Wasser an der Kasse

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Ungerechtigkeit Shopping Kenia

In einem Supermarkt in Nairobi habe ich mir einen 5-Liter-Kanister Wasser genommen. An ihnen ist immer so ein Tragegriff dran, und mit dem Kanister bin ich noch etwas durch den Supermarkt geschlendert, und dann ist der Griff abgerissen. Einfach ein Materialfehler. Der Kanister ist auf den Boden geprallt und unten aufgeplatzt. Etwa ein halber Liter Wasser lief aus, und ich habe mich bemüht, den Kanister schnellstmöglich wieder aufzuheben und das Loch nach oben zu drehen. Eine Mitarbeiterin hat das Ganze gesehen und die Administration benachrichtigt. Der Vice Manager kam dann zu mir und meinte, ich solle das bezahlen. Ich antwortete natürlich, dass es nicht meine Schuld sei - was ihm allerdings egal war. Ebenso wie die Tatsache, dass ich in dem Markt noch für dreißig Euro einkaufen wollte. Ich habe ihm gesagt, dass ich einfach gehe, wenn er mir das Geld für den Kanister berechnet. Jeder denkende Geschäftsmann hätte auf die knapp zwei Euro verzichtet, da das Geld meinen 30 Euro Einkauf nicht wettgemacht hätte. Er begründete das übrigens damit, dass der Supermarkt Tragetaschen bereitstellen würde, damit so etwas nicht passiert.


Ich habe dann vorschriftsmäßig die 4,5 Liter Wasser in dem Kanister in den Korb gelegt und bin damit noch durch den Laden geschlendert. Nachdem sich dann fast der ganze Inhalt des Kanisters auf dem Boden befand, bin ich an die Kasse, habe den Korb auf das Band gestellt, mein Geld rausgesucht, den Kanister auf den Laser gestellt und die Scheine sortiert. Als der Kanister endgültig leer war und die Kasse nicht mehr ging, stand wieder der Vice Manager vor mir. Ich sagte ihm, wie leid es mir täte, aber ich hätte ja den Korb benutzt und habe ihm etwa 100 Schilling einfach vor die Füße geworfen und bin rausgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00036623 vom 13.09.2015 um 15:38:35 Uhr in Kenia (Nakumatt, Nairobi) (12 Kommentare).

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Dirty Talk auf Deutsch

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Fetisch Begehrlichkeit

Ich wohne jetzt seit zehn Jahren in Deutschland, aber wie es sich so ergibt, habe ich mit den zwei deutschen Freunden, die ich bisher hatte, nur auf Englisch geredet, da meine Sprachkenntnisse damals nicht so weit waren. Jetzt bin ich glücklich mit einem Nicht-Deutschen liiert und das soll sich auch nicht ändern - auch wenn es sich nur um eine Fernbeziehung handelt. Nun zur Beichte: Ich habe deswegen auch nie Dirty Talk auf Deutsch erlebt. Vor ein paar Monaten habe ich allerdings einen deutschen Kumpel kennengelernt, der immer ziemlich fordernd, aber zugleich charmant auftritt. Bis auf leichtes Flirten und schräge Blicke lief auch nichts zwischen uns.


Seitdem ertappe ich mich jedoch bei Fantasien mit leicht dominanten Szenen und kargem, aber ausdrucksreichen Dirty Talk auf Deutsch. Ich träume dabei nicht von dem Kumpel selbst, höchstens von einer idealisierten Version davon. In einem mir peinlichen, wenn auch einzelnen Fall, musste ich mir so etwas im Kopfkino laufen lassen, als ich mit meinem Freund dabei war, da sonst die Müdigkeit verhindert hätte, dass ich noch komme.

Beichthaus.com Beichte #00036611 vom 11.09.2015 um 21:42:06 Uhr (5 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Eine Beziehung ohne Sex

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Verzweiflung Begehrlichkeit Waghalsigkeit Fetisch Partnerschaft

Ich (w/20) muss jetzt etwas beichten. Ich habe damals im Alter von 12 bis 16 Jahren mit einer Freundin fast jeden Tag Pornos geschaut - wir fanden diese Pornos meistens nicht so geil, weil wir extra die abartigsten und ekeligsten Fetische rausgesucht haben, um uns dann darüber lustig zu machen. Was aus jetziger Sicht natürlich ziemlich kindisch war. Gut, das ist aber nicht alles. Wir haben viele Dinge gemeinsam gemacht, wie Männer mit Absicht im Internet geil machen, mit einem falschen Bild. Ich habe dann irgendwann mit 15 angefangen, das alleine zu machen und es noch auszuweiten - indem ich mich selbst vor der Cam zeigte, allerdings ohne Gesicht. Ich habe also nur meine Brüste gezeigt, aber trotzdem war das schon zu viel. Wie bescheuert muss ich denn gewesen sein? Das ist doch krank! Mit 14 hatte ich auch schon mein erstes Mal, ich war viel zu jung und es war echt mies. Mit 16 habe ich einen jungen Mann kennengelernt und wir sind zusammengekommen. Gleichzeitig hatte ich aber noch etwas mit einem anderen, mit dem ich dann sofort den Kontakt abgebrochen habe. Dieses komische Verhalten hatte ich also immer noch. Deshalb habe ich auch den Kontakt zu all meinen Freunden abgebrochen, denn sie waren genauso.


Ich habe dann einfach gar nichts mehr in dieser Richtung gemacht und ich habe es auch nicht vermisst. Leider hat er es dann irgendwann selbst herausgefunden und er war ziemlich sauer darüber, weil ich ihm nie etwas davon erzählt habe. Ich wollte auch gar nicht, dass er es erfährt, weil ich mich dafür geschämt habe. Er wollte das alles nicht hören - wir diskutieren deshalb quasi jeden Tag. Dabei half natürlich auch nicht, dass ich mir selbst nicht wirklich erklären kann, warum ich das alles gemacht habe. Heute bin ich allerdings immer noch mit ihm zusammen, wir wohnen auch zusammen. Aber seit dem Tag, an dem er das erfahren hat, will er keinen Sex mit mir haben. Auch wenn ich es anspreche, ignoriert er es. Aber gut, damit muss ich leben - weil ich ihn liebe und mit keinem anderen Sex haben möchte. Ich habe mich damit abgefunden und ich bin heute nicht mehr so wie früher - ich habe mich komplett geändert. Ich möchte aber dennoch beichten: Weil mein Freund immer noch nicht alle Details meiner Vergangenheit kennt - die ich hier auch nicht alle niederschreiben möchte - und ich furchtbare Angst davor habe, dass es mal rauskommt. Ich kann meine Vergangenheit nicht ändern, aber ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00036608 vom 11.09.2015 um 05:49:29 Uhr (9 Kommentare).

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Schwanger von einem manipulativen Arschloch

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Verzweiflung Schwangerschaft

Ich (w/23) möchte beichten, dass ich im vierten Monat schwanger bin und es dem Erzeuger des Babys verschweige. Bevor jetzt die Moralprediger ankommen: Ich weiß, es ist scheiße. Ich fühle mich unheimlich schlecht deswegen, aber ich habe meine Gründe. Ich habe Angst um das Wohl meines Kindes und vor allem um mein Eigenes. Mit dem Erzeuger war ich etwa ein Jahr zusammen. Erst schien er mir der netteste Mensch der Welt zu sein, aber schon nach ein paar Monaten erwies er sich als manipulatives, intrigantes Arschloch. Seelische Gewalt war in dieser Beziehung Normalzustand, es fiel mir allerdings erst später auf, da es seine Spezialität ist, das versteckt und unbemerkt abspielen zu lassen.


Ich begann ehrlich an mir zu zweifeln. Vor allem an meiner psychischen Gesundheit. Ständig redete er mir ein, ich wäre paranoid und ernsthaft gestört. Erst als mich andere Menschen (Freunde, Bekannte, selbst mein Bruder) darauf aufmerksam machten, ging mir ein Licht auf. Allerdings ließ er keine Trennung zu. So musste ich in einer Nacht und Nebelaktion mithilfe meines Bruders meine Sachen packen und abhauen. Und zwei Wochen später dann der positive Test. Ich weiß nicht, wie das passiert ist, da ich, wie vorgeschrieben, die Pille nahm. Nun stehe ich da und mich zerfressen die Schuldgefühle und die Ungewissheit, was auf mich zukommt. Abtreiben kann ich nicht, ernsthaft ich habe es versucht, ich bin aus der Praxis geflitzt wie von der Tarantel gestochen. Mit dem Gedanken an ein Kind habe ich mich mittlerweile angefreundet, aber alles, was mit ihm war, das beschäftigt mich noch immer. Ich will nicht, dass er davon weiß! Ich will nicht, dass er es sieht. Ich will auch sein Geld nicht. Er hat in meinem Leben, im Leben meines Kindes und generell in dem Leben von niemandem etwas verloren.

Beichthaus.com Beichte #00036599 vom 10.09.2015 um 11:50:47 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Das Sextape meiner Ex

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Rache Schamlosigkeit Ex

Ich (m/18) muss etwas beichten, was jetzt ungefähr ein halbes Jahr her ist. Meine Freundin hat mit mir Schluss gemacht, aus diversen Gründen, aber da wir teilweise denselben Freundeskreis hatten, und dadurch, dass wir auf dem Land leben und man die gleichen Ziele zum Feiern hat, sah ich sie auch danach relativ häufig. Ungefähr zwei Wochen nachdem sie Schluss gemacht hat, haben wir uns beim Feiern zufällig getroffen und auch ein bisschen geredet. Um es kurz zu machen: Uns fehlte beiden ein wenig der Sex. Wir verabredeten uns, dass man sich doch hin und wieder mal treffen könne, um Spaß zu haben. Einen Tag, bevor wir uns treffen sollten, erfuhr ich aus einer sicheren Quelle, dass sie wohl noch immer auf ihren Ex stehe und das auch schon während der Zeit, in der wir zusammen waren. Nachdem ich das erfahren hatte, hatte ich nur noch Rachegedanken und wollte ihr unbedingt wehtun, weil ich mich belogen und benutzt gefühlt habe.


Natürlich sagte ich ihr nichts davon, dass ich das wüsste, und wir trafen uns zum Sex. Wir plauderten kurz und dann ging es auch schon zur Sache. Nachdem wir mit fertig waren, nahm ich ihre Sachen, warf sie ihr ins Gesicht und sagte, dass sie sich jetzt verpissen soll, denn ich wolle sie nie wiedersehen. Nach der Aktion war sie zwar ziemlich sauer auf mich, ging aber wieder nach Hause. Was sie allerdings nicht wusste: Ich habe das Ganze aufgenommen und die Kamera so platziert, dass man nur ihr Gesicht sehen konnte - ich wusste ja, wie der Sex ablaufen würde. Ich überspielte das Video auf den PC und wollte es auf diversen Seiten für so etwas hochladen. Im letzten Moment überlegte ich es mir zum Glück anders und ich löschte den Film: sowohl am PC als auch von der Kamera. Ich möchte beichten, dass ich wirklich knapp davor war, eventuell ihr Leben zu zerstören, etwas sehr Intimes von ihr hochzuladen und mich damit in rechtliche Schwierigkeiten zu bringen. Ich bitte um Absolution für diese Rachegedanken.

Beichthaus.com Beichte #00036596 vom 09.09.2015 um 18:39:15 Uhr (11 Kommentare).

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