Silvester in Amsterdam

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Drogen Lügen Silvester Urlaub Tuntenhausen

Ich (m) habe meinen Eltern erzählt, dass ich über Neujahr nach Deutschland fliege, um mir Berlin anzusehen. Stattdessen gehe ich allerdings mit Freunden fünf Tage nach Amsterdam, wo ich mich hauptsächlich dem Konsum berauschender Substanzen hingeben werde. Ich fühle mich schlecht, da ich meine Eltern anlüge und sie meine Reise sogar noch finanziell unterstützen.

Beichthaus.com Beichte #00032411 vom 17.12.2013 um 14:39:00 Uhr in Tuntenhausen (11 Kommentare).

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Die Chance auf den Traumprinzen

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Ekel Dummheit Verzweiflung

Vor zwei Wochen habe ich mit einigen Freunden und Freundinnen einen Ausflug in die Hauptstadt zu einem Bekannten gemacht, der vor drei Jahren von unserem Dorf nach Berlin gezogen ist. Der besagte Bekannte hat am dritten Abend unseres Trips eine Party geschmissen, die Dank großflächiger Dachwohnung auch entsprechend groß ausgefallen ist. Dort traf ich diesen tollen Typen, anscheinend ein Arbeitskollege meines Bekannten. Ich war zur Zeit Single und meine letzte Beziehung war schon mehr als zwei Jahre her, umso mehr war ich erstaunt, wie einfach mir eine Unterhaltung mit diesem Kerl fiel. Alles schien von selbst zu laufen. Ich habe nie daran geglaubt, dass es einen "Mister Right" gibt, aber dann saß er neben mir und lachte über meine Witze. Mit später Stunde stieg auch unser Alkoholpegel und ich bin nach der Feier noch mit ihm nach Hause, um einen Kaffee zu trinken. Ihr versteht, was ich meine? Kurz und knapp war es die beste Nacht meines Lebens. Am nächsten Morgen weckte mich mein Traumprinz sogar mit Brötchen und entschuldigte sich, da er einen wichtigen Termin hatte und bald das Haus verlassen musste. Er küsste mich zum Abschied und bat mich, meine Telefonnummer und Adresse da zu lassen, da er mich unbedingt wieder treffen wollte.


Ich fühlte mich wie im siebten Himmel und zog mich, kurz, nachdem er die Tür geschlossen hatte, an. Ich spürte, dass das meine perfekte Beziehung werden würde, nahm meinen Lippenstift und schrieb, wie man es aus den Filmen kennt, meine Nummer und Adresse an den Spiegel im Bad. Dann wollte ich noch etwas im Bad erledigen, ehe ich die Wohnung verließ, ich hatte nämlich die ganze Woche schon einen leicht gereizten Magen. Leider machte sich dies in meinem Stuhlgang bemerkbar. Ich weiß nicht, warum - aber scheinbar sind die Abflussrohleitungen in Berlin kleiner als bei uns, denn ich hatte die Toilette verstopft. Nun war mir die Sache ziemlich unangenehm und ich machte mich sofort auf die Suche nach einem Pümpel, den ich schließlich auch fand. Ich pumpte und pumpte, doch mein Malheur wollte nicht in der Rohrleitung verschwinden. Im Gegenteil: Ich machte alles noch viel schlimmer und drückte aus panischer Verzweiflung die Spülung einmal zu oft. Das Klo schwappte über und hinterließ eine hellbraune Brühe auf den weißen Kacheln am Boden. Dass es bestialisch stank, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich begann zu hyperventilieren und bekam einen Heulkrampf. Am Ende war ich so verzweifelt, dass ich den Lippenstift am Spiegel verschmierte und die Wohnung verließ, ohne eine weitere Notiz oder Sonstiges zu hinterlassen. Das Ganze ist mir so peinlich und ich bin unglaublich wütend auf mich selbst, da ich die wohl einzige Chance meines Lebens, meinen Traummann zu treffen, im wahrsten Sinne des Wortes verschissen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031931 vom 22.09.2013 um 01:24:12 Uhr (26 Kommentare).

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“Beichte

Erinnerungen an den 11. September

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Morallosigkeit Vorurteile Zorn Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w/37) muss etwas beichten, das wahrscheinlich für viel Unverständnis und Hass unter den Lesern sorgen wird. Ich kann am 11. September nicht andächtig zurückdenken, oder gar Trauer für die Opfer des Anschlages 2001 empfinden. Nein, ganz im Gegenteil: Eigentlich bin ich sogar eher schadenfroh und freue mich, dass die "unverwundbare" Übermacht USA endlich auch einmal angegriffen wurde. Ich finde es einfach ungerecht, dass die USA schon seit vielen Jahren immer wieder teilweise wirklich unnötige Kriege anzettelt und selbst, sei es aufgrund der geografischen Lage oder der haushohen Überlegenheit, niemals irgendwelche Schäden im eigenen Land hat. Wenn ich an die Bomben auf Dresden oder Berlin und die unzähligen Opfer bei Stalingrad denke, finde ich es nur gerecht, wenn die USA auch mal etwas abbekommt. Für die Opfer tut es mir allerdings schon leid. Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich bin kein Nazi oder gewaltverherrlichender Mensch, aber in diesem Fall denke ich wohl etwas anders, als die meisten Menschen. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031881 vom 11.09.2013 um 22:42:08 Uhr (55 Kommentare).

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Nur das Beste für meine Frau

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Fremdgehen Begehrlichkeit Morallosigkeit Partnerschaft Berlin Wilmersdorf

Ich bin nun schon ein älterer Mann und habe eine Frau, die zehn Jahre jünger ist. Vor 20 Jahren hat es (noch) gepasst. Aber inzwischen geht bei mir nichts mehr - der Schlaffi ist eingekehrt. Und meine Frau sagt mir, sie habe noch sooo viel Lust. Ich habe den Eindruck, sie leidet darunter. Wer Viagra oder eine andere Art dieser Chemie vorschlagen möchte, lasse sich gesagt sein, dass ich kein solches Mistzeug einnehmen will, weil ich der Pharmaindustrie nicht vertraue. Zumal ich andere Medikamente einnehme und ich nicht weiß, ob die Chemikalien sich gegenseitig beeinflussen. Mit Sicherheit kann das leider auch mein Arzt nicht sagen. Aber ich hoffe, dass ich eine Lösung gefunden habe: Ich treffe am Dienstag einen sehr aufrichtigen jüngeren Mann und werde herausfinden, ob die "Chemie" stimmt. Nein, ich selber will nichts Sexuelles von ihm. Aber vielleicht schnackelt es ja zwischen ihm und meiner Frau. Grundsätzlich, das habe ich in Nebenbemerkungen verstanden, ist meine Frau nicht abgeneigt. Und ich wünsche ihr, dank unserer Liebe, nur das Beste!

Beichthaus.com Beichte #00031761 vom 18.08.2013 um 08:15:01 Uhr in Berlin Wilmersdorf (40 Kommentare).

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Mein Ausflug nach Berlin

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Masturbation Schamlosigkeit Lügen Falschheit Berlin

Ich (m/20) habe vor zwei Jahren einen meiner besten Freunde in Berlin besucht. Dieser war wegen seines Jobs aus unserem kleinen Heimatdorf weggezogen und da wir uns schon lange nicht mehr gesehen hatten, freute er sich riesig auf meinen Besuch. Als ich dann bei ihm ankam, war er total geknickt, und erzählte mir, dass er die nächsten paar Tage arbeiten müsse, da er aus dem Urlaub beordert wurde, weil mehrere Kollegen krank geworden seien. Deshalb würden wir uns nur abends sehen. Ich war echt geknickt, schließlich wollte ich die Stadt nicht alleine erkunden, sondern mit ihm Spaß haben und alte Erinnerungen wieder aufleben lassen.

Am nächsten Morgen ging er zur Arbeit, und nett, wie er ist, überließ er mir seinen Wohnungsschlüssel, damit ich kommen und gehen konnte, wann immer ich wollte. Er gab mir dann noch einige Tipps bezüglich des Sightseeing.
Doch zur Stadtführung kam ich nicht - denn als ich ein wenig in seiner Wohnung stöberte, fand ich seine Unterwäsche. Ich muss dazu sagen, dass ich ihn schon immer total attraktiv und geil fand. - Was er aber nie erfahren hat. Schlussendlich beschäftigte ich mich körperlich sehr intensiv mit seinen Kleidungsstücken. Hinzu kamen noch ein paar Nacktbilder von seinem besten Stück auf seinem Computer, die direkt auf dem Desktop abgespeichert waren. Ich hatte viel Spaß, bis er am Abend dann völlig erledigt von der Arbeit kam. Natürlich fragte er, was ich den ganzen Tag getrieben hätte und schien recht begeistert, als ich ihm irgendwelche Geschichten erzählte, die ich mir mit Informationen aus einem Touristenguide zusammenreimte. Abends gingen wir in ein paar Bars, und jedes Mal, wenn ich ihn dann ansah, überkam mich mein schlechtes Gewissen. Ich bitte also um Absolution, dass ich die Abwesenheit meines Freundes zur Selbstbefriedigung ausgenutzt, und ihm dann noch schamlos ins Gesicht gelogen habe.

Beichthaus.com Beichte #00031694 vom 04.08.2013 um 13:53:15 Uhr in 10553 Berlin (Huttenstraße) (10 Kommentare).

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