Gemeine Abfuhr am Telefon

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Feigheit Dummheit Telefon

Im Kindergarten und in meiner Grundschulklasse war ein Mädchen, mit dem ich mich immer recht gut verstand - so waren wir bestimmt bis zum 7. oder 8. Geburtstag als fast einziges Mädchen bzw. einziger Junge auf der Feier des jeweils anderen und haben uns auch hin und wieder Mal so zum Spielen verabredet. Das Ganze flaute mit der Zeit immer mehr ab, da ich ein recht wilder Typ Schüler war, der immer irgendwelchen Stress mit Lehrern und Eltern hatte und sie eher so der Typ stiller Musterschüler war. Als wir dann schließlich in der Orientierungsstufe waren, war sie zwar noch in meiner Klasse, aber da ich zu dem Zeitpunkt in der typischen "Mädchen sind doof"-Phase war, habe ich schon gar nicht mehr so viel mit ihr zu tun gehabt. Als dann die Zeit auf der OS (5. Klasse) vorbei war und die Sommerferien begonnen hatten, habe ich deshalb nicht schlecht gestaunt, als sie plötzlich am Telefon war.

Sie klang recht nervös und hat mich dann gefragt, ob wir uns nicht mal treffen könnten. Ich war damals irgendwie so perplex, dass ich aus Reflex behauptete, ich hätte keine Zeit. Daraufhin hat sie dann gesagt, dass das ja schade sei und sie sich mit mir eigentlich nur treffen wollte, um mir zu sagen, dass sie in mich verliebt sei. Da ich einfach nicht wusste, was ich sagen sollte und auch von der Situation völlig überfordert war, habe ich einfach aufgelegt. Nach den Sommerferien ging jeder von uns auf eine andere Schule und wir sind uns einige Jahre nicht mehr über den Weg gelaufen. Doch seit ich bei einer Firma ganz in der Nähe ihres Elternhauses arbeite, bin ich ihr schon mehrfach auf dem Weg begegnet und ich habe mich jedes Mal fürchterlich geschämt, nur schnell Hallo gesagt und bin weitergegangen. Ich könnte mir wirklich selbst in den Arsch beißen, wenn ich daran denke, wie schwierig dieser Anruf für sie gewesen sein muss und wie verletzend meine Reaktion darauf gewesen ist. Außerdem ist sie wirklich hübsch geworden.

Beichthaus.com Beichte #00039229 vom 16.01.2017 um 16:48:25 Uhr (12 Kommentare).

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Männliche Jungfrau mit 22 - ein Teufelskreis

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Zorn Ungerechtigkeit Studentenleben

Die Reaktionen von jungen Frauen auf männliche Jungfrauen mit 22 sind folgendermaßen: Entweder lachen sie und rollen mit den Augen, erzählen ihren Freundinnen davon und nehmen ihre Gefühle sofort zurück oder sie beschimpfen den Typen und schießen ihn ab. Sie denken sich nämlich Folgendes: "Der Typ ist schlecht im Bett und kann mich nicht befriedigen", was heißt, dass Frauen befriedigt werden sollen. "Der Typ hatte noch nie eine Beziehung und kann das nicht" - was ihnen wohl wichtig zu sein scheint, egal wie scheiße die Beziehungen eventuell waren, die Frau denkt dann nämlich, dass er eine Beziehung führen kann. "Den Typ wollte bisher keine, der hat keinen Fame" - dabei interessiert es Frauen nicht, dass der Mann bisher kein Glück oder keine Zeit hatte. Frauen sind absolut keine Teamspieler. Sie können sich nicht in andere reinversetzen. Die Studentinnen sind da am heftigsten. Denen geht es nur um sich selbst und um Befriedigung.

Ich bin auch eine männliche Jungfrau mit 22, was total loserhaft und total unnormal ist. An was es liegt: Keine Ahnung. Eigentlich wollte ich viel richtig machen, habe ein tolles Abitur und bin jetzt in Regelstudienzeit Medizin im 7. Semester. Auch habe ich Hobbys (Reisen, Lesen, Freunde treffen) aber das zählt alles nicht. Ich bin nur 1,71m groß, kein Sixpack-Pumper und damit hat man schon verloren. Das Lächerlichste ist die Aussage: “An der Uni findet man den Partner fürs Leben.” Ich weiß, dass für mich keine Partnerschaft mehr infrage kommt, denn mit 22, 23, 24 oder älter sexuell noch unerfahren zu sein, das will absolut keine Frau. Tja, alles falsch gemacht im Leben und eine komplett falsche Erziehung hinter mir.

Ich habe begonnen, mich immer mehr zurückzuziehen. Eigentlich war ich immer offen und freundlich, aber die Studentinnen sind am Schlimmsten. Nur saufen, ONS, F+ etc. Frauen wollten von mir immer nur Bestätigung oder man war zum Übergang gedacht, bis sie etwas besseres finden. Frauen sind ganz scharf auf so etwas, gleichzeitig lassen sie sich mit den letzten Typen ein. In meiner Unistadt gibt es einen DJ, der alle verarscht. Er gibt ihnen das Gefühl etwas Besonderes zu sein und schießt sie dann nach dem Sex ab. Dabei verbreitet er nachweislich Clamydien und obwohl stadtbekannt, lassen sich immer wieder welche auf ihn ein, weil sie “ihn ändern wollen.” Das denken die dummen Frauen bei den Bad-Boys - sie wären “die Eine, die ihn ändern kann." Natürlich ist das nie der Fall und das Geheule auf Studentenapps wie Jodel ist riesig.

Dann hängen Frauen an ihrem Ex-Freund, gehen mit ihm ins Bett und hoffen, dass keine Gefühle hochkommen. Natürlich ist das Geheule dann auch riesig. Dann wird über Tinder über die Penisgröße der Ex-Partner gelästert und gejammert, dass sich irgendwelche Typen nach ONS/F+ nie mehr melden. Das ist die heutige Unigeneration und die Frauen dort. Mir ist schon klar, dass ich da als sexuell unerfahrener Mann komplett raus bin und wehe man hatte noch keine Beziehung, auch da ist man raus und wird abgeschossen von den Frauen.

Beichthaus.com Beichte #00039219 vom 15.01.2017 um 00:46:46 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ich brauche keine Freundschaften!

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Selbstsucht Boshaftigkeit Gesellschaft

Alle Verwandten, Kollegen, Freunde etc. denken, ich sei ein komplett vertrauenswürdiger, lieber Mensch, dem man alles erzählen kann. Sie denken, ich sei ein schweigendes Grab, loyal, gefestigt und ein umgänglicher Typ. In Wirklichkeit bin ich aber ein total fertiger Mensch. Ich kann Freundschaften in Wirklichkeit nicht leiden, mir gibt das nichts. Ich bin auf mich selbst bezogen, ziehe hinter deren Rücken über sie her. Ich bin auch mit mir selbst nicht zufrieden. Ich bin neidisch, eifersüchtig und egoistisch. Als zuletzt die Mutter eines Kollegen verstorben ist, und er augenblicklich das Büro verlassen hat, nachdem die Nachricht kam, habe ich innerlich Schadenfreude empfunden, obwohl mein Verstand mir sagt, dass dieses Gefühl völlig unangebracht ist.

Beichthaus.com Beichte #00039215 vom 14.01.2017 um 14:51:07 Uhr (6 Kommentare).

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Meine Kollegin hurt rum!

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Eifersucht Begehrlichkeit Maßlosigkeit Kollegen

Ich (m/40) beichte, dass ich seit Jahren auf meine Bereichskollegin im Büro abfahre und dadurch privat angefangen habe, mich sehr stark mit dem Thema Psychologie zu beschäftigen! Seit Jahren stecken wir in so einer Art Arbeitsbeziehung, die durch viele Annäherungen und privates Kennenlernen geprägt war. Da ich und sie seit ein paar Jahren von unseren Partnern geschieden leben, konnten wir zunächst unser bisher freundschaftliches Verhältnis entspannt intensivieren und versuchten es in intimere Bahnen zu schubsen. Leider waren diese Versuche nicht immer von Erfolg gekrönt. So verstrichen die Jahre und sie ist seit Längerem in einer Single-Phase angekommen, bei der sie fast monatlich irgendwelche Macker und Dates am Start zu haben scheint. Trotz aller Freundschaft und guter Chemie verlor sie mir gegenüber allerdings nie ein freiwilliges oder gewolltes Wort über diese Bekanntschaften. Normal sollte es mir als Mann ja recht und egal sein, wenn eine Frau nichts über ihre Verhältnisse erzählt, ist es mir aber leider nicht! Dank vieler Bücher und Foren über Mikroexpressionen, Gesagtes, Augenleserei und was es so alles auf dem Gebiet gibt, achte ich längst zur Übung verstärkt auf Gestik, Mimik und Sprache innerhalb meines Umfelds. Ich bin quasi darauf fokussiert, ihre Fassade verbessert durchschauen zu können.

Ich hasse es einfach, von Grund auf angelogen zu werden oder zu spüren, dass mir jemand etwas verschweigt. Das machte mich schon immer rasend. Meine Kollegin selbst hat zu diesem ganzen Thema nicht mal eine Idee. Da erscheint sie in ihrer Art plötzlich wie ein kleines Kind, das man beim Lügen ertappt, oder das sich beim Lehrer fürs Schuleschwänzen rechtfertigen muss. In der Hinsicht ist sie wie das menschliche Abziehbild einer Person, wie sie allzu oft in Foren und Ratgeber-Seiten dargestellt werden. Das alles macht mich zwar traurig, doch konnte ich diese Schwächen über die Zeit zu meinem eigenen Vorteil nutzen, um allgemein Frauen und sie besser einschätzen und verstehen zu können. Neben der schon immer locker gekonnten Flirterei kommt somit ab und an mein detektivischer Spürsinn in mir auf, der aus dem I-Net und in Büchern Gelesenes in die Tat umsetzt und wiedermals erstaunt über die Reaktion der Person und das abschließende Ergebnis ist. Da wird gestottert, das Thema gewechselt, herausgeredet, abgelenkt und auf den Boden geschaut, wie ich es nicht mal von meiner eigenen Ex-Frau als noch Unwissender kannte. Fast schon mit Freude zähle ich hinterher die mitbekommenen Indizien, Fakten und äußerlichen Details auf und kombiniere und spinne diese dann in mögliche Geschichten, die mir plausibel erscheinen.

Leider auch mit dem schmerzenden Gefühl, dass alles oder nur ein Teil daran wahr sein könnte, aber sich das Spiel immer wiederholt. Zwar habe ich einen guten Draht zu ihr, doch das alles lässt mich über meine ursprünglichen Ziele und über mich selbst grübeln. Lieber hätte ich wieder einen freien Kopf und eine unbeschwerte Freizeit, als eine eigentlich ganz liebe nette Person aus Neugier und Wut in die Ecke zu treiben und deren Privatsphäre und Schwächen auszuforschen. Diese Falschheit und das erfolg- und niveaulose Rumgehure kränken mich einfach zu sehr, um wegschauen zu können. Letzten Endes möchte ich jetzt einfach versuchen, diese lächerliche Eifersucht in mir abzulegen und mit dem Schnüffeln sofort aufzuhören. Nur so kann ich ein Mensch werden, der mit den Schwächen anderer Leute besser umgehen kann. Versprochen!

Beichthaus.com Beichte #00039207 vom 11.01.2017 um 03:00:57 Uhr (13 Kommentare).

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Ich bin eine unromantische Frau

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Ignoranz Partnerschaft

Ich (w) bin wohl ein unromantischer Klotz. Mir ist egal ob mir mein Mann was zum Geburtstag kauft. Valentinstag kann ich nur spöttisch kommentieren, weil ich der Meinung bin, dass es ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft ist, dass wir so einen besonderen Tag brauchen, um sich Liebe zu beweisen. Meistens auch noch dazu nur mit schnödem Geld. Letztes Jahr mussten mein Mann und ich lachen, weil wir beide unseren Hochzeitstag vergessen hatten. Erinnert hat uns daran meine Mutter, die angerufen hat, um uns alles Gute zu wünschen. Schmalzige Komplimente sind mir ein Gräuel.

Des Weiteren habe ich keinen einzigen Schnulzenfilm im DVD-Regal stehen und schaue mir lieber Stirb langsam oder Irgendwas in der Richtung an. Als mein Mann mal Lust hatte, mir Blumen zu kaufen, hat er mir einen stachelbewehrten Kaktus mitgebracht und grinsend gemeint, der hätte ihn an mich erinnert. Besagter Mann ist übrigens ein haariger, tätowierter Metaler mit Wikingerbart, der den Ruf genießt, der einzige zu sein, der mich je erobern konnte. Es schert mich auch nicht, ob er zu Hause rülpst, furzt und sich am Sack kratzt. Was ich jedoch verlange, ist bedingungslose Treue und Ehrlichkeit - selbst dann, wenn die Wahrheit schmerzt. Und nein, ich bin kein Mannsweib mit Bürstenhaarschnitt. Ich komme meist unsympathisch rüber, kann aber gut damit leben. Ich habe nur wenige Freunde, dafür mögen die mich wirklich, weil niemand sich die Mühe machen würde, mir Zuneigung vorzugaukeln.

Beichthaus.com Beichte #00039203 vom 11.01.2017 um 11:27:24 Uhr (17 Kommentare).

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