Die Möbel in meiner alten WG

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Vandalismus Rache Aggression WG

Ich (w/25) bin gerade rasend vor Wut. Mein Ex-WG-Mitbewohner will mir nicht das Geld für die "Ablöse" der WG bezahlen. Ich renne ihm jetzt schon seit neun oder zehn Monaten hinterher. Während all der Zeit benutzt er einfach fröhlich meine Sachen, ohne mir auch nur einen Cent zu geben. Ich wohne inzwischen 500 Kilometer entfernt und kann deshalb nicht einfach so bei ihm auftauchen und Druck machen. Ich muss aber geschäftlich in die Stadt und er hat mir schon bei meinem Auszug versprochen, dass ich an diesem Tag bei ihm schlafen darf. Jetzt habe ich dieses Versprechen einlösen wollen und er schreibt mir, dass er mich nur aufnimmt, wenn ich kein Wort mehr über den ganzen Kram spreche und es vergesse.


Da habe ich gesagt, dass wir uns deswegen noch mal unterhalten müssten. Daraufhin hat er mir die Unterkunft verwehrt. Ich habe ihm geschrieben, dass ich meine restlichen Sachen dann abholen werde, wenn er es mir nicht bezahlt. Ich habe noch einen alten Wohnungsschlüssel, den ich wiedergefunden habe. Ich werde also in die Wohnung gehen - mit Erlaubnis des Vermieters - aber meine Sachen auf keinen Fall wirklich abholen. Es ist ein sechsstöckiges Haus ohne Fahrstuhl. Und eine Waschmaschine im Wert von vielleicht dreißig Euro ist den Aufwand einfach nicht wert. Genauso wenig wie ein Bett, ein paar Küchenschränke und Stühle. Aber stattdessen werde ich meine Sachen einfach zerstören! Bei der Waschmaschine werde ich irgendeinen Schlauch zerstören, die Küchenschränke zerhacke ich notfalls mit einer Axt und die Glühbirnen zerschlage ich auch. Die Stühle werde ich einfach aufschlitzen! Das Bett ist leider aus Metall und kann daher nicht so einfach zerstört werden - außerdem steht es in seinem Zimmer und das ist wahrscheinlich abgeschlossen. Meine Sünde ist die, dass ich die Sache nicht einfach abhaken kann. Und bei der Aktion handle ich wie ein Kleinkind, obwohl ich es mir auch leicht machen könnte.

Beichthaus.com Beichte #00034929 vom 22.01.2015 um 21:27:00 Uhr (10 Kommentare).

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Die Wirtschaftsprüferin

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Zorn Hass Begehrlichkeit Arbeit

Wir hatten mal wieder - wie jedes Jahr - zum Jahresende Inventur in unserer Firma. Dazu kommen immer die Wirtschaftsprüfer und kontrollieren den Ablauf und die Korrektheit der Zählung. Da ich der Logistikleiter in diesem Unternehmen bin, sind die Wirtschaftsprüfer also hauptsächlich mit mir unterwegs und ich muss ihnen Rede und Antwort stehen! Unter den Wirtschaftsprüfern, die uns zugeteilt waren, war unter anderem eine Frau. Nicht schlecht anzuschauen, aber eine dumme Kuh, die absolut keine Ahnung hat, wie ein produzierendes Unternehmen funktioniert. Außerdem war sie noch arrogant und frech. Die hat mich eiskalt an einem Freitagabend bis 23.00 Uhr nur mit unlogischen und dummen Fragen zugebrabbelt! Jetzt sind sie wieder für zwei Wochen im Unternehmen, um die Finanzprüfung zu machen und das führt mich zu meiner Beichte: Am Liebsten würde ich die dumme, arrogante blöde Sau, über den Tisch werfen, es ihr ohne Vorankündigung in den Arsch besorgen und ihr dann die ganze Ladung ins Gesicht schmettern - nur um ihr anschließend zu sagen, dass sie sich verpissen und lieber die umgefallenen Säcke Reis in China zählen soll, statt mir meine kostbare Zeit zu stehlen! Bitte vergebt mir, vor allem da ich diese Frau wirklich abgrundtief hasse, sie aber trotzdem vögeln würde, wenn sich die Gelegenheit bietet.

Beichthaus.com Beichte #00034917 vom 21.01.2015 um 11:57:11 Uhr (7 Kommentare).

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“Beichte

Moralischer Wandel im Knast

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Drogen Trunksucht Fremdgehen Engherzigkeit

Ich beichte, dass ich während meiner kriminellen Vergangenheit wirklich nur an mich gedacht habe. Ich habe meine Ausbildung als Koch gemacht und abgeschlossen. Dann kam ich in einen neuen Betrieb und das Unheil nahm seinen Lauf - durch einen Arbeitskollegen fing ich an, ab und zu Mal Drogen zu nehmen. Später wurde es immer öfter und nach einem halben Jahr konnte ich ohne gar nicht mehr. Ich begann, Schulden zu machen und die Drogen auch zu verkaufen, um mir das leisten zu können. Während dieser Zeit bin ich mit meiner späteren Frau zusammengekommen, sie war eine Kundin von mir. Ich habe wirklich schreckliche Dinge getan, aber nach der nächsten Nase waren sie wieder vergessen. Ich habe während der Zeit mit so vielen Frauen geschlafen, dass ich es nicht zählen kann, auch Professionelle waren dabei - und Frauen, die ihre Schulden nicht bezahlen konnten oder für ihre Männer Schulden beglichen.


Es war mir egal, der Spaß stand im Vordergrund und ich habe mir über gar nichts Gedanken gemacht. Ich habe während dieser Zeit auch meine Frau geheiratet, es war mehr eine Drogenhochzeit als alles andere. Ein Jahr später waren wir in den Flitterwochen und kamen wirklich glücklich nach Hause - einen Tag später ging aber alles ganz schnell. Eines Morgens hämmerte es an der Tür, eine Durchsuchung von der Polizei, und ich fand mich in U-Haft wieder und wurde wegen mehrerer Dinge zu 1,5 Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Es war mein Glück, dass sie mein Versteck nicht gefunden haben! Es wäre noch weniger geworden, hätte ich Leute verraten, aber dann wäre meine Frau nicht mehr sicher gewesen. Während der Zeit im Knast ging mir alles Mögliche durch den Kopf und ich schrieb meiner Frau einen Brief, in dem ich ihr alles gestanden habe - auch dass ich sie betrogen habe und gar nicht weiß, wie oft. Ich bekam die ganze restliche Zeit keine Antwort, ein Jahr und vier Monate lang hörte ich nichts von meiner Frau. Keine Antwort, kein Brief, kein Anruf. Wenn ich Freigang hatte, war sie nicht aufzufinden. Dann kam der Tag der Entlassung - ich wollte weg von diesem Ort, in eine neue Stadt, in der ich neu anfangen kann. Doch dann kam ich raus und da stand sie. Mir kamen die Tränen, sie nahm mich in den Arm und sagte mir, dass ich das nie wieder machen solle, meine Strafe hätte ich bekommen - auch von ihr - und wir sollten einfach ganz neu anfangen. Was wir dann auch taten. Wir zogen in ein 300 Kilometer entferntes Bundesland und sind seitdem wirklich glücklich.

Beichthaus.com Beichte #00034916 vom 21.01.2015 um 08:00:07 Uhr (9 Kommentare).

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Mit Kater bei der Arbeit

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Maßlosigkeit Trunksucht Arbeit

Es ist wohl an der Zeit, dass ich (m/39) mal auspacke. Die ganze Woche muss ich im Anzug herumlaufen und berate Kunden in hochtechnischen Anwendungsfragen im Außendienst. Das klappt gut, ich kann mich sogar als erfolgreich bezeichnen. Mein Arbeitgeber sieht die Zahlen und lässt mich weitestgehend in Ruhe. Was allerdings hinter der Kulisse läuft, erahnt wohl kaum jemand. Freitagmittag lege ich um 12 Uhr meinen Autoschlüssel zur Seite, ziehe T-Shirt und Turnschuhe an und dann geht es los in die Kneipe. Ich leere mir dann ein Bier nach dem anderen hinein und bin gegen 2 Uhr nachts so voll, dass ich meist völlig verdreckt und mit Schürfwunden nach Hause komme. Meine Frau lässt mich gewähren, sie meint, das wäre mein wohlverdienter Ausgleich zu meiner harten Arbeit.


Am Samstag kann ich vor 15 Uhr gar nicht an Bier denken, ohne dass mir übel wird. Dann geht es wieder in die Kneipe zum Sky schauen. Es beginnt dasselbe Spiel wie am Vorabend. Jetzt merke ich, dass ich langsam älter werde und benötige nicht nur mehr den Sonntag, um klar im Kopf zu werden, sondern meist auch noch den Montag. Dort mache ich nur Tarntermine, die entweder schnell vorbeigehen oder ich gehe schon gar nicht mehr hin. Schon klar, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht, aber wie wird es erst werden, wenn ich mal 50 Jahre alt bin? Der Wochenendsuff ist zwar brutal, aber ich giere danach. Meinem Arbeitgeber gegenüber habe ich allerdings ein schlechtes Gewissen, denn diesen Montag müsste man mir vom Gehalt abziehen.

Beichthaus.com Beichte #00034907 vom 19.01.2015 um 18:12:26 Uhr (16 Kommentare).

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Pinkel-Unfall im Supermarkt

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Ekel Peinlichkeit Peinlichkeit Shopping

Ich (w/Ende 20) muss etwas beichten, was mir unglaublich peinlich ist. Ich war heute in der Stadt unterwegs, um noch ein paar Einkäufe zu erledigen. Schon ab der Mitte meines Rundgangs bemerkte ich ein Bedürfnis zu pinkeln, verschob es aber, weil ich dachte, so lange wäre ich ja nicht mehr unterwegs und anhalten kann ich ja auch. Ich wollte ein Abendessen vorbereiten und auf dem Heimweg noch schnell im Supermarkt die restlichen Zutaten holen. Im Laden angekommen wurde das Gefühl fast unerträglich, aber ich schwor mir, mich zu beeilen und sofort auf die Toilette zu gehen, wenn ich zu Hause ankomme. Es wurde immer schlimmer, doch ich stand an der Kasse und konnte bezahlen.


Beim Zusammenräumen meiner Sachen passierte dann das Unvorstellbare: Während ich schon krumm stehend versuchte, meine Blase im Zaum zu halten, lief es los. Hinter den Kassen, es war voll. Ich konnte auch nicht mehr anhalten, ich musste so dringend, dass es mir die ganzen Beine hinablief. Ich hatte tierisches Glück, dass niemand etwas mitbekommen hat - wohl auch wegen meiner schwarzen Leggins, durch die man keine Farbveränderung feststellen konnte. Ich schmiss schnell meine Einkäufe in den Beutel, ließ den Einkaufswagen samt einem Euro darin stehen und flüchtete nach Hause, wo ich mir sofort die Klamotten vom Leib gerissen und in die Waschmaschine befördert habe. Danach ging ich duschen, doch die Scham ließ sich nicht wegwaschen. Welcher erwachsenen Frau passiert so etwas denn schon?! Ich dachte immer: "Hey, das macht nichts, dann hält man halt mal an, man ist ja kein Baby." Weit gefehlt! So etwas wird mir sicher nie wieder passieren und ich werde immer rechtzeitig zur Toilette gehen. Ich bitte hier um Vergebung für den leicht eingesauten Supermarkt-Boden, und dass ich in aller Öffentlichkeit uriniert habe - und das in meine Hose! Ich schäme mich sehr.

Beichthaus.com Beichte #00034904 vom 19.01.2015 um 14:57:16 Uhr (9 Kommentare).

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