Rudolph-Nase auf dem Führerschein

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Waghalsigkeit Dummheit Auto & Co. Polizei

Ich fahre ein auffälliges Auto, weshalb ich schon gefühlte hundert Mal von der Polizei angehalten wurde. Damit ich bei diesen zeitraubenden Maßnahmen auch meinen Spaß habe, nahm ich ein Stück rotes Papier, schnitt einen kleinen roten Punkt aus und klebte diesen auf die Nase meines Führerscheinfotos. Sobald ich angehalten werde und der Polizist bzw. die Polizistin mein Führerschein inspiziert, nehme ich aus der Seitentür eine rote Rudolph-Nase und setze sie auf. Einmal wurde ich wegen eines Vergehens angehalten und kam dank der Nase mit einer Verwarnung davon. Allerdings bekam ich auch schon ein Bußgeld wegen Urkundenfälschung. Es ist mir jedoch egal, der Spaß und die Blicke sind es mir wert. Ich bin übrigens 41 Jahre alt und Familienvater. Ihr fragt euch, warum mein Auto auffällig ist? Tja - ich habe einen Aufkleber am Kofferraum: "Cannabis, legalize it!"

Beichthaus.com Beichte #00032157 vom 01.11.2013 um 23:59:46 Uhr (12 Kommentare).

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Die Gedichte des Räuber Penisprotz

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Feigheit Engherzigkeit Falschheit Partnerschaft

Die Gedichte des Räuber Penisprotz
Ich bin seit fast drei Jahren mit meinem Freund zusammen und sehr glücklich mit ihm. Er ist verlässlich, liebevoll und wir teilen eine Menge Interessen. Mit einer seiner Eigenarten kann ich mich allerdings nicht anfreunden. Er studiert Germanistik, fühlt sich in seiner Freizeit aber auch als Dichter berufen. Ich würde ihn als eher mäßig begabt bezeichnen, was seine Dichtkunst angeht. In diesem Punkt reagiert er allerdings ein bisschen empfindlich. Seit ein paar Wochen lässt er es sich nicht nehmen, mir eine Kostprobe seiner dichterischen Schaffenskraft zu geben, bevor wir miteinander intim werden. Am Anfang fand ich es noch witzig, was ihn wohl auch motiviert hat, damit weiterzumachen. Hier ein paar Kostproben: "Heute lässt Peter mal klein Peter stecken, zum Höhepunkt wird er dich lecken" oder "50 Euro und Batterien braucht die Durchschnittsfrau - Dein Peter macht es dir für lau." Gerne erzählt er auch etwas von Peters Glocke - er heißt übrigens Peter - oder er nennt sich selbst Räuber Penisprotz. Langsam finde ich es aber nur noch befremdlich und nervig. Teilweise verfolgen mich seine Gedichte schon in meinen Träumen. Ich traue mich aber nicht, das Thema anzusprechen, weil es mir einfach zu peinlich ist.

Beichthaus.com Beichte #00032153 vom 02.11.2013 um 02:30:11 Uhr (30 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Wer hat meine Zigaretten geklaut?

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Rache Diebstahl Kollegen Chef Hamburg

Wer hat meine Zigaretten geklaut?
An meinem Arbeitsplatz gab es jemanden, der aus den Packungen anderer immer einzelne Zigaretten entwendet hat, um diese dann in seiner Raucherpause zu rauchen. Wir wussten lange nicht, wer diese Person ist und jeder Raucher fing an, seine Zigaretten nur noch bei sich zu tragen und nicht mehr auf den Tisch zu legen oder Ähnliches. Ich sah allerdings nicht ein, meine Zigaretten wegen eines einzigen unehrlichen Menschen immer bei mir führen zu müssen und überlegte mir eine Alternative. Als ich mir wieder eine Schachtel Zigaretten stopfte, verwendete ich anstatt des Tabaks eine Mischung, in der auch Pferdehaar enthalten war. In der Mittagspause standen wir dann im Raucherbereich und wollten genüsslich unsere Zigaretten rauchen, als die Person neben mir den ersten Zug nahm. Und sowie er genüsslich diesen Zug nahm, übergab er sich und spuckte, was das Zeug hielt. Es war im Übrigen mein Chef, aber seit diesem Tag muss niemand mehr seine Zigaretten bei sich haben.

Beichthaus.com Beichte #00032141 vom 30.10.2013 um 17:52:29 Uhr in Hamburg (9 Kommentare).

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Leben ohne Schlaf

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Dummheit Neugier Peinlichkeit

Vor Kurzem erinnerte eine Freundin mich an ein Experiment, das ich (w) in der zehnten Klasse durchgeführt habe. Damals wollte ich sehen, wie lange ich wach bleiben kann, ohne durchzudrehen. Also habe ich mir einen Energydrink für den Notfall und ein Buch gekauft, damit ich meine "Erfahrungen" niederschreiben kann. Am ersten Tag - es war ein Montag - war ich ziemlich müde und musste mich konzentrieren, dass ich während des Unterrichts nicht einschlief, aber ansonsten war alles recht normal. Am zweiten Tag war ich erst müde und wurde dann nach einiger Zeit richtig aufgedreht und war sogar wacher als normalerweise. Der "Wahnsinn" fing erst am dritten Tag an. Ich starrte die ganze Unterrichtsstunde über auf meine Hand - ohne auch nur einmal aufzusehen. Es fühlte sich an, als seien nur ein paar Sekunden vergangen, aber als die Stunde dann plötzlich beendet war, stieß mich meine Sitznachbarin an - in den Stunden darauf ging es genau so weiter. Ich starrte irgendwelche Punkte in der Luft an, ohne zu blinzeln oder den Blick abzuwenden. An diesem Abend trank ich dann den Energydrink, da ich kurz davor war, einzuschlafen. Aber wer will mir das nach 72 Stunden ohne Schlaf auch verdenken?


Am vierten Tag habe ich nur kryptische Aufzeichnungen angefertigt, die ich teilweise gar nicht mehr verstehe. Auch meine Erinnerungen sind verschwommen. Ich weiß nur, dass ich Halluzinationen hatte. Man hat mir erzählt, dass ich einen Stift an die Tafel geschmissen habe - knapp am Lehrer vorbei - weil ich dachte, dass der Teufel mein Heft klauen wollte. Ich dachte auch, dass meine Hand mit dem Tisch verschmilzt, und sah generell andauernd irgendwelche komischen Gestalten. Kurz gesagt war es wohl ein bisschen so, wie man sich unter der Einwirkung von LSD fühlt. Eine Freundin brachte mich dann noch während der Schulzeit nach Hause, als ich anfing den Lehrer anzuschreien, er solle seine "Emus doch in der Garage behalten". Dort legte sie mich dann in mein Bett und hat sich meine ausgedachten Geschichten angehört, bis ich schließlich eingeschlafen bin. Am Freitag - dem fünften und letzten Tag meines Experiments war ich nicht in der Schule. Meine Mutter schaffte es nicht, mich aufzuwecken. Ich habe über 19 Stunden geschlafen, wobei ich nicht weiß, ob man das noch als schlafen bezeichnen kann, denn es muss ja schon fast komatös gewesen sein. Die Freundin, die mich ins Bett gebracht hatte, hat mir im Übrigen auch die Ereignisse des letzten Tages erzählt. Warum ich das hier beichte? Nun, ich möchte mich für all die Sachen, die ich meinen Lehrern, den anderen Schülern und auch Fremden an den Kopf geworfen habe, entschuldigen. Und bei meiner Mutter für den Ärger, den sie mit mir hatte.

Beichthaus.com Beichte #00032132 vom 28.10.2013 um 14:19:46 Uhr (16 Kommentare).

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“Folge

Schläge vom Untertan

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Aggression Hass Zorn Dummheit Arbeit

Ich diene seit drei Jahren in einem kleinen Betrieb - die Branche ist nicht relevant. Und ja, ich benutze hier bewusst das Wort "diene". Ich fühle mich nicht als Mitarbeiter, ich fühle mich als Untertan. Mein Chef ist keine Respektperson und Geldgeber - er ist mein […]
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Beichthaus.com Beichte #00032125 vom 27.10.2013 um 15:55:27 Uhr (11 Kommentare).

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