Die Verteilung unseres Wohlstandes

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Geiz Habgier Zorn Geld Gesellschaft

Ich (m/45) möchte beichten, dass mir die Flüchtlinge tierisch auf die Nerven gehen. Ich weiß, die können nichts dafür und sie brauchen Schutz, aber es geht mir tierisch auf den Sack, dass wir denen Geld abgeben sollen. Ich erarbeite mir mein Geld hart - und nicht nur, um denen etwas abzugeben! Meine Rente wird somit auch immer weniger. Die Rente meiner Kinder wird dann später auch immer geringer. Nur weil wir etwas Wohlstand haben, sollen wir was abgeben. Den Wohlstand haben wir uns mit harter Arbeit verdient. Den Hartz-IV-Empfängern, die gar nicht arbeiten wollen, muss man schließlich auch noch Geld abgeben. Den Ostdeutschen muss ich auch etwas geben. Und die Griechen zahlen ihr Geld auch nicht wieder zurück! Und dann sind sie noch so frech und behaupten, dass wir sie ausbeuten.

Beichthaus.com Beichte #00035095 vom 16.02.2015 um 18:50:47 Uhr (19 Kommentare).

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Mein Fetisch mit dem Niesen

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Ekel Fetisch Unreinlichkeit Berlin

Ich (m/27) habe eine Nasenscheidewandverengung, die ich einfach nicht operieren lasse. Ich finde es nicht wirklich schlimm. Das führt allerdings dazu, dass ich seit knapp sieben Jahren durchgängig Schnupfen habe. Ich muss auch ziemlich oft niesen, knapp zehn Mal am Tag richtig doll. Ich liebe es total, nach dem Duschen ohne Shirt durch die Wohnung zu laufen und nur darauf zu warten, dass ich wieder niesen muss. Ich "ziele" dann auf meine Brustmuskeln und genieße es, wenn der kaltfeuchte Stoß aus meiner Nase an mir herunterschießt. Wenn die Haut nach dem Duschen schön aufgeheizt ist, ist es besonders geil. Danach wird sich das Hemd angezogen und ab geht es auf die Arbeit. Ich freue mich schon aufs nächste Duschen, aber das kann ich anscheinend nur euch erzählen. Ich habe Angst, es jemandem wirklich zu erzählen. Weil es ja doch schon komisch ist, es geil zu finden, dass man sich anniest. Dabei macht es so großen Spaß! Das selbst Anblasen mit einem geschlossenen Nasenloch ist nicht halb so geil, aber ihr bekommt einen Eindruck.

Beichthaus.com Beichte #00035074 vom 12.02.2015 um 21:07:08 Uhr in 10409 Berlin (Sodtkestraße) (2 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Fragwürdige Schlüpferbeziehung

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Morallosigkeit Wollust

Ich muss mal eine krasse Geschichte beichten, die zu der seltsamsten Schlüpferbeziehung geführt hat, die ich je am Start hatte. Als mein Opa vor zehn Jahren starb, hinterließ er mir eine Menge Geld. Einen Teil legte ich zur Seite, den anderen investierte ich in einen Sechser-BMW. Ich liebte dieses Baby abgöttisch und ich besitze es auch heute noch, obwohl ich aus Vernunftgründen mittlerweile etwas Downsizing betrieben habe, was mein Alltagsauto angeht. Eines Tages war ich gerade einkaufen, als ein junges Mädchen mit dem abgelebten Golf ihres Freundes mein Auto auf dem Parkplatz rammte. Sie wollte zwar wegfahren, aber ein älteres Ehepaar hatte die Nummer beobachtet und hielt sie auf. Ich traf sie vollkommen aufgelöst auf dem Parkplatz an, wo sie mich regelrecht auf Knien anbettelte, doch ja nicht die Polizei zu holen. Jung und naiv, wie ich war, ließ ich sie fahren, nachdem ich mir den nicht allzu großen Lackkratzer angesehen, und mit ihr Telefonnummern ausgetauscht hatte.


Eine Woche nach dem Vorfall, als ich grade beschlossen hatte, den 300-Euro Lackschaden aus eigener Tasche zu bezahlen, weil mir das Mädel leidtat, flatterte eine Vorladung der Polizei ins Haus, zur Klärung eines Sachverhaltes. Die Perle hatte zu Hause vor lauter Angst wohl ihrem Typen erzählt ich sei ihr in die Karre gefahren, und habe mich nach ein paar schönen Worten aus dem Staub gemacht. Sie verwickelte sich allerdings bei der anschließenden Nachstellung des Unfalles heillos in Widersprüche, das ältere Ehepaar, das sie am Wegfahren gehindert hatte, wurde recht schnell von der Polizei ausfindig gemacht, und ihr Freund war echt sauer, als ihre Lüge herauskam. Er war wohl einer von den Leuten, die mit den Fäusten wendiger sind als mit dem Verstand. Ein knappes Jahr nach diesem Vorfall begann ich, in einer Band zu spielen. Unser Proberaum war in einem heruntergekommenen Industriekomplex, und dort hingen auch immer viele Jugendliche ab. Eines Tages saß eben dieses Mädchen, auf das ich wegen der Sache mit dem Auto äußerst schlecht zu sprechen war, mit in unserem Proberaum. Bevor ich wirklich nachdenken konnte, entfuhr mir ein Satz mit mehreren Beschimpfungen, unter anderem dem bösen, frauenverachtenden F-Wort, der mein unerfreutes Erstaunen über ihre Anwesenheit kundtat.


Sie blieb nur sitzen und glotzte mich an wie ein schüchternes Reh. Wie sich herausstellte, war sie die Cousine unseres Sängers, dem ich nach meiner Unmutsattacke die Geschichte erzählte, und der daraufhin nur meinte, dass so etwas typisch für sie war. Er hatte ebenfalls keine allzu hohe Meinung von ihr wie sich herausstellte, weil sie auch ihn schon des Öfteren in die Pfanne geworfen hatte. Sie war jedoch anschließend immer häufiger da, und hörte bei der Probe zu, während ich ein kleines Ritual daraus machte, sie zu ignorieren, bzw. in der dritten Person von ihr zu reden. Heutzutage würde ich das natürlich erwachsener lösen, damals jedoch war ich noch nicht wirklich so weit. Eines Tages folgte sie mir auf den Gang, als ich gerade gehen wollte, und entschuldigte sich unterwürfig. Sie fragte mich, ob wir das irgendwie aus der Welt schaffen könnten, und fasste mir dabei in dem Schritt, was mich veranlasste, ihre Hand wegzuschieben und ihr noch ein Schimpfwort an den Kopf zu werfen. Daraufhin drängte sie sich regelrecht an mich, ihre Augen wurden glasig, und ihre Hand rutschte noch vehementer in meinen Schritt. Da sie trotz allem ein hübsches Mädchen war, tat sich auch etwas bei mir.


Sie zerrte mich daraufhin in eine Art Gerümpelkammer und kniete sich vor mir hin. Sie nuschelte, ich solle sie ruhig beschimpfen, sie habe es nicht anders verdient. Erstaunt und ziemlich von der Situation überrascht tat ich es. Danach fuhren wir wortlos in meine Wohnung, wo wir es die ganze Nacht lang hemmungslos trieben. Ihr Körper war wirklich makellos und sie machte jede Schweinerei mit. Sie stand darauf, erniedrigt und beschimpft zu werden, und ich ließ meinen ganzen Ärger auf sie heraus. Wir hatten anschließend eine sehr wilde Schlüpferfreundschaft, die ich allerdings beendete, als ich merkte, dass sie wohl arge psychische Probleme hatte. Sie geriet immer wieder in seltsame und gefährliche Situationen und war unter anderem härteren Drogen nicht abgeneigt. Meine Lust auf sie war bald in Ekel und Mitleid umgeschlagen. Das Letzte, was ich für sie tat, war, ihr einen Psychologen zu suchen. Heute tut es mir leid, das arme Mädel so beschimpft und sie für meine Gelüste ausgenutzt zu haben, aber damals siegte einfach der Trieb. Ich habe vor ein paar Jahren den Kontakt zu ihr verloren, aber zumindest schien es zu dieser Zeit mit ihr bergauf zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00035070 vom 12.02.2015 um 10:42:21 Uhr (3 Kommentare).

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Die Gleichgültigkeit der Backpacker

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Zorn Hass Morallosigkeit Gesellschaft

Ich beichte, dass ich die Selbstverständlichkeit hasse, mit der mittlerweile jeder nach der Schule oder der Ausbildung möglichst weit weg abhaut. Anscheinend ist man heutzutage ohne so einen Trip gemacht zu haben niemand mehr, anders kann ich mir nicht erklären, dass es so viele Leute in Länder zieht, die bereits eine richtige Backpack-Infrastruktur aufgebaut haben und eigentlich nichts mehr wirklich frei oder selbstbestimmt an solchen Reisen ist. Was für mich jedoch eigentlich das Allerschlimmste daran ist: Diese Leute sind so unfassbar rücksichtslos dem Leben gegenüber, das sie in der Heimat hatten.


Zuerst alles stehen und liegen lassen, um sich dort auszuleben und sicher einige Leute todunglücklich zurücklassen, dann aber nach dem Aufenthalt erwarten, dass alles so wie zuvor weiterläuft. Ich werde gerade im Moment zum zweiten Mal aufgrund so eines Aufenthalts sitzen gelassen und auch mehrere meiner - meist männlichen - Freunde waren schon in einer ähnlichen Situation. Mich kotzt die Gleichgültigkeit dieser Menschen einfach richtig an! Ich beichte also hiermit, dass ich mittlerweile einen unglaublichen Hass auf einzelne Länder und auf alle Leute habe, die solche Sachen planen oder davon erzählen. Das hätte ich nie für möglich gehalten.

Beichthaus.com Beichte #00035069 vom 12.02.2015 um 09:56:55 Uhr (29 Kommentare).

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Selbstbefriedigung ist besser als Sex!

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Sucht Masturbation Verzweiflung Rendsburg

Ich habe ein ernsthaftes Masturbations-Problem. Seit ich 13 bin, masturbiere ich täglich. In den anfänglichen Jahren war es nicht so schlimm. Ein oder zwei Mal, manchmal sogar drei Mal. Oftmals habe ich eine Pause von bestimmt einer Woche eingelegt. Doch mittlerweile ist es zur Sucht geworden. Ja, zur Sucht! Vergleichbar mit Rauchen oder Alkohol trinken. Ich komme nicht davon weg. Es hilft mir, mich zu entspannen. Als Maschinenbau-Student hat man fast nur mit Zeichnungen und Rechnungen zu tun. Überall nur Zahlen - da braucht man einfach einen Orgasmus, um wieder runter zu kommen. Die Masturbation hat mein Sex-Leben vernichtet. Heutzutage ist es durch das Internet möglich, alles was ein Mann begehrt, sehen zu können. Das Schlimme daran ist, dass eine Freundin einen nicht mehr glücklich macht, wenn man das jahrelang täglich macht. Man(n) wird von den ganzen Pornos so hypnotisiert, und es baut sich eine solche Illusion über Sex auf, dass der wirkliche Sex irgendwann einfach keinen Spaß mehr macht.


Ich muss mir immer wieder von meinen Freunden anhören, dass sie beim ersten Mal nach einer Minute gekommen sind und es mittlerweile höchstens 10 Minuten aushalten können. Bei mir war das überhaupt nicht so! Ich bin beim ersten Mal überhaupt nicht gekommen und ich brauche mittlerweile mindestens eine Stunde für einen Orgasmus, wenn ich mit meiner Freundin schlafe. Es ist nicht so, dass ich es im Bett nicht bringe. Aber Sex macht mir nicht so viel Spaß, wie mir Frauen im Internet anzusehen und es mir dabei selbst zu machen. Ich empfinde es als ernsthaftes Problem. Vor allem weil erst vor Kurzem etwas sehr Mieses passiert ist: Ich habe mich mit meiner Freundin zum Sex an einem bestimmten Tag verabredet, weil da ihre Eltern nicht anwesend sein würden. Deswegen habe ich mir geschworen, bis zu diesem Tag abstinent zu bleiben, damit ich es genießen kann. Später am Abend war ich im Bett, und obwohl ich müde war, konnte ich über zwei Stunden lang nicht schlafen und habe mir schlussendlich einen runtergeholt. Ich weiß nicht mehr, was ich machen soll. Ich beichte, dass ich nicht mal zwei Tage ohne einen Orgasmus auskommen kann.

Beichthaus.com Beichte #00035064 vom 10.02.2015 um 21:31:05 Uhr in Rendsburg (11 Kommentare).

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