Das Notebook für illegalen Download

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Missbrauch Waghalsigkeit Morallosigkeit Selbstsucht Nachbarn

Ich habe ein altes Notebook mit zwei W-Lan Karten ausgerüstet. Eine Karte ist in meinem Netz, das andere im Netz eines Nachbarn, der gar nichts davon weiß. Sein Netz ist WEP gesichert und das Passwort habe ich schnell herausgefunden: seinen Familiennamen. Den Laptop selbst habe ich bei einer anderen älteren Nachbarin in der Wohnung versteckt, die im Rollstuhl sitzt und nicht überall dran kommt. Dort wird er mit Strom versorgt (steht auf einem Schrank). Er fällt auch nicht auf, hat keinen Lüfter, als HDD eine 8GB CF-Karte und wird über ssh administriert. Nun lädt der Laptop freudig über des Nachbarn Netz und die Daten landen gleich auf meinem NAS.

Beichthaus.com Beichte #00025562 vom 11.01.2009 um 15:08:23 Uhr (19 Kommentare).

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Erziehung durch Stromentzug

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Rache Boshaftigkeit Nachbarn Aachen

Erziehung durch Stromentzug
Ich hasse meinen Nachbarn. Er wohnt in der Wohnung unter mir und sein größtes Vergnügen scheint es zu sein, unglaublich laute Musik zu jeder Tages- und Nachtzeit zu hören. Natürlich habe ich ihn schon mehrmals darauf angesprochen, jedoch ist er dann jedes Mal so etwas von besoffen, dass er sich anscheinend am nächsten Tag nicht mehr an seine Versprechungen bezüglich leiserer Musik erinnert. Meinem lieben Vermieter ist es auch egal, denn der wohnt circa 200 Kilometer weiter weg. Toll und die Polizei? Nein, die wünscht man ja wohl nicht mal seinem schlimmsten Feind an den Hals. Nun ja, und als es mal wieder so weit war, vor Kurzem, da ist mir dann einfach der Kragen geplatzt. Ich bin zum Sicherungskasten von dem Drecksack geschlichen und habe ihm einfach die Sicherung rausknallen lassen. Daraufhin kam er dann zu meiner Wohnung hochgewankt und lallte mich an, ob bei mir auch die Sicherung rausgeflogen sei. Ich meinte nur, das wäre nicht der Fall gewesen und ich wüsste auch nichts davon. Seitdem mache ich das mehrmals am Tag, falls der Arsch es wieder übertreiben muss, und weil er immer so besoffen ist, checkt er das nicht. Wenigstens kann ich so jedes Mal über seine anhaltende Blödheit lachen. Ich glaube, so langsam denkt er, dass er mit seiner Musik das Stromnetz überlastet, denn es wird immer seltener. Da soll noch mal einer sagen, einem alten Hund könnte man keine neuen Tricks beibringen.

Beichthaus.com Beichte #00025511 vom 05.01.2009 um 13:27:53 Uhr in Aachen (23 Kommentare).

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“Folge

Hügelgräber in Thüringen

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Hochmut Ignoranz Stolz Lügen Selbstsucht Thüringen

Dies beichte ich (w/25) nun stellvertretend für meine gesamte Familie. Meine Großeltern besitzen in Thüringen einen relativ großen Wald, mit einem Tal und einem Bach in der Mitte und einer Hochebene mit einem Buchenhain drauf. Dieser Wald ist seit sechs Generationen in unserer Familie. Mein Urururgroßvater hat ihn damals dem Grafen von Henneberg abgekauft, nachdem dieser ihm ein gutes Angebot gemacht hatte. Wir sind als Familie sehr stolz auf diesen Wald, weil er u.a. meiner Urgroßmutter und meiner Großmutter als Versteck im Zweiten Weltkrieg diente, vor den Russen, die ja alle Frauen vergewaltigt hatten. Auch mein Urgroßvater konnte sich vor seiner Heimkehr dort mehrere Wochen verstecken, und entkam so der Festnahme durch die Besatzer. Vor ein paar Jahren haben wir sogar ein Waffenversteck aus dem Ersten Weltkrieg noch gefunden, von meinem Ururgroßvater, ein altes Gewehr, Messer und jede Menge Munition - natürlich haben wir das nicht gemeldet, warum auch. Damals war jagen verboten und Waffenbesitz im Allgemeinen, also versteckte er es dort in der Nähe seiner Hütte. Heute noch gibt es unzählige Familiengeschichten, die sich um den Wald ranken und wir zehren im wahrsten Sinne des Wortes von ihm, denn mein Onkel ist Jäger und er schießt zu Festtagen ab und zu ein Reh oder ein Wildschwein. Was wir auch wussten, war, dass in unserem Wald mehrere Hügelgräber, also Gräber aus der Keltenzeit, sind, was in Thüringen gar nicht so selten ist, dort findet man in beinahe jedem dritten Wald ein Hügelgrabfeld (die Hügel sind so ca 3-4 Meter hoch). Meine Oma nahm mich als Kind immer dorthin und zeigte mir die manchmal ganz offensichtlichen Hügelgräber und auch die unter Bäumen und Gebüsch versteckten.

Und sie sagte mir auch, dass es merkwürdig sei, dass man in manchen Erdlöchern vor und unter den Gräbern eine Art Zement erkennen konnte, wenn auch sehr groben. Der wurde ja eigentlich von den Römern erfunden, aber irgendwie musste der ja auch den Kelten bekannt gewesen sein und in Thüringen waren die Römer ja nie. Meine Theorie ist auf jeden Fall, dass diese Idee eben von den Römern übernommen wurde und die Kelten bzw. die Germanen haben es sich dann auch gemischt. Für uns war die Sache klar, doch es gab wohl einige Archäologen, die das sehr interessant fanden. Eines Tages fuhren wir in den Wald und wir mussten zu unserem Entsetzen feststellen, dass sich eine Horde Archäologen (vom Land Thüringen) gerade über unseren Wald hermachte. Sie waren bei den Hügelgräbern mit den Zementstollen untendrunter und fingen an mit Spitzhacke und Schaufel den Stollen zu bearbeiten und wollten die Gräber darüber öffnen. Noch dazu nagelten sie an die schönen alten Buchen Schilder mit der Aufschrift "Archäologisches Grabungsgebiet, bitte nicht betreten". Natürlich gab es keinen Bescheid vom Land Thüringen, wir wurden nicht informiert, obwohl der Wald Privatbesitz unserer Familie ist. Meine Großeltern nahmen diese Sache dann rechtlich in die Hand und haben es doch tatsächlich geschafft, mit verschiedenen Bescheiden und hoher Überredungs- und Lügenkunst die Archäologen loszuwerden.

Sie behaupteten, dass der Zement aus den 50ern stamme, um die Jagd zu erleichtern und dass mein Urgroßvater das selbst mit einfachen Mitteln zusammengemischt hätte. Das war natürlich der totale Blödsinn, aber überprüfen konnten sie es nicht, es war ja kein organisches Material und primitiven Zement kann sich ja jeder selbst zusammenmischen. Sie sagten weiterhin, dass die Hügelgräber ja auch nichts Besonderes seien, da sie ja nicht so selten sind und in unserem Wald auch nicht ungewöhnlich groß seien und somit wohl nicht so wertvoll. Die Archäologen mussten abziehen. Wir nahmen die Schilder wieder ab und buddelten die Löcher wieder zu. Tja, wenn wir nun die Menschheit um eine archäologische Sensation gebracht haben, tut es uns sehr leid, aber das ist ja schließlich unser Wald und außerdem haben wir diese Maulwürfe wahrscheinlich noch vor Schaden bewahrt, denn wer weiß, was meine Vorwahren noch für Munition dort vergraben haben. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00025477 vom 28.12.2008 um 19:35:28 Uhr in Thüringen (31 Kommentare).

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Betrunken auf dem Weihnachtsmarkt

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Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Weihnachten

Ich habe mir am 23.12. am letzten Abend des Weihnachtsmarktes mit Freunden nochmal richtig die Kante gegeben.Statt Glühwein floss das Bier in Strömen und danach ging es noch in die Kneipe. Als dann irgendwann das Mass voll war (und ich auch) war es an der Zeit nach Hause zu torkeln was mal wieder einiges an Zeit in Anspruch genommen. Zuhause angekommen bin ich im Treppenhaus zusammengesackt,eingepennt und erst gegen 4:00 Uhr morgens wieder wach geworden. Am nächsten Tag als Bescherung war erzählte mein Bruder das er nur einen dumpfen Knall aus dem Treppenhaus vernommen hat,er nahm an das ich nach Hause komme und wunderte sich das oben keiner die Haustür aufschließt und reinkommt. Alles in allem mal wieder ein feucht fröhlicher Abend und ein Weihnachtsfest in angetrunkenem Zustand. Außerdem ist das schlafen im Treppenhaus einfach eine kalte Angelegenheit.

Beichthaus.com Beichte #00025458 vom 25.12.2008 um 17:20:16 Uhr (1 Kommentare).

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“Beichte

Hilfe, ich bin Pyromane

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Waghalsigkeit Vandalismus München-Haidhausen

Ich (m/16) bin mittelstarker Pyromane. Schon von klein auf hatte ich Spaß am Feuer, besonders am Legen von solchen. Kerzen, Kamine, Laternen usw.. Ich begann Gefallen daran zu finden, größere Sachen, wie z. B. Heuballen anzuzünden. Beim jährlichen Martinsfeuer stand ich immer ganz vorne. Ich habe Angst, irgendwann mal etwas anzustecken, wo Menschen in Gefahr geraten könnten. Mittlerweile habe ich meinen Drang ganz gut im Griff, aber sobald vor mir auf dem Tisch ein Feuerzeug liegt, muss ich kämpfen. Ich bin seit zwei Jahren Feuerwehrmann und werde in einem halben Jahr meine Grundausbildung antreten.

Beichthaus.com Beichte #00025456 vom 25.12.2008 um 13:45:26 Uhr in München-Haidhausen (22 Kommentare).

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