Der Tod einer unschuldigen Katze

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Feigheit Verzweiflung Gewalt Mord

Wenn ich zur Schule gehe, muss ich täglich an einem Spielplatz vorbei, welcher in der Nähe eines Flüchtlingsheims liegt. Normalerweise sind da nur die kleinen Kinder mit ihren Müttern oder Vätern, die in dem Heim leben und spielen. Ab und zu spielen wir auch zusammen Fußball und manche sind, trotz ihres Alters, wirklich gute Spieler. An der Schule haben wir ein Projekt, wo wir uns in Gruppen zusammenfinden, um mit den Kindern im Heim zu spielen und sie von diesem tristen Alltag abzulenken, was mir bis her auch viel Spass gemacht hat. Da ich selbst auch damals neu in dieses Land kam und mich immer gefreut habe, mit anderen zu spielen. Aber an diesem Tag habe ich etwas ganz Schreckliches gesehen.


Ein paar von den "Problem"-Jugendlichen so zwischen 13-15 Jahren haben auf dem Spielplatz eine Katze in den Sand gesteckt und sie bis auf den Kopf zugebuddelt. Dann haben sie versucht, mit Steinen ihren Kopf zu treffen. Ein paar Mal hat es geklappt und das Tier hat fürchterlich gemaunzt. Mein Herz ist mir in die Hose gerutscht und meine Beine wurden zittrig. Immer wieder ging mir durch den Kopf, dass ich dazwischen gehen sollte, aber ich hatte zu viel Angst. Die Gruppe war mir bekannt und ich wusste, dass sie schon andere Kinder und Jugendliche heftig verpügelt hatten. Am Ende tat ich nichts! Nicht einmal als einer von ihnen der Katze mit dem Fuß den Rest gegeben hat. Ich habe dagestanden und versucht, nicht zu weinen - wegen der Katze, aber auch wegen meiner Feigheit. Der Eine zeigte auf mich und fing an zu lachen. Sie verschwanden und ich stand noch da, vollkommen überrumpelt von der ganzen Situation.


An diesem Abend hatte ich Albträume von der Katze. Sie zeigte mit ihrer Pfote auf mich und schrie mich an, warum ich nicht geholfen hatte. Zu meiner Schande habe ich mich dann von dem Projekt freistellen lassen. Ich konnte nicht mehr zu diesem Spielplatz. Es tut mir unendlich leid, dass meine Feigheit ein Leben gekostet hat und ich mit den anderen Kindern, die niemals etwas getan habe und immer freundlich waren, nicht mehr spiele.

Beichthaus.com Beichte #00037749 vom 04.03.2016 um 17:25:13 Uhr (32 Kommentare).

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Duftnote aus dem Fitnessstudio

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Fetisch Masturbation Schamlosigkeit

Ich (w/22) wohne in einer deutschen Stadt, in der die Mietpreise mittlerweile grenzwertig hoch sind. Als Studentin, die von ihren Eltern nicht wirklich finanziell unterstützt wird, habe ich dementsprechend grundsätzlich einige Geldsorgen, trotz Nebenjob und recht günstiger WG. Vor etwa einem Jahr stellte ich fest, dass meine Mitbewohnerin ihre getragene Unterwäsche und Socken im Internet verhökert. Pro Monat verdient sie damit irgendwas zwischen 50 und 200 Euro extra. Ich beschloss, es einfach auch einmal zu versuchen. Allzu lange brauchte ich auch nicht warten, bis die ersten Anfragen bei mir eintrafen. Das Problem war nur, dass durchaus Leute darunter waren, die wollten, dass ich die Socken bzw. Schlüpfer teilweise bis zu 14 Tage am Stück trug, oder in den Schlüpfern masturbierte, eigentlich sogar am besten beides. Ich will mir aber ehrlich gar nicht vorstellen, wie Unterwäsche riecht, die man 14 Tage am Stück trägt und auch zur Masturbation nicht auszieht.


Ich erzählte das Ganze meiner Mitbewohnerin, die darüber nur lachte und sagte, für solche Zwecke habe sie ihren Freund. Der trüge dann die Schlüpfer zwei oder drei Tage lang während seines Fitnesstrainings in seinen Boxershorts, das würde dann schon intensiv genug riechen. Bis jetzt habe sich noch niemand beschwert, und so richtig auseinanderhalten könne man die Gerüche auch nicht. Ihre Socken stopfte sie bei so etwas zwei Tage lang in ein Paar billige Ballerinas, die wirklich nach Tod und Verwesung stanken, und die ihre Schwester jahrelang im Sommer an den bloßen Füßen getragen hatte, bis ihr wohl mal jemand bei einem Date verklickert hatte, dass ihr Fußgeruch wirklich nahezu unerträglich war.


Ich fragte also den Freund meiner Mitbewohnerin, ob er was dagegen hätte, auch meine Schlüpfer im Fitnessstudio zu tragen, dafür teilten wir uns den Erlös der geruchsveredelten Ware. Er stimmte zu. Am Anfang fasste ich die Schlüpfer nur mit Gummihandschuhen an, aber irgendwann wurde ich neugierig, wie so etwas wohl roch, und hielt es mir vorsichtig unter die Nase. Ich stellte fest, dass es sehr intensiv, aber gar nicht mal so unangenehm war. Immer öfter begann ich an seinen Schlüpfern zu riechen, bis ich sie sogar in einem schwachen Moment zur Masturbation benutzte. Der Duft aus seinem Schweiß und Intimgeruch machte mich regelrecht high und ich kam sehr heftig. Die Vorstellung, dass der muskulöse und äußerst attraktive Freund meiner Mitbewohnerin die Unterwäsche getragen hatte, trug dazu auch noch mit bei.


Seitdem ist es mein Ritual, die Schlüpfer nach Empfang erst einmal zur Selbstbefriedigung zu benutzen und mit ihnen dann noch meinen dabei entstandenen Saft abzuwischen. Die Kunden lieben diesen Mix offensichtlich, denn ich kann mich neuerdings vor Bestellungen kaum retten und verdiene gutes Geld mit der Nummer. Meine Mitbewohnerin fragt sich, warum ich mit derselben Duftnote sogar erfolgreicher als sie bin, aber ich habe nicht vor, ihr mein Geheimnis jemals zu offenbaren.

Beichthaus.com Beichte #00037748 vom 04.03.2016 um 17:23:23 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Meine kaputte Ehe und ein Vaterkomplex

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Fremdgehen Selbstsucht Schamlosigkeit Engherzigkeit

Ich (m/43) bin verheiratet, doch seit einiger Zeit läuft es wirklich nicht mehr gut zwischen meiner Frau und mir. Nun habe ich eine Beziehung nebenher, was an sich schon eine Beichte wert ist. Doch noch viel beichtenswerter daran ist, dass meine Affäre gerade einmal 18 Jahre alt ist. Dabei wirkt sie sogar noch jünger. Ihr süßes, kindliches Aussehen und die naive, hilflose, gutmütige Art finde ich einfach anziehend. Aber das ist immer noch nicht alles: Ich weiß, dass sie keine leichte Kindheit hatte. Sie war geprägt von einem alkoholabhängigen Vater, der irgendwann abgehauen ist, Misshandlungen und sexuellem Missbrauch. Inzwischen lebt sie zwar wieder in einer stabilen Umgebung, hat ihr Leben im Griff und macht momentan ein sehr gutes Abitur. Doch mir ist durchaus bewusst, dass das alles nicht ohne Spuren an jemandem vorbeigeht. Ich weiß, dass ihre Beziehung zu mir ein Vaterkomplex oder so etwas in der Art sein könnte. Dass sie nur eine erwachsene Bezugsperson braucht, die ihr früher immer gefehlt hatte. Deswegen habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich manchmal das Gefühl habe, ich nutze sie und ihre psychischen Probleme aus.


Genauso beichtenswert ist die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben. Sie machte in den Schulferien ein Praktikum in dem Krankenhaus, in dem ich Arzt bin und wenige Wochen davor fing meine Ehe an, zu kriseln. Dass ich mich an sie rangemacht habe, war ursprünglich nur ein Akt der Rache an meiner Frau. Ich ging nicht davon aus, dass sie darauf eingehen würde, aber nach einiger Zeit tat sie es tatsächlich. Trotz allem sind - zumindest von meiner Seite aus - wirklich Gefühle im Spiel. Auch, wenn mir bewusst ist, dass ich meine Frau betrüge, ein Beinahe-Kind in gewisser Hinsicht ausnutze und sie am Anfang nur benutzt habe. Ich weiß, ich sollte die Affäre beenden, doch das kann ich nicht. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00037746 vom 03.03.2016 um 23:20:30 Uhr (24 Kommentare).

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Sicherheitsdienst im Flüchtlingsheim

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Zorn Vorurteile Misstrauen Gesellschaft Berlin

Ich arbeite bei einem Sicherheitsdienst. Das ist wirklich viel spannender, als die meisten glauben. Die Bezahlung ist nicht die Beste, aber es ist wirklich schön. Ich arbeite neben meinem Studium, da ich vor diesem zufällig die nötige Ausbildung abgeschlossen habe. Vielmehr war sie das. Aufgrund gewisser aktueller Gegebenheiten arbeite ich, wie auch viele andere Kollegen, nun hauptsächlich in Flüchtlingsheimen. Es ist eine Katastrophe, diese Menschen sind unglaublich furchtbar. Es kommt auch auf das Heim selbst an, aber grundsätzlich ist es einfach so, dass ich mich völlig begeistert dafür gemeldet hatte. Ich dachte, ich könnte diesen Menschen helfen und bin positiv eingestellt zur Arbeit gegangen. Schon am ersten Tag hatten wir einen halbtoten Tschetschenen, der von einem Syrer verprügelt wurde, weil er ein Salamibrot im Zimmer neben dem Moslem gegessen hat. Nun ist natürlich nicht jeder Moslem so. Grundsätzlich verhalten sich die meisten Männer ab 50 Jahren, die Frauen und die weiblichen Kinder recht angemessen und die könnten auch hierbleiben.


Aber wirklich daneben benimmt sich die Mehrzahl der Männer zwischen vier und 40 Jahren. Sie missachten einfach so ziemlich alle Regeln. Es gibt Verfolgung anderer Flüchtlinge aufgrund von Religion und sie werden so oft in Handschellen zurück ins Heim gebracht, dass wir das schon gar nicht mehr aufschreiben. Ich muss es endlich einmal loswerden, denn ich komme gerade von der Nachtschicht. Ich musste heute ein Kind ins Krankenhaus begleiten, da sein einziger Verwandter hier in Deutschland, sein Vater, ihn so hart verprügelt hat, dass er operiert werden musste, weil er mit einem Nicht-Moslem gespielt hat - er meint ein asiatisches, buddhistisches Kind.


Zu dieser Familie sei gesagt, dass seine Mutter und seine beiden Schwestern noch in Syrien sind. Über die Männer aus den anderen Ländern will ich gar nicht erst sprechen. Die Toiletten sind ein Albtraum, das Verhalten unmöglich, die eigenen Kinder werden vernachlässigt und verprügelt. Vor allem die Frauen tun mir erst so richtig leid. Es geht immer erst los, wenn die Sozialarbeiter, die Verwaltung und diese dummen freiwilligen Helfer raus sind. Dass ich selbst mal so naiv war... Wir tun was wir können, aber wir haben mittlerweile 72 Stunden Wochen, weil es einfach nicht mehr genug Wachen gibt. Einige kündigen lieber, als dort noch weiter zu arbeiten. Vielleicht schließe ich mich dem an. Das ist es einfach nicht wert und Hilfe hat in den Heimen fast keiner verdient. Die Auftragslage für unsere Firma war noch nie besser und trotzdem sind die Hälfte der Kollegen weg oder dauerhaft krank.

Beichthaus.com Beichte #00037742 vom 03.03.2016 um 10:32:02 Uhr in 10365 Berlin (Ruschestraße) (31 Kommentare).

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Kostüme für den Penis

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Fetisch Lügen Falschheit Peinlichkeit Arbeit

Ich (m/32) habe über die Jahre ein seltsames Geschäftsmodell aufgebaut. Angefangen hat alles mit meiner Liebe zu Kostümen. Ich habe schon immer gerne genäht und fing an, mein Glied zu kostümieren - also selbst genähte Verkleidungen zu passenden Themen, wie Cowboy mit Paketband Lasso, oder Anime-Krankenschwester in rosa, mit Rüschen, Engelsflügeln und einem Herzzauberstab. Zuerst habe ich das alles nur für mich gemacht, aber es hat sich nach einiger Zeit herausgestellt, dass sich prima damit Geld verdienen lässt. Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leute solche Kostüme bei mir kaufen! Mittlerweile habe ich auch einen eigenen Kanal, zwecks Modeshow und Ähnlichem. Ich fertige für meine Klientel auch Unikate an und diese sind hoch im Kurs. Immer werden mir neue Vorschläge und Wünsche zugeschickt und daran verdiene ich mir neben meinem normalen Beruf eine goldene Nase.


Es tut mir leid, wenn ich sehe, dass viele Menschen hart arbeiten und kaum über die Runden kommen, während ich das Privileg habe, das Geld mit meinen Vorlieben zu verdienen. Doch dann bin ich wieder glücklich, denn so kann ich meine Familie und die Familie meines Bruders unterstützen. Sie leben trotz Job am Existenzminimum und gerade für die Kinder, die ja auch mal den einen oder anderen Wunsch haben, freue ich mich. Letztes Jahr habe sie auf meine Kosten auf einen romantischen Urlaub geschickt und auf die Kinder aufgepasst. Die beiden strahlten wie die Sonne und mit den Kindern bin ich in einen bekannten Achterbahnpark gegangen. Leider wissen sie nichts von meinem Nebenverdienst. Sie denken, ich verdiene in meinem regulären Job so viel und nähe nur zum Hobby und als Spaß irgendwelchen Kram. Ich habe extreme Angst, dass mich meine Lieben für einen Psycho oder einen Perversen halten. Kann sein, dass ich seltsam bin, aber ich würde nie jemandem etwas tun. Das wird wohl ein dunkles Geheimnis in meinem Herzen bleiben. Ich schäme mich, sie so zu hintergehen.

Beichthaus.com Beichte #00037739 vom 02.03.2016 um 20:07:14 Uhr (24 Kommentare).

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