworfen zu haben und hoffe, so weitermachen zu können, bis ich in Rente gehe.


Auf dem Schiff ist es egal, welchen Ruf man hat. Alle halten zusammen und haben zusammen ihren Spaß, um die Zeit an Bord so lustig und abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Es ist wie in einer großen Familie - nur mit dem Unterschied, dass alle irgendwie irgendwann etwas miteinander am Laufen haben oder hatten. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund meiner ausschweifenden Sexualität wahrscheinlich eine tolle Karriere zu Hause habe sausen lassen, um mich über die Weltmeere zu vögeln. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00038005 vom 07.04.2016 um 08:38:59 Uhr (24 Kommentare).

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Was trägt der Pfarrer drunter?

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Fetisch Begehrlichkeit Neugier

Ich (w/19) habe vor einigen Wochen einen seltsamen Fetisch entwickelt. Wir haben seit einigen Monaten einen neuen Pastor. Davor bin ich höchstens an Weihnachten mit meinen Eltern in die Kirche gegangen, weil der alte Pastor einen Gottesdienst gehalten hat, den ich sehr langweilig und altbacken fand. Der neue Pastor macht ihn sehr lebendig - moderne Lieder, immer mal wieder Gospelmusik, auch hin und wieder Pop und Jazz. Auf jeden Fall bin ich jetzt gerne da. Doch seit Kurzem kann ich mich auf den Gottesdienst kaum noch konzentrieren, weil ich mir immer vorstelle, was der Pastor wohl unter seinem Talar trägt. Meine Fantasien werden immer wilder. Mittlerweile habe ich oft das Bild vor Augen, dass er Lack und Leder darunter trägt, oder auch gar nichts.


Ich habe an dem Pastor selbst eigentlich gar kein Interesse. Aber die Frage: "Was trägt er darunter", beschäftigt mich dermaßen, dass ich im Gottesdienst völlig abgelenkt bin. Erst dachte ich, ich stelle mir die Frage nur bei diesem Pastor, doch als mal ein anderer Pastor vertreten hat, hatte ich dieselben Fragen im Kopf. Ich habe es jetzt auch in zwei anderen Kirchen getestet - dasselbe. Mein Freund findet das Ganze recht lustig und verkleidet sich jetzt oft als Pastor. Die Spannung, was darunter wohl zum Vorschein kommt, ist wahnsinnig anziehend.

Beichthaus.com Beichte #00037981 vom 03.04.2016 um 17:08:59 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eifersucht loswerden

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Eifersucht Fremdgehen Partnerschaft Heidelberg

Eifersucht loswerden
Meine Freundin (w/33) hat mir zum Jahreswechsel ein Ultimatum gestellt. Wenn ich (m/38) in diesem Jahr nicht meine angeblich krankhafte Eifersucht loswerde, trennt sie sich. Hintergrund ist, dass meine Freundin supergut aussieht und wirklich kein Kind von Traurigkeit ist. Ihre Ausstrahlung und Offenheit zieht die Männer wie Schmeißfliegen an. Durch ein Versehen ihrerseits deckte ich eine Fremdgeherei ihrerseits auf. Das hat mich richtig fertiggemacht, aber auch einen Wandel bei mir ausgelöst. Statt mich nur noch auf sie zu konzentrieren, gehe ich jetzt mit Kumpels Golf spielen, kümmere mich um lange vernachlässigte Hobbys und flirte mit Frauen wie nie zuvor. Ich habe jetzt eine Geliebte, eine alleinstehende Mutter von zwei Kindern, die ich einmal pro Woche besuche. Mir ging es seit Jahren nicht mehr so gut wie heute. Meine Freundin ist auch glücklich mit meiner neuen Don't-Care-Mentalität. Aber die Schuldgefühle kommen immer wieder hoch. Ich möchte nicht genauso sein, wie meine Freundin.

Beichthaus.com Beichte #00037955 vom 30.03.2016 um 12:47:40 Uhr in Heidelberg (22 Kommentare).

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Ich hätte ihn unterstützen müssen!

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Falschheit Feigheit Verrat Selbstsucht

Ich (m/19) möchte beichten, dass ich vor einigen Jahren einen Freund - oder Bekannten - im Stich gelassen habe, der meine Unterstützung gebraucht hätte. Ich lernte ihn über eine Mitschülerin bei einem Konzert kennen und sah ihn danach nur ein halbes Dutzend Mal wieder. Er hatte wohl psychische Probleme in Richtung Depressionen und ein nicht vorhandenes Selbstbewusstsein. Er musste alleine eine neue Wohnung beziehen und hatte Probleme mit Ämtern, Schule und Eltern, kurzum, er hatte sein Leben kaum im Griff und war im freien Fall. Ich half ihm zwei Mal beim Tapezieren der Wohnung und traf mich sonst einige wenige Male mit ihm, wurde aber der Aufgabe einer stützenden Hilfe für ihn nicht gerecht.


Es tut mir im Nachhinein wirklich leid und rückblickend denke ich, dass ich irgendwie unbewusst Abstand zu ihm gehalten habe, da ich selbst einige Probleme hatte. Dennoch möchte ich mich dafür entschuldigen, dass ich so abrupt den Kontakt abbrach und nichts mehr von mir hören ließ, obwohl ich ihm aufbauend zur Seite hätte stehen können. Dafür, dass ich dich wahrscheinlich enttäuscht und dir einen weiteren Rückschlag bereitet habe, möchte ich mich ebenfalls entschuldigen. M., es tut mir leid, und ich hoffe, dass es dir besser geht!

Beichthaus.com Beichte #00037909 vom 23.03.2016 um 00:28:26 Uhr (9 Kommentare).

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Der Mann mit Zylinder

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Gewalt Aggression Zwang Manie

Da ich vor acht Jahren eine Diagnose erhielt, die mich echt belastet, bin ich eigentlich informiert und auch therapiert, denn ich habe eine drogenindizierte Schizophrenie. Hin und wieder rauche ich noch einen, als ich vor einer Woche meine Mutter sah, wurde ich total aggressiv. Ich wollte sie vermöbeln. Dann sah ich wieder mal den Mann mit hohem Zylinder. Wie immer sagte er zu mir: "Konzentiere dich, pass auf, dass es keiner sieht, wenn du ausflippst." Als ich schon drauf und dran war sie zu vermöbeln, goss der Zylindermann mit einer Flasche eine Flüssigkeit in meinen Schädel und rief: "Konzentrat, Konzentrat!" Das war der einzige Grund, weshalb meine Mutter keine von mir übergezogen bekam. Dass ich immer wieder aggressiv gegenüber meiner Mutter bin, macht mich fertig. Ich will doch kein schlechter Sohn sein.

Beichthaus.com Beichte #00037879 vom 20.03.2016 um 12:51:13 Uhr (25 Kommentare).

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