Er hat auf mein Bett gewichst!

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Engherzigkeit Ekel Masturbation Urlaub

Nachdem ich die ganzen Beichten übers Schlüppi-Schnüffeln gelesen habe, möchte ich auch beichten. Nicht, dass ich (w/25) so einen Fetisch habe, sondern mein ehemaliger bester Freund. Es war so: Ich musste für zwei Wochen verreisen und übergab dem besagten besten Freund meine Wohnungsschlüssel, damit er meine Katze füttern und meine Post aus dem Briefkasten holen konnte. Nun ja, aufgeschreckt durch die ganzen entsprechenden Beichten habe ich vorsorglich meine ganze Wäsche durchgewaschen - außer weiße Sachen, davon kriege ich spontan keine ganze Wäscheladung voll, also waren im Wäschekorb noch zwei weiße Schlaufengardienen und zwei getragene, weiße Tangas. Diese Tangas habe ich extra unter die Gardinen im Wäschekorb gepackt, und ihm gesagt, mein Schlafzimmer sei tabu. Die Tagesdecke auf meinem Schlafzimmerbett war übrigens auch frisch gewaschen. Tja, als ich aus dem Urlaub kam, war ein verkrusteter weißer Fleck auf meiner Tagesdecke und meine Tangas lagen auf den Gardinen, als ich in Wäschekorb geguckt habe. Er war zwar seit Jahren mein bester Freund, aber dennoch finde ich an ihm aber überhaupt nichts sexuell anziehendes.


Ich weiß zwar, dass er total in mich verliebt war, aber ich dachte, das hätten wir geklärt, zumal ich zum Tatzeitpunkt schwanger von einem anderen Mann war. Nach dieser Aktion konnte ich ihm nicht mehr in die Augen schauen. Ich habe den Kontakt zu ihm abgebrochen und ihn überall blockiert. Das Ganze ist schon ein halbes Jahr her, er wollte zwischendurch mal reden, aber ich kann einfach nicht - ich kriege dann so einen Ekel, dass ich lieber unsere Freundschaft aufgebe. Und das, obwohl wir uns viel gegenseitig geholfen hatten und bereits einiges durchgestanden haben, aber in meinem Wäschekorb wühlen und auf mein Bett zu wichsen geht mir eindeutig zu weit!

Beichthaus.com Beichte #00037803 vom 11.03.2016 um 15:05:13 Uhr (21 Kommentare).

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Liebesentzug als Erziehungsmaßnahme

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Verzweiflung Familie

Ich beichte, dass ich (w/45) und mein Mann unserem Sohn, der mittlerweile schon erwachsen ist und studiert, mal aus lauter Enttäuschung zwei Wochen lang Liebesentzug gegeben haben. Also pures Ignorieren, er bekam nur das Nötigste, also Essen und ein Dach über dem Kopf, aber wir haben mit ihm nicht gesprochen und ihn nicht wahrgenommen. Er war damals etwa zehn Jahre alt und ich habe mitbekommen, wie gemein er und sein Kumpel einen anderen Jungen behandelt haben. Der Junge war neu an der Schule, wollte mitspielen und wurde von den beiden mit: "Verpiss dich, du Fettsack" und anderem beschimpft, was wirklich grausam war. Das Kind war dermaßen traurig und eingeschüchtert, und es war eben leider nicht das erste Mal, wie mir andere Kinder sagten. Das war nicht mein Sohn! Ich habe ihn nach Hause gekarrt und mein Mann war ebenso entsetzt und enttäuscht von ihm.


Die zwei Wochen taten uns beiden sehr weh, aber in dem Moment wollten wir das einfach nur durchziehen. Er hat natürlich mehrfach mit uns gesprochen, wollte auch abends öfter mit mir kuscheln oder mit meinem Mann spielen, aber dann sind wir einfach gegangen. Nach den zwei Wochen haben wir ihm alles erklärt. Der Kumpel war wohl die treibende Kraft - nicht gerade tolle Familie, alleinerziehende Mutter ohne Zeit, keine Vaterfigur - aber mein Sohn hat genauso mitgemacht. Mein Sohn hat sich dann entschuldigt. Er hat dem anderen sogar geholfen, Freunde zu finden. Sie selbst haben sich akzeptiert, aber eine Freundschaft ist nicht entstanden. Das fand mein Sohn zwar schade, letztlich fand er den Jungen doch ganz "cool", aber der Junge wollte nach den Aktionen nicht mehr. Das musste mein Sohn aber auch akzeptieren. Heute stelle ich fest, wie sehr er solche Gemeinheiten verurteilt. Ich weiß aber trotzdem, dass dieser lange Liebesentzug nicht richtig war.

Beichthaus.com Beichte #00037766 vom 07.03.2016 um 22:40:43 Uhr (13 Kommentare).

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“Beichte

Zwei linke Hände

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Peinlichkeit

Ich beichte etwas, das zwar niemandem schadet, aber trotzdem sehr peinlich ist. Ich (m/31) bin extrem schusselig. Ich rutsche auf Glatteis aus, während alle anderen nicht schlittern. Ich verlege meinen Schlüssel, den ich 30 Sekunden zuvor noch gesehen habe, und schnalle nicht, dass er vor mir liegt. Ich gehe in ein Geschäft, um zwei Dinge zu besorgen, vergesse das Zweite, laufe noch einmal hin, sehe etwas anderes und vergesse wieder das, was ich eigentlich kaufen wollte. Und zwei sehr, sehr linke Hände habe ich auch. Da ich Physiker bin, muss ich natürlich mit manchen lieb gemeinten, aber doch manchmal nervigen Sprüchen leben. Letztens ist mir wieder etwas furchtbar Peinliches passiert: Ich war beruflich unterwegs und hatte zwischendurch wenig Zeit. Da ich bemerkte, dass ich vergessen hatte, mir etwas zu Trinken einzupacken, bin ich in einen Kiosk gegangen und habe dort Capri-Sonne gesehen, die ich schon Jahre nicht mehr getrunken hatte. Totale Jugenderinnerung - ich musste mir ein paar Päckchen kaufen.

An der Straßenbahnhaltestelle wollte ich dann ein Päckchen trinken und habe es nicht geschafft, den Strohhalm in die Öffnung zu stecken. Nach ein paar Versuchen kam ein Junge, der maximal in der zweiten Klasse war, und hat mir geholfen. Um mich herum grinsten einige Leute, die wahrscheinlich dachten: "Bestimmt so ein Studierter, der überall zwei linke Hände hat." Und leider sehe ich eben auch wirklich aus, wie sich viele einen Wissenschaftler vorstellen. Ich habe mich bedankt und war so froh, als ich endlich aus dieser Straßenbahn aussteigen konnte. Meine linken Hände beschränken sich aber seltsamerweise - oder auch zum Glück - "nur" auf mein Leben außerhalb der Arbeit.

Beichthaus.com Beichte #00037757 vom 06.03.2016 um 17:23:19 Uhr (17 Kommentare).

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Der Tod einer unschuldigen Katze

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Feigheit Verzweiflung Gewalt Mord

Wenn ich zur Schule gehe, muss ich täglich an einem Spielplatz vorbei, welcher in der Nähe eines Flüchtlingsheims liegt. Normalerweise sind da nur die kleinen Kinder mit ihren Müttern oder Vätern, die in dem Heim leben und spielen. Ab und zu spielen wir auch zusammen Fußball und manche sind, trotz ihres Alters, wirklich gute Spieler. An der Schule haben wir ein Projekt, wo wir uns in Gruppen zusammenfinden, um mit den Kindern im Heim zu spielen und sie von diesem tristen Alltag abzulenken, was mir bis her auch viel Spass gemacht hat. Da ich selbst auch damals neu in dieses Land kam und mich immer gefreut habe, mit anderen zu spielen. Aber an diesem Tag habe ich etwas ganz Schreckliches gesehen.


Ein paar von den "Problem"-Jugendlichen so zwischen 13-15 Jahren haben auf dem Spielplatz eine Katze in den Sand gesteckt und sie bis auf den Kopf zugebuddelt. Dann haben sie versucht, mit Steinen ihren Kopf zu treffen. Ein paar Mal hat es geklappt und das Tier hat fürchterlich gemaunzt. Mein Herz ist mir in die Hose gerutscht und meine Beine wurden zittrig. Immer wieder ging mir durch den Kopf, dass ich dazwischen gehen sollte, aber ich hatte zu viel Angst. Die Gruppe war mir bekannt und ich wusste, dass sie schon andere Kinder und Jugendliche heftig verpügelt hatten. Am Ende tat ich nichts! Nicht einmal als einer von ihnen der Katze mit dem Fuß den Rest gegeben hat. Ich habe dagestanden und versucht, nicht zu weinen - wegen der Katze, aber auch wegen meiner Feigheit. Der Eine zeigte auf mich und fing an zu lachen. Sie verschwanden und ich stand noch da, vollkommen überrumpelt von der ganzen Situation.


An diesem Abend hatte ich Albträume von der Katze. Sie zeigte mit ihrer Pfote auf mich und schrie mich an, warum ich nicht geholfen hatte. Zu meiner Schande habe ich mich dann von dem Projekt freistellen lassen. Ich konnte nicht mehr zu diesem Spielplatz. Es tut mir unendlich leid, dass meine Feigheit ein Leben gekostet hat und ich mit den anderen Kindern, die niemals etwas getan habe und immer freundlich waren, nicht mehr spiele.

Beichthaus.com Beichte #00037749 vom 04.03.2016 um 17:25:13 Uhr (32 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Schokomuffins für meine Mobber

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Ekel Rache Ungerechtigkeit Schule Ernährung

Ich (25) habe damals eine eklige Dummheit gemacht. Vor etwa zehn Jahren wurde ich durchgehend gemobbt und fertiggemacht. Das fing an mit harmlosen Dingen, wie Witze über Person und Aussehen, bis hin zu Kopf ins Klo drücken und täglichen Prügeln. Am Anfang habe ich mich noch gewehrt und mich nicht unterkriegen lassen, aber auch Gespräche mit Lehrern und Eltern haben nicht geholfen. Ich war nur ein kleiner, pickeliger Junge. Nun zu der Beichte: Damals sollte jeder Schüler in Hauswirtschaft ein kleines Gericht zubereiten und es mit in die Klasse bringen. Nun, wie es der Zufall will, habe ich die Dessert-Karte gezogen und mir kam schon gleich eine absolut widerliche Idee! Ich habe in einen Eimer gekackt, die Wurst fein säuberlich cremig gerührt und diese dann mit einem Schokomuffin-Mix gemischt.


Ich konnte selbst kaum glauben, dass man das später weder gerochen noch gesehen hat. Es sah aus wie ein köstlicher Muffin. Am nächsten Tag wurden die Gerichte dann vorgestellt und alle haben probiert. Ich hätte mir fast in die Hose gepisst, als es sich alle schmecken ließen. Die Lehrerin hat mich sogar noch gelobt, weil ihr die geschmackliche Unternote gefiel, und hat mich gefragt, was denn da drin ist. Ich habe mir auf die Zunge gebissen und nur "Familienrezept" gesagt. Geholfen hat das im Nachhinein nicht. Das Mobbing ging weiter bis zum Abschluss. Erst auf der Berufsschule habe ich Freunde gefunden und etwas aus mir gemacht. Heute habe ich eine wundervolle Freundin und einen total tollen Freundeskreis und ich schäme mich dafür, auf ein solches Niveau gefallen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00037658 vom 21.02.2016 um 18:44:26 Uhr (14 Kommentare).

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