Denkzettel für meine Ex

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Rache Verrat Boshaftigkeit Ex

Vor etwas über zwei Jahren lernte ich meine jetzige Exfreundin kennen. Es war von meiner Seite aus Liebe auf den ersten Blick, und sie sagte mir, dass es ihr ebenso ginge. Die ersten sechs Monate lang waren wir zu zweit glücklich, dann wurde ihr das allein jedoch langweilig und sie begann verhältnismäßig viel Zeit mit ihren Freunden und Freundinnen zu verbringen. Ich akzeptierte das, denn ich wollte ja, dass es ihr gut ging. Ich bot ihr und ihren Freunden meine Wohnung zum Feiern und Übernachten an. Sie bekam mein Auto wann immer sie wollte. Ich zahlte bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Rechnungen. Ich lud sie ins Theater, Kino und ins Museum ein. Leider wurde sie trotzdem immer unzufriedener, und verbrachte sehr viel Zeit mit ihrem besten Freund. Ich wusste zwar, dass sie vor einigen Jahren zusammen gewesen waren, und ich hatte immer ein mulmiges Gefühl im Bauch wenn sie zu ihm fuhr, aber dennoch äußerte ich mein Unbehagen nicht wirklich, da ich nicht als grundlos eifersüchtiger Trottel dastehen wollte. Die Beiden gingen oft stundenlang spazieren, während ich alleine zu Hause saß und mir ziemlich dumm vorkam. Eines Tages war ich mit ihr beim Geburtstag ihres besten Freundes. Die ganze Familie hielt sie für seine Freundin, und ich bekam eine Menge Ablehnung zu spüren, als ihr bester Freund diese Annahme sehr flapsig korrigierte. Ich verschwand so schnell wie möglich von der Party und ließ meine Freundin alleine. Nach einiger Zeit kam sie betrunken nach Hause, und beschimpfte mich grundlos. Ich drohte ihr, mich von ihr zu trennen, und sagte, dass ich sowieso keinen Sinn mehr in einer Beziehung sähe, die derartig einseitig auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sei. Am nächsten Morgen war sie wieder zur Vernunft gekommen und entschuldigte sich, allerdings nur um mir am Nachmittag mitzuteilen, dass sie mit ihrem besten Freund und ein paar von dessen Freunden nacktbaden ging. Ich wurde sauer, aber sagte lieber nichts dazu, denn ich hatte Angst, mir würde der Kragen platzen. Natürlich ging es schief und sie knutschten erst miteinander herum und hatten dann Petting, als sie bei ihm zu Hause waren. Das gestand sie mir unter Tränen eine Woche später, weil ich bemerkt hatte, dass sie sich mir gegenüber seltsam verhielt. Ich trennte mich also schweren Herzens von ihr.


Zwei Wochen später traf ich eine ihrer Freundinnen im Einkaufszentrum und wir unterhielten uns. Schließlich gingen wir einen Kaffee trinken und sie erzählte mir, dass mir meine Ex-Freundin wohl schon in der Beziehung mit einigen der Typen fremd gegangen war, die sie mir als Freunde oder Bekannte vorgestellt hatte. Langsam wurde ich wirklich richtig stinkwütend. Ich brütete einige Tage darüber ob und wie ich ihr einen Denkzettel verpassen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Einen Monat nach der Trennung rief mich meine Ex an und verlangte von mir, dass ich ihr einige Dekoartikel zurückgebe, die sie in meiner Wohnung aufgestellt hatte. Dabei tat sie so, als hätte ich versucht mir die Dinger unter den Nagel zu reißen, außerdem beleidigte sie mich während des Gespräches mehrmals und tat so, als hätte nicht sie auf meine, sondern ich auf ihre Kosten gelebt. Ich sah rot und setzte einen meiner Rachepläne in die Tat um. Ich schickte alle meine SMS, Facebook-Konversationen und Mails, in denen sie über irgendeine ihrer Freundinnen lästerte an die jeweils betreffende Freundin, sowie den Abschnitt in dem sie sich über die Sexgewohnheiten ihrer Ex-Freunde, unter anderem auch ihres besten Freundes ausgelassen hatte, an alle ihre Ex-Freunde. Darin stand unter anderem, dass sie bei ihrem besten Freund immer nur vorgetäuscht hatte, weil er keine Ahnung hatte, wie man eine Frau befriedigen musste. Teilweise schilderte sie Situationen und Vorgänge so detailgetreu, dass das als Echtheitsbeweis vollkommen ausreichte. Ich listete außerdem alle Kosten auf, die sie mir im Laufe der Zeit verursacht hatte, schickte die Liste samt aller Kassenzettel, die ich finden konnte, per Mail und fragte sie, ob sie wirklich so unverschämt sein wolle, mit mir um Geld oder Gegenstände zu feilschen. Ihr bester Freund bekam natürlich die Liste ebenso zugeschickt. Nach dieser Aktion wollte erst einmal niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben. Mittlerweile bereue ich zwar, mich auf dieses Niveau herabgelassen zu haben, aber ich konnte sie einfach nicht ungestraft davonkommen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00029984 vom 08.05.2012 um 11:32:53 Uhr (54 Kommentare).

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Die Glaskugel

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Vandalismus Dummheit Last Night Trunksucht

Ein guter Freund von mir hat die Angewohnheit, verrückte Sachen anzustellen, wenn er etwas getrunken hat, ich werde eher ruhig und möchte keine Probleme. Wie sich herausstellte, sollten wir uns so prima ergänzen. Einen Abend waren wir in der Altstadt feiern, und wir hatten beide gut gebechert. Da er in einer anderen Stadt wohnte, bot ich ihm an, bei mir zu übernachten, so machten wir uns zu Fuß auf den Heimweg. Gegenüber von meiner damaligen Wohnung gab es eine Glaserei, die auch unter anderem Deko-Material wie Tiffany und so etwas herstellt. Als Aushängeschild befand sich im Vorgarten eine riesige Porzellankugel mit bunten Punkten, etwa so groß wie diese Bälle, auf denen Kinder hüpfen können. Mein Freund meinte dann auf einmal: "Oh, ein Ball! Lass uns spielen!" und riss ihn aus der Verankerung, dann rief er "Fang!" Ich konnte nur einen Schritt zur Seite taumeln, und die Kugel zerschellte in 1000 Scherben an meinen Füßen, es machte einen Riesenlärm.
Durch den Schrecken reagierte ich blitzschnell: Ich packte ihn am Arm, zog ihn auf die andere Straßenseite, schloss meine Haustür auf, stieß ihn hinein und verschloss sie wieder. Wären wir stehen geblieben oder fortgelaufen, hätte man uns sicherlich gesehen. Die nächsten Tage, immer wenn es an der Türe klingelte, dachte ich schon, es seien entweder die geschädigten Nachbarn oder die Polizei um mich zu fragen, ob ich etwas gehört oder gesehen hätte, was zum Glück nicht passiert ist. Ich beichte hiermit für meinen Kumpel, dass er ein Unikat zerstört hat, und für mich, dass ich ihn gedeckt habe, auch wenn es eher aus Reflex war.

Beichthaus.com Beichte #00029983 vom 06.05.2012 um 22:43:13 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Grenzdebile Bewerber

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Boshaftigkeit Dummheit Morallosigkeit Arbeit Berlin

Ich (m/32) habe vor einigen Jahren mit zwei Kollegen bei der Arbeit eine ziemlich fiese Sache durchgezogen. Wir waren damals zusammen für die Personaleinstellung in einem mittelständischen Unternehmen zuständig. Die Bewerber haben nach ihrem Bewerbungsgespräch einen Intelligenztest gemacht. Bei einigen war schon nach dem Bewerbungsgespräch klar, dass wir sie nicht einstellen werden. Bei denen haben wir die Tests ein wenig manipuliert. Wir haben den Bewerbern dann hinterher gesagt, dass sie aufgrund der schlechten Ergebnisse des IQ-Testes für den Beruf ungeeignet sind. Meist lag der IQ so bei 80, also grenzdebil. Für uns war das damals in der Anonymität einer Großstadt saukomisch. Ich weiß heute aber, dass es sich um eine sehr unreife Aktion gehandelt hat. Besonders wenn jemand schon länger auf Jobsuche ist, kann er sowas sicher nicht gebrauchen. Einige der Bewerber waren auch ganz schön geschockt, damals fand ich das lustig, heute tut es mir einfach nur noch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029982 vom 05.05.2012 um 18:39:24 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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Geld sammeln für den guten Zweck

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Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Studentenleben United Kingdom

Ich möchte beichten, dass ich eine gemeinnützige Organisation bestohlen habe. Die Tat liegt lange zurück, ich war damals Studentin bei der University of Portsmouth, England, und ich machte ein Access-Year in Art und Design. Das Studentenleben machte mir Freude, und ich wollte damals unbedingt Künstlerin oder Designerin werden. Doch dieses Leben hatte auch seine harten Seiten. Die meisten anderen Gast-Studenten hatten Eltern, die es sich leisten konnten, ihre Kinder finanziell zu unterstützen. Mein damaliger Freund bekam auch alles von ihnen reingestopft, er konnte entspannt und ohne Sorgen sein Studium abschließen, während ich in der Anfangsphase schon zu kämpfen hatte. Um mir wenigstens das Nötigste leisten zu können, jobbte ich für Personalleasing-Firmen, und einmal in der Woche betreute ich einen schwer behinderten Mann, in dessen Wohnung ich auch übernachtete. Ich musste oft mehrmals in der Nacht aufstehen, und ihm beim Wasserlassen helfen, dadurch war an guten Schlaf nicht zu denken und ich musste so manches Mal eine wichtige Vorlesung ausfallen lassen. Meine Mutter half mir manchmal mit einer finanziellen Überbrückung, doch mein Stolz ließ es nicht zu, immer wieder von ihrem Brot zu leben.

Jede Woche wollte mein Landlord, bei dem ich in Untermiete wohnte, seine 45 Pfund Miete haben. Eines Tages kam er zu mir mit einer glorreichen Idee. Eine bekannte Organisation würde in der Stadt für ihre Zwecke sammeln. Ich könnte mich doch als freiwillige Helferin einschleusen und das Geld für mich behalten. Mir war sehr mulmig dabei, doch am Ende habe ich es getan. Aus einem leeren und säuberlich gereinigten Chlor-Behälter, der in Farbe und Form sehr den Sammelbüchsen ähnelte, bastelte ich mir eine Dose, setzte ein lustiges Hütchen auf und ging am besagten Tag in die Einkaufsstraße. Viele Passanten lächelten, ich lächelte zurück und sagte mein Sprüchlein auf, und in nur wenigen Stunden hatte ich einen prall mit Pfundstücken gefüllten Behälter. Mein Vermieter kam auch in gewissen Abständen vorbeigeradelt um nach dem Rechten zu sehen. Am Ende, als der Behälter schon zu schwer wurde, habe ich zusammengepackt und bin nach Hause gegangen. Meine Ausbeute betrug ungefähr 150 Pfund. Davon konnte ich zwei Wochen lang meine Miete bezahlen und mich mit Lebensmitteln eindecken. Ich schwöre, ich habe nur dieses eine Mal im Leben so etwas Verachtenswertes getan. Ich schäme mich heute sehr für diese Tat, und ich weiß auch, dass es nicht ungefährlich war. Denn das hätte, abgesehen von meinem Betrug an der Organisation, auch für mich schlimme Folgen haben können. Mich wundert es, dass hier keine Kontrollen am Werk gewesen sind. Ich erwarte in Beichthaus keine Absolution für diese Tat, aber ich musste das Ganze einfach einmal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00029979 vom 05.05.2012 um 11:36:41 Uhr in United Kingdom (Portsmouth) (22 Kommentare).

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Polen Socken

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Peinlichkeit Masturbation Polen

Polen Socken
Ich (m/20) war vor vier Jahren im Rahmen eines Schüleraustausches in Breslau, Polen. Dort angekommen, wurden uns die Austauschpartner zugeteilt. Alle hofften, einen coolen Partner zu bekommen, um möglichst auf einer Wellenlänge mit ihm zu sein. Doch leider wurde ich einem total spießigen, langweiligen Typen zugeteilt, der aber super nett und hilfsbereit war. Ich durfte sogar bei seiner Schwester im Zimmer über die Zeit des Austausches übernachten. Am ersten Abend ging es für alle "Austauschpärchen" auf eine angesagte Party, aber leider nur nicht für meinen Stubenhocker-Kollegen und mich. Dies ärgerte mich natürlich und ich verzog mich relativ schnell in das Zimmer seiner Schwester. Dann durchstöberte ich vorsichtig die Klamotten und Schränke, bis mich ein undefinierbarer, aber gewaltiger Drang nach Erleichterung heimsuchte. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich musste meine "Palme wedeln" und es gab mir einen wahnsinnigen Kick, in ein Pärchen Socken der besagten Austauschschwester zu onanieren. Nach erfolgreich beendeter Arbeit überkam mich dann ein Gefühl der Scham und des Ekels, ich verstaute aber trotzdem die Socken zurück in die tiefsten Tiefen der Schublade und hoffte, dass sie dort niemand mehr finden würde.

Als dann nach einem halben Jahr der Gegenaustausch anstand, verlief alles super. Ich bekam sogar eine riesige Tüte mit Gastgeschenken, die ich aber erst nach Abreise des Austauschpartners öffnete - zum Glück. Mein unangenehmer Vorfall der ersten Nacht in Polen hatte ich schon längst vergessen, aber nur so lange, bis ich die riesige Geschenktüte öffnete. Ich konnte mich zunächst noch über Poland-Shirts und Vodka freuen, doch dann entdeckte ich eine durchsichtige Tüte, die es buchstäblich in sich hatte: Das nun gelb-verklebte Pärchen Socken sah ich dann zum zweiten mal. Am liebsten wäre ich in Grund und Boden versunken. Ich bereue.

Beichthaus.com Beichte #00029957 vom 24.04.2012 um 12:37:50 Uhr in Polen (Breslau) (37 Kommentare).

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